Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 49 (26.11.1915)
- Date
- 1915-11-26
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/6682508-6377551-6450304--0327-4850147- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Minsk 1× ep/1000754
OCR text
ZSdtsch« volKM,,-. Ernstes und Heiteres aus dem Felde. vreitau. de« 2-. Novr«brr j-fs. Sr. 4» vre Zlichtttug. kk,,jr von v. H »l I i i 1 t r, »jt Ran Ulk. Elumps, glndignlttg, wtjnteiftlt in einer Ecke des Lieh- IWagens zusammengekaunt sitzend und liegend, etwa 70 an der ~ hl, kann man sie sehen. Die Geficht« erzählen Geschichten »er Pein, Leiden und IEntbehrungen, welche sie volle II Monate ertragen mußten, I haben so manchem von ihnen, der im krllstigen ManneSaltn I stehenden Minner dat Geprige de» SItem» darausgedrückt. I Der mögen wohl diese Minner nnd Kranen mit den »blaffen Marmorgefichtern sein? I 8aS hat man ibuen zuleide gelau, daß fie so starr und I verzweifelt vor sich hiubrüteu. ohne ein Zeichen de» Leben« Ivou sich zu geben??? 6/ find Flüchtlinge!!! Will man ganz genau begreift», waS da» eigentlich heißt | Flüchtling fein, so muß mau eben diese Gesicht« studiert haben. BesondeiS einer unter ihnen fällt aus den eisten Blick aus. ßt ist ein aller Kann ungesihr 63—65 Jahre alt, im I langen Kaftan mit dem schneeweißen langen Bail, der trotz I der Leiden und Entbehrungen gut gepflegt ist, und uvwillkür- I lich den Eindruck hrnlerlißl, daß dieser Manu mit dem Palri- I archen.Gefichl aus Reinlichkeit seit jeher gewöhnt sein muß. I Wer diesen alten ehrwürdigen Kreit persönlich kennt, der Iweiß sehr viel und nur Gute« zu erzihlen. I Ich will den Namen nicht nennen, darf jedoch »let der I Oeffentllchkeil preiSgeden, daß e« einer der reichsten und äuge. Isehensteu Juden Ostgalizieni war, und jetzt durch den grau- Isameu und schrecklichen Krieg di« aus den Bettelstab ge. glommen ist. Ich fuhr gerade damal« au« dem Felde im Eanititi-Zug, lund aus der Elation Tornow hatten wir Aufenthalt und traf lanf diese Ort mit den Flüchtlingen in« Besprich! I Sagt! Wo« treibt euch so früh nach Galizien zurück? I Glaubt ihr etwa, der .schuftige Raffe' Hille euch Hau« und iHos geschont? I Oder glaubt ihr etwa au« eigener »traft da« wieder auf* Ibauen zu können, wa« der Feind in seinem ftevlen Uebermut ^zerstört hat? Fahret lieber zurück, woher ihr gekommen seid! Euer I zerstörte« Heim werdet ihr noch zeitig genug sehen, dazu kommt I thr auch ein Jahr später zurecht! Müde, leilnahmtlo«, al< I ob fie die Eache garulcht» anginge, hören diese stillen Helden | ja, und geben ihrem Schmerze nicht einmal in Korten >u»druck. Rur in dem Gefichte de« alten Kanne« zuckt und arbeitet e». Endlich nach langer Pause sagt er: Wohl habe ich mir le« im Geiste auch nicht ander« vorgestellt; jedoch, al« fie mir le* erzählte» und e« mir schilderten mit grellen Farben, da »schrumpfte mein Herz in nameulostm Weh zusammen, ich habe Inste Qualen der Hille ln diesen wenigen Augenblicken »mchge, cht. Ich konnte es laum soffen, »atz »loser Ort, wo (oAl ick uni Zufriedenheit, unk soviel arme Leute einkehrten nn» ransruhle», nicht mehr epiftttren soll! 1 Jedoch bin ich ihnen noch die Antwort aus ihre Frage lschnldlgs! J Warum ich zurüettehre? Ja lieber Glaubendbruder, da« »weiß ich selber nicht! I Ader all ich hörte, daß Przemydl von unseren und den Ideutschen Truppen genommen murre, da war ich nicht mehr zu halten. 1 Mit vieler Mühe gelang e« mir, von der politischen Behörde in Böhmen, wo ich die ganze Zeit verdrachte, die Erlaubul« zu erwirken und in die Heimat zurückzukehrea, Ich spüre auch in der letzten Zeit sehr schwach und der Mensch weiß ja nicht, wa« geschieht. Ich »ln auch nicht mehr der Jüngste, und so danke ich Gott für die Gnade, daß e» mir vergönnt ist, nach meinem lieben Galizien zurückzukehren, und sein und don die Zeit abzuwarten, bi« es heißt 'nun sjr Torr: werfe nicht in fremdem Orte liegen. Der Zugführer ltßt die «gualpseije ertönen, unser Zug sich in Bewegung, zuvor noch einen kräftigen Händedruck, biederer Aller, und möge Dir Gott Trost geben in deinem Schinerze, du armer Flüchtling, der Hau«, Hvs, Lermigen und Heimat verloren hat und bei »er Rüiftehr in die Heimat nicht einmal ein winzige« Plitzcheu für sein müde« Haupt findet. Doch die Liebe zu dem heimatllchen Herd, zur Stätte ■r Geburt begleitet ihn. Glücklicher Alter! € 316 . . . « «fUjitr!? Unter dieser Uederschrlst veröffentlicht der .Borwirt«' sol. genle«: 8 enredildcheu au« Polen von Max Eck-Troll, im Felde. 8 Sn» ... e Offizier!? Noch heute sehe ich »le fteudig leuchtenden Blicke der Heilen, schwarzäugige» Jüdin vonKruSnofiele, ul« ich mll ihr um »en Prei« eine« halben Pakete« letchl-russischen Tabake« feilschte und dabei zu ihr im Hiddisch sagte: .Sie finn meschugge warn. Zwei Mark wollen 8e haben for io e bißchen Tabak, wo da« ganze Paket nor 2 Mark kost. Zwei Mark ... Ee »ollen bemogeln e dallscheu Jtde», wo fich kost der Tabak in Friedendzell nor I Mark?' E Jüd . . . e daitscher Offizier!?* Wer» ich Ihnen sä bet: den Tabak sor eine Markstück, well Ee find e daitscher Jüd . . . e Offizier!' Und freudig leicht wie eine Gazelle sprang fie durch den kleinen Klelnkramladeu an die Tür, die zur Stube führte, wenn da« freudigste Ereigui« der Well eingetreten sei, fie hell aus in die kleine niedrige Ladenstube: ,8 daitscher Jüb . . . e Offizier!?' Beide Flügel der Tür dssneteu fich sperrangelweit und heran« traten fteudig bewegt Mumme, Talle nebst zahlreichen Kindern, um mich mit großen neugierigen Augen zu bestaunen . wie die grdßte Seheuiwürdlgkeit de« zwanzigsten Jahrhunjert«, wie eine Attraktion in Eaftau« Panoptikum. .8 Jü» . . . e Offizier?!' Wie ries In Bialhstok: Bon der Ort»kommaudantur wurde mir zum Uebemachten ein Zimmer in einem hübschen Hotel llt der Nikolatftraße angewiesen. In Bialhftok find alle Hotel« ll> jüdischem Best». Fast alle find sehr sauber und ziemlich modern eingerichtet. Ein junger Mann, vornehm ungezogen, zeigte mll in seiner Fuultiou al» Orttpolizlft da« Quartier. Er tat e< im Auftrag der Ott«kom»andantur, »le ihn zum Zeichen seine« Amte« unds seiner Bürde mll einer grün-weiß gestreiften Armbinde auigestittet hatte. Der Wirt sagte soso«, als er, »ich sah, bi» Dolle: ,E« tut mir leid, alle Zimmer sein vemllnmeu!' Schon wollte ich mich sang- und klanglo« entfernen, al« Begleiter hilfreich eiugriff: ,Na, Moritz ... Du wirft doch noch haben e gute» er kür e deitsche» Offizier . . . e Jüd?!* ,E beitscheu Offizier . . . e Jüd?!* war die erstaunte all. ,Ro, selbstverfttnblich hob ich i Zimmn sor Eie e seine« Zimmer . .; Zimmer Numero ein«!* Fünf Minuten spiter saß ich mitten im »guten Zimmn' de« es . . . Die aanje Familie um mich herum: Tattelebeu, meleben, Rebeckcheu, da« I7jihriae Töchtncheu, Nathanche, Jahre alte Edhnchen und eine Reihe von Berwandten nn» Bekannten de« Hanse». Au« alln Augen leuchtlle mir die freudvolle Antwoll mll , dem Frage- und >u«rusung»zelehen ent. geg> Und wir llankea Tee, aßen Mazze« dazu und ranchte» famose rusfische Zigaretten, die dn Vater de« Hanse« bereit» willigst hemmreichtt. Dabei plünderten wll in dn angenehmsten Form Mer alle« mögliche: Selbstverständlich zuerst über den Krieg, Iber die Herrschaft der Raffen i» der Stadt, schließlich «»er Kunst, beatme und rusfische Literatur und über dll bevorstehenden jüdischen Feiellage . . . Neujahr . . . Laubhütten. So habe ich ll> diesem netten Familieukreffe einen »er schönsten Abende im polnischen Feldzug «lebt. ^üd so kiunte ich noch so manche« ähnliche Arlebnt« schildern, du« immer mieim andkluug in der staunende» Frage: .« Jüd . . e Osfizllr!?' Hui Nicht» — ta -mde min» nntraui! Die i .... Regierung mol dll : Bit bellchketen unlängst in nuttlichen Organen folgende»; .Die Inden de« Darse» Gkushi »ersteckten in ihren «kellern denffche Soldaten, führte diese nacht« au« den «kellern hinan« und die Deutsche» «moedeten meuchllug« den Obersten EaknOka samt seinem Trupveutlll. Zar Strafe wurden die hochaenitarischen Inden gehängt.' Diese Meldung bedarf nach erfolgt« Uutersnchung einig« aedeusächlschen Berichttguugen: 1. «Rbt e» kein Dorf »ushl. 2. Hat dies« Oll auch »arnm keine Häns«. 3. Haben diese Htnftr dam» auch keine Kel«. «. «konnten tt> dttsenIKelem auch keine dem scheu Soldaten versteest wlldeu. 5. Gibt e« keinen Oberst Saknska. 6. Hat dies« Oberst keine Truppen. 7. Konnte « deohalb auch nicht samt sllueu Truppen er- »ordll werden. 8. Gidt-o« in diese» Olle Mnshl keine Juden. 8. Ließen Ich diese verfiuchten Juden ln Müshi deshalb auch si«bt< r» Sibswoi ksmMvr. 10. Kurden di e Juben tn Mushi deihald auch nichl gehängt. »»gesehen von diesen Nebensächlichkeiten beruht ad« die ganze, «den »itglleiUe Nachricht di« in die letzte Eftizelheü auf Tatsachen, (ft wir» also im Opnationügedillr auch seruorhiu gegen die hochverräterischen Inden, denen wir allein »nieten firattgffcheu Rückzug verdanken, mtt üntzerst« Schärfe verfuhren pooen» and da» well. Zoheoon, l« .«ntztstnndoa'.. Eine goMchllft IM Hawjtbllta t» Hettt Ä.1JO. I M> Heft IO «g «wtaall, tzrauOh' m «o«m Stütze«»»«»» au« dem GeülMe »»ZMegeGdmomteMesom tzott chwa Ästdmona Gmade tu »w An«. iHgsaweatm ftii »kt stnaand^oK * »estchlch «an an» Alleen in Hennen. Da« ^titeäkm» kür «io Augen» na« hll schon im I. Sahrgan, «dooa» I» aeoben tlnktoA, aistmdm nn» nach do« mW vllltegen»« «ge HllI de« t. zodtgana« ollP, Mt «chllftleltnug-nu» «erlo« ans dem tzillchon So« »eU«schreÜen. W«a» und der h«ongewachleaden Ingen! in dem KrlegMacheioe Gchilbervug und ts« h«ongewachlenden Znoen» ln dem tlllegemu, eine wcheiownug ab M MtcrUiMf4«i Duke» ab gftüc« er,letzt. OrfMM H»tz «ch tzes de« Jh. b«teT0*ai blÄt »te ZettfchrM > m MtaUiMMN* 5 Me vftttze «tzer tzle trchslsches vr, «»«w,,». »» lchrlst Istzeit al »m «iAUim Mfi+m MihoL MräMat UtzLStzlss-« WÄf »te ZettfchrM sber ft»- tzer^, Pr»«nus» tre» al Mmt »rtzetle» «H »«tsrMHesßchsftSch« " " « t» sstechLltrstzer »»tz tzeutzrestzer Gsr». MV «tzchtrs »t« Jett» bm «Item n» «r,tcher» ««fl atrat» -«»Letzte». fW t| wm s-ijch» tombpurti ul eismmtztret, tztztzet slg, tz«t fte t» ketser v»lk«. »ch Ochtlerbttzitß >>d LarlesaLtertal ist sehr «Kt ss»»tzl ts I lscher Hi-ficht. SuFla»-. Ztto Juden lu Htutzkau». In den meisten der 15 Provinzen wo fich Juden uiednlaffeu dürfen, beträgt d« Autlll Wischen 15 bi« >7 Prozent. Im Gouveruemeut Kiew lebt mehr al« ’/i Million unter 4 Millionen Eluwohneru, ebenso im Gouvernement Chnsou. Die stirksteu Judeu-Zeutteu find Minsk mtt 10 Prozent <2*, Millionen: 440 000). Fast da«, leide Bnhillni« hnrscht ln den 10 Gouvernement« Polen». I» ganzen zählen die den Juden fteigegebenen Teile dn rnsfischen Monarchie elwa 6 Millionen. Dazu kommen noch jütische Kolonien, im fibirischen, kaukasisch und zeuttalafialischeu Rußland, sodaß die jüdische Bevdlknuug de« Riesenreich« etwa 7 Millionen Seelen au»macht. Im Mittelalter zogen Juden von Süden und Eüdoften gen Norden, besaodei« nach Polen, hin noch «erstirft durch Einwanderungen au« Deutschland. Vnviiegien der Hnzigo BoleSlaw, um 1160, und «kafimir, um 1350, gestalteten ihre Lage recht günstig. Untn Kaiser Nckolau« I. 1825—55, mehr aber noch untn Alezandn XII. wurden ihre Rechte, die fie feit 1791 in dem Eiedlungdaebill hatten, immn mehr eiugeschrintt. Im üdllgen Rußland dürfen nur vornehme Inden, wie Kanstenle erst« Gilde, Anzle, Apotheker und Ewdielle mit nnem akademischen Grad fich niedellaffen. Den deuffchen Heneu find die Juden im allgemlluen Vorurteil«!»« enlgegengekvmmen und haben fich bat« peisönlich und wirtschaftlich nicht schlecht gestanden. Einen schlechten Dienst hat ihnen dafür ihr Glanbenlgenoffe Goldmanu al« Bntteler d« Letten in fein« Dnmarede erwiesen, der neben allerlll häßlich« ZSndichtigungen auch tat Kort von der .baltischen Maskerade', den .lettischen Frllscharen', dem .Abtran«poll d« Balten nach dem Innern', dn .Ersiusnng seine« Laude« durch deutsche «koloniste»' sprach Berichten zufolge find 280 000 JSraeliten, au« den Gouvernement» Kommt, Kurland und Euwalki bnlltt adgeschoben. Neben den Deutschen haben die Juden und dann die Pole,! und Rntheuen von allen »Aremdvölkeru' am melften gelitten. Dahn tft in spruchlot ot solch« Ttne und Provokationen. Auch die Pol-usührn scheinen die Epaltvng in« Unendliche sortsetzn, zu feindlichen nnd neutralen Gebieten. wollen. Au» alledem «gibt fich für Deutsehland die Lehre: Feilsde ringsum, daher kühl den «kops, die Zügel »Nhangen, die haust am Echwnt den kommenden Erelgnlffen ohne Kllchlichkll, entgegeuzusehen. (Oftpr. Ztg.-j Hie MilltiroertzäNnisse da jüdischen KIndenten. Die rusfi cheu Studenten wlldeu bekanntlich während de« «kriege« ohne besondnen Besihlgungtuoehwei« tat einem Schnellst»« zu Osfi ieren autgedlldel. Da ab« Inden nicht Osfizine in d« rufst chen Arm« wnden können, «gab fich eine offensichtliche Uug eichheit der Behandlung jüdischer Ekudeuten, die al« ge» mlli e Soldaten in« Hen llngnelht wurden, während ihre Kam naben sofort Osfizi«»raug «hielten. Die blldeu jüdischen Duma-Abgeordneten wiesen sdle Hllresleilung ans diese llngnechttgkeit hin, woraus ihnen d« Gehilfe de« «krieglminister«, Genna! Bjelajew. mitteilte, daß v«rau«fichtlich alle nicht zur Erlmigung de« Offlzlerlraoge« berechtigten Studenten, h. h. die Juden, von dll Dienstpflicht überhaupt beftest wnden. Illlltngeschiett! Den Inden wurde ttotz ministeriell« Anmnsungen wiederum nicht gestattet, sich in Sibirien odll lm Kaulasn« uiederzulaffeu, fie wurden abermal« ivllingeschickl. paMmi. Dll tirtlsche Botschaft« in «flnlin witerrnsl die vietsach vnbslltete Milllllung, daß e» den Inden lu Jerusalem vndoten worden sei, an dll Westwaud de« Templlt zu beten. Die Gebete finden dott nach wie vor statt. «ritchSllaAd. Hie Stellung dll Inden ln Sokoniti. Ein« in Eolouist »enden jüdischen Tagelzlllung L'Echo de Ealonique entlen wir einen sür die polittsehe Sttmmnng dn Inden juiki«, die in dies« Stadt bekanntlich »je Majorität ölknnng find, sehr charakteristischen Bericht. Die Solo- Zlltnng, die aus dem zioviftffchen Stnndpnnst steht, war em anderen jüdischen Organ Saloniki« angegriffen morden, weil!fie gegen Rußland und gegen den Anschluß Griechenland« an ple Entente scharf Ltelsteng ge»»m«ra hatte. DEcho de anf diele Angriffe: Erwiderung .. i San» alle Kräfte uni den Salottiqne schreibt nun in .Gerade in de» Augenblick, wo da»!-- Opferwaen alet sein« Kind« braucht, lefe» mir Bert daranf, in beseiten, »aß die große Mehrhett d« jüdischen Ingen» Ealopw«, obwohl fie gnt zionistisch und national-jüdisch gesinnt sist, doch nicht min»« gnt pattiotlsch fühlt.' Anf die Frage, wie die wetechtschen Zionisten »et ihrem Widerwillen ^gen Rußland beharren könnten, wenn Griechenzugnnste» da «»«ende, all» zugunsten Rußland«, feine Mt aus,eben müßte, antwortet £'«$* de Salonigne: merkwürdige FraSl Die nwrden datselde tnn, wie die ide von athenischen Patrioten, die gestern noch i» The- ,: Hoch »« Kaffn! Sie werden daüselde ttm, Tansende m mazedonffchen Mnsetmanev, die «einen ans seiten der «utente wollen, sie »«den dnüfetde ttm. ' Anhtng« da Renttalttät ln Griechenland, fie wet' tnn, wie in Italien alle Frennde Deutschland« h> zu überzeugenden »egn« da Juterventian, fie werden - tnn, wa« in Frankreich «inner wie Her»« feian taten a« and) ein Janrd» edn hätte; «ei, MB mno- SoZultsten FranLüch« nn» EtGl«»« aetnn ' ' : da« ttm,'wag ein »ngzatt gottm hat, kr, i : dll «ntotte verbindet ist, seine enllgffchen! auch ein Janrd« l fie whrden toi ttm.'wan «in Snurii «owm Wt. »er. fest fÄ Land Mtt dll Entente verbünd« ist, seine enllgffchen Angriffe ans litt Bedeückn sein« vrtd« eingestellt hat; ltt werden da« tun. wa« alle Jameltten in Frankreich nn» England feian haben. Sie weiten fatfu: Zuerst da» Saterlant. Aß« solange Mir neutral »leiden, werden Zipniften nn» jütischen Rationalist«! von dem jedem Staat«»»!,« gewährtou Recht, zu denken nn» seine Gedanken frei antzihwstden, Godranch machen nnd Überall ihrem Haß »gen Rntziand tffentlich Anüdmck «den, nnd niemand darf ihnen deshalb grokttn nn» jtt für schttchte GatrMen halten.' tzttse iffoÄh- Stellungnahme ist besonder« wichttg, wenn man bedenkt, »aß in Salon«, dem oorltnfimn Landnng«- nn» Stitzpnnkt da Uittrten. »et den letzten Wählen in Üe mm. auch tzlont^n, in da» pttchffche Parlament find.