Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 52 (17.12.1915)
- Date
- 1915-12-17
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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3WWK Potttytow«. m. tc JoWatfrirt« i» Muhig ftehen die Hüne». Mvd aler Handel ließt ftil: -in» doch die .Zide»* bei» ,ditt«*. -ie ,D«v'aen' lei» an» der .L'fil'. — -ch selbst schleich «ich hinter ei» Lor . . . . . -cho» tzdr ich die «^rr^WMen. Ahorchbaltch fluiqt # «s »ei» Vhr jkbx ich den 8»iGen pretzen ' Kochend eittret' ich.,#ut Lchabdo«!' chtzo Avsnahm schaut »an «ich ao. .chatz harnen «rinn dev Soldaten — Ein Dertjcher, ei» jiddffcher Nana?". ,Mu sicher", sag gern ich'» de« .raten*. Mein, Gcheine der Laddoth-Ler-ea Am Hei«»etz innerlich Weinend — Al» dann die T»»e der Schmerzen /avt klingt die .Hatig»«h* — vereinend — Al- »an mir vo» Weine dan» bot, — gerv rief ich» bei« wärmenden Ofen: Gelabt sei'st Da. frttcc, ••tt! ,B»urch Ptri t»»-aseo ’• ierrgatt hdr «ein ständige» Kletzen: klö» ua» vom Krieg und laste dev lu deine» -immelu»s feh'ak reu rufen »ir an -e»ae« Name»: h Gott gib un» Friede» bald — R»en!* «, «rirhij»! Kadbat-lMn» - ButflschtOG« - Au« Mn HÜN« schm,'» perstdhl« Märl'ge Mä»n« — iifhe Staun Bet« tilgend und der Trau» M* Heimat — Ultra — L-Mn<d»>» »rtstri mit), Me Seele toMnk Fei» am schön« Sndbatßabead Suft Opp enheb»ei-H«»durg. Vit Ltzai»ta-z«irk i« Ktt« ^ftacbbbtfT De T t» zer i. DezenGer 191&. Goodervencht ul w« VnudiN He»»«« «es HagumL Scho» Map »au »ui» »»»Ich. «I»e» «nfetcr jüd Feldpredig« ji spreche»; da »der für die FSdrnddin« ei» sche »ratze« IrMrisield Mi Mn Mel«, Srawmitritai i» Otze, Ift, (s kämmt i« »lchl Uta* Mt, eint, »»lerer Sechs oipr M trefft» Iper ru LP»»»!« .^»«ia Woti sch inlektll nag. »ab gestern ch auf der Wlnterreise t»r giat uafer Miletter lrä«>gtUi. priMpr der Bngaemee, Herr Dr. Tänzer tat tttuiaten, in Pm»k «»grteffra. Mei, erster Sang a*t, Mi »eknnnl. »erden Mn der «»fünft de« £«tt» FeitridM»»«, «■ mri«em Saefforg«, „d « gad mir ün Lanfe de« •efpcfcM fofcanMI defaint. Sei! 4 SRonUen MfiaMt stch Herr De. Ttppr i» Lp«, rntionlgediet«, »» er el»e lehr »»PaMdnIe Tätigkeit e»tf»lte«; mit gr»M« Eilet ««anftnltri tt »che ji». ••tttMnif» fit die SMdaten, ebenso die diele» »Mdeihchle» »ch«h« «I« Lgzaiette Bein»Me« in annzen Gebiete Mt S«p»»re tMiahfl der FeldpeeMpr paß« Eifer für Me »r»ea *M»Mn«pn,Gen d»rch Gründung M« ji». vostsküchen; «« Master tag» »uiM a» 31. N«M»ber litlö in «stula aiffaet i» Schsein haß« MiÜär-BedärM». Täglich »erden in Meler Wohlfnhet«- eionchtung über llvo Pottivv« Sste» a» Me Innen »erteilt. Ferner wirk« Herr Dr. Lä»pr »ich Mi SchMdan, »» Soldaieuheim« mit, edens» deiErrichllnag Mn vibllothefen, sowie durch Veranstaltung ou» Lamöp», welchen die hichst« Osstzi«e bchwahaen wie Ozzellenz »e»e r al »» n il n ge t. Weller «strebt der tzchdradtiuer die Gnrichtaag der schönen Zuj»»»»nfünfte für M« jüd. »nnalchchle, «> Hrestag»MnM». To unser Keldseetsarger in dehn» «useh» Mi chen höchst«, Wititär-BehMden steht, hat er an lhM» eine W»te Ststste Mi fchnen Un,erneh»u»g«», Jehl sind i» Entstehe» begaffen: ei» jüd LoUllchale in Dias», indische Dolftfüchea in öbobria »ad Pa«f, »l« gestnr/ der Keldchdblaee in Puchk «intras, wunde er fafnrt M» I, Därg,r»eist«t Dr. L»»rie gebe««,, in der Hauptsynapp «ae Prebegt «n halten, »ach «Mehalter «--ehwigung bei» Sl»dlf»»»»adaut,a Arai.herra »oa D >'s s i » , fand a» erste» EhaauLahtage Wistag 4 Ihr die Echaaufahfeier mit «haepfaa, und «chiftegschtau, ia der riesig grasten 6»uju|e ftatt. Ü* der geur hatte» sich, anher de« St»b«fn»»»»b<u>tea pahlneiche Offiziere und Ma»sch»ftr» nah»«hr alt stovo Wersonen der ZinilMdilferuni eingestinden, weg»» Uchersüllnna der Sh»a« g»ge stmnlen Taufende ferne»EmlnstsinM». Here Dr. T t »je > hielt i» der Shnahnge ait »eithi» »erMhmbarek 8tMe»e eine depifterle und sehr aakru««Mat Pmdigt, i» der er bchouMr« hermuhab, hast Me >es«»te jädifche O«chlfeen»g in istaff.-Palea eine dappelie «Maafahscher degehl, tii ti ■ 8teM herstl .Al Huiuim «e »I Unpnrkoa*, da Satt unsere aaglstchlichoi »lanbuchbrüber an« der haabett Aast» alt« «ebtüchua, befreite. Wester schilderte Xebner de» Hmhstand Matscher «altar. D»»«r»de Daafdarfeir bringen Me Ische» dafir M» deatfchea SehtrMn entgegen durch Treue, Schach,», Derlrauen »ad Opfermal, durch ei» Lehen in «iddnsch Hasche». Stil grastet «epifteraag mtM tiefe »chheachle Predigt »,n Mn Innchrndrn uufgennaunen. Der CtaMfiaanaada»! fpeach M» KchdeabMoer setneu aafrichtja« Dank au«. «» kanatag M» 5. Demmder iSlb faMt aas lf»r»«br. fe»l in »a Ha»ptfch>a»°ge n» Ehan»knhS»t»e«dseast für Me jübstchea Slbat« i» ««pIMr eiche stcht. Darüber »erde ich sttüstr Mesthsta. Kriegsseolsorge. vrul». dt» flft}tmkT W6. Bettete Eha»afah^f»tt««Measte fflt die jüdischen Mannfchasten wird der geldrabbiner noch in Siala, Brest Litawtt nnd «ahrin neranstälteu. t Hie HMbale» Aleier Sanntag. den i. JXaanMi 1915 find in »er «en ttalfhnagage «n P i n < f ein Ehanufa-SoUetdienft für die jüdischen Soldaten statt. Ille Waffengattungen sah man. Unter den luwelenden waren auch einige hthere Offiziere, ein grastet Teil der ütvilbrvLllerung fadast die Synagoge bi« auf den lestteu Platz gestillt war, Punfi 4 Uhr nachmiuag« begann »je Feier, al« Einleitung Stnfif and Ehargesoog, anschliestend daran »nzünMn der Lhanufaüchter durch Mn ersten «antar. Nach diesem welhe- »ollen Ifte Mgristte der Feldrabd, Dr, Tänzer zuerst die Soldaten. Ja seiner Predigt verglich er fie mit den Maffabüern, gleich denen fie in diese» «riege von dem Oedaufen an Sott and die Pfilcht Mseelt find- Unsere hestiae Pflicht ist nnser von Feinden umringte« «liebte. Baterlaud zu schützen »nd zu »erteidigeu, da dieser feieg de« deutschen Lolfe anfgezwnngen »nrM, westet haben wir eine besondere heilige Pflicht, in diele» «liege gegen Mn graulamen Feind Nustlan» zu streiten, denn e« gilt, für die L^eeinng nuserer seil JahrhnnMrten Mdrückteu StauMntbrüter gegen ein Land, in dun l»»»el Ströme unschuldigen jüd. Blute« gestofle» und lausende und abettausende uaschnldlg« SlanMntdrüMr hingemorMt wurden. Daß Satt uu« Deutschen beisteh«, sehen »ir. da wir Mn Lieg zu Sieg schreuen, »ah durch nn« mir der Fund defömpst wurde, ia ah Deutsche ein seste« Sattvertrauen haben and mit Lebe und Htugade unserer Lnherfteu «röste selbst Unter Ullsapserun» Md «Map unsere heilige Pflicht dem geliebten deutsche» PnterlnnM gegeaüder erfüll«, Redner schloß »st Mm Wnnsche, daß Bast un« baldigst nach eiaem gl»rreichen Siege unserer tapferen Trapp« Mn Frtedentengel lenke und ein jeder al» Sieger zu fein« Lied« in die Heimat znrüeffehre, zum Schluffe erteilte Me Rabbiuer Mn Segen- — Stil de» Warst»Sedeie «dete diese henllche Channfahseier. Par dun Perlaffen de« IMUesbause« »erleilte der Feldraddiner noch jüd, Ztstschristen, KeMtdücher, Eiganen, Eigaretteu und «rsprach nn« öfter« S»tte«di«st» abzuhalt«, »a» »ir steudtg begrüsti«, Ulster Höndedrurk oeradschiedete sich unser plichler Feldraddiaer Dr, Tönzer von un«, 8» oerltesten »ir, geftöekt Mn neue» Mut, Ml ehrwürdige Sottethau« und begaben uu« wieder zu uuseren Trupp«teilen, Wir, alle war« froh« He»»««, eure so anbnchltMlle ffrieg»> Ehanufahfuer erlebt zu haben Atz>U>tzcktz tm ^oKm. Luv «Len Teile» der pifarbischeu Kraut war« die jüdisch« Moaaschcht« »ach Plwvnne geust, u» am 5, Dezember wustgsten« ebunal Me Eh»»»fahlich«er a»zünden M seh«. Schon »st Hai der «rieg IN sevsam« «iwstrafte Mn B»t»«Me»st an »erfmärdig« Stell« ftattflud« lass«, Besinne ich «sth dach an Fest« in falh,lisch« «irchan, Schnl- Häufe«, lM«erstä»Mn, i» M»Mn, Ralhmedsäl« etc, Dtetmnl Hache Herr Rabbiner Dr. Emil L«»y slrm«) eine stirnmnng.nnlle Feier i» Theatvrsaale Mrderestel. Zn der ftastlich« Inzahl von Mnanschast«, nicht zu »eegefien einige Offiziere, famen «ch gesuogene Ruff« dazu, um am Feste teiltznnehch«. Rach de» geaminsam« Gesänge de« »»»der. ouüeu Liede« .Wir treten p» Beten * betete Herr Seiltet Freundlich nn« Ctiilai (jetzt Fllstlstr mt Schütz«. g»Mn> M MinchngeMt. Dnranf «griff Heer D r. L e o y bat Wort. In seiner daechan« alle Gemüt« feffelnd« Rede, verglich er Me JnMn al« Weltteile mit den nnmer zusa«««- gehärig« Innen de« 7armig« Leucht«« und schloß mst dem Wnnsche, daß da« derstsche AnMntum zum Stamm und zur Stütze Mt 7. Armee ans dem We!1«brande heraargeh« mtge. Rach Inzmid« »n Ehanufahlichter morde da« Maarstn gebe« M» Loebei« gesprochen, Znm Schluß fannte Mr DMaustatstr Mestr chnaürdig« Feier noch eine Blaffe von mehr«« Seiten gespendeter Liebesgaben venulen, die manch' »atMrem lksogee Mr meilenmest an» bem Schützen, graben znm Feste hestbeigoult »ar, große Feen de beeestel«. Ein« Ehamifahgruß an« dem Felde. Willy Bf a t h i», llntuoffizier. Jtmnstbml a. M Hhanntafeier MTMstaMter jübibder Kaldntan. Eine schöne nndnckrdige Ehanufnfei« aeraastallete die BerwtütungM« Kraufenhauieb der isr.Gemeinde, in welchem LMr 100 LerwimMle all« Rnnfesfi»»« aeepstegt werden, für Me dott befindlich« jüdisch« Saldalen, Iw 1. AMnd de« Feste« war« »eben Mn StstalieMrn btt Pstegamte« auch der Borfitzeude Mr isr. Gemeinde. JuftiziatDe. P lau, und Rabb, Dr R ob «l«. schi«ea. Rach dem InzünMn Me Llchttr durch Permastung«- inspeft.r Ihren» wurde die Festhhmne steudig angeftimmi. Dann nahm RabbiuerDr, Robe! da« Watt zu einem getst- »allm Larttag, in Mm a sich über Mr Geschichte de« Chanafafeste«, inlMsondere ZMr dm Segen setz Wischen dem entartet« Hetteninm and Mr stttlich« Westanschauung de« JuMnlum« o«Mrit«r, »eiche letzt«« in dem Sieg de« Recht» gipfelt, für dal auch p»tr in dies«! Westkrstge entsteh« und schloß »st einem tMempstind«« lfrteg«get«e. — Dann fam Me Frthlichfkstzn ihrem Rechte, Me Beunaltnng hatte e« »» nicht« kehlen lasten, dem Ibend ein« hübsch« Snianf zu sicher,, Znm Schluß statt«! ein« Mr LerwunMt« Ramm« Mr stamerad« den D»nf »b für Me mohlgeluagme Fei«, Me autoezeschuete Kerpfieguag und Behautluug seiten« Verwaltung, »nzi«, Schwestern und Helserstm«, »«richte »« tkltMtiieff«, ftttiicr dr. Bwf. «ericht Rr 27. De» b. Rdvember ISIS Seit stl »Sn« letzt« Deucht «stattete, hat mein Leg »Ich nach dem RneMften.gefShit, in ei» »tljg atmet Gebiet mein« Tötigfeit. E« ift, ganz mit da», welchem ich bilher zuaewlesen war, esti sehr »«te«, s«»»HI bem,Baume, wie de. Zahl d« Truppeitteile »ach. >b« die Ersahrmtgai, Me Me »ergangen« Stmsttte >m Scheu gebrach« halt«, »erst«» dstseti .«« lusgab« aüpstch sei». D« weg hstrh« war »et mancherlei «chmierigfeit« und Mähen »erfnnpft n»d aftibatc eine »ich« mibettdchtliche Zeit, MsoaMr«, da l«n letzt« Lei, etwa ISO Kilomet«, zu Wag« pirüchgelegt werben m»tzst, auf Mr beschwerlichen rustllchen Lanbstraße, Mr der Wechsel »,,, tzchveerreiden und Taumetter noch neue Beschwerttchkett gao. Ich tzade zunächst m dem Havpton der Annee LttvetM gmomm«, »a ich die aste Zeit bazn vemwnd« mutzte, nt eisen Uederbttck oder die neuen BeriMnrste gn geaiwoen. mt den Plätzen nvd »eg« bekavnt zu werden »nd »or aSe» «uch um den verichiedenrn Httben mich vorzvftrLen urch die cyrrder. Uchev Bereinborongen mir ihnen zu treffen. Ganz «e tm Westen hvde ich auch hier iiedentwürdiae» Ent-egenkomMe» dereitwillißes Singehe» «uff »ecke Wünsche gesunden. Zu eiaigen Ta,e» will ich wem Quartier in eine« weiter vorwärts gelegenen Orte nehmen, von de« au< ich zu -e» eckzelveu Divistonen ienhter gelangen kan,. Zch hoffe, dann auch hier eine regelmäßige Reibevsoige der Kotteädienste für jed»Tvckd«. teil feststell« und innchaltm zu fönn«. Mein nächst« Berbchl soll darüb« Gmanere« Mitteilen, Diese« Sebi«, In M» ich jetzt tätig bin, ist littmndhe» und furländische«. eine wellig« Ebene »!I j-htretcheu FMtzläufen unb Se«, mit vielen fümmniich« Ddrfotnmnd IwEft steck« und feiner piß«« Stadt- In all« Ort« mit städstschem Eharafter, die ich dikh« feim« lante, stab Msche *emeinden, deren Lnaehbrige ein« erheblich« Teil da Bevölfaung MIMn. Ihre Irscheiauug hat manche« Mn dem UnnlMpn Seprige, das Mn Menschen MefnCanb n*tn iff, »eist find tt Pfunde, Mfrige und stattliche »estalten, Ihre religibie lipnatt ist eine anbae, al« die in Südpolen., D« Ehasstdidmut mit sein« Poefie nnd sein« «esnhr, sstner Stimmung und seine» Wahn, sein« Weichheii und fetnet Der wetchlschuug, hat hi« nur weutg Eingang gesund«. Die Frömmigkeit Hai hi« etwa» «ehe Nüchternes »nd Lehrhafte«, ad« damit auch etwas Feste« und Sttengei, Da« ,Wbff« and Wall« gilt in ihr mehr al« M« Empfind« und Wünsch« sich ansban« läßt. Die Zukunft wird manch« Probleme bringen. Ganz so, wie e» gewes« war, wird et f» diesem Lande kan» bleib«, auch nicht in dem geistigen Dnsein d« jüdischen Semmch«, Dann wird in ihn« die Frömmsgletr d« Seveil ihrer Kraft und chr« Zukunft adleg« wüffeu, tt ift zu hoff«, daß die lftsauttche Religtofltät ihn deffehen wird. Bericht Rr, 28, RowI.ffI«aUdrow«f, Mn I», Ronemd« Illld, P»r emicnu Togen bin ich nach einem Ori«, d« zjnsemc Front näß« liegt, üdergefiedelt, Bo» Per an« wird « tät eh« mdglich, zu Mn emzrlneu Trupp,nietleu hernnzugelang« Mit Mr Ibhalluug oan Goue«di«ften habe ich Mau auch bereit« beginnen kinnm, <U find um« nur Lest» P«dänM, »er« Monoschaft« ich hinzu zusammenzusüßr« suche. Der Zustand Mr Wege wie die minttrliche Wilttrung gebietet tt, d« Umkreis d« Teilnehmer am Gottesdienste s» zu bcgreuzeu, daß niemand von ihnen eine größere Strecke zurückznlegen hat Leb« Me Reihe und die Irl dieser ludachi« soll Mr nächste Bericht Weitere« angelten Um alle« ErsorMilichr ootzuderciteu, mußte ich in letzte. Zeü aus vielen Weg« umhelzieheu. Die Bejchnffeuheit de« Lande« zeigt d« desouderen iusorderungen, die hi« an Idtpei nnd S-etc de« Soldaten heranlreien und die in manuigfnch« Hinsicht auMre find als tm West«, Dott ist r« eine gemisi- Uuunlnbrochenheit d« Gefahr, hier die Stetigkeit Mr Befchnwrde, die ettrag« werden muß, Do« steht »I« Feind Mr nnaushörlich, säst in jedem Sugendlicke, bedroht, da« gegnerische He« gegenüber: auch die Orte, ja denen die Tage d« Ruhr gewöhn sein sollen, steh« unter Mr steten Unruhe d« Gefahr; e« war kaum ein Gottesdienst, in dem nicht d« Lärm der Geschütze hsneindrong, Such Hs« liegt d« Feind geg«- üMr, aMr ul« der eigentlichste Gegner teilt doch ein andere« noch entgegen; e« ift Me Snls«nung iu diese» areupnlast» Lande, Me überall vor dem Mmschen liegt, nnd für da« ImpfinMn dehnt sie sich, Mi Mn Mängeln M, Wege und Mr Trostlosigkeit der verstrouten Hütten, noch läng« uud abschnittlos«, fast eudla« au», Straße uud Wiese uud Wald schein« eine« zu sein, alle« unbestimmt und uuMgrenzi, Lirp« uud Seele de« Soldaten müff« mit diesem ungestalt«. ungevrdnete. Raume kämps«, mit ihm immer zuerst und immer zuletzt. Da« russische Land hnizudem etwa« UngegliedeNe«, gleichs«m etwa« Starre«, ia sich Zurückge^g«e«, Ued«all fcheinl e« nach iun« auaznweich« und just »irgend« nach »atzen hin sich zu «streck«, 8« ist, wie wenn von ihm, zumal i» Mi lang« Zeit dt« grau« »tut««, »ui etwa« linschlöftrnd» °u«ginge und nicht« »ntreiMnde«, nicht» Erweckende«, Dies- Eigöiart de« Lande« hui ja mich Mn Eharakl« sein« »ewnhn« gestaltet. Die Menschen, die iu ihm leb«, besonder« nutzethalb d« Städte, find im Ti«pu stärk« al« im Handel», sie sind dem Hunpr meh, gewachsen, al» de» Gebote Mr Pflicht; fie mallen lieb« wart«, aU suchen uud «ringen. Die.schwet- »urige Geduld, welche nur srille sitz, uud Harri, ift hi« zu Hanse; die frahe Hoffnung mit ihr« starken Zuv«ficht »leibt null. Inch triefe« Schwere, Bleierne, da« bald au» Mm SnnM MfguftrifKtt. ball, ans dasselbe sich herabzuswk« scheint, ift ri»e Sesahr, Mr Miete Soldat« gewachsen sein müffe». Während et ia Westen da« «sie Gebet Mr SrimM ist; .fürchte Dich nicht', so tontet e« hier; ,gid Dich nicht hin!' Man ttnnie mit einem Spiel bei Borte« sagen: Dort gilt ««.sich zu wehr«, hi« sich zn envehr«. Da» eine wie dieses andere ««langt den ganzen Mann, (D«I, Smbl.)