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Jüdische Volkszeitung · 1915-11-19 · 48 (19.11.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
48 (19.11.1915)
Date
1915-11-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Mych« voUtjtw»-. Ein« hohtnzo»«n»-8td« i« klirr risßschri Synagoge). vo» zeltzrabbmer Oc. r S n j t r. Meine lieben Kameraden! Dos innig religiöse Empfinden läßt den Juden stets, »cnn sein Gemüt durch Freud ober Leid bewegt wird, das Gottes Haus aujfucheu und da seine Empfindungen vor Gott jam AuSdrucke bringen. Such uns sieht diese- Gotteshaus in dieser Stunde auS dem gleichen Grunde versammelt, auch für unS gilt e-. da» vor Gott au-zujprechen, was uns heute das Gemüt bewegt. Was es uns bewegt al- Deutsche, die heute gemeinsam mit allen Angehörigen des deutschen Volkes die 5OO. Diederkehr jenes weltgeschichtlich so bedeutsamen Tages feiern, an dem der wunderbare Aufsfteg begann, den da« Fürstenhaus der Hohenzollern vom Nürnberger Burggrafen und Kurfürsten von Brandenburg bis zum König von Preußen und Kaiser von Deutschland zu verzeichnen har. Mehr als nur den Ruhm und Glanz eines einzelnen deutschen Herrscherhauses bedeutet dieser Aufstieg, er kündet zugleich den Aufstieg und die sieghafte Entwicklung des ganzen teuf» schen Belkes. Und nicht nur für jene gilt es. dreien Tag zu feiern, deren Vorfahren als Brandenburger vor 500 Zähren dem ersten Hohenzolln-Kurfürstcu die Erbhuldigung leisteten, sondern für jeden treuer Dcuifchen. von der Maas bis au die Memel und von der Ettck di» an den Belt, denn heute, wie schon jiit 45 Jahren, find alle deutschen Harzen mit dem Haufe Hohenzollern verbunden, testen Sprosse als deutscher Kaiser an der Spitze des deutschen Reiches steht. Das deutsche Reick aber verkörpert die teut che Einheit, and in der deutschen Einher i liegt die deutsche Macht, liegt d«S Deutschtum» Lebenskraft für Gegenwan und Zukunft. Und darum ist der Ehrentag der Hoheazollern eia'solcher für das ganze deutsche Volk, dessen Fürsten sich in neuer Mitarbeit um den deutschen Kaiser scharen, gemeinsam mit sh» strebend und wirkend für die Erhaltung. für die Stärkung dedeutschen Reiche-, deutschen Wesens, deutscher Kultur. Wir Juden haben einen durch unsere Religion geschaffenen Begriff, der nicht nur unfern Vorfahren so oft Trost und Stütze war. srndern auch uni selbst die Weltgeschichte, die Gr» schicke ganzer Völker, von einem höheren, die Gesamtheit um« fassenden Gesichtspunkte betrachten lehn, wir haben den Begriff vom Gott in der Geschichte, vom Walten Gottes in den Ge» schicke» der Völker, vom ,E;ba vom Finger Gotte-, der aanze Nationen zu Aufstieg oder Nie »ergang führt. Nicht der blinde Zufall regiert die Welt, und nicht allein die rohe Kraft führt ein Volk auf und nieder, fsndern Gottes Wille. Gottes Machtspiuck. GolteS U'teil, der Völker richtet wie Einzelmenschen noch ihren Tugenden oder Lastern, nach ihrer sittlichen Kraft oder Schwäche. Und dieser Galt in der Geschichte ist e», dem u»f«e Hertz««- sich heute vor ollem zuwenden. Diese« Gott in der Geschichte danken wir innigen Herzens dafür, daß er Lugenden, unschätzbare Tugenden, in uuferes deutsche» Volkes Leben und Wesen hat gedeihen und sich ent» wickeln lasten, daß deutsche Treue, deutscher Fleiß, deutsche Tapferkeit. deutscher-Ordnungssinn, deutsche Gründlichkeit Bc> griffe find, die unser LedcnSelement. unser Heil und unfern Ruhm bilden. Diesem Gott in der Geschichte danken wir dafür, daß er dem deutschen Volke, sowohl in feinen einzelnen Stämmen, wie in seiner Reichseinheit, Fürsten gegeben hat. welche diese Tugenden pflegen und zu Grundsätzen der Dolkscrziehung machen. Diesem Göttin der Geschichte danken wu für all das .heil, das dem deutschen Volke aus der Sil-deit erwachsen ist. zu der es sich vor 4b Jahn» mit der Gründung des Reiches unter Führung eine- Hohenzollern ^usammengeschloffeu hat. Dies.m Gott in der Geschichte danken wir dafür, daß er dem deutschen Volke in seinem gegenwürngrn schweren Kampfe gegen eine Wett von Feinden in Sr. Mos. dem Kaiser Wilhem II.. unserem obersten Kriegsberro. einen Führer gegeben hat. dem alle deutschen Herzen, im Felde und daheim, rn Liebe und Vertrauen entgegenschlagen, wohl wistend, daß iu den Hoden Tugen, den, welche den Monarchen zieren, des Reiches nnd Volke» Heil eine sichere Stütze besitzt. Diese« Gatt in der Geschichte danken wir dafür. daß sein Schutz und sein Beistand bisher so fichttar mir unserem Kaiser uno unseren Heeren gewesen find, die er in Nord und Süd. in Ost ui.d West von Sieg zu Sieg geführt Hot, tief hiaein in s Feindesland, und f» die teure deutsche Heimat vor den unmittelbaren Schreckniffen des Krieges bewahrend. Diesem Gott in der Geschichte danken wir dafür, daß er unser deutsches Volk emporgeführt hat in geistiger und sin» licher Entwicklung, im Forttchntt aus allen Gebieten, so deutsche Kultur zum Verbilde für alle Völker machend, ans daß dereinst noch an deutschen Wesen die ganze Welt soll genesen. Und diese« Gott rn oer Geschichte danken wir besonders auch als Juden. Dir danken ihm für unsere Glaudeusbrüder rn der teut» schen Heimat, die im vollen Genuffe des gleichen Reckte» für alle stehen, sich »oll und ganz als Deutsche fühlen und deshalb freudig Gut und Blut tür des Vaterlandes Schutz einjetzen. Uns wir danken ihm für dre Millionen unserer Glaubens, drüber hier i« Osten, zu tencn das siegreiche deutsche Schwert als Erlöser kam. als Erlöser und Befreier au« harter K»echr» schaft, entehrender Rechrslosigkeir. granfamer Verfolgung. Einem deutschen Kalter. dem deutschen Kaiser. der rn diese» Weltkrieg zog mit te» »nvergeßdaren Worten: ,Zck kenne keine Batteren mehr, ich kenne .nur noch Deutsche!', dem »ar es Vorbehalten, brr Befreier von Milttcneu schuldlos Geknechteter zu werde». »Her -eldr^bdinrr Dr. Timer au« Kappln-en. veraaftaltete am 24 Ost »»er ta brr frflli j n S,»»qos-tu * riif" kn Mn bei« dek«m»l-eaeseri »owen »er, sich et»e« W>t tzattn, erficht« aus der Sri« »ad U»g«ea» geltWmea icUm J» ei1re»e» d»tt.7Die Prcsigt te« Fet-raddiae,« gebe, ».r t» Kol- -ende» »ieter Feldseelsorge. vrerU». Sen November W3 Rr. <8 ES bedarf keiner Erneuerung cir.es Gelödniffes ter laut gt! Kaiser und Reich aus jüdischem Munde. Wir Zu>e» sind und bleiben, was wir immer waren: Treue Deutsche mir Leid und S-cle. Ader unseren Dank wollen wir zum AuSdrucke düngen, rhu detärigen auch fernerhin in treuester Pstichlertüllu.^a in Hingabe an die deutsche Gesamtheit. iu opferwilligem Durch» batten bis zum siegreichen Ente und ehrenvollen Friede«. Nicht Worte, sondern Taten fi S und seien die Zeugen unseres treudeutsche» Empfindens. Und iu diese« Empfinde» wollen wir uns jetzt c> Heden zum Gebete vor Gon. de« Allherrn: Allmächtiger, guatenvoller Gott! Auf FeinbeSboden. i« Laude eiues besiegten Feinde» stehen wir deutsche Männer hier vor dir u«d erkennen dankbar deine Gnade an. die uns siegreich bis hierher gciührt hat. Und zu dir beten vir um d-.inen Beistand auch für die Zukunft. Wir beten zu du für Se. Maj. unfern Kaiier Wilhelm 11., unsere obersten Kriegsherrn, und für sein erlauchtes Haus, daß du es auch fernerhin in deinen Schutz nehmen und. wie feil 500 Jahren führen mögest empor zu Rubm und Ehre in Tugend und Gottesfurcht zu seine« und des deutschen Volkes Heile. Wir beten zu dir für unser friedliebendes deutsches Volk in diesem ihm aufgezwungeuen Kriege, daß du segnen mögest die deutschen Waffen, die noch deinem Willen nur für Recht und Gerechtigkeit erhoben worden sind Wir beten zu dir für alle unsere Vorgesetzten und Kameraden. die in diesem heiligen Berteidiguagskampfe für das Vaterland stehen, daß du 'sie beschützen mögest in den fi« umgebenden Gefahren. Wir beten zu dir für die teure Heimat und für alle, die dorr unseren Herzen nahcstehen. daß du fie nehme» mögest in deine Obhut und fie erfülle« mit Geduld und Gottvektraien. Und wir beten endlich zu dir, o Gott, für uns seldst, auf daß du nnS bcistehe« mögest i» deiner Gnade, uns gesund erhaltest an Leib und Seele, damit wir treu und gewiffenhast v»sere Pflicht zu erfüllen vermögen. »Sim scholaum“, Frieden, o Gott, gib der Menschheit wieder, einen dauernden und für unseres Volke» gerechte Sache ehrenvollen Frieden, auf daß wieder Eintracht und Brüderlichkeit unter den Menschen hensckcn mögen. Frieden, das kostbarste Gut. wie du cs verherßcn hast ra unserem Priestersegen. den ich jetzt über diese deine Gemeinde aueipreche: (Segen). Amen. pattiottlcht 5<Idprtd!gI«,. -chatten »«» Fc!dr»dbü»o^Hi^M«ch«chL ». Wr J»,eke,er»*et»m* o»»F-r>em»»k. Kameraden I Soldalk« I Häufig begegnen »tr dki Auschau. unj, daß M feine Wunder qtbi. Wenn solche überhaupt je exi stiert haben, so gehören sie der längst verschwundenen 8er gangen bei: an. Wie falsch aber diese« Schtagwort. da« sich in da« modeiuste Gewand. in da« der Natnrwiffenschaft gehüllt hat. wie sehr den Tatsachen widersprechend diese Behauptung ist. da« lehrt nn« die Gegenwat in einer nicht zu leugnenden Weise. Schon lange nicht Hoden wir da« schönste aller Wunder erlebt. da« sich eben vor unser aller Augen iu der Monarchie abspielt. Wir meinen den Sieg der Wenigen gegenüber den Zahlreichen, unter besten gewaltigen, Banne wir jetzt stehen der unter Denken »ad Fuhr» in Item hält. Ja, der Karne Pezempdt bildet für UN« an Merkwort, wo sehr viele Sttmman gen witichwingeu. Mit siechtkiilNe» wie mit de« Propheten aniruscn: rnrp '.-SW -v Per Hütte solche« zu vernehmen ge» glandl? Ser Hütte gewagt, l» behaupte», daß wie Heu« Przmpal unser eigen werden nennen 'Annen? Allein, wenn auch eil Walten Wolle« in der Natur aus Schritt und Tri» wahrgewmmen werden kann. wenn auch Weltgeschichte Weltgericht doeutet. so äußert sich und doch die« alle« in naiürliLa Form; ti fuirm: in einer uu« allen gemein »eeftänolicke» Darstelltiz zam Intdruck Die durch Gott geschaffene Natur soll nach kopdetischer Lehre. die sich ädrigen« mit der Ansicht de» Later«, Iller Philosophen, mit der Ansicht de« griechischen D.nker« Artotele« deck«, die Natur soll da« Dasein eine« Schdpser« und Lenker« de« Weltall« bekunden l sie soll dem deutende« Men,«.. der die Vorgänge nur nicht dlindtiug« hinntmmi. soud:, denselben seine Ansmerksamke,« schenkt, aut da« Boehandensei Sötte« hialenke». Wie sehr die Sattheit geadezu bestrebt ist, jede« Sundee, wenn e« aued gl» solche« ane-annt werden muß. die Spitze zu nehmen und da«selbe ali Aale der au« dem verlause der sich adspieleuden Dinge ergebende, siesvftrte hinzuftellen, ersehen wir. wenn hiesir übrige»« noch riBewei« nötig wäre, an« Misere» heute verlesenen Wochenabichnt. Do heißt e« gleich am Insänge derselben: Der Ewige hahl Mose, »aß er zwölf Männer au«!ender, soll, lws p* rn rtr. »m da« zu erodernde Land Kanaan an«znspähen. Sie. uß man doch auf den ersten Blick erstaunt fragen, wie. der Lenk der Schlachten, von dem der degeifterie Psaimist sang : .lögen jene ans Streitwagen und Roß sich stützen, der Naue »«Ewige allein söhn aber die Entscheidung Herde,-; wie #>t soll r« für nötig nachtet haben, dr, drr Eroberung de« Ztrorl ocrihenen Laude« sich der Mensche». dand zu bedienen f Wie. Ge soll durch da« Gebet! .da« Land Kanaan au«,»spähe»-, rlchsam menschliche Umerstütznng in Anspruch nehme»? Im Akte unserer >u«söhrnuge» jedoch zerfließt von seltst jede« geaena» erwähnte Gebot etwa auf. tuucheude Bedeuten. Die Einnww de« Laude» soll nach Mög» iichkrit al« ein »atsirliche« Ergeh« sich darstelleu. vn Menlch ist bei alle» und bei jede« vcktuhtet. selbst Hand an da« Werk zu legen. So lautet autda« erste Mn Gott a» Zosua, de, der nach dem Tode seine« hier» und Meister« Mose N> folgte.: lieber »ahme der Lettun de« Bolle» ergangene Worr: sl-n: prn Ke, stark uu« seft! jcht dm Hände tu de. Schaß le^u. soadn» MauuesmM nuthnpserkeil z, bekunden. Dn« dika. ule Sd.ichworl. h!' dir i ldst. io wird dir Soli heiscu, kann mit Kog und tziechr a!« Wodrwort gellen. Auf welche nalörlichcn Ursachen ist als» diese« all «i» Wui der sich uu>> >,ufe,Lngendch köellereigui« znrnckznföhrr»? Weiche Bat,„fräste bewirkten den einzang» geschilderten Sieg, da. wenn er au« in »er Gelchichle uichl oeretnzeU darftehi, so doch tußerst selten oorkam t Bichl« andere« al« die Macht der Ueberzeuguug für die höchste» Ideale da Meuschheit zu sümpfen, sit siiech.l und Gerechtigkeit »ul Gebe» , nichlt andere« al« die Erkennt»,«, dah da jetzige Krieg über Sein und Nichtsein unsere« deißg üledle» valerlande«, »der auch üda da« ureiglniliche Wohl und Wehe eine« jeden einzelne» Staat»döraer« entscheiden wird. -Zsi tt doch durch zahlreiche Beispiele erwiese», daß da Mensch im Augeudiicke. wo lein Had und Gut, wo sein Leben aus dem Spiele stellt, Leistungen au den Tag legt, di« un« geradezu i» dannen oersetzen Ach verweile, u» nur eine Talsuche «nzusühre», aus Vorgänge während da seanzösischeu^Pevolution, wo Lahme einkach gegangen find. Wie sehr e« sich un« gegenwürlrg »ich! bloß um 6<l Staat», inlereffe. sonder» in demsrlden Maße um da« persönliche handelt, drauchen wir wohl nicht erst durch Belege z l «Härten- Wa weiß tt nicht, daß im siiusse«eiche alle Menschenrechte, »te t» grauen hechwtische» »stertnm mit Aöße» getreten «erbe» k Wem ist der Name Sidirten sör sogenanie politische verbrecha unbekannt k Wa von UN« bat von da deröchtigteu Peta-Paul- Pesiung nicht gehtrtk Wem soll erst von der Koiakenknutr siir die einheimische Bevölkerung nzühtt wadeu k Sa oerunhm Nicht die Schutz- »ud tziechiiofigkeit der inißschen Slaa>«a»gehtrtgen, nchtigee: .Hörigenk Da Ewige befahl Mose, daß a Männer »»«sende» soll zp» fin rn mm um da« Land Kanaan audzuspüheu. Kam«. Nidel! Soldat!» I Etu heilige« Gebot ist r«, bei jeda sich a> gebenden Gelegenheit selbst seinen Mann znftelle». Watzellch, mit dem fromme» König können wir au«ufen : Emiga, »te- Niet sind meiner Dräng«! Au de» alte, Feinde» hat sich in de» allajüngften Tage» esu neun zngesellt. »nsa Bnnde«ge»»ffe Italien. Fürwahr, einen silllich schönen und denkrichtige» Gedanke, spreche» nnsae Weise» in Sem Satze an«: „Pipe, dp »rem nnpi Jeda Zörnende muß ,1» Sinder detrnchtet »erde». Die Freiheit mst da da Wille »da' die Stimmungen de« Menschen siegt, muß stet« vorhaude» sein. .Nur dn ist als ei» wahrer Held auzusehen, der die Herrschast über sich selbst i» mihelchränkte» Sinne besitzt'. Illein, wenn sch», da« Töte» in Noiwehr barchstgi. ja seihst eine Pflicht da SeidftahaUnna ist, wie erst ist der sittliche Zorn ein Geibol da Moral. Ich sage euch, wo da gaade Sinn nicht erloschen, dai Nechttgesöhl nicht betäubt und da wortdruch al« tiefste Erniedernng betrachtet wird, wo Treu m>« Staude» »och za de» Mensche» wird, da mn» o» »lese« schuödeu «errate«. »WMiiesa Gesinnung«- und Eharaktalosigkeit, wegen der aköben Verletzung »lla sittliche» und rechtliche» Grnndlnge» de« Vtlleaechte« oo» einem heiligen Am, entbrannt lei». Dies« Zorn muß, nie Richtschnur für uu« bilde,, da« Gefühl da Bagettuug muß da da« herrschende sei». Und wahrlich. Kameraden. Soldaten I Mögen jene ans Roß und Streitwagen sich stützen, der Ewige allein, da da Sittlichleil znm Siege »e,Heist, wird die Enlfcheidnug zu unsere» Gunsten herdlifnheen. Wir »ade» und wir muffe» dnrchdrinaen. Da Allgntige, da UN« di» hierha geholfen hat, mild auch fürderhin mit ua« jetu und nn« mcht oeriaffen, dt« da »olle und ganze Sieg nn« zuteil sei» wird. Za. wir oanl.a Dir, » Ewig«, daß du «eine rchützeude Hand über un« gelegt hast. D» hast detucn Zoln oo» un« gewendet und uu« wieder geiaht. Wir flehen z. Dir, Allgütiger, daß du nn« unierrn aitahtchsle» K„eg«harn. uns« Vaialau» und seine völka iegne» UN» schlitzen und dal» au« der opsareichen. dtuiigeu Saat eine» ehreuooll.n Frieden erdttihrn laffru tollst. Da« walte Gott > Amen I Die Aeltzeatsilwer >m Westen hielten in S>. Quentin eine Znl-.inmehknntt zu, Besprechung wichilger Fragen da Felt» secksorge.: Sie wichlsitfte de,ras die Haauziehungvon Hiifkpredüer». Die Folg, davon wa, die Ernennung da Radbina Dr. sllei», Dr. Stei, ,nal und Dr. «trumpi zur Hils«ierisorge beim >. Q. K. der I me-, da Feldr idd. Dr. Lalzderoa.Frauksurt«. M. zugereist D. Feen« wurde Feldraddiner Dr. Laeck. da fest Antdinch! de« Kriege« die Feldseelsorge >m Westen bei da Arm« a»«ru»le. »ach dem Oste» oaletzl. Feldraddina Dr. Saenga desindel sich de, da I'mee ani dem seid,scheu Krieglichaupintze. Die Zahl da Keldrnddiner beträgt z. Z. 14 >7 tm Weste», S im Oste». 1 >m Södenz. da HUfilprediga 3. hEtj-ryia-a-e». f otan- Zu da Sitzung da hiftorstchen Gesellschaft hielt I»s. Dr. Grotte einen Vortrag sitz« Holzstznaaoge» de« östlich«» Irieatschanplatzetznutz die Shnagoge tstanit in unser« Provinz. In« den mehrjache» Bejchreitnage» M» afttnen oda deschtoigte, Ortschaften de« tftlichei Krieg«, chnnpiatze« hat man wtedahast von de» eigenartige» Holz, -simagogen Polen« »ernommi». Dmie stellen eine» merkwirdiga, Thpu« oa charakterisiiiche» Holzdanknnft Polen« dar, da st, dn Liieratne dtsha »nr wenig und nnMtkommea behandelt wurde. Erst »euere Koftchn^e» hade» »ns dtest einstgarÜge, seldsiöndige Kuasttltnng da »ach nutzen jahrhundertelang^ ad. geschlossene» «Hellogemein oe, lstngewieseu. »I« intaeffanta »»«linier dies« Halzbonlunft ans denttchem Gebiete ist die Synaqoge de« nahen Knrnik aniujehen. Sie kietet de» Historika lomie dem Knnftgelehrie» »lel Neu«« JnIaesiantOj Da Bonragende sühne Mi dem Ban nah dem Ursprung diesa merkwürdigen Sakraldanten «te Ergedniffe eigena Ins. nahmen und Forschnnaen in evr» r» Schthilha» Mr nn» he. sprach anßa de» rnssische» und gattzstche, Urn»e» Inch dl« «»eigen I»«lä»sa diesa Banan t» Gasen, Sesiprenßr» nutz Oderschiesten.

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