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Jüdische Volkszeitung · 1915-12-10 · 51 (10.12.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
51 (10.12.1915)
Date
1915-12-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Jüdisch« vovrzett«-. Rr. 5( 1 ^-Iui | L v« Perinal d« tzsth«, BabM cs» fn pro#.! Sor fturjcm ist in Prag «in eigenartige«, monumenioli« Denkmal mlhullt worden, da« dir welldckannten jüdischen Alles, «ämer and Sehenöwürdigkellen drr hundert! ürmigeu 8,aj, UNI «IN intmffanlrf «unftwal «cnat^tt. An drr StcDt, tno Iltfiabt und IudenstodI Hunderte vouIaheen ancknaudngrenzi«», nhrbt sich jetzt, nachdem da« «Hella i, de» Rennzign.Jahrei, desvngargenen Jahrhundert« abgerissen wnrde, da« neue Kinds, hau«, Zn symbolisch« Weise wolltder Stadlrat -an Prag durch zwei Pottalfiguren de« Rendone« diese historische Srenll zum Au»drnck dringe, und verfiel auf di« Gestalt eine« sagest, hasten Rillerömanne« zur Kennzeichnung der christlichen «llfta« und aus die Figur de« »-»bi Löw, der da« »hetl« «eifinw bildlichen sollte. In der Thai konnte unier den vieien, den «hellogckft weit überragenden Persickichkckren der alten Jndenstadl keine markantest! Erscheinung al« eben der .Hohe Raddi' gewühlt werden. Lost Geburt ei» Polen«, lebte er in Prag von 157311« 158«, von 1588 bi« 1595 und non 1597 bi« 1606; in den Zwischen! zeiten bekleid«- a die Armin eine« Obenabbiner« fein« Sst bunoftadt und dann von Großpolen. Außngewöhnlich war tin'i Bedeutung al« Theologe, bedeckend sein Rns all Mnlhi. matiker und Astronom; volkdiümlich imckgenilichensSinne wnrde er dmch sein« kabbalistischen Sludie». die seine Persönlichkeit «st einem »ranz von Sagen u»gaben, d« sich an sein« Posener, desondn« aber an seine Prager Tütigknl knöpft. >m bekanntesten ist wohl die Sage vom Sole», jener tönernen Figur in Menschen, gestalt, die durch einen geheimnionolleu Zauber zum Leben er. weckt werden konnte, und weich« dn Myihoö diejUebermenschen. kraft eine« Eimson und eine« Goliath andichtete. So darf e» nicht verwund««, wenn d« Ruf diese« höhest Gelehrten, dem die Sage da» hehrste Problem, die künstlich« Schassnng de« Menschen, andichtete, auch an die Stelle gelangte! die in jenen Tagen d« Milteipnnft der magischen und aftroiol gischen Umtriebe war, nömlichan den Hos de« den Ischen Kaiser« und böhmische» König« Rudolf« II. Geschichtlich nachgewicsest ist die Audienz Löw'ö beim Kais« am 28. Februar 1592, di« angeblich aus L«aalaff«ng Tchcho de Brahe» «folgte, der wie Kepler am Hose de« Kaiser« wirkte. Such an der Berusunol de« Hohe» Radbr an die Spitze drr Prag« Jndenschaft soll Rudolf II. Snteil gehabt haben.! S« ist ein glücklicher Gedanke de« Künstler« gewesen — schreibt Pros. Sr. «fted Seorte im .Wellspiegel' — de» Rabbi al« Jdeasgeftalt darzustellen, in Leibindung mit ein« d« zahlreichen sagenhafte» Begebenheiten seine« Leben«. Rabbi Löw wurde sehr alt. Seine gründlich« Kenntti« d« Kadbaia ließ ihn den Tod «ristnn, so ost « sich ihm auch »üh«n wollte Da nahm dies« di« Gestalt ein« prächtigen dunkelrolen Rose an. Löw'« Enkelin will sie dem »hnen reichen. Dieser freundlich, doch in ungcwister Ahnung de« Kommende» abwehrend, empfängt die Blume,.und mit ih, gewinnt d« Tod seine Macht üd« den Greil. Diese Szene ««suchte da Bildhauer festzuhaitea. Zu Füßen de« Rabbi kauert ein Hnnd, zusammengekrümmt, stieren Sage«, wie zur »dwehr bereit. Sr ist da« Sinnbild de» geknechteten, vaprügelten und darum doppelt «achsame» »hettojndentum». Offenbar hat der Künstl« dies« gigar zur Ueb«. ieitnng in di« breitere.Sockelftäch« benötigt. Da Bildhau«, Proseffor Ladidlau« Ealoun in Prag, ist eia anakannt« Meist« nationaler Kunst. Sei» HusDeukmal da« jetzt in Prag errichtet wird, zeigt die stack, betonte »ationaie Färbung, die Smetana »od Dvorak ihren musikalischen «e cken zu geben verstanden hatten. Diese dem Meist« zur Gewöhn, heit gewordene slavisch« Typisierung sein« Berte ist in gewiffe» Sinne anch der Ldw-Fignr eigen, die, ganz d« Phantasie de« Künstler« entsproffe». ein Meisterweck ist. Mit de« Denkmal hat aber Prag ein weitere» »»denken an die Zeit sein« höchsten «löte geschaffen, an da« Zeitalt« de« kunstfrmdige» Rndols, d« in der allen, von dem Duft historischer Ecinaernngen d» ich. wehren, schönen Moldanftadt so ganz oergessen konnte, daß e« well draußen ei» Deutsche« Reich gab, dessen Kais« n war. Das lvarfthairr jüüisch« PoUstyMter. (n »eor, «oft»» »>«»,«. Warschau fängt an, deutsch zu wnden. De» deutsche» Soldaten ist bentjch« Kultur aus dem Fnße gefolgt »nb sängt nun an. die bckherige, Sinflnffe d« russischen und ftanEchen Kultur (ans die polnische) zu ««drängen. Freilich war sie in d« polnischen Hauptstadt ure fremd gewesen. Ihre Haupt»«. , mürtn ober waren «an jeher dt« Juden, ohne ihr jedoch eine srriheiUich« Gestaltung geben j» könne», vor alle» verbindet bfc* pvluisch« Judnetum mll Deutschland sei« kprach«, dev» d l Kmst. vr«ß«. dr» s«. Tkjtmitt Mü. »rundele«e»t deutsch ist. Ob et dnechtigi ist, diese« Jiddisch eine selbstänbige Sprache zu neunen, möge die Philologie ent. scheide», seinen ästhetischen Weck di« Literaturgeschichtr; »»« ist e« hi« wichtig »l« da« >uidr»ck««iltei eia« Kultur, di« sich, gesondeck vn» ba poluisch-russtschen, i» engeren »nschlnß an die deutsche entwickelt hat. Diese Snkdrocktknltur d« Sprach« aber gipfelt wird« In d« Kultur de« jüdische» Theater«. Jüdische Theata sind mich ft, Deutschland nicht fremd, ab« sie haben sich im Kvvkurreäjkampl mit den deoische, Theater» wenig Eigenart «halt«, köuneu. I» Warschau liege» die Dinge and««. Hi« sammelt sich eine adgeschlvssene Gruppt von Menschen um ihr Theata, l hi« wird e« zum Mittckpnkl ein« Kultur, Da« Wackchaua jüdische BckkRheat« liest i« der Odezua, ein« Rebenstraße da Reuen-Weitstraße, nicht all» zuwell vom aroßen Leckehr ab. E« ist in de» La» ein«« ehemaligen Panoramas untngedrncht, «rMtck ckso änßeckstl ans jegliche Eigenart. Diese ehemalige veftimmung de« Hanse bedingt die zirku»ähnliche Gestalt»», de« Zuschmierraume« im Halbllei« u« die BIhne. Die BIHne selbst gliedeck sich in eine breite Lordadthne und die eigeaUiche Bühne. Die Lorder» bühne bedeckt zur Hälfte de, Orchestarau«. Zu ihr führe» aus beiden Seite» Tire» »ach d« »ck »« dekanuten Shakespeareiürme, sodaß Prologe wie z. B. in Gardin« jüdischem Galoch' ohne weiteret vor dem Vorhang dn eigentliche» Lüh« gespielt werden könne». Diesen äußeren Autbau dn BIhne mögen wohl die modernen deutschen Theat« decknpußt ha den. Wir sind nach diesem erste» Eindruck recht enttäuscht »an d« pnmlline» technischen Einrichtung da eiarutlichen Bühn« und ihr« llnkünftleckscheu Aufmachung. EI Ist geradezu, als od hint« dem Böhnenrahmen eine andae Well decknne. Ins Anödrvcklknftur bk« Bühnenbside« wird wenig Weck gelegt. Schreib! dalRegichuch eine»Waldvar, daun kommt netzen dll Wal», kulisse heruntn, gleichviel, welch« Stimmung d« Wald »ledergebe» soll. Ich Hab« im »denerwähntm Stück ei» Gemisch au« Wald, und Eladtdekoiackon gesehen, da« selbst für eine Nein«« deutsch« Bühne die Greoze ba Geschmacklosigkeit Ixdeute» würde. Man hat eben beim Ansdau da Bühn« da« Must« d« deutschen Künstiabühne benützt, ohne sich in diese einleben zu könne». Kunst scheint man überhaupt wenig zu erwarten, Knast al« Ardckt nicht zu kennen, hie Hauptsache ist Unterhaltiuig und Effekt; die Zuschauer find ansprnchlo«; e« wird gespickt, nicht geardeitck. Da« »acht sich natürlich aus da« Spick i» einzelne» gellend. Man kann die Name» Nahes Kamialky and Wakömann in jeder Zcktnng auf jeder Aalchlagsänle gepriesen finde», auf dem Zettel sind sie fett gedruckt; dafür ist daZettck sonst von einer naive, stnsprnchdlofigkell »nd verschweigt g. B. de» Spiellckt« ganz. Die Hauptsache find eben hin »och die Hauptdarstell«, sie sind >»zieh»«t«traft, na» sie mach«» ihr Spick durch atalei Mätzchen Reklame. Mll Tusch Frau Kaminöky, — sonst übrigen« eft» srfttfinnig« die auch d« deutsche» Bühne alle Ehre »achen würde —, in Gordin» .Mllele Ephraö' aus d« Bühne. Da« reizt da« Publikum zu« Beifall. Mit Gcklatsch »nd Brav» »erden di« auftretenden de! lebten Star« empfange», sie verneig«, sich, dann «ft geht de» Spiele» au- Ich haue eine» d« berühmteste» Schauspieler beobachtet, dessen Rim« Ib«al in mächtigen Lckter» glänzt, beffe» Bild »ns allen Reklamesünle» klebt; ihn empfängt da« Volk natürlich alladendiich mit Jubel. Und wa« ist sein Spiel? Hohle Phrase, rasfinircke« Erhaschen de« Effekt«. Lyrische» Brckten in sein« Rolle, Monologe» steht «hilflos gegenüber, n leickt sie ab, ad« theatralische Stelle» spiell « meisterhaft allem Raffinement, mit alle» Mätzchen. Und da« macht ihn roß auf dem jüdische» Theat«. Dicke» naiv« Publikum will chen, will aufgepcktscht werde», will Handlnnge» erlebe». Ich kehre wieder zu de» Beispiel de« Ghrdinsche, Galoch'zurück. D« jüdische Galoch, d h. Priest«, wird durch 3«. samie sein« Fannlie entckffen, wird Priest«. Seine Seeleuktmpse macht « im Zwischenaft mll sich selbst «»>, di« Hauptsache iS anch in den Stücke» »nr theatralisch« Wrrkuig. Und muß e» nicht ans dicke von chckstlichenpiuffentum geknechtcken Jude» vtrtnng machen, wenn in ckn« große, Szene vor dem Kirchenpockal dick« jüdisch» Pckest«, den Rosenkranz um de» Htä«, durch «dl« Rede» der Eltern »nd d« Braut »nd durch ebptso gemeine d« Orden«, brüder in die Arme d« Sippe zorückreführt wird, wen» n nckt großem Patho« Rosenkranz und Brevstr ablegt: muß da diese» Volk nicht jauchzen, da« »nt« dn «sstsche, Knechtung sckne« Gerste« auf dem naiven Standpunkt de« Änstannen« , geblieben ist? Hin stehe» wir de» Theos« d ein« Gm» gmentd», die c» in Deutschland vor.Kainz »nd de» München« Künstln, theat«, znr Zell da theaNallschen Wache, zur Zell ckue« Da. wiio» und Pofiack hatte. E« wird naiiilich hauptsächliä Gordin gespickt. Die Stücke de« jüdisch schreibeäde» Dichte« befriedige» am besten die vedürfuiffe de« PudlEnm«: Koistikte um Rckigioa und Sippe, Thonaethik und Geschäft. Mb» muß ad« au» Mangck an eigen« Litaatnr »ft z» llebasetzurften ftt« Jüdische grckfen, und da ist bezeichne» derwckse von dnferen nenne» deutsche» Dramatikern Sudamanu d« beliebt««, beste» .Hckmat' desonder« große Ersalsi« erzickte, Schlla schätzt man hoch, Goethe ist schi« uMwat Ls» MG in d« llederfetznug«. literahur wird da» essektvol Theatraiiche hnanägegcksfe». eftent, gnade Sadammm« ,Hck Ich Hüfte mich' geftent, gnad« Sadama»»« .Heimat' auf dick« Bühne z» sehen. Wie wäll da ientnant iargestellt 0* - - - — Opfern», Isaak»'. He I worden 7 Er hätte st» deutsche BegckW ebenso komisch gewirkt wie die Pnsonen dn vickaegebene» ßdisch«» Operette: .Die ~ ll« die M> dn Schale »er s, wärdi^n da Sonpiett vor, uud «ata Loch Ivmmt gar detrunüe, ach die »Ihne, die «tnde, «vmorrah« z» schUdn». Isaak Ickbft besteigt »ntjr Balettdegckftmg den kchettnhansen, singt ck, »vnplck »nd!— wird errettet. Aste mrimmaage» on rummmi wm oeo mcherze« wer»«» mll ein« naive, Sckbmersttndiichkckt wie dn ) muß alle« M» mi«H>». Hat man « chcht «ich ckmml so gemmcht' Hat nicht dn I»MG Moor dn Mannheimer am Leben «leiden bücke» hrt nicht Hamla König und Ophelia« Genahl wnden «tffrnk Raive Kullnr »ad Sentimentalität gehen Hand in Hand und warten, di» sie »an außen h« geläutnt und gefestigt »erden. Und die» ist da» Sichtige a» dick« jütischen Kultur, daß sie für die deutsch« an antuahmckädiger Bode, ist. Die deutsche Kul- Inr »erd tu dn jüdische» Wurzel schlagen und durch sie in »ll paluische ckndnagen. »u» sich leidst heran» wird sich die jüdi- Ich« Bühne »ll die ganze jüdische Knllnr nach dn deackche» gestallen; sie, dn Kdkiaisch denlsche» Wesen«, wird deffen Grdße »an ganz erkenne» und sich „ ihr ansnngcn, «ahckchellellch nur« dem vpfn dn eigenen st»«drnck«mine>, adn sie ist ei» nahrhaftn jung« Loden, der ollifällig trage» wird. Aiddische» Gtzeater im Pckangawalagn, Immer wird« eckede» «ll e«: nicht« ist so »undndar, dah e« in dn wunde» darea.Bckchrchle de« jüdische, Voile« nicht »orkä»». Während ans der dlaligen vühne de« Weil-Theaie,» die Tragidie dn palnilche, unpßrnffisch«, Inden »on Et, za Ak, tarlschrellel. spicken ans ein« ftcknen, an» rohem Holz gezlmwerien vöhne dwnhald derDnihrzänne einetdentschrn G.-sange»enlag.'r< jüdllch« Gchanspllln und Dilcklant« ihre» gckangenen vrüdna Theain MT singen ihnen Mn allen jüdischen Helden und neue» Dulder« »nd nhelln» mV Schnz »nd Span über da» jüdisch« Lebe» ihre Hnzen. Da« Theain wurde aa« einer früher ai» Roll lizarrft oerwendelr», Baracke her,«stell«. Einige sranzisisch« Gesang«»«, Ettistea »ab.Mafikn, lai.-n sich zusammen, bckchassw» Instrumente nnb bildete» ein Oechefter.—An« de» Ecirag bn ersten Konzerte kamen die Mittet, dll Bühne technisch z» mrMllkommne»; «in onsenkte« Orchester, Knllsten, Hintergründe mnbe, hapstellt, »nb bald faab bll erste fraazdsilchi Iheaierluffihrung statt. Der »alle Erfolg bllse« Thealn« ließ eine» jüdische» Schauspllllr, dn »eit Monate» «U gefangen« rnssi. sch« Soldat im Lager,ist, aicht schlaje n, Scka Rame ist Fall bischeff, n hat schon ft, »icke» Stübte» gckplllt »nd stand seü i» Jahre» i« Berns, Bin einn beutschea Kogel am Lckb mtwnndck, lag n üb« brck Moaale in einem deackche, Lazanv «l» kam bann ck« Gckaagenn in da« Lager. Dllja Man» ckso »alte »nrchaa« «in jiddische» Theatn im Lag« schaffe». Man muß die Berhälluiff« in einem I« süngenecknan kenne»,»« zu ermeffe», ma» da« heißt Er hackt abhll ck» sckae zeha lenea Fing«. Außer einem Flölenspieln, de» mau aAcafaU noch zum Fach zähle» könnt«, war untn de» jüdische» Gckangenen sonst kcknn, dn je eiwa» »o» Theainspicke» »astaupeu hätte. Jedoch, »achdem die Eriaiöni« da Kommanöantnr erteiu »nd ck» Vertrag »ll dt» franztffjche» Theata adgoschlosie» mar, ans Giaad beste» da« Thoaia jednn Sannaden» adeud gegen ckue bckckmm» Entichädiguag den Jade» znr veckügnng strht und da« ftanztstsche vecheftn dll mnstkaftjche AMfthrnng üdnaimml, ginge» alle vortzerckianae» in knizer gell M» statten. Bald fanden ffch genügend Sollst«», selbst für Damme»!«», und ck» aue zehn Miigiiednn bestehe», ba Ehor zckamme». Faibischeff schrieb jüe sie alle an« de» Kopse dll Rolle, »nd »ll Parlltnre, ans, leitet« täglich dll Proben »nd tnftrainte anch da« Oecheftee. Er zimmeck »dn «ch dm .Thr»»' st« dm Kack« Ehl»«>ah, denagckr id» mit Stoff und demckt ihn mit dem Magm-Dawid, mall Hinter. . gründe »nd Kuiiffm, dckorgl l» einem K»stüm>v«Ickdstckchäst da Stadt dll nsardnliche» Kostüme für alle Solisten nt Stackste», schreibt an einn als Rachtcksch heranichtcken Kiste mll kaüiaraphisch« Schckst »ll Thmtnzttlck nedft «ttäaternng.a in jiddischn, hedrälschn, »eutschn »nd rnsffscher Sprach«, na» dringt «ich Rann sah« »oche» »ll erst« varstcklu,^ zustande. »«>»- sadm« hiftartscheö Dmma ,var Kochba' wnrde gckplllt, »nd e« braucht nicht erst gckagt z» «nde», dah e« »»gehenren Ersalg hatte. Da» Theallr saß, etwa 600 Pnsonea. wovon srmich »da 100 Plötze »>« Frckplütz« für dll decksch» Uatnpfftzllre de« Lager«, dll »nz« »ad eintz, vsfizlar resn- »iat waren. Immerhin dmchll» dll verkauflla Bllicke <dll Paste mar» ,o» SO Ps. admärt« dll 10 Ps. sestgesetis einm ntzeblichea llebnschntz, so baß auhn den uonvendig«. Ab- Ichrckdnagm für dll «oste» dn spärneu »nfführnam noch st« «.dem Unterstützongdsonb« für ndemlttelle südlich« »- sangen« ütenvllsm wnden konnlm. Außer de» Var Koch», nb dem aus denseiben aftjüdi. sch« Tn mftimmtm .Eh-rba» Jnusch-sajim' (.gnstörnn, Jnnsckemö's ward« noch llichtne .Komdolln' gckpllll, in bm» Szenen an» dem Neindüqnlichm jüdische, Ledm nckt charafterckckschn Darstckln, »n qpckch« Pnsonm (Redde, «ochn, Schabchm nfm.) fti Mcknmnba Komik o-rgckühri «nrdni. Hin feierte Fckdckcheff jchanspickettiche Triumph-, ab« auch Mn de, Dilettanten affmbatte» cknia« beirächMche« Tckmt. Freilich, unser» künstlerischen «aßstad bücken wir nicht ackern, ab« nicht daraus kämmte» n, sn»«, darns, daß e« ckue», n»z i» sei»«» Gams lldniden sübesche» Schaaspllin ackingi, untn de, ngüustigstm «nhälluiffm sei«, «rüder, nb Land», inte» eine ständig Bühne ,» schafft», und sie allwtchmckich für einige Sind« n« Ihre» Grübeln üb« dll Rai Ihn« Solle« nd ihre nam heraMzarckß«. Und e« ist sicherlich ck» gute« Zmgni« fta dll Kraft ba jiddischen Theaterkanst, daß sie diese« »eneft« Peo»ukt »n jüdische, Gollrö-Geschich,«, ck» Jargpn-Thmtn ck» Gefe-genenlagn, schaff« kanll. Iah. Ick. Prager. M» stGüe» »ck«« fmm* »ll .Astpiftste Watstapttxy?. 40MRtf hi fjtik4lm nfc csf bca tat /eießpGm. »ach», Ga«tz»km chpckfestänser,. Werellw» und /pge» M »ertnuge», «nst in Map»- Gel«» «at Znronstekle»

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