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Jüdische Volkszeitung · 1915-10-29 · 45 (29.10.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
45 (29.10.1915)
Date
1915-10-29
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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JSMfitK DoIfijrftMtg. .Kriegsseelsorge. Breslau, 29. Oktober 1915. wie «au deteu lentt I Mode, abgespannt nach einem Tag. welcher für uns von großer Vedeutunq war. für die Russen jedoch das Senn,eichen einer schweren Riederlage, fitzen wir. der Blttaillone-Srad. sowie die SanilLu-Adltiluiig am Sonntag Abend in eine» niedrigen polnischen. Bauernhaus. und Maonschcft sowie Offi. . ziere erzählen rinaoder die Srlcbnifse de< Tage», aucb denken wir derjenigen, welche leider nicht mehr erzählen können: Ach und der Bataillon»»Ehefarzt, ein Jude, fitzen beisammen und es enispiniil sich zwischen un» eine Debatte über die letzten Ereigniffe. uud wie jo oft kamen wir auch diesmal zum Thema Religion! Ich war sehr erstaunt die Wahrnehmung zu machen, daß der Herr Dr. diesmal nicht wie sonst widerspricht! Auf meine Frage: Warum? Bekam ich zur Antwort: Wissen Sie! Ich bin eigentlich .Atheist' und habe nie. «als seit meiner Kindheit ein Gebet verrichtet.- der Tag meiner LorMizivah ist mir ganz dunkel in Erinnerung, kann Ihnen dagegen mit Vcstimwkheil sagen, baß ich seit diele« Tage keine Tefillin atbr gesehen habe. Ich Hobe, wie jo mancher von meinem Berufe, au» Gott' und Religion, wenn auch nicht gcspottct. so doch gelacht, und konnte mir zwischen Gott und der Menschheit gar kernen Zu« sammnhang denken. Mit einem Worte, ich dielt alle» für einen .Mumpitz'. Hierauf Ich! Wa» veranloßle Lie zur Bekehrung? Minutenlange» Stillschweigen — dann sagte der Arzt: Der heutige Tag gab meinem Denken und Fühlen eine andere Richtung! Als ich in der Mittagsstunde mit dem Bataillon in Schwarmliue vorrückte, und einigen Verwundeten Hilfe leistete, sah ich dann bei Erstürmung der Höhe von SeniSlawice meinen Freund Leutnant R. liegen, der uoi Hilfe rief. Meine Bernnnst sagte mir. nicht hingehen da es Wahn« stn« sei, an diesem Punkte, wo die feindliche Artillerie unsere Reserven vermutete und eine Granate nach der anderen heim« schickte, irgend welche Hilfe zu bringen, zudem dürfen wir Aerzte nicht uns direkt dem größten Feuer ausictzen^ Ich kämpfte einen schweren Lawpf zwischen .Pflichtgefühl und Freundeiliede' und ging hin. Kaum fing ich den Verwundeten au zu untersuchen, als die Hölle von neuem losging, und ich mitten im größten Granaten.Feuer allein war! Ich wollte fliehen und abworten, di» die Schießerei einiger« maßen vachlaffen wird, dev» s» konnte ich meinem Freunde nicht nützen, mir ober hingegen schaden! LI» ich jedoch weggehe» wollte, bat mein Freund mich, ihn in seiner letzten Stunde nicht allein zu lasten und zu warten, dis alles vorüber sei. Mein Herz krampfte fich zusammen, als ich diese Werte hörte, und ich beschloß, ihm alle mögliche Hilfe zuteil werden zu lasten. Da platzte« 5 Granaten auf derselben Stelle kurz hinter« ciaanbtT, ungefähr 8—20 Schritte von mir, ich f«h «eine letzte. Otunbe komme». Mit einem Male wurde mir plötzlich vor diesem Gotte, aus de« ich so oft gelacht habe, besten Vorhandensein ich leugnete. Angst! Ich suchte nach Worten, um mich ihm verständlich zu machen, erst rief ich ihn deutsch an. allmählich kamen mir unzvsawmenhängende hebräische Worte in Erinnerung. ich betete. Und wa« ich vielleicht bei klarem Verstände niemals zu« wege gebracht hätte, damals in dieser Todesstunde fand ich ' den ganzen Text des Schema-Iisioel, ich betete, wie einer sein Gebet in der letzten Stunde verrichtet, und bcie. da Gott mich damals beschützt Hot. jetzt alle Tage. O Hollän der vi« hohin Ztßlagt i» Selbe den 22. September 1915. I. Wir sind in stetem Vormärsche begriffe«, unaufhaltsam wird der Feind verfolgt. E» regnet ununterbrochen, es scheint, als venn die Schleusen de» Himmel», wie einst in den Tage« Noaliö. fich geöffnet hätten. Die Ltrapaz.n find groß, die Dcg: unpasfierdar, die Chausseen haben fich zu einest Kotmeer verwrndelt. Unsere tapfere Armee muß auch de« Kampf mit den klemcnten der Natur auinehmen. Trotz alledem heißt es »mm .foit vorwärts, unsere tapferen Soldaten lassen fich von keine irdischen Macht anfhalten. Wenn fich Hinderniffe »nd Schn ierigkeiten in den Weg stellen, so wird mit verdreifachter Energie und Ausdauer gearbeitet, um fich nur den Weg nach vorwärts zn ebnen. Müde und abgespannt von dem heißen und furchtbaren Kampfe mit dem Feinde und mit den uner« ditklihen Elementen der Natur haben e» unsere braven jüdi« scheu Krieger nicht vergessen, daß fie vor dem Eintritte des Rosä«haschouoh noch den inneren Kamps zu bewältigen habe«, um lie Gemütsruhe und den inneren Seelenfrieden zu er» langen und würdig für das neue Jahr, für den Tag des Gerichtes vorbereitet zu sein. Schon einige Tage vor dem Eintritte, des Rosch-haschonoh find von verschiedenen Regimentrrn Anfragen gekommen, ob am Neujährsfcste Gottesdienste abgehalten weroen. und »b auch genügend Gebetbücher für die Feiertage vorhanden find. Ich anrw ntete daß alle Vorbereitungen für das Fest getroffen woit n find. Bon den höhere« Kommando« wurde schon einig Tage vor dem Feste der, israelitischen Soldaten zugesagt. daß ie. so weit der Feldbienst nicht beeinträchtigt wird, am gemeinsamen Gottesdienste teilnehvirn dürfen. Am 8. September I. I., um Rasttage de» Neujahrsfestes, hatten wir einen sehr schweren Tag. Früh morgens begann der Vormarsch. Den ganzen Tag strömte .der Rrgen. Die Wege waren überflutet und rast unzugänglich. E» »st unglavdisch, wie es dem Mens Heu zu Mute wird, bei einem solchen Wetter und bei so fu chtdar schleckte« Feldwege« de« ganzen Tag auf dem Mars he zu sein. Um « lldr abend» rrrcichlev wir unseren Bestimmungsort. ES dauerte noch eine geraume Zeit, bis wir unser Quartiere mit Lehmdiclen bezogen. Mit Veste« Dille» könnt ui wir nicht am Vorabende de» Festes einen gemein« famen Gottesdienst adhasteu. In dem elenden Neste herrschte eine richte, ägyptische Finsternis. Ern Zusammenkommen war ausg« schlosse», da der Regen von seiner Heftigkeit noch immer nicht nachgelajien hatte und der Morast über die Knie reichte. Alles war glücklich und zufrieden, daß man einen Znfluchts» ort fenb, um sich von den Mühseligkeiten de» Tage» au»» zuruhcn und frische Kraft und Energie für de« kommenden Tag zu sammeln. Im ersten Rosch.haschonohmorgen hatten wir bloß elfte« kleine i Marsch zurückzulegen Le«« »ir auch einerseits sehr betrül't waren uud das Heimmeh fich bei uns sehr fühlbar machte, da w r schon zum zweitenmale ia Felde, fern von der Heimat dosgest keiern muffen, so ficuteo mir uns andererseits über Öen 8 im La ife de» Vormittags an Ort und stelle augclaiigt. Run aber var die schwierige Frage noch nicht gelöst, wo soll der Gottcidienst abgehalten winden? Im Freien wäre« unmöglich, da di Felder vom Regen und Kot überschwemmt waren. Im Dorse waren bloß einige baufällige Bauernhütten mit kleinen Fenst«rchen. d>e kaum einige Menschen fassen konnten. Das einzig' annehmbare Lokal, in dem Verwundete versorgt wurde«, oßeu Erfolg unserer hervorragende« Armee, daß usser inen jurr^frälilichen Loden besetzt hatte, der noch nie« von fremden Truppen berührt wurde. Wir waren noch vr. Davis Ltimdörftr 40 Zähre im geistlichen Amte 8. s„na»rr 1875 - 8. »«. 1915. Vsn S a m b t r L Die Bibel hat im zweiten Buche der Könige 2. 11 die Zahl der Regierungsjahre Davide genau 4V Jahre. 7 Jahre in Hebron und 33 Jahre in Jerusalem angcgedeu. An diese« Didelver» erinnern wir uns jetzt, wo 40 Jahre der rabdinischen Tätigkeil von Dr. Leimdörfer, 7'/, in Rordkaui.'n. 32',, Jahre i, Hamburg adgelaufen sind. Freilick, zähl! die Bibel diese 40 Jahre auf. nachdem die Lebenskräfte des Königs Tavid gewichen waren. Hier soll von einer 40jährigen Lebensarbeit die Rede sein, die ein David in voller Frische uud Mannes» kraft unter Gelte« Beistand nach lange. lange zum Dohle seme Gemeinde und ganz Israels fortsttzen möge. Es folge m Kürze die Skizze de» Lrbcni und Wirkend ciiue als Kanzel» redoer und Gelehrter in Israel bochb'rühotten Rabbiners oer Gegenwart. Geboren m Hliuit (Lehmdorf od. Bagagyagos) in Ungar» am IS. Elul--17 Sept. 1331. erhielr L. seinen ersten Unter» richt in biblischen und profanen Elemeotargegenftünden bei Rabbi Israel Rosenzwerg. emem bedeutenden Theologen des Trencziner Komitai». besuchte dann da« Franzi»kanergymnafium in Sillein und zugleich die Talmudschule de» Rabbi Josef Grünbaum dortielbst. ging dann noch den Talmudakademien (Iefchiboth) in Warzen (unter Solom Ullvonn und Preßburg (unter Kcthad Loser,, später nach «bsolvieiung der » Latein» Nassen in Budapest und Preßburg a.i die Universität nach Wien und an die donige theologische Hochschule (dos große Lethamidrajch). geieitel vom Oderrabiner Dr. Adolf Iellinek. de« Lektoren I. H. Weiß und M. Kiedmann. von?enen er nach seinerz.Promonvll zum Doktor der Philosophie «n Wien das Rabbrnatsdiplom erhielr. Im Oklodei 1875 berief ihn die Synagogengemende Nordhauie« i« Preuße« zu ihrem Rabbiner, und die Kgl. Preußische Regierrng bestärigte am 8. Roo. 1875 sein.- Wahl, nachdem er als K. K. österreich.» u«ganscher Feldruddiner .mir Hauplmannsraug au« dem öfter« reich.»ungar.^Staateverdand ausgetreten war und seine Ratu« ralisation vollzogen hatte. Br« zum 1. Lpnl 1883 wirkte er. nach, dem Zeugnis des Gerne.no-vorstands ui Roidhanten in ausgezeichneter Weise auf Kanzel und Katheder wie «le Secl» er sorgcr. Nun folgte er der Berufung als Prediger an de» Hamburger Tempel, in dem Gotthold Salomo». der Bater der jüdischen Kanzelrebe. einst Gottes Won verkündet hatte. Sei« Lehrer Iellraek hatte ihn. .ftmea besten Schüler', wir d. war« empfohlen, aber noch «ehr wirkte der Eindruck Persönlichkeit. seine Leistungen. seine meisterhafte Rhe» ein Wissen, die gründiichticfe talmndische uud phrlosv» Gelehrsamkeit und der packend«, prophetisch -ündeftde der lebhaft an Iellinek erinnert. Der Dichter Ludwig Frankl nennt L.« Vredigren Gedichte in Prosa. Bor erst rezensierte ein Redakteur der Wiener Lehrerb««b» L.» Kriegspredigte» in ihrer Klassizität »nd bezeichnete Eibe Irllineks. Wer L. jemals gehört, .wird, hinge» von seinem prächtigen. sonoren Organ in alle« Stimm» von dem liefe« geistvolle« Inhalt, der edlen schwung» Sprache und dem feurigen Bonrag. dieses Urteil unter» Als gemäßigl'liberaler Rabduier streng religiös vermochte er mit seiner bescheidene« und versöhnlichen ichkeir alle PaNeiuulersck.ied^ zn verwische«, den Friede« Hamburger Gemeinde zu festigen und Orthodoxe wie für die hohen ethische« Ideale zu begeistern, denen br Linie die Dereosamkeü und Redekunst £'« geweiht ist. gußerhald den jüdischen Gemeinde, »m Senate, i» der ickaft und dsi den christlichen Geistlichen und Gemein» Hamburgs, die L.'o tolrrantes und friedliches, lent» und vor allem wohltätiges Schaffen und Wirken würdigen. L. eme hervorragende Ltellnng ein. Bekannt ist fei« ckftl mit dem Irl Grafen Weldersee. der als Inspektor Armeekorps zu Altona L.'s patriotische Redni in emplaieo den Soldaten eigenhändig verteilt hat, de» st bas nittme Verhältnis des Pastors Elen ev» Schultz in besten Iüvgln „-vereinen L. alljährlich populär-wissen- Vonräge zu« Verständnis der jüdischen Lehre und stergestaltung M konfessionellen Eiavernehmens hielt ndere wurden L.'s patriotische Reden zu den Kalftrfeste« raalsseiern. auch seine Knegsprediatea und Kriegsbe»!gcn vom Senat und den Lüraerm.istern. der preußischen dtschajt, den verschiedenen Konsulaten und Behörden, so» ch die der KnegrhUfe rugewandte Tätigkeit 8. « doch» inr. U. a. erbat das Generalkommando in Altona Exemplare einer Kriegspredigt für das Heer. Etliche ichftel seiner toiif, p^scke BoUrog August kurzrm Zeuunji L alt riff«, 1*6'”. reichen schreidqv lebend. Perstn^lii in dn Liberal t in erst Auch Bürge ichailci seriges nimmt Buesw des IX. 100 kan»! zu r liiutiltft1 zur : 3**1x101 und € traectu« Gesonl anerkatzi 1000 Er« m. 4« irartx uni auf kurz« Zoll j,r 8»r'Sg„nz q-ftrlt. »» n*lrrr \ Nrujuhriauduchl uernchlc» < i ff lc.i flloi gi»> schtu hii<! (lallt*- Offizier« unk jüdisch« Ukunuschufi fanatlttx fich zum j ®«kft« Stnn auch fent nun drr hrimullichm Scholl«, so . waren all« befiiedigl. auch >» K«I»e il>re rrligiöse» Pfiichteu . erfüllt zu haben. Lor de» Lchosardiase* hie» ich ei»e >u» spräche und erklürle uulcr anderem, daß Sott heute am,.Zo» hadin" mit den vdlkern der Srde zu Gericht geht; ,d»jo« j»»m»aü bainischpot hol juurcb olomim* und daß der Allmächtige das rnsfiiche Reich wegen der furchtbaren Greuel, taten, die ei befonderi dem Jndentnme zngcfügt. bestrafe» und daß der endgütttge Sieg »nf unserer Seite sein wir», denn der Richter der «et» ,»edos«t hol hon«." wird die Lchandtaten der Rnffen ahnde* »*d Gerechtigkeit willsahrr» taste* A» einem gute* Schosarbläser mangelte ei uni, bl der sür den Sollesdienfi bestimmte Schofardtäler i» letzter Llnndo^vcrmißt wurde. Inch die Gebete mußt«» gekürzt werden; wir nerrichiete* dtoß die wichtigste» Godet« da «e Kiankkn und vrrwnndktrn sch»* dranße» auf di« bringet« ärztliche Hilfe harrte*, die ihnen j» ta demselben Ranm zntetl werde* soll«. II. Llel bester erging ei uni vor de» Sersbhnnnaitage. Ei schien, aii wenn auch di« Ratnr fich «ii »ui veNdhne wollt«. Der Regen Härte ans und wenn auch frühzeitig Kälte ringetrete ist. I» war ei doch heiler »nd dir Strapazen erträglicher. Qi war Lorforg« getrosten, daß unser« jüdische Mannschaft am Rüfttage dei Serfthnnngisefiei eine unsere» Rttni «*Itpr«chende Mahlzeit verzehre konnte. Inch mit den Räumlichkeiten nersdhnte «ir uni. Zn eine» schdnen, modern eingertchtetrn Schlöffe stand nni ei* herrlicher Saal zu gottesdienstliche* Zwecke zur vrrfägnng. Ii ist dunkel geworde und die jüdische Soldat«* begad«* fich zur Indachi, »» dai Lersöhnnngsfeft zu feiern. Dai heilige Aeft leitet« ich mst einer Insprache ein, indem ich die vedentnng dei versihnnngsscstee i« Felde erläuterte. Rachherwnrde dai ,^kol-ntdn" ange» stimmt und dai Idedgedet sortgesetzt. Im Sersihnnngilagc srtdfi haben wir die norgeschriedene Gebete andächtig »errichtet. Sir habe eine gute* Vorderer and Vorsänger, da dei unserer , Dinision kein Mangel an solchen ist und jeder zweite jüdifch« l Soldat ein guter „Gaal tefila" ist. Zw Sanft dei vor- I mittag« herrscht« eiae helonbere Indacht »nd Graristenhett, als ich die „Haokarnh" für die ans de» Felde der Ähre gefalle«» koldnle vornahm De» wir habe leider gar zn oft Ge» legehett, den Heldentod unserer tapfere Soldaie zn beweine. In de Front sehe «ir es ja täglich. »i> welcher Hingednng und Gnlschlasteheit hie besten nnserer Sähne ihr teerfft« Gnt and Blut ans dem Illare des Vaterland«» opfee. I» Rach» mitta, hielte wir Raft. Da nntarhrach di» veitze de« Inge» die voifchaft, daß sosart vormnrlch wäna. Nnfw» änooe -- uk gmwssülchiigen ««Idole wäre anfnngi »erlapn, fie wußten eigetttch nicht, »ft fie fich zn »erhalte haha». Inzwchh«* ging ich zum Kownenhante, bar ftin desedrres Snigegenkomwen zeigst, indem a bewilligst, daß die Soldaie jldischen Siande« de Gottesdseft fortsetze könne n»k dci» Rorgeandrfich nachznkomme hade. Wir neritchstte also da« Mincha- und Reilagebet, Ils zu» Schlaffe der Schofatton erschallt«, dachte keiner der Loldastn ans Este und Lrinken, sondern alle flehten einmütig znm Illmächtigen, daß I»-«cdonob dadood es uns vergdnnt sein msge, eines he» glückeden Fnedeni teilhaftig z> »reden, n» dir kommede Feieriagr gesund und wohlerhallrn im Kreift der Liede sckee zn ktnnen. (Oest. vochsch.) Dr. Ilberl Schweiger, k. n. k. Feidrndbiner. vor de österreichisch.ungarilchrn Kolonie gehaitene Kaifteeden find ans Vefthl »e Kaife« granz Zoses de FidrUommth- Bibliothek in Lien einoeleidl worden. Durch di« Krnft feine Lotte gttana e L., philnnttzropifch« Werke von große« Wette anznrege, zu schaffe and zn färben. Zn Redhanse bewirkst sein Wott die Gellnänng eine Ittersvrrfegnngsnnfialr dnrch sttnen Kren» 3oc»d Plant t» läßlich de Gotdhochzeii Luise WUHeUns 1. Ils Knete diese Instalt ich*' L, für die Prostfiante «te Kapelle im Hanfe, damit die schwachen Gttift ihre eigee Gottrsdiest hätten. Zn Hamdnrg »et L-'ä Wel Wittel Pst vegrllndnn, de Loge, zur Schöpfung eine Feieanfeihnle sist schwache Kinde in Dnhne», zur Begründung eine Fond« für de tfrac- Istische Lehrednn» in Denrschlnnd *.(.•. (Gchüch stigl.) Aamllwrg. Ins rie Gingst« an das Geeaitomwand» »e w. Irmekep» bttrrffed di« Ihhaitnng nsn Militärgottestiefi-n für Sonnnded RachmUtag im Wstttehaldjahr 1915.16 tritt da» Geealkowwanbo solgete mit; »Infolge de an das fielloestttrnöe Geerallomwondo 9. Irmeekorps , gettchitte Schreiben« vom «. dieft« Monats find de Irnppetetle in Iltona, Hamdneg und Wandsbek die Gedeiszeite für da« fttzl ke^mne« «intehatdjahr dekannl tzegehe worden. Soweit es de Dieft geftntttt, «st» de jüdische Mannschaften »etegeheit geg^e, an de Gottesdiefstn teilznnehwe.' Pfiellnr,. >9. Oft. Wie keritl in »*r. Nr. gemeldet, starb am 16. 10. in Velin, wo e seit feine» Legzng« non hie im Ruhestand« lebte, Her Radd. Dr. Na m irz, i» Itte von 69 Zähre. Uede 60 Zahre stand e an de Spitzt de Raddinaisdezirk» Offedirg. hochgeschätzt und geachtet in »Le Kreift* de vetttenng. Zn der Getthtte-Welt he e fich durch jrie lledesetznng mlmndijche Deklnte eine geachtete Rame erworben.?«i». In de Synagoge ru Bnfbnlt wurde am Simhea da« 50jährige Indilltn» de Nahhtne« G. Lrill seftlich beginge. Illc Radoine von Varls »nd dos Konfifisttnm wäre nnwried. Gen» Reben Dretzfn« htett eine «• greife»« Predigt dei dieft» Inlaffe »nt chtte de Znhle dtwch ouertenede West üde feine bisherige efolgmtche Tätigkttt in de sephedtsche Gemeind«.

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