Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 48 (19.11.1915)
- Date
- 1915-11-19
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/6682508-6377551-6450303--0317-4850138- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Galați 1× ep/1002400
OCR text
3mWK vollrreitma. Hr. 48 Vom Kriegsschauplatz. vrerkw, -e» 19. ttooeniber 1-15. En-laupentfchfetndkUtze M»rsen«ntz»aß»e». Die Milglieder der Londoner Börse find zu eme, Lersammlung einberufen worden, m der die Frage der Wiederwahl naturalisierter deutscher und Ssterreichlicher Mitglieder für dev Mär; nächste» Zahres erörtert »»erden soll. Lie die .Morning Post* erfährt, soll deren Diederwahl abgelehnt »»erden Nur in solchen Fällen, wo nahe Verwand» jener Naturalisierten auf feite» der Berbm.öete^ kämpfe», sollen Aatnahmen zulüsttg sein. 8»tzla«S. Me»e Wagrome i» Kichtk .Rjnsch* schreibt: Die echt russischen Leute, da» sagenannte .Schwarze Hundert*. sind fest davo» überzeugt, bah der Zeitpunkt nahe fei. an de« wnbrr Pogrome degi, ne» küv'en. Sir wollen Ende November e»»ev' Kongreß abholten, auf dem sie allebesprechen »oller,, da fie nicht über alle« schreiben können. Sre wolle» auf de« Kongreß auch beantragen, daß Oie Duma aufgelöst wird, wenn fie nicht di< dahin aufgelöst ist. Man müsse gegr.» die Stadtverwaltungen auftreten, die strengste Kontrolle ::b.r die Sepnwo» und andere ltderale Organisationen auaaden und Gerüchte verbreit»», daß die Zuden und die Intelligenz daran dächten, eine Revolutta» vorzube,eiten. »ob daß fie Gesetze zur L»oplünder»'.:g! der Bevöikerung, wie in Frankreich. herousgeben wollten. Lie verlange» Kamps, gegen die Prefie der Linke» und ein feste« Ministerium. Weteroß»rg. Sogar oernwndcte jüdische Soldaten. die mir de« Georgekreuz au«ge;eichi:et wurde,, find au« der Hauptftadt vertrieben worden. — Zn Wrlrograd erscheint eiae neue hebräische Zeitung .Hachajim* (DasLeben), herau-gegeben von den angesehenste» literarischen Kreisen ber Hauptstadt. Lon Mtlva wird ge»rldet. daß sich bie ökono«ische Lage gebeffen hat. Ei fehlt nicht an Lebensrnitteln. aber die Preise findsthr hoch. D-e amerikanischen, deutschen und holländischen Hilfögcsellschaften haben große Lummen zur Unterstützung Notleidender geschickt: Moosta». Für die zahlreiche» jüdischen Flüchtlinge, die d,»ber in den Zeschrwos lernte», «atz jetzt für «eitere Gelegenheü gesorgt »erde», damit fie ungestört »hr Stadium fortfctze» könne». Für diesen Zweck hat sich in Moskau eia Komitee gebildet, das die nötigen Gelder beschaffen will. Pie gakistfche» Petfek» Die Moollaver jüdische Ge» »einde hat bei der Militärverwaltung die Erlaubnis erlangt, daß die zahlreichen jütischen Gefangenen au- Galizien ihre» Berufe obliegen dürfe», damit fie ihr täglich Brot selbst verdienen können durch ihr Handwerk oder als Angestellte bei jüdische» Kaufleuten. Die i« September o. Z. au» Ezernowitz von den Rüsten al» cheisek» verschleppte«: Bürgermeister Dr. v. Weißelberger. Reicksratsabgeordneler Lpenul, Hottat Duziakiewicz, Staat», anwakt L a zar o » und Ehefredatrenr Meocz'l wurden von den Rosten im An-tavschwege frcigegeben. Der Landesau-fchuß der Bukowina. F'eihcrr v. Flondor. der gleichfalls verschleppt war. befindet sich schon aus der Rückseite über Rumänien nach Oesterreich. Hemberg vntcr »er Ftaffe» Aerrschatt Mie«. Im große:! Saale der Wiener Handels- und Gewerbekammer httlt am 5. d. Frau D'reklor Morre Voldfärb au« Lemberg einen Vortrog über die Geschicke der galizischea Landeshauptstadt u::d ihrer Bewohner seit den ersten Tage» des September 1911. Der Ltadt war. wie die Bortragende erzählte, entsetzt und ralio», als die russische Verwaltung zn amtieren begann. Der erste ,Ukas* machte die Stadt mit einem Male wehrlos, was zur Folge hatte, daß Raub, Mord vnd Diebstahl au der Tagesordnung waren. Mit dem Befehle vom 4. Oktober I‘J)4 mußten alle Schulen ihre Tore schließen, und die Zugend wurde den Einflüffm der Straße überlaste«. Der nächste Be'ehl führte als LotkserziehungSmittel die Knute oder .Ragaika* ein. Die Vortragende deschrieb auch die wiederholten »Pogrome*. die die Kosaken auf Befehl ihrer Behörde in Szene setzte». Anerkennenswert war die großzügige Tätigkeit de- Bürgermeisters Dr. Rutoweki und der beide» Bizebürgcrmeifter, die in der Zeit der schrecklichsten Not 60.000 Menschen täglich nährten und beschützten. Man hotte von den grauenhaften .Heldentat«.,* der rusfischev Soldaieoka, die »nwenschlichc Vergeltung für .Verrat* zugunsten Oesterreich» übte. Die russische Krregsbehörde erlaubte den Kosaken die »verhör testen Skandale. Dauteske Bilder bot vaS Mattynu« derIuden Galizien»; Taufende Ei», hergctriebene mutter: in Lemberg interniert, und nun kon.tte man in diese Hölle auf Erden Einbick hade.r. Zn derselben Zelle starben Menschen, Kinder ka«en zur Gelt, andere verfielen in Wahnsinn, Glücklichere begingen Selbstmord. Die Größe ihrer Leiden war unüberblickbar. In Ei» und Rächt wurden Tausende Männer. Weiber. Kinder. Kranke in die weiten Ebenen Rußland» uns Sidiriens verschickt. Z» den Straßen Lembergs konnte man das wachsende Verderben der müßig sich herumrr.'ibenden Zugend von den Gesichtern herabl.sea. Systematisch wurden das Lolk und die Kinder verdorben; horchend und provozierend standen fie der.Ochraaa* zur Lerfüguag. Die väterlich; Obhut des Bürgermeisters und die rastlose Tätigkeit des jüdischen Hilfskomitees schützten einen Teil der Zugend vor physischer und moralischer Entartung. Die galizischen Dörfer und Städte find verwüstet oder eingeäschert. dic Felder unbebaut, die Ernte vor der Reif-! böswillig beim Rückzuge der Rüsten vernichtet-, die Männer kämpfend im Felde oder verschleppt in Feindesland, die Frauen der Berzweistung überlasten. Taufende braver junger Mädchen sieche» in Spitälern üah:u. und die Kinder, das ist der größte Jammer, fie streiten schütz, und obdachlos im verwüsteten Land umher, dis eine mittühlend.- Seele fie der Großstadt zuführt, wo fie Schutz finden sollten. Die Vortragende schloß mit den Worten der Bibel: .Da sollst nicht untätig sein, wen» daS Blut deiner Nächsten. vergossen wird.* — Unter dem tiefen Eindrücke des Vortrages hat sich sofort an Ort und Stelle ein kleine« Komitee von Damen der Gefellschatt und einigen Abgeordneten gebildtt, dem auch schon namhafte Spenden zugegangen find. Mit rhrem Ausweise sowie mit den sich daran knüpfenden weiteren Mitteilungen wi.d das Komitee in dev nächsten Tagen vor die große Oeffentlichkeit treten. Als erste zeichneten unter dem unmittelbaren erschütternden Eindrücke der Mitteilungen dic Herren kaiserlicher Rat Julius Slerv vnd Max Stern aamuis ihre» Hauses A. Stern & Sohn 2000 fl. Rumänien. Die rvmävilche» Zadea Au» Bukarest kommt die Nachricht, daß ungeachtet aller Versicherungen des rumänischen Ministers des Aeußeren, daß die Juden aus den rumänischen Grenz« fiebieten nicht ausgewiesen werden, diese Uusw.'isuagen in immer teig'ndem-Maße fortg:letzt wttüen. Zahlreiche irdische Ge» meinden find ruinier:. vo« Sionkmtt. Nttreilunqe« tri K»p»nha-e»er t-nifoo her LwmNijchr» Crgamfction* b 28. Oktober 1915». Pt« <£*f< i» Watikin«. Nach de« Lerschwinden der Heuschrecken hat «an sich io de» F > r « eu de» Iüdiichco Nattonalfoods »odurbenKolonie» boaprsächüch de» Sudan ««n O«»üfen zrrgewaudr und auch energisch wieder mir de« Getreidebau begonnen. Es »uß üderdaupr iestgestellt »erden, daß in PalÜstma alle» veriucht wird, um über die gegen, »ättiae Knfis tztnwegzukommen. Die hedräijchentzchulen in Palästina find sämtlich in Betrieb, d«vk der Lptrrwrlligkeit der Lehrer, die trotz der herrlchenden Level ung au» freien Stücke, aus einen denächtlrchen Teil tbtce G«hatte» verzichtet hadcu. Tre Schulen »erden zur Zeit von 3110 Schülern bZuchr, die von 187 Lehrer» und Lehrerin nnen unterrichtet werdet,. Tic ökonomische Situation in Palästina hat sich i» letzter Zeit dadurch verschlechten, daß b,e Geldsendungen uu* dem iuftlai.dt soft ganz «»«geblieben find. Auch die Hils»ge!der o»n Amerika haben immer «ehr »nd mehr abgeuommen. sodaß kem paläst,oenfischen Berte,längs- Somit« unter de« Borfitze von Herrn Dr. Ruppin in letzter Zeit nur 15.000 Frcv monatlich z»r Verfügung standen, während 70.000 Franc» per Monat dringend venöngt werden. Die Folge davon ,st. daß besonders drr Ard.ner Mangel lerde». Es ist zu hoffen, day die Jude» oller Länder mir größter Inttnfi'ät die H,ljs,ammlu»gen für Palästina 'mtsetzen »erden, damit wenigste::« für'die dringendsten «atc.reüeu Bedürfnisse gesorgt werden kann. WattSiva-LiN—tti«,. DaSKipenhagcnerBureau der Zionistische» Organisation (Kopenhagen. ' vestergude I) verösteuttiidt folgende »»gab^n über die Ergebnisse der Polästiva-Hrlfsakrioa iu den europäischen Ländern, die teils v«» de» Zionlstitcdcn Orgaaisalioaeu dreier Länder, teil» »nur der Vctcrltgung dcrs'ldcu ourrdgeföhrt worden find: Bnl garte» 5000 Francs. Deutsch l a n d 70000Mark. Gr i ech e u l an d 2500 Franc». Holland über UOOO Guldeu, Skandinavie .» )350t» däu. Klonen; andere europäische Länder etwa 3."»0.000 Franc». Durch de« Kopevhagcner Bureaus der Zio« , lstifchen Otgantf..livn »vite cufieitzc» e'u Terl der Arg n« trnnchen Sammlungen ,n Höhe von 2500 FiUncS oacd Palüst.ua odnnustn; und de, dem Haup bureau de« I ü d i. fchen Nattonuljond« nn Haag gu^eu weitere 5<nX, Franc« für Notst«rdearbett,n ein. Die Hili«gelder au» England find, ebenso wie dic E,- -,öge tu Sawmlurgcr den an ßereuropäiliben Lände.i>, dev. kn e,,tt.n:lä Zr'tgchcr.H.,'Skcu uö für Palästina ^ur Beilügivo ^esull. »vlecn. da« au» Berlretn» de» Ziourstischcn Executi v-E o m i t - S in Rew-Aork und de« Amerika« Iewifh Committee zusammengesetzt m. Diele Beträge find daher in den Ausweise« jene» Comites in. beqnffen. Die Ewgäuge scwobl der europäischen wie der amerikam'che». HilssaNivu fiub de»ValLfttue»lischen Ler« t e i I u n g »k o « r t - »n Z a f f a, unter Vorsitz von Herrn Dr. R n p p i». ödermieiev worden. Auß.r diesen Histsaklion:» find auch durch andere jübi'che Orgamfationen Hilidlommlungen für Palästina durch^estrhrt worden, cit z. T. edenlall» l-enäcb-iiche Ergebmste hatte,!. pie GvtgaLe» der Jtaviaifchev Prgavisali«,. Im .Zivuift Rekord*, dem offiz»clleu O.gan der LüdafrrkanifLen Atouisteo. veröffentlicht Herr Norman B e»t m i ch, der Präsident des Zionisri'chcu ZentrabComitös für Aegypten, einen offenen Brief u der die wichtigsten Aufgaben der Zionistischen Organisation, in dem cs tzerhl: .Eine gütige Boesehunq bat dafür gezorgt. daß bei dieser böchsten Krifi» m der Entwickelung unsere» Zischuds in dem Gesandten einer großen neutralen Macht in der Türkei un» ei» Kämpfer erstehen sollte, der durch seine Treue und bie klare Ehrcnhasttgkrtt ferner 'Ansichten, gren, «me« .zweiten Mordechai. geeignet ist, die Ränke aller HamanS, die tzegen Misere Pioniere in Palästina geschmiedcl wurden, zu verertcln. Im Nachbarland^ Palästinas lebend, wie ich es getan habe, war ich m immerwährender Beiüdung mit den dortigen Ei eigne sten. und ich kaun e» frei den Zionisten von Süd- Afrika sagen: unser Fehler wäre e«. wenn nicht die Kolonien und Schulen und der Rest unseres neuen Leben» in dem Lande so bewahrt blicdcu, daß sie den Keen der größeren Zukunft, welche uns erwartet, vUben können. Die Türken haben ihn nicht zerstört, die verbündeten Mächte haben »hn anerkannt: den Nutzen, der für die Menschheit im Ziichtd aufgespeichert liegt, uude« istandem jüdischen Volke, die Hilfe zu geben. d.ie der eine krieg. führendeSraat zu senden, deranberezu verteile,; erlaubt, und auf diese Weise die unerhörten Verwüstupgeo, die der Krieg veruriccht hat. gutzuniachen. Dir haben zwei klare und drr.geude Pflichten in diesem Augenblick: auf der einen Seite ür die Erhaltung unseres Volkes in Paläs ins u geben, was wir nur immer zu geben imnantze si o. onf der anderen Seite, unsere Kräfte für den Ta: de» F rieben» „ nd de LE itüllungzu sammln. Es wird zu spät lein, sich vcrzubereüen. wenn der Krieg ißo» vorbei ist: oft Stunde für ernsthaftes Arbeiten unds':, O p se r ist jeh:. und wir mögen es der Borsehnng überlast», die die Dinge so wunderbar vor unseren Augen gestattet. ÜS Wert unserer Hände zu deieftigen. Beide find im Irttum: ttejenigen. die alle» unt meuschliäe« Können zu ordnen deken, eb^'so wie diejenigen, die dU» einer Vorsehung überlabn Wir müssen arbeiten und geben, und wir möffen auch Caubeu haben. Unser Tag wird sicher kommen. Laßt un» dan fettig sein!* Zrgevttvie»: Da» ZentiaLoniitö der Argentinischen Ziovincn hat dem Proviioritthen zomstischen Executtv-Eomir.- ,n Nen'.fsork auf Grund der Httßammlungen in Argentiuiea bisher den Betrag von 42.000 ranc« mit der Berfüguug überwiesen, daß ero Teil d:ese» leirage» zur Linduung der Not in Palästina verwandt wer« solle. Für de«, spezielle«, Palästina-Fonds wurden außer km 2000 Mark gesammelt. Die Sammlungen weiden songe'si. und die allg-.meiuc zivn,. stiiche Arbeit ro Argentinien nimv ebenfalls ihren regelrechte» Fortgang. .! AnllraNen Sydney.!or kurzem wurde hier die Sydney -louug Men Ästocraiion kqründek, dic in enger Fnh. lung mit dem Siammvereiu der Sydney Zionist Society arbeitet und vor einiger Zeit das ^e östearliche Meeting veranstaltet ha». Zn Sydney hat ich ein Lokolkomite gebildet, »a» Sammlungen fnr dic durch st Krieg notleidenden Juden durchfühtt. t Cavad«: Die Bewegung fnjeinen ZüdrfchenKong re p in Anrerikn Hot auS'n vereinigten Staaten bereits nach Eonade, überae.'nffen.Die Leiwng der Zionistischen Förderatton in Eanada hat für sen 7. November erne allgemeine Eonserer.z der jüdischen Os»iialione» de» Lande» nach Montreal cindernfeu, u« über n Zusammengehen mit de.' Zidendcil der Rachbarrepub'.ik r beraten. Der Führer der KongreßbcMegunq ir Amerika, Louis D. B r a n d ei s . de Bprsitzende des Provilomchen Zlouistischen Executiv-Eomitd» in New-Aork, wird ar. ser Coirscrenz kcilnehmen. Jravtreich: Aus Paris wird uns geschrieben: Bor Kurzem ist hier die .Liguc Franco-Sioniste* gebildet worden, mir de» Programm, ote zionistische Bewegung in Frankreich zu propagieren und die öffentliche Meinung Frankreichs über dic L«ge *t4 jüdische» Lottes anfzuklärca. Dre Liga «erd sich «it den in Frankreich bereits bestehenden zionistischen Gruppen in Berbindung setzen und hofft, .daß alle Franzosen und Indev. die mit der Idee der Rückkehr des jüdischen Lölkes nach Palästina übcreinftimmea. sich ihr mit Begeisterung anschließen werden'. Lolavd : Vor kurzem fand der diesjährige Landtag der hollänüischc» Zionisten mD«rdrccht statt. Die Herren R. d e Lieme und Prottffor Ornstein, Mitglieder dcS Bundesvorstandes. erstatteten Referate über die Probleme der Palästina- Arbeit und oic Wirkungen des Krieges auf dieZwnistiiche Bewegung. — Am 21. September fand in Scheveniugen eine Dav , d Wolf lohn -Gedenkfeier state, bet der die Mitglieder des Actious-Eomites. Herr Z. H. Kann und Herr Iran F i l ch e r. sprachen. — Bor kurzem ist hier ein Jüdischer Iugtndwauderb'.rnd ,Haschomr,m* gegründet wirden. Hl»»«»ie»: Am 7. und 8. November wird in Galatz eine Land(-lm:alung der rumäi.iich.m Zronistev ftat:fi:,den. — Dic vor kurzem begründete Zeitung .Hal.kwah*. die in rumänischer Sprache erscheint, leistet der Lerdreitoug de': zionistischen. Idee unter den hiesigen Juden auyervrdeiitticd wel'volle Dienste, Hvdasriü« : Die zionisti'che Tätigkeit in Südafrika wird obwohl sich oic Einwirkungen des Krieges auch ooil bemerkbar machen, energisch foüjcie'ttt. Mr. L. S. Hcrsch hat im Aufträge der doriigeu zionifti'-ben Leilung eine größere Tournee unternommen, wöbe, eeinige Olsg,uppen neu gründet.', andere reorganisierte. Im Anschluß >,n die Lo»träge des Herrn B.S. Heisch wurden von dec E«rtt-Löndon Zionist Affociatsou. sowie de» Vereinen ,u Kine,krjUiavlftowl' und Laing''bourgn Resolutionen angenommen, in denen aogesiLts der gegenwärtigen V e r h ä l l n i' i e »as treue Festhalten an den zionistischen Zdeale» o. kräftigt und dem ActionS'Comitä das Lei trauen >u»gedrückt « , r d. Der jidifche Nali-nnklouds. Haag. D:e September- Eingänge kcs Züd.ichen Nanonalfcnde *eluie:-. sich auf Ma rk 40762. Zu dieser Lpendeniumme babc» deigttr.igcn: Nordamerika M. 17607, Oesterreich M. 10412, Deutschland M. 7273, Rumänien M 1635. Südafrika M. 85;». England M. 885, Argentinien M. 6'.t8, Holla:,bM. 508. Südsl.wische Länder M. 422. GriechcvlandM.403, Rußland M. 210 und Da.:.mark M. 42.— E» ist oe'n Znicreffe. naß selbst iu den aui« Schwerste und unmittelbar vom Kriege heimgesi.chten Gebitten d:c Samine'.arbeit für den Nationalfonds nicht völlig aufgehört yat. So wuroe z. B. aus einer Festung in Russisch-Polen wenige Taze vor ihrer Eroberung durch die deutschen Truppen ci» größerer Sp.ndenbetrag an da« Hauprdureau ocS Jüdische.. Nat:onatsonds abgeschickt. Vir ßittl» »»sere Jrennde die.Indische 7tz»k»». zeitnag' »ßerak in Lotale» und aul den M«tz»tz-fe», in ^Lefetzole», Met. chaaßöten -pettetzanfer«, Mereine, u..ü ^«gea;» verlnngc,. a»ch j» 3U»c- Hrte, »nd KnranßnLIev