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Jüdische Volkszeitung · 1915-12-17 · 52 (17.12.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
52 (17.12.1915)
Date
1915-12-17
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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3fltltdK volkzeltmig. Br. 52 | Var eiferne Krtuj erhielte»: | <vi» jetzt ftnft 191 vretlaser Na»e> vnöffenNtch Worden.) Die tn X > stetzendea Zifien, gebe» ft. 1,rtlaufenfteZ,hl f. ft. vresl. Solftote» tn. 5117 (192) Gelr. Martin M »setz. Znf.R. 51. i. W veno., z. Z. b. d. Berw.-Kvmp. i. Vretzlau. €. d. Kfm. Carl M.. Reudorfstr. 35. 5118 (193) Rudolf Münzer. Geft. Jtt» tzer 5119 Lus Gt^»itz : Dr. Paul K 5 n i g - f e I tz . Ober, stab-arzt d. Res. Chefarzt e. Kriegtzl»z. iHeeretzgruppe M«ckenseo). 5120 Lutz : Füs. Max Frredlänber Lus B»ttß»r. 5121 Alexander H e i l tz r» nn. Pizfelb«.. Kriedhossver». 5122 Fritz Lederer, S. v. Rent. Jacob L. Strleßa». Frau Fabrikbesitzer Veily Ä r o t o f dj i n t x* Etnegau, tÄaui» des früher i» Breslau prakrizierenden Arzte- Dr.'K.. erhielt den Sächs.-Mein. Orden für Verdienste von Frauen und Jungfrauen in der Kriegtzfürsorge. Nationaler zraueidlenst. Breslau, den 5. Dezember 1915. Bericht II« ftu , Ar§ett»k»|e»ftrf»ße* de» Biti»»ale« Pia,e»tzie,Le» i« Ma,at 1915 Der November zeigt eine ttfrtultdit Ldnahme der arbeilslosen Näherinnen und damit einen Rückgang der Ansätze auf Lrbeirtzlosen'Uoterstötzung überhaupt. -tz wurden nur 318 Anträge gestellt gegen 512 im Vor« »oiar und zwar 285 von »eidlichen und 33 von männlichen Personen. Unter de« weiblichen Lntragstellerinnen »aren 144 Näherinnen und Schneiderinnen gegen 286im Vormonat. 90 ungelernte Arbeiterinnen. 11 Dienslmätchen. 9 Verkäuferinnen, je 4 Waschfrauen und Stickerinnen, je 3 Vedrenungejraue«, Köchinnen und Konloristinen. je 2 Pelziüherinnen u»d Schleußt, rinnen, je 1 Büglerin. Blumeniardeiterin. Handichuhmacherin. Putzmacherin, Pauserin, Einlegern, Kinterfran, Wirtschafterin, Stütze und Laufmädche«. Die Zahl der mänolichen Antraafteüer beginnt sich zwar etwas zu »ehre«, es vergeht aber «eist kurze Zeit, dis sie wieder Arbeit finden. Anträge haben gestellt 7 Schneider, 6 Tischler, 4 Maurer. 3 >»streicher, je 2 Arbeiter, Maler, Hantzdiener, Kaufleute und je 1 Buchhalter, Bmodrnmter. Techniker, Gürtler »nd Lackierer. Wenn die Zahl der Anträge im November erheblich zurückgegangen ist. so beruht dies zu eine« großen Teil aus einer Neueinrichtung, die im Jutereffe der Ersparnis von Schreibwerk, zur raschere» Erledigung der Anträge, aber auch z»ecktz gründlicherer Prüfung der Wahrheit der gemachten Angabe« und bmmH fsr Fern Haltung sulcher Elemente getroffen »orde» rst, dir dotz Betreuen durch die Ardeit-losen-Kürforge «ach deren Grundsätzen nicht verdiene« : Jeder sich Meldende roird, eh« der Antrag »on ihm ausge»o««en wird, mit eine« Kartendrief zu snrr» bitzherige, Ardeitgeder geschickt, der ersucht wird, de« Grund dir Aideiitder-ndigung und den letzte« Dvcheolohn darin «nzugeden und -,n Kartenbries verschlvffer. durch die Uederbivger nieder in die Aufnebmestelle zurückzusendl«. Hierdurch kann eir.mandtzsrei feftgestelll werden, »b fich die beider, seitige« Angabe« (vom Arbeitgeber u»d Arbeitnehmer) decke« und es könne» etwaige Unstimmigkeiten dann aufgeklärt »erde«. Bet dieser nunmehr rl»oS über einen Monat bestehenden Einrichtung hat fich > u» ergeben, daß vv» 333 mit solcheu Fragekarten z«m Arbcrtgeber gesovdten Persvnen 104 — als« fast ein Drittel — nicht nutz, zwrcktz Aniragstellnrg z»rückgekehrt find, und zwar — wie «ach den bisherigen Erfahrungen angenommen w erden muß — «eist wähl deshalb, »eil fie bezüglich ihrer eigenen > ngaden ket« ganz reines Gewiffen gehabt haben «erden. Unter de» 144 Näherinnen und V0 ungelernten Arbeiterinnen befinden sich iu dem Mosatsberrcht viele, die »on beendeter Landarbeit heimgekehrt find, weit mehr aber noch solche, die bislang in der Munüionsanstalt Carlowrtz u. f. ». beschäftigt waren, nunmehr aber entlasten wurde«, »eil dort noch Kriegerfrauen beschäftigt »erde« dürfen. Auch a» anderen Stellen., z. B. auch bei der Schneider-Innung. »erden nur Kriegerfrauei derückfichtigi. sodatz fich die Berdienstmöglichkert der sonst er- »erbslätrgen Frauen »nd Mädchen »erringen hat. Die Arbeit-- losev-Fürsorge unrd demgegenüber strcnger an ihren ursprünglichen Grundsätzen, Kriegersrauen nicht aufzunehmen, fefihalten und diese fernerhin nur auenotzm«»ei>e. insdesvndere nur. da«n ausnehmen miiste». wenn in erncm Falle die 8rbeits»ill1gkeit beionder» 'chars geprüft »erden möchte. An Untirstützr ngen »orten im November gezahlt: an I. Non. 1915 an 420 Pers. 1910 M. und 844 Gutscheine 8. . . . 419 1716 . . 74* 15. . . 399 . 1591 - . 802 22. . . - 374 - 1492 - . 706 29. - . . 397 . 1497 . . 740 im ganzen : 8203 «. 1919 M. 10122 u«o 3838 Gulscheme a 50 Psg. »ege« Nichtannahme von angebotener «rdeitsgelegenheit »«rden im Novemder 10 Uvlerstütznngsempstngerinnen i« Arbeüsnachmere die Kontrollkarte und damit die meliere Unterstützuvg entzogen. Matto»»ter -ri»«,di-«st. Gruppe für Srbeit»1ose»-Kürsoge. W o saitzo Tu: rchulgutt» *« Zx-ißritschiUt. Vn<4t' £iH«l«it i» Kchstkettnnmgartm »ra 3«ta|bkr4ab *fc Uwllif** P*M«» prtM« -iie,»itz»rt mfrmmn l»IS Der 8oifta«k fder f*t ih. Pib4«a* |atte g,ltü,t >o» bm Sfftrckn, die Anstalt iwm« wehr de» »»dem« «nfordnungen der Uoterrichttlehre »nzupaffen, »ach Breslauer Lokal-Anzeiger vreilaa, Sen N Dezember >4>5. dem Master »ad Lordild der hiesigen städtisch«» Schulverwaltung im Frühjahr diese« Jahre« damit angesang«. den Untek» >icht im Gartenbau dem Lehrplan seiner Anstalt rinjufig«. Ais dem Gelände zwischen der Liegaitzer- und Glagauerftrahe war ein Raum dazu tn Grüße »an 1200 qm z»e Bersügung gestellt morden. Die 8eii»»g de« Unterricht« ttdeirrug der Vorstand der wtstenschastlichen Lehrerin. Sri. Gertrud Freund, dt« sör den ne»en Zweig de« Unterricht» an dem Seminar sie Garlendau UN» Hgndsertißkeil in Peine vorgedildel ist. I Die vom Zimmermao» und Gärtner zu leistenden Porardcite». wie da« Nusstellen de« Zaune«, die Nalage der Laalichkettcn. da« Planiere». Pflüger. u»d Düngen de« Grddodrn«, de« Anschluß an die städtische Lasserleilnng. waren wegen M dlttch den Krirg hrr»»igrrns«ne» Nrdeilermaogel«. sowie insomc ungtnftiger Killerung erst Nosaog Mai vollendet, so daß anfbitten, »eihätlnUmäjig späte» Termine erst mit der Garten- »ideil angelangen werden kannte. I >m ) Mai begann der llnierricht mit 30 Mädchen, im Aller von 10—14 Jahren, zu denen im Lause de« Monat« nach >0 Kinder, daranler 4 stnade». hinzukamen. Dre Gariendaa fand di» 0nd« August an llstlochmiltagen der Koche in je 2— I Giunden stall, von Ansana September ad genügte et» zmei. mal wüchentliche« Arbeiten, schon mit Riickficht aas den Nach. |ag«nnterricht der stinder in der Schnie. Da« öinleile» de, vier ca. 200 qm großen, durch «tie<- e geinnnten Gartrnstächen in kleine veele. sowie dat Dnrch. rn der ietzleren nahm ungefähr eine Woche Zeit iu Anspench, voß am 12. Mat die eigentliche Garienardeit, da« Säe» Pfionzen. beginne» konnte. Jede« Sind bekam ein >0 qm;e«. durch ein Nnmmeroholz gekennzeichnete« veet zur selbst, kigen Bearbeitung. Die übrigen Flächen dienten al« Blume», ttlen. al» Muster- >t,d »nzuchtdeete, sowie zur grmeinsame» flanzuug. Mil Rüikstchl aus die llnkenttlni« der stindee die>em. ihnen sremden Sibeil«gediele wurde» sämtliche le gleichmäßig dewirtschaftei. und IM Hindlttk aus de» ikrieg rn nnr Nutzpstanzen in Benachl. die in der Weise orrteUl de», daß aus jedem dieser tinderdeele oon ollen Arle» eiwo« onde, war. ö« ersolgie zunächst der Anbau van SartoftelNi dann den Nadir«, Rettiche. Mohrrüben, Erbse« und Bodnen ge» Im Lause de» Gommer» wechselte seiner die Pstauzang Salai, Kohl, verschiedenen Rüde» mit den lausende, »r- -n, wie Gießen, Hacken, Jäte» u.sw., ad Außerdem lag Anoden ui* den grdßeren Mädchen di« Jnftandhalluag der alle» und Hauplwege, da« Reinigen der Baulichkeilrn und ile uud da» Brardeiten dr« Aompafthauseu» ad. Aulaahmllo« deteiligieu fich die Kinder mit großer Lust irr ihne» gänzlich neuen Beschäftigung und wrtieiserie» in de» Bestreben, mustergültige Arbeiten aufzuweisen und gnie »rriten zu erziel»». Ihr« Ordnung „d Püutilichkeil. sdwie ih« Betrugen gaben zu keiuerlei Tadel Aalaß, Da« Kachlium aus de» »och nie deardeiteien schlechte» Bdden »Ulde durch die im »Igemeiuen uufteuudlich« Witieruag un zünftig deeinstußt. Auch die Raupenplage war. tr»ß manch«! Gtgenmiilel. sehr stark. Ferne, schadete der Maulwurf, der l». solze der irockeneit Kiiieruitg »on den Feldern »ach dm Girren «änderte, desandei« den jungen Pstänzlingm und zer> stülte duich Auswühken ein Gurkmdeet vollständig. Nenn man diese Mängel, sowie die Ungeüdihril der Ki ider in drr Garienardrit in Bettachl zieht, so ist die Ernte et, e verdäliuidmäßtg günstige zn nenne». Gegenüber dm Iu»- ga »n für die Sämereien uud juugm Pflänzliuge in Hdhe »«» ett ia 73 M. repiäieilierle fie einm Gesnmtwen von 303 M„ we dei die einzelnen Erzeuguiffe zu dm billigste» Marktpeeism de echnei und stell nach «ntm abgerundet stad. Ed wnrden dnrchschailtlichanf einem 10 qm großen Beete geerntet 100—I20StÜckRadie«»ndsRettich. ld-ÜOKbpfeSalat, 20— 30 Oderrüden, 2—3 Pfund Erbsen, 4—S Pfund Schniftdohnm, 20—2S tbpfe K«ißk»hl, 3—10 Kipse Blaukdhl, IS—20 Ktpse K flschkohl, 40—»OKips» Mohirüden, 12—IS Psund Kartoffel». Die grdßeren Kinder, die von adgeernteken gemeinsamen Beelen noch eine» Dell überlassen bekäme», ernielen außerdem uo h je 1—2 Pspnd Spiuat. 1—2 Pfund Mangold. 20—30 Dr malan, sowie »ach Kartoffel», Kohl eie. Augenblicklich befinde» stch aus den Beete» »och: S—10 Selleiirpflanzm, 10—IS Kafferrüdm, 10—IS Erdlüden, S—10 toieRüden, 8—10 Köpfe Winleienbidie. s—10 Küpse Winter. kol l, die unglsähr di« Mitte Rooemder stehe» dleiden sollen. Bon den gemeinsamen Beelen wueden geernlel t ca. 4 Zentner Ai rloffeln, IU Küidiffe von IS—21 Psund, SS—SO Psnnd Tomr ten, lO iLHsnnd Schnittbohnen, sowie Gurken, Schnillsalat, n, inal, Zwiebeln. Pelerfilie, Bohnenkraut undiandcre Kiichenkränler. Die Ernte oon den gemeinsamen Berte» wurde teil« unler die Kinder oet teilt die am Ganendau leilnahmcn. teil« erhieltm fie aime südliche Familim, deren Kinder noch die Unlerstufe d» Jnduftiieschule besuch«. Die Anpflanzung von Blumen, ans die nur geringe Mittel »e> wendeiAoerdm konutrn enltvftkeite'sichzmar spät, mifailet« ober, Iro z de« Ichiechlm Baden«, .einen über Lrwaei« reichen Flor. Der Gallen wurde im Lause de« Sdmmer« vd» den Heer« nn t Dam« de» Echuloorstande«, serner »an dm Hem» Gatt«, ditwklor Richter, Echulinspekior Wottttch, Battminspeftor Singer und zahlreich« Gönnern der neu« Linnchtung defichiigi.! Am l l. Oftodtt wurde d« irgelmäßige Garimdauuuinricht geichloff«. Bi« Mille Novemder wird bei gittftigem Keller »olh da« völlige >de«l« ftallfink«, da daun zweck« nochmaliger B«rdeffe«n> de« Boden« ein gründliche« Umgrad«, nedst Düngung vorgenommen werden soll. > Bredlau, iw Oftoder lSIS. Da» sthnuustah-Aamii 33. Male da« Fest t ittee oeranftaltete i> diesem Jahre zum 33. Male da« Fest der Ehanukah-Lichterweih« ia dm M»m« der Lesstng-Log«. bei welchem Aulaß 105 d« dürftige Sdhulftndrr mil vollständiger Bekleidung desch«ft w»rd«. Hur Oderianior E «r i » i leitete M Fest durch du» Aüzüud« dar Lichter ein, Warans »a, dtwseld« iu deianntn Forwvollmdnng unter Begleitung feiner Gattin nnife Lieder »orgelrag« wnrden. lOrgelpräiudium oon D«tsch>. Hieraus hielt Herr Raddiacr Dr. Simonsohu «ine »ünd«oe petndtische Aasprache an die Kinder, in de» er die Mnkkadärrzeil mil der geg«märliae» Kriegäzeil in Paraiestr und sie ermahnte, durch emstltchc Pstlchtersüllung stch aus die große Zeit, die ihttt »atttt. vorjttdereilm, Gut eiugeüdle Ldriräge der Kiuder au» dm> Erzichnngöheim »aterLeitung de« Herrn Dir. Schepe folgt«. Mit Kaffee »nd Kuchen schloß da« lchdne Fest, za weichem dciSchweid- »ißer-LorrBrzirktvereia, der Berdnnd hilsided. isr. Kinder, di« 3. vriider.Ges. u.s.w. Adarduongen gesandt halt«. Zum Schluß erfteuie Oderkanior Settui noch durch ttu Attoso »»« dem Oraiattum .Israel i» Aegypteuvon Händel: „Saat sei DI» Hur, Du hast Dein Volk mir Dir grfühtt JIrael hstdd»ch da» Meer, Kie eine Heed« zag e« durch da» Meer. Deine Hand schßßle :e« in Deiner Güte gabst D» ihm Heil >a« Feind«« Hand hast D» e« befreit Den Makkabäern gabst Du Sieg Uud Israel ward befreii'. Zn» der HiePräseutauieu-Mersammkuug Dem Organ bei .Zenlr.-Berd. selbst, jüd. Hand». Deutschl.' .Handwerk». Gewerbe' eninehw« wir «ine» Bericht, dm Repr, Dr. Schl«. siuger im Ha»dw«rk«r-8am IS, M. erstatte! hat Ktr geben drnseidm im Kottlant wieder, indem wir die Veranlwottung für denseld« dem genannt« Blntte üderlaff« wüffm. Der Bericht lautet: ,Dm> Redner ist e« gelungm für die »nter, »usstcht der Gemeinde steh«d» Flerlchermerster die Schlicht.' ftmtt in Höhe »an »>0 di« 8S 's, zu deseiiigm. Ferner dürft» die R e p r äs e n in nie», ö lell Vertreter de» Sißnngm der Repräsmtantantenoersnmmlung, ohne stch an d« Dedatt« und »dstimMnng« z» beteilig«, für die Folg« beiwohn«. Auch in Sach« drr Gemeindeftriern hofft Hen Dr. S. ins»s«ngü»ftige«erre>ch«zu kdan«, al« dmik«fiim,dil z» eia« jährlich« Einkomm« »an 900 Mark, demnächst da« Kahlrechi zugedilligl werd« wüide, wodurch desonder« di« Handwerker al» Gemeindewähler begünstigt werden dürft«. Auch «eg« der Fa hri» erd,»dang nach dem Friedhosiiosel iftc* Her« Dr. S. gelang«, die Shnagogmgeweind« z» veranlass«, stch zwrck» Berlängttnng der elekttischea Skrdßeadahu hi« znm jüdisch« Friedhof an die Siadtgemttnde zu »mH«. Dir «ladt scheint diesem Plan ihre Zustimmung grd«» z» wall« »nd will in einer Schleift die eleftnsch« Bahn an der Hinterftant de« jüdisch« Friedhefe« entiang führe», der an dieser Grelle dann einm Eingang erhall« wird. Auch sir die gefall«« jüdischen Heiden de« groß« Bilkerttng«« wird aus dem jüdisch«» Fnedhos ein Ehrmseld mft einem großm Denkmal a». gelegi »erd«, damit auch die Rachwelt stch der Heft« Söhne stet« «inner» möge. Herr Dr. S. ist gtt» drrrett etwaige Künsche »aseree Miiglieder »och,_l»igeg«ju»eh>« »nd er. warttt oerstniiche Borst,llung« in sein« Wohnnng V 1 Me» Alriedßek Mit. Z» km «. t. S>. erwühei» Plün einer «um Berkchrsoerüiudnng. nach Fasst wird «G von awiiicher Stelle folg«»«« mügetcift. Seft de» Früh fahr ISll steht der Vorstand der Shaagogm.Gmstnh« »it dm Mügistral dez. der Verwaltung der Sttaßmdah«» in Verhandlung weg« vettängerung der Stoßen bahn aach dm Friedhtstm in loiel. Ente geradlinige verbind»»- »an der End» ftaii»» der städtischen Sttaßmdah» NW Ilülea Heller nach dm jddischm Friedhas die Shausier hinuutn ist nudwea adgeiehtt ward«. Eine Jniereffe gstgie mau in »er Berkrhrt-Depulariau nur »» ei»er Seitmlinft, »am letzt« Heller auägehmd nach dm pädstschm Friedhös« »nd Pilünitz. Dieft Linft wurde s. Z. in dw große »ulsthe nuigeuowmm, au« drr seid« »der wieder i» der St»dtottordae>«-8eela»wlm>g wft all« d« Linft» gestrichm' welch« üder da« Keichdild der «ladt hinausführ«. Die Stadl». Kahlauer »»> Mugdan hott« tn drr Depulalia» iw Anschlnß an diese Linie deanftagt, durch stue Gchleift, »eich« M» dm ftädltsch« Frftdhdsm dt« a, dt» Rickftfte de« sldtschm Fried. das sthtt, dies« an die Straßmd»h»>Li»ft anzuschlietz«. Der Vorstand der Stznagaaengmeind« hatte sich dst Ausfihrnng diese« Plane« bereit crklätt, stn» Znichnß »an S000 ft. zu den Herftellnngtkosten zu gewähr«, Jude« fiel mit der Linft auch dir Schleife. Aus etue ern«te »areguna der genau»I« Sladtverarduet« beschloß die Serkehr«de»utai!o» in ihrer Sitzung oow 23. 9. d. I, van dm vedingungm der «tz»aa»ae»Gemstode für di« Lststung eine« BeMetttkofteazaschnsie« ein« Sftaßmdahnoerdindnag z» dm Friedhtfm in Eafst Krnnini« zu »ehmm uad der Berwaitung der Siraßmdahnm aufzugedm, dieBau. und Bttriedakoft« für da« von der »tznagagmaeweiad« ge* ' wünsche Endgleit aachmal« zu derechnm, damtt dn Angrnesim» Heft de« angedatmm Zuschüsse« »achgeprist werdm ktnue. Praftisch Hai iude« dies« Beschluß vorerst gar kstnm Kett, da der Dfteftion dtt Kttaßendah»-Berwaitung nadez» alle« sch», a« die Sach« in die Sege z» Intm: Personal, Maiettai, Geld, Die Jagmieuee find eingezogen, die Dieeftion oermag kann den Bettied aus den »och besahrenm Linft» ausrechl zu erhastm. Dft ganze Sache hat off«d»r nur dft Behmtuug, di« Frag« im Auge zu dehaiftn, damtt ste nicht neu der TagMaeduuna oerschwind«. Kährmd de» Kriege« ist a» stue Ausführung und »Mührdarkstt gar nicht M dmkm. Smn ruhige Zettm kämmen «nd der -Plan der Linie greifbare Form« dnrch Aufnahme: in »ft 7».Mtlltmm-»aIsthe erhattr, follft, wirb die Berwaitung erst au die Prüfung der Koftmftag« herontteir» könnm. |Unii»4| I. l Alte» «mag»,, Aheadm Snnmdi, Baier »efttzst» «., »llntttr. »4 l. pnbM: Dr. «ul «ackOWltz i. «. M. stett» «al». Ichmtde-Hmmooer. Me*: »ia « »h»: De. »Iltzstm gn> lstranstmltzn) Kranpnudenür. «3- »estaetm: grau gab»»- C4»»M» <»rwer>, «««iastr. 34, M S-bm*. i. vpdel» »wk»IG aa» Inftdtzae ^«gstft,: l3. li. 3 Uhr «rau «arwtze» bul » j. «adttzür. itS; 14. 1>. 1 Uh» Herr Dt cktar Bema «metz, H 8. Sadnoastr 37. wanochl «mf Geftdtzaf tzaft« I». Ich mchm. »dr »st. Meadef ledig, getdstr. 10, Id. me». Il Uhr g»ftk Saattr Hmdst». mau«, Noftcheste. H. 1». it. Mtm. 11'/, Uhr Dast» «»«. beadstdwam. (•UM; 13 ll. atttt», I, Uhr AasaU« «etttzstw, lew,, «attetmstr. 4: 14. zr. »ütdag ll tttzrGrftderttt üabtMW4tH »er», «stnndcr. ältchlsttt 33.

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