Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 49 (26.11.1915)
- Date
- 1915-11-26
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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JflMIty voilLzeittmg. i ZUSischer 3»fltn6omin und weibliche Jugendpflege v»ri Dkrrhg Pappenhtiw. $ftu. Die Borsitzettde dejüdischen Frauenbundes. Frl. Berta Papperheim. Fravksun a. M. sprach in Essen *« 14. 11.!■ Kemwtrmufiksaole. Di. Rrtnerin sübrl« enra aus: Die AusgaLen der Krau sii.o, d<n -lieg au* wirtschaftlichem Gebiete mit grwinnrii zu helfen durch l ie Hausfrauera rfgaden. die Volkskraft. und Kultur zu nboln», ftsizuhaUen und zu mehren, wodar deutsche Uclf in dieser Beziehung auizu. bringe» hat. Die Versomwlvrg, die sich mtt der Gründuug cioer Mädchergrappe defosie. (ri KließLnrbert und habe höhere Bedeutung weil sie über tin tr.rg hircuspehl. Tie Organisation soll ein Teil d>r Famrlierpftege sei». Jugendpflege »h»e Fomilierpfiege sei ra Unfcirß. Sf|tnc ist eine olle Ruf. gäbe im Indern«. daneue rst die Jugendpflege. Die Heu» tige Jugend iß anders. Lei' die wirtschaftlichen Verhältnisse sich geändert bade». Ausgabe ier Leitung von Iugiudvneirun sei <S vornsns, auswärt» zu gehen, auf der Bastder Faw'Iien. pflege, die Ebrsurckl »er fn Wurzel dürfe nicht verloren gehen. Die Jugend dürfe keme Trennung ersahren nach Geschlechtern und nach Klaffen, »öl euch die Welt gemischt ist „ch jeder Richtung. Veil aber die Jugend bisher.noch nicht b l e Gemeinsckoflsbe-ießnng genaffcn habe, so seien die Frauen der Ansicht. daß die Jugendpflege besser i, getreu, len Gruppe» vorgebe. Die -eistige» und ethische, Gedürs,iffe tollen gerrennl gepflegt werden. Das Pr». ,ra»w »eräudert fick noch dem Orte der Leitung und den Persoreu. Da« geistig Menschliche hat soviel Forme, wie es Menschen gibt. Tie Ingendgn ppe soll da« Z t e l der s re ie n Selbßerziehung haben. Die Disziplin »uh sich die Jugend selbst zur Pflicht macke,. Wie r« keinen U,ter. schied iw Eckützerzraben gebe, so dürfe e« auch keine, Unterschied io de, Nu^oaden der Kultur geben. Alle Schichten müsse» g uicir 1 aui da» vollbringe» wodie Ivgendgruppen icllen. Nachdem die Redueri» »och d,«k er. D dlt u 14 de« jüd i sche, Frauenbundes zur moderne, grouevbewegung gestreift batte, ging sie näher auf die Ausgaben der Gruppen ei». Ueber den Rahmen der geistigen Möglichkeiten fei e» zu tot,, schen, daß auch technisches Können »ermittelt wurde. Hauswirtschastliche Bildung ist Häupter fordernis, den Nnfcrderungen der Fron und Mutter ge. recht zu »erden bleiben dir allernichligsien Aufgaben. Fort, crhaltung de« Volksbeftande» u«d Aufrecht« erhaltung desJudenrums find dieAufgabe, der'deutschen jüdischen Frau. — Die Nus'ützrungen der erfahrenen Retnerin fanden bei der. srhr zahlreich er« sckicrcnr« Zuhörern drgeist>.r1e Ausnahme. An de» Vnrlrag knüpfte sich eine fruchtbringende Aussprache, an der sich außer den führenden Persönlichknitn der Gemeinde auch Vertreter der großen Nachbarvereine beteiligten. Es wurde beschlossen, iiiuerhalb deiQH4»n Zogendvereins den besondere, Zusammen, schlug der weibüche, Mitglieder durch^oführen, weua auch die Ausgaben wühre»d de« Kriege« i:ur i» engere, Grenzer» erfüllt werden können. Jüdische Frauenzeitung. s vecriau, bea 2b. Uovember IM. hrprlttte «oltzschwibt. Leipzig Frau Dr. Henriette Goldschmrdt. die Wwe des Leipziger Rabbiners, beging am 22. November in »oller geistiger und körperlicher Rüstigkeit ihre, 90. Gcbuntiag. In ibtkw behaglichen Heim fand sich im Laufe de« Vormittag« eine große Zabl treuer Freunde undSndäoger ein. SämtlicheVotstände der verichied.nen von Fra» Oe. Go^dichmrdt ins Leben gerufene» Bcreme hauen Berttetuv-e, entsandt. Zuerst ragten rosea« gekchmückre Mädchen aude» Krnbergä rten ihrer verehrten Mutter in all«' liebste« Versen Vvrie der Liebe und Dankbarkeit Ern Kind sprach für die beiden Lesehallen, eine Schülerin für das Seminar für Kr>dergürtncrinnen. eine Sckülerin für die Fr ö b el-Frauenschu te. eine Studierende lür tie Hochschule der Frauen. Sodann sprach die Abgesandte des Allgemeinen deutschen Frauen« Vereins und würdigte die unvergänglichen Verdienste um -re Hebung dr« brutschen Frauentum«. Für den VerwaUungsrat der von Frau Dr. S. gegründelvi eiste, deutschen Frauen- Hochschule in Leipzig sprach Frau v. Hagenvw. Die Rcdorri» »derreichte eine Lchenkungsurt..ate über 4*00 M.. welche sich nach veimehren wird. Freunde und Schülerinucn hatten diese. Betrag gesammelt zwecks Gründung eineneuen Volks' k i n d e'r ga r t e n e, der für die Kinoer der Aermften bestimmt ist. Al» Abgesandte des Nttge me iu en d e u r s cheu Frauenverer a s erschien Frl. W i, dfche id-Leipzig. Die Glückwünsche!dcs Rollonale, Frauen oe/etv« üderbrachte Frau Dumftrey. K»mmerzienrat H in rick.se,nab» da« Wort al« Vertreter!de» Kuratoriums berFrauendochschulen. Er überreichte eine PIaketre. die von dem bekannte» Leipziger Bild- Hauer Geh. Rat Pros. Seffnerfi„ig entworfen worden ist. Auf der Plakette ist folgender Lahllprnch zu lesen: ,Es ist!das Ebaraklenpische der Zeit, das weibliche Geschlecht fei»er insttuknve, palfive, Tätigkeit als Glied der Menschheit zu ent« Hede, und «» von seiten seine» WrsenS und seiner Menschheit pflegenden Bestimmung ganz zu derselbeu Verechtiguag wie das männliche Geschlecht zu erhebe».' Stndtrat Or. Acker« mann sprach als derzeit flellv. Vorsitzender des veret,« kur Familfe,« uud V o 1 k» e rz ir h u n g und über« eichle eine künstlerisch ausgestattet« Ehrenurkunde, »ach welcher Zrou G. zur Ehre»vorfitze»den enrannt wurde. Oderdürger« nrist^r D r t t r i cd übersandte durcv rd» ei» Glück«u,fchschreiden, las v«, rmcr reichen Llumenspende begleitet war. Die gleise I u bi l a ri n dankte in rührender Bescheidenheit ür die vielen Ehiuvgen. welche ihr zuteil geworde». sie suhlte ich duckt beschäm», in heutiger, jchmerzersüllter, gewaltiger der Gegenstand sv großer Aufmerksamkeit zu sei«. Sollte « stui. io würde sie leichten Herzo,« aus dem Lebt« scheiden, rur den einen letzten Wunsch hege sie noch, den Fried«, des iroßeo Deutschland» muciteben zu dürfen »ad das Werk rhre» leben» in die wmdrgen Hände eurer Rachfoigeri, überlrefem u k-,»e». Ei, vckterlä»dischee Gesang schloß die Feier. Die Indilario ist IbKi, Kroioschi, als Tochter des Ksrns. Beuas G. geb., oermLhlte sich 185mit dem Prediger der deutschen Gemeinde in Warschau, der 18-9 als Radd.au du Glmcnde Leipzig lerusin »uide. 186.'» setzte ihre Tütigke:! Nk. 4, . l« Die»fte der Fnrue»deweauna ria in Von und Hchnft. .Der Erz>cto.»gider>,r ist dcr KulI«rte«»f der Ar au' w»>d« Mail» ihr«« Srden». Die >»crte»»u»z ihre« Lirteu« kam tu» >u«druck ich»» Id6? d»rch ihr« Wahl >»r 2. «»rsihrudrn dr« ,>üg. druilchru Aiduruorrria«', 1(11 |B 1. Korfitzcnden de» oon ihr d«gr. 9. f Aa». a. volksrrj Die'»« Pciti» Ichui KiudergiNcu, ria Se»iaar Ihr Kilidergirtucriuneu uud Lhjeum für Daairu, all« auf Ar»rd«I'sch!r Orundlaa«. llater ihrer Üi>iMrk»g wurde die Hochfchul« für Kraue», die l. iu Druifchlaud, IS II drdffurl. >it tzchrislftelleria »ad Redaeri» hal Heurielie Aaldsrdmldl eiue u»saKeade..Tttigkei> Itmtalttt. Voll Id)ü|c ihre» Ledcntadrnd I Der «tduig ooa sachieu oeriieh ihr »ea ll»aria>>une»-Ord«u, Alltzuieiri, >«. »ooemder. (»usjeichuuug). Die iiiteste lochlrr de« >sr. Haudeiswaaue« Vudriel Spiet »au hier, die al« Kraukeuirhuxfler au«pcdi>del rft, defiudet fich, feirde» wir i« B,fitze von Lurfrhau Ank. al» Kraulrupsteienu de» lltoleu Klcuj«« in eine» hrotzeu Lo.orr» dafeldft. vou de» Lheiurtl de« L>t«rell« wurde ihr kürzlich unier eiuer sie hoch, ehrcudeu »u'preche die Role-Kreuz-Medail» tderrelchi. 2*1 Meier t»r. -raueuoeeei» euilaller i» Kriege eiue grohzüpize »hllamhropiiche lüligkerl, Au feiuer >»ik»ktch« »rrodreichl der vereiu »hue Uuirrfchrcd der Kouirfsi»» rüglich a» ca, nov Perfdue, eia vitraaeflea a« dv Hester. Za der lll<»lk«küch« de« kerria« habe, i» de» Moaal« Suaup, Gep. temder »ad Dklodee l, I re, »o^los Perfo«, »itta,effea erhalie». Die »u«gadea für die S«Ik»küche herrage» llll.416 K., welche, var US«» *. Eiaaahwe, e,t,ca«»ftehea, 3« ■It« ». Weih Wdchaerivaeuhei» diefe» Beeeru», wo i» erster Reih« tie graue» der eiaherufeae» Soldat«» Uafaahwc stade», wurde» feit de» Krie,e IS4ll graue» ,iaz>ich »rali» auf^. »°«me» »ad ,epsteGt, vir B»«,ad«» dich«» Bastall detrage, 10,542 X Bl« lloierstützuage» u tnu vitwea »ad erwerd«- »afühiie graue» «aide» 20,604 K, yerreiit. Z» de» detdea Vaifeaoastoltc» de» «erera» werde» üderwie,«»» die vatfe» »üdchen uafere, pefalle»» Heide» autherrowwe». Die Erhaliua^koste« »er 160 «aiieawtdch«, deliek» stch i, de» Irtzien drei «oaate» auf »2.S67 X Die 6^f»wto»«llade, bmagti ia de» Moaale» Bagust, Sevtewder »ud Okloder «7, Id» «„ die Blil°»h»c» »2,»22O, z» der ^lleawtnigca drücke» dev wirtfchaflliche, Lage d, die «ildlün^a »»de» »olweadiger ßud de,» je, »erdieni diefer dei»»he feil 50 Jahre» defteheude »erei» di« »eich»»,, »»lerer «taOratmt«» »ad wann fühle» dr» Mohitüter y .fr., w«ch rtam «ebe» ,llti,,e «tede »>* di»,»«»«, BiMI endoid hier »och kerzn« itr..ke.loHer >» 8«, »edwtiehe, die eerwi«. »,» Ir.» «»»» « » w», et etd «A. H»»ltz. M» ,e»ü» triff versa»«!»»- »ad der Dahtaaeschr ed«»e» da« Bereit di« >»w Beat». — jsewei »erickied die, -7.» «ara »I,»»»>»> »ff, tratauer im «Uff ,»u «» Zähre», ,w Traaerdaufe «->'>< Peer BeMUadaraAtier Br, Ift,l»arnr Kt» M Trastw u Mi «MaiUn, »MB M»M Ich »^>» e- «der^kldr« 1» Mt al tm (iWMB «*• d»M »» tnMm Bbraut dei-cheh«. . _ _ >»»»MM- *•* N« fchwen» ««Off »«» In »«*«rt»l -ed I« Allee ••» 7« Zahee» Di« BnMctfW »Ott dch Mm| gnVl vahlta» «»«ßezetchner _ »«»-»>». 9* 7*. «edexsahr, dfffchie» |MlMaM»l»til §c«. H»rri- »Iw »»!«« »ater ßraher >»wu»atz»e t»r letzte» M»tz« tzrstamt. Hm der Schwester ttzre, )m freien Felde gebeugt »der eiveu Llerbendrii^liegt ei» Grei« und murmelt mit glrichgiltiger Stimme Gedclr, we'.che zum Himmel cmporsteigen uud anklagen die Mörder des Junglings. der ,m Doöcn liegt und mit dem Lode ringt! ,Later! Bete mit mir*, tönt die matte Stimme deS ungetähr iS—20jährige.! Knaben. Dumpf voller Klage hört man wicdcr Sen alten Greis .Ofchamnu* jagen, darauf Mieter tinige Minuten Stillschweigen. In seinen letzten Atemzügen rafft flck der Jüngling noch einmal auf und sogt: ,Nch Vater ' Wäre ich »och gesund u»d kräftig, um für dich jetzt, »achde» tu allen e flehst, zu arbeite,, und auch der Rächer meiner 2 ur.schuiditzen Brüder zu fein, welche die Kosackenßorden ermardtteu*. Der Later sapt: ,Vas willst du dem Schöpfer der Welt vorgrerfen? Mein Sahn*^ Gott vergißt nicht, das unschuldige Blut so vieler Tuuse»d hingcmordeket Juden zu rächen! Du hostt doch gelernt u,d weißt, daß ,Er^ Eures wie auch Böses vergilt? Gewiß, wird auch für den Thraune, von eine« Gouverneur die Zeit kommcn'! Der Greis versucht dar Gemüt des Sterbenden zu bcsänf. tigen. was :hm auch gelungen ist. Rur noch ganz schwach kann mau die Stiuime des Ster» benden von der »es Greijcs r« Gebete unterscheiden. Da mit eive« Male find die Gebete abgebrochen, und «an hört, den LUen voller Lerzweiflung rufen: .Er war nun Jüngster, und er sollte wir nach «ciucm Tode Koddisch sage». Der von «nven 3 Söhnen glaubte ich wird wir am Leben bleiben und nicht an »en Pogrome» zu Grur.de gehe» wie seine Brüder, aber Gott strafe mich, und ich muß derjenige sein, welcher für meine Söhne Koddisch sagt'. Nicht weit davon steht eine andere Gruppe solcher'Un-tucksicher von den V\9 Villü i «n. welche im Reiche de« Zaren wohne». Em junger Mann vo» etwa 26—20 Jahren liegt über die Leiche seiner Schwester gebeugt, über welche er seinen Mattel gelegt hat. fieht die Verzweiflung des Greises, erhebt oie Hand zu» Schwur gegen da« jenseitige Weichielvfer. und seine Worte find gedämpft. Es übenieselt die neben ihm flehenden kalt, als er unverwandt gegen das Palais des Gouverneurs hinschaut und tagt: .Ich schwöre bn der Leiche meiner einzigen Schwester, »tlcke du Lyrann in »einer Blutgier hast von deiner Horde »orten lasten. Rache zu nehmen für das viele Blut svvirlcr Tausender, ich »erde auch die Söhne des Greise«, welcher ganz hiflse alleine mit seinem Atter und seiner Vcrzweiflung zurü.k. dtteb. räche». Vrhc tir unt t einen Hettkrn. Der Lag der Aach-/ ist gekommen. Evtl kann uichl wehr zuschauc», wie du ohne t?r« barmen Menschen hinschlachten läßt, an «ir liegt nicht viel dran'.! Die vielen Hunderte von Flüchtlingen helfen die Tote» zur ' iuhe brivgen. Dann fieht jeder so schnell wie möglich von I .er sei» nacktes Leben weiterzudrintzen. damit fie nicht aberi lato den Hrnkerknechteu in die Hände gerate». Nur einer roo ihnen bebt sei» Arutttz himmelroäns und s haut hinüber wieder zu» jen'eiligea Ufer. Drüben i» Palais b:s Gtuvrrnem» blitze« Lichter auf. Vage, komweu und fi hren wieder ab. Der Gouverneur gibt einen Ball, da beute » e Verlobung seiner Tochter Ljuba mit Hauptman» der L rdgorde flairfindet. Das Palai« ist streng wbgeschloffen. da« n it Iriaer von denen Zutritt findet, welche man in Rußland so se;r furcht«. Doch der Rubel vermag i« Reiche des .Väterchen«' se ,r viel! S« auch an diesem Abend. o!» man drinnen im Valais si d beim Tanze unterhielt, und draußen der Posten schimpfte, rqerl er noch nicht abgelsst wurde, ko« «in Leutnant in der Uni-!n des sibirischen Kosnken«Regimentes und ging schnellen nttes auf das PalaiS zu. Er fand unbehelligt Einlaß und verschwand im Gewühle Gäste, bis er in dir Nähe de« Gvuverurur« gelangte. Al« er diesem ziemlich nahe war. raunte er ihm zu: .Epzel« , ich habe eine Meldung zu erstatten'l Der General schaut den rh« unbekannten Offizier nn, besten \tn ,h« Sogst eiofltßen. Der junge Offizier lagt: .Exzellenz! Kein Anfsehen erreäen Kommen Sie in ein unaestdnes Zimmer, bevor es zu ip l ch. Der Gerernl folgt fast wrllenlos dem Ofstzter. der üb igeu« sich hier gut anSkennt. Saum in dem Zimmer aogekomme». verriegelt der Offizier die Tür und jagt zu de« General: .Im Falle es Ihnen einfallen sollte, um Hilfe zu rufen, so »erde« fie aus der Stelle niedergeschvffea. DaA Gebaren des Offiziers jagt ihm Schrecken ein und er fragt denselben. .Wer find sie? Und was wolle., sic von mrr?' .Wer ich bin? Das sollst du noch früh genug erfahren! Zn rst setze dich dort beim Schreibtisch hi», und wie du die leis ße Bewegung machst, u» nach einer Waffe oder dergleichen zu greife», so werde ich ohne Erbarmen dir eine Kugel durch den Kops jagen. Tu fragtest oiich wer ich bi»? Schau «ich gut an! Vielleickt dürsten dir «eine Gefichtszüge bekannt oorkommeu! Ich bin dir Wahrheit schuldig, und die fällst du erfahren. Hobe ich ja doch diesen Auuenbltck herbeigewunscht. um dir Nug in Nug gegenüberzuflehea und Ldrechnnag mit dir halten. So wiffe! Ich bin einer jener Verfolgten, welcher bei deine» Vlu vergießen .Heil" davotlkam. um Reche zu nehmen für die Opstr. welche deiner Dut erlagen/ Dem General perl'n .Gchweißtropfen non feiner Strru, er we,E daß er verloren ist. u::d ia feiner Feigheit nimmt er z» Bisten' sein« Zuflucht. Er fleht u» Mitleid vo» bemjentgan. mtt tzem er selbst kein Mitleid hatte, jedoch ohne Erfolg! Der Offizier fragt ihn Hast Du «it jene« Tanfenbe, ,«, Unglücklichen, welche deiner .Willkür' erläge», etwa Mttleid gehabt? Ließest d» nicht ihnen Hab nnb Gut rauben, uob als ße nichts mehr za gebe» hatten, auch sie hin morden?- Uub f» mancher von denen, welche de» Tode geweiht war», sieht« n» Mitleid. Hast bn es mit ihn» achadt 1. Du felge Kreatnr! Es hätte dich ja nur einen Gederstnch gekostet, nnd doch hast du es nicht getan. Soll ich mtt dir. nachdem es »Ir gelang, »st »irta Mühe zu dir zu gelang». MUletb empfind«? Hast du nicht auch «eine «ürzige Schwester ver^waltla» und tot» lafftt? Und jener Greis, welche» dn sei« 9 Gdh« entrissen, nnd der allein HUfioü -urückdttrb «st feine» Schmerze. Solle, alle diefe Verbreche» ungestraft bleibe, k Es ist töricht von dir. von mit noch so etwas zu jptbem! Ich habe mrr deinen Schmerz in verfchtedem, Farbe» gemalt und weide mich an deiner Todesqual. 34köantt Dich j§ töttn fetzt, aber was hätte ich davon, wäre um einen weniger. Rest»! du wirst Sterben, aber mtt dir auch alle, welche k$t drüben ranzen nnd nicht sehe» bas Elend, welches im -anbe »«- herrscht'. Ei» heiserer «chrei e»,ri»|t si» der Brust »es &rf(Uul. welche» jetzt «r dem li» tn|ft wird, Br »erj»cht >»ch ei» mul diese» ,» Gtri» ßemorde«» «rusche» |» ermeiche», Mttd nn seiner lacht«! »nie», ih, lebe» M iaflr». da sdies, |«i u»ü |«r keiaea Teil an sei»» Tu» Hut, z» das starre Besicht« de» j»^e» vsststerl lamm, «Imüh. Itch Garbe, »ad er lagt )» ihm: .Jetzt bereite dich —r 5 «t»»te» »ehe ich dir Zeit |»m Bete», wen» dies« um sind, s, mir» diese« Puker, Welche» ich hier habe, stade, »immt er et» aerdarze»«« Pückche», »ffiche» t» seinem Pelz mar) lei« LütiMi de,i»ae», <mb duh krdmr der Bameseaden am Led«, die«, mettzi Du j, ,ur Bart*«, Baisetze» steh« U»I da» Besicht« »es Bamruls geschrtede», sedes ««rlrt »usühtg, starrt er de» »»heimliche» sisteuschai a, weicher sei,« Uhr t» der -«st htli. »»d t» der »»der» da« ne, tüchtige Paket . , , Du nach Btlans der r Maaten hün MI» den Lsisizier mtt l i»ter Bttmmr kchemu-Jsraei r»fe», mr» er schiortert die Bamde »o» sich. Bi» Krache» »at kaase», hi« Erde ergtttai, »ud das Palais, »eich«« narhii »mH st»l; tu sei»«» Luhttrglu^ weildi» grstrahll ha>, war >«» der Bttdstüch« »erschm»»»«, . 0»d mtt ih» »er Rüche, de« mesen wrschildig »ergdflenr» M»t«s. Kurksdu» l», ll. Id, B. Halit» st,,.