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Jüdische Volkszeitung · 1915-10-29 · 45 (29.10.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
45 (29.10.1915)
Date
1915-10-29
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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reicht voltrzeituig Patriotismus und Kriegsfürsorge. vrerlau. ixu 24. Mtodrr MS- Nr. st» 3»« LA» jährigen hohenzollern-Zubiläum. r|e|*Itni Iti t*r Arier i» »er ttten Sp»»g»ge ,« fUttUtt «« 24 Hüloöer lvlü y MS fUMtsn Kr 9Ufrat|«f. 4/ A B. I» dsm Liede, das der Prophet Mose dem Volke f ^rael als sei» letztes Vermächtnis zurückgelaffen, beißt e» : i'n m r.w tra p:c' 1:2: »Leid eingedenk der Tage der Vorzeit, begreifet die Jahre früherer Geschlechter, da der Höchste den Völkern Erbbesitz verlieh, da n die Menschenkinder trennte und den Völkern Gebiete bestimmte, so auch der Anzahl der Kinder Israel«'. Diese« Lies stammt au» der Zeit, da toe Volt Israel am Jordan stand, um denselben zu überschreiten, u« seinen großen HecreSzug nach dem Lande der Verheißung «»zutrete». Im Hinblick auf die kommende Zeit, die der Prophet vorausgesehen, richtet er nun an doS Volk die Mahnung.» in dem zukünftigen Wechsel und Wandel der Ereignisse stets eingedenk zu bleiben der früheren Zeiten, um sich daS Velstärdnis zu wahren für die ursprünglichen Bedingungen, welche zu dem späteren Fortschritt der Geschlechter gesührt haben. Eine Mabnuog. welche Mose auch sonst den Israeliten ans Herz gelegt Hai mit den Worten: -ck -**n **2 r* rmzn »Und du sollst eingedenk bleiben de« ganzen WegeS. den dich der Ewige Dein Gott geführt hat'. Entsprechend der Mahnung des Propheten feiern wir das 500jährige Jubiläum unseres erhabenen Herrscherhauses, die Erinnerung an die Zeit, in welcher Friedrich Burggraf von Rürvberg. der Ahrherr unseres geliebten Kaisers vor einem halbe»Jahrtausend die Erbhuldigung zu der ihm verlieheneuMark Brandenburg von seiten der Stände zu Berlin entgegennohm. In der Erinvetung an den langen und großen Weg. den dieses edle Herrscherhaus von seinem Aufstieg au« den verhältnismäßig geringen Anfängen, von der Morkgrasschast Brandenbürg bis zur Höhe der deutschen Kaisermacht genommen, sehen wir darin eine Erfüllung der Verheißung, welche den erkorenen Lieblingen der Vorsehung geworden: ir-nic -*;xo *,pw irr*. txd Kir .und ist auch dein Anfang klein gewesen, so wird sich dein Ende umso herrlicher gestalten. " Es ist eine große und schwere Zeit des Uebertzanges. in der auch wir uns gegenwärtig befioden. eine Zeit, »n der wir Dank dem göttliche» Beistände, der glorreichen Waffentoten unserer tapferen .Heere und der einmütigen Lpserwilligkeit unserepatriotischen Volkes bereits Großes und Herrliches er« ruogen habe», sodaß wir frohen Mutes und voll Hoffnung der Zukuvft entgegensehen können; aber n»ch sind wir nicht am Ziele und das Land der Verheißung und der ehrenvolle Friede, dem wir eotgegenstreden. ist noch nicht erreicht. Sir stehen noch immer am Jordan und vor der vollen Entscheidung. Der Feind ist noch nicht völlig bezwungen. Da geziemt es uns der Mahnuog des Propheten zu folge» und eingedenk zu fein der Vorzeit und der frühere» Geschlechter, deren Wirken und Streben mix di« starke» Triebkräfte verdanke», durch Mty« da» deutsch» Reich »»rer Preußens Führvng bereitzu jener glänzenden MachtfÜlle emporgestiegen, mit der cs bereits der Schrecken seiner Feinde u»d der Hort seiner Freude geworden. Dem Ersste der Zeit angemessen können wir keine Feste feiern; aber deshalb wollen wir uns der Pflicht de- Dankenicht entziehen, den wir, nicht bloß die Mark und Preußen, sondern das gesamte deutsche Latcrland dem erhabenen Herrscherhaus der Hohenzollern schulden. Wir wollen uns auch der wohltuenden Wirkung eines solchen Rückblicks auf die 500» jährige Regierung-dauer unserer Hohcnzollernherrscher umso weniger entziehen, als in der langen Reihe dieser Fürsten die Zahl derjenigen nicht gering ist. die wegen ihrer überragenden Größe aa menschlichen Luge» den u«d geistigen Vorzügen als Menschen wie als Herrscher allen Geschlechtern vorbildlich voran, leuchten. Drei Fürsten aus dem Hohenzollernhause werden mit Reckt mit -er Bezeichnung „der Große" au« der Mitte der andern hervorgedoben, weil deren Regierung in der Geschichte besonders epochemachend gewesen. Der Kurfürst Friedrich Wilhelm wird der große Kurfürst genannt, weil er daS Kurfürstenlvm zu einem mächtigen und selbständigen Ltaatswefen erhoben hat; Friedrich II. König von Preußen,.ist der Große, weil er Preußen zu einer großen Weltmacht gestaltete und Kaiser Wilhelm l.wird der Große genannt, weil er unter Bei- Hilfe des Fürsten Bismarck der Begründer des neuen deutschen Reiches geworden. Tie Persönlichkeiten dieser Herrscher waren verschieden an Begabung und in ihren Eharakterzügen. aber gemeinsam und unerschütterlich war ihnen das Hobe Bewußtsein ihrer Stellung und ihres Herrscherberufs, dem Dohle der Grfamtheit zu dienen und die Wohlfahrt des Ganzen, nicht nur durch die Erweiterung der Grenzen ihrer Macht, sondern auch durch eine erhöhte Fürsorge für die Förderung und Hebung der geistigen und sittlichen Kräfte rm Innern des Volkes, durch Schaffung von Ordnung und einer zuverlässigen Beamtenschaft in der Justiz und Verwaltung, durch Gründung von Schulen und Skademieen und dvich Förderung ron Kunst und W'ffenschüft, wie durch Förderung von Handel und Industrie. Für die Größe und Lohlsadrt de« Staates zu sorgen har der groß« Kurfürst eine göttliche Aufgabe und Sendung für seine Person und sein Haus gesehrv, für deren Erfüllung, seine große Lebensarbeit er rastlos, bi« zu seinem Tode gewidmet hat. Von dem höheren Staategedanken geleitet, hat der große König hehre» Geiste«, sich all den „ersten Drener seine« Staates" bezeichnet, und von diesem Geiste getrogen Hai der greise Kaiser Wilhelm selbst im hohen Alter noch keine Zeit gefunden, müde zu sei»". Da« find gleichsam die Sonnen, welche die Vorsehung eivgesetzt hat, damit sie ihre große Sendung erfüllen aus kleinen Anfängen immer werter aussteigend. schließlich dagroße deutsche Reich zu schaffen, da« heute die Bewunderung oes ganzen Erdkreise« erregt. Reben, diese» Sonne» find roch manche leuchtende Sterne ersten und zweiten Gradeau« dem Hohenzollernhause hervorgegangen, »»elche zu dem Glanze der -VHähiigeu -tegieruag ihre« Hauses ihren augemeffencn Bei- Nag gelersiet haben, von manchen anderen weiß die Geschichte nichts besonder« zu berichten: aber das kann mau auch von ihnen sckcen. da sie im Allgemeinen ans ihre» fortschreitendem Wege rui Höhe getragen waren von einer hoben Auffassung ihres 'nscherberufes und von der Pflicht ihren Untertanen ein Segen d ein Hort der Gerechtigkeit zu sein. Dadurch hat auch dss Herrscherhaus der Hohenzollern so tiefe Wurzeln in der L ebe 'eine« Volkes gewonaen. daß es einmütig das halbe Irkilansend feiner Herrschaft als eine Gnade anfieht. wofür ei sich der göttlichen Vorsehung zu hohe« Danke »eipstichtet sthlt. Zur Vertiefung dieser Liebe und Dankbarkeit trägt aber n ttb die erhabene Person unsere« jetzigen Kaisers wesenttich bet. ti dem sich alle guten Eigenschaften der besten seine- Stammes fi brwunderungswürdiger Weise vereinen der weite Blick und d e Energie des Willens, für da» Wohl seine« Volke« und des » ulschen Reiches einzutteten an dcffe» Spitze ihn die^Brrst hung in jungen Jahren gesetzt hat. Ein Fürst de« Friedens u id ein reichbegadter Förderer der Künste und Viffenschasten. h lt er e« nicht versäumt, für die Erhöhung und Kräftigung d t Echutzwedr seines Volkes und Reiche- Sorge zu tragen. Bewußtsein seiner Herrscherwürde und Herrschergröße bedachtet er sich i» frommer Demut nur als Werkzeug der Vorst hung. sein Volk zu beglücken und durch die Förderung alles Großen. Edlen und Schönen zum B»rbilde aller Rattonen zu » ache» Hoben Geiste- und edlen Herzens ist er uns ein Muster uid Vorbild als Mensch und Familienvater, fühlt er sich auch sl lbst als Daler seiner Untertanen, die er alle «tt väterlicher Liebe umfaßt. Er kennt keine Panne», keine Klaffen, und Stände, er kennt nur Deutsche. Ihnen alle» galt sei»e Arbeit i:i der langen Zeit de- Friedens, für sie und zu ihrer Ver- 1 idigung zieht er das ©d)»«rt, zieht er selbst in den schweren j ampf. Zu ihm blickt oder auch das ganze Volk in einmütiger Liede und Verehrung empor, seinem Rufe folgend, wie Linder i »rem Vater. Und wen» wir heute dankbaren Herzens Gott preisen, daß er unserem Volke das große und ruhmreiche Ges blecht der Hohenzollern zum Segen verliehen und zur Leitung 1 iiseres Staates eingesetzt hat, so preise» wir Ihn »och besovders. daß er u»s aus diesem edlen Geschlechte auch einen Sproß er- Hetzen ließ, in deffM strahlender Persönlichkeit alles das, was Größe und den Ruhm seines Hauses bildet, vollendet i» [it Erscheinung tritt und auf besten treue« Walten s»ch der cgen Gottes so sichtbar ruht. Loffe es. 0 Herr, auch ferner so sein, segne ihn und sein .aus auch ferner mit der Fülle deines Segens, gib allen seinen Unternehmungen ein reiches Gelingen, seine» tapferen reren einen endgültige» Steg und dem deutschen Volke einen lkglücktvdtv und ehrenvollen Frieden. »Sein Rame wird »jglich bleiben. So lange die Sonne mähret, wird fei» Rame rieben, mögen alle Völker durch ihn gesegnet sein und ihn glücklich preisen.' Amen! *** eim Sonnabend vormittag ein Festgottesdieust statt.;» bat außer' der zahlreiche» Gemeinde auch die jüdischen Mannschaften der Gariso» erschiene» waren. >»ch viele verwundete Krieger bemerkten wie i« Gotteshause. In seiner Feftpredtgt warf der siobdiner Dr. Münz einen Rückblick auf das vergangene Jahrtausend uno wies darauf hin. wie damals ei» edles Reiben märkischen Savd verpflanzt wurde, das später zu einer ächtigen Eiche sich entfalten sollte, in deren Schatte« das eutsche Vaterland treu und sicher geborgen sei. >« Rachiliag de»seldeo Tages hatte sich die gesamte jüdische Schulgend zu einer Hohenzollernseier in der Synagoge eingefunde» n der Feftpredigt schilderte der Rabbiner die Herrschenugeude« e-. HohePollernhaufes und ermahnte die Jugend zu Vaterlandsde und Pflichterfüllung. Atzte». Bei per Feler-in der Isr. Erziehungsanstalt zu Ahlem wechselten Gedichte und Lieder, die die Größe und Bedeutung der einzelnen Hohenzollervfürsten zum Gegenstände! »alten, einander ad. Daran schloß sich eine Ansprache des kehrers. Herrn Georg Kräh», der den gespannt aufhorchenden, lindern in anschaulicher Weise vor Augen führte, wie die ver- »chtete .Streusandbüchse' unter der kluge» uvd tatkräftige» Führung der Hohenzollern das Fundament gebildet hat zu »er heuttgen weltgeb,elenden Stellung des deutschen Reiches, die Ansprache klang in ein degeistenes Hoch auf de» geliebte«?andesherrn aus. der gleich seinen große» Ahnen ein Hott und Aater sei»«- Volke« ist. Rach der Feier ginge» die Kinder in ihren Erziehern zu« ..Hölzernen Sachsenroß", um der Ra- » clung eines Schildes, das die Zögling« der A»stalt gestiftet »oben, beizuwohnen. Sie wurde» auf die Bedeutung des Augeailickes hingewiesen: Wie jedes Kino durch da« Einschlagen es Ragels für seinen Teil etwas zu« Besten der Allgemein- »eit beitrage, so müßte auch späterhin jeder aa feinem Platze iu der Größe des geltebie« Vaterlandes «ithelfen und »tttar- »eite». Um eine tiefe Erinnerung reicher, krhtten sie i» ihr peim zurück. — Aöuigvöerg 1 F^r Ja der Reuen Eynagogefand'am Sonn' »bendeioFeftgottesdievst statt. Radb.^Dr.« i ntetjging in seiner Fcstpredigl auf die hohe Sendung Aer Hohenzollern et», spracht» «»armen Dorren von der Kulturaujgobe» der Deutschen, von Idem Krieg für Gott. Kaiser und Vaterland und die kostbaren Ideale des Meuschcntvms. Er stehle des Himmelreichsten Segen auf unser Herrscherhaus und all die Tapferen herab, hie vor G altes Thron den Treueid leisteten. Gr ermähnte die Eidäch tige Gemeinde zu höchster Opferfrrudiakeit und -» tätige» ank. zu einer Nächstenliebe, die des Ernstes der Zeit würdig . Mit Gebet und de« Gesang des 100. Psalm« „Jauchzet cm Herrn aller Welt", schloß du erhebende Feier. 3We» Seit einiger Zeit steht »an eine Menschenmenge i« erste Schaufenster der Firma Rudolf Peters- 0 r f belager». A»f »it dem Eiserne» Kreuz geschmückten Sockeln chen. au« Terracotta gefettigt. die ia diese» Weltkriege mar- 'antesten Persöulichkeiteu: Unser Kaiser uud unser Hiudeudurg, Füßen des Letztere» steht »a» de» Lorbeerkauz auläßnch seinct Vd. Geburtstages. Li« 5pr«-« d« Milfch«» 3i6ta ftr Mt Clrfti. WTBJUa0«ati**|*(. IH.Dhobn. Sic iii6i($cn •c»ci»bcu Sotjd)l»M haben all Zeihen iheer Sy»?a>hie ber lßrkilche» >r»ee «ehre» Waggon« Saniitilniaieeial j»kb«»en iaffe,. I)b, »Isreb Ralfig, bee zweckl Uedergade bei Spenbe an bie Behdiben in Kanftantinopel «ntraf, »uebe boa Sultan, bem Thranfalger Jaffas 3jt«biu. Ende, PniLa. Sataat Be, an- HaliI Srt) empfangen Die Sntrtttr brr Regierung sprachen sich in sehr anerkennenber Weise über bie silbische Benblkernng ans. ber ihr «ohlwallrn gesichrrl sei. I>r. «asffg und Kammer, gienrai Simon warben durch Brririhnng M Äebsibjerardens ausgejrichnel. wiihrenb bei SuienihnUel in Kanftaniinopel griinbese ein Kreil van angesehenen liiefrlchen Zuden mit «n> miMgung ber Rrgierang eine Bereinignag .vamanilche-israeinische Union'. Die Vereinigung, an bereu Spitze ber Depniierle Snraffa ftehi. strebt bie sestere Sngiiebernn, ber -Zuben an bie anbercn Beoölkerunglgrappen bee Türke, an. Sie gebrnkt serner, mir den bie aftjübisch« BebAikernn, deireffrnben gingen gelegentlich ber intrrnatianaien Berhanbinngen nach vernbung bei Kriege! sich ja befassen. In dieser iingeirgenheil sanb auch jmiiche» der türkischen Regierung und ber brutschen Botschaft eia Weiuungpaultausch stall, ber rrgab, bah dir lörkiseh« Regierung ebenso Wie bi« beulsch« und bfterrftchisch-uugariich« den Bestrebuuge» zur Befferun, des Lose« brr Juden bei Osten« durchaus mahlmoilenb gegenübersteht. _ Unter tartfditr DtnMitng. MlUrntta »tt bentschen ^abn. Wat «borbnung destehend NN« den Herren Dl. Kamel Sima». Dr. Pani Rathan- Brritn und Juftizrat Dr. Btaa-Kranlsnrt a. SU, weilte mährend einer Woche in Waescha», um die mirtschastiiche» verhal,Nisse ber dürft,«» Inbenhei, zu prüse» und ihr zu Hilft zu bringen. Areie Bereinig,», Zur Jnsormatian über oft Lag« her jüdische» Bevülkeruug in Wake» hat stch mft einem Geleittrfts der bayerischen Siaallregiernng ««-einigen lagen ein« Dep»> raiian ber .Freien Bereinigung ft>r bie Jntmsftn bei »rthnbozen Jubentnmgbestehend ans den Herren Jak. Rosenheim Kranksnrt a.Robb. Dr. Kl>d»-«»ibach uater Führung »es Kammerzienrnts Giegmnnh F^nkft-Wünchen znm deutschen Benernigonbernement in Warschau begebe». Oft Depxafton null vor allem nach dem jüdischen Schulveirn in Pole», besten Rear>guntiatian bevorsteht, ihr« Ausmerksamkeft znmenben. Die jüdische Hiissgeftlschaft «on M*(4ta hat heschlosftn. in Kochatstgr», beffen Häuser so» m>!lstt»hi, dem Bamborbemrnt zum Opser gefallen stnb, hüizeru« Barochrn Pr bie heimkehreubeu Juden, bereu Häuser nicht mehr stehe», bom» zu ftche». Di« Bitrucke» merd«, sv ftst »«baM, botz ste mich als viuterwahuungen diene» K»»«- Tll TMSHflf *** -I pa»Wmm— ““—' Orsft^er kt tfrnnli UH I» mtttm «rftftu das GG-^fal vss iuppiHi N)fT WvmttpoWG- ’ •attin, dft Irit mehrere, Bionatrn M» üebe»s»rich«, m kl gegede» hatte» »ad a»geblich D»n der ntsstsche» Rrgimmch auch Sibirien verschickt morden sei» selten. Ii4 bas amerikanische ausmärttge »ml interessterte stch sär »ft «»^lvnhett hatte seine aulmärftge, biplamatische, »enrrtun^n mft R»ch sorschnuge» beauftragt. Wte mir uu» duz» hürr». ist «s dem ameftkanischen votschaster tu BerU» Herrn Srrarb. jftffplge des üuIgrgenkommeasberbentschenHeeresletru»» grlu»ge». ftstzuftrlli», dah stch Pr»s. st. Zameihasf u^st Frau augendlicklich i« Warschau aushalrrn u»b des guter Oe» suabhett nub. Geja»-t«tMärj«kstt Muw iBeschäftigu« jübischer Im Brftugeneu leger Efalminschütz, peffe» Seelsveg«, sameit ti stch »m jüdische Besage»« haubeft. bem Robb. Dr. Reuhaus-Oftrom» untersteht, best»»«» stch lieft H»»d«rte jüdischer Zioiiki ftgsgesangener. Dieft ksaulen aus dem Gesaugennrlager entlast«, »erben, saüs stch Irüeftgeber sü»ben. »ft sft tu »rbeft nehmen. Unter de» Gefnnpe«» stnde» stch sümftiche Berns« und Handweeker innter andere» Sch»hmachir. Fleischer. Schneibrr. ftontran, I°stalaft««arbeiter, Leberarbefter »sw.), »nmelbunaei »on Arbeitgeber», dft baz» geneigt stab, nimmt Robb. Dl. Renhan« entgegen. ch«a»»^u ilestllin-Wangel.) I» den her Seetsaeg« M hiesigen Rabbinet« Dr. 8mm) benachbarte» Krftalgefengene»- lagern be-nden sich »ieft ntsstsche Jnben. «eiche drin»,» ,m Tefilli» bitten. »PU hftstge, vesttube, konnft nur ein Teft befriedigt werbe». Herr Dr. Loepy bittet da der ,m Ans«»»»»« »o» Testllin (auch g»dru»chle»1 zn diesem Zmecke. I UM« »«michtsch« Polnische Blätter berichten: i gu eftrer Unterredung m» einem Zeitungskorres^nbetender bol Programm ber vermailnn, in den »an vestereich. Ungarn besetzten Gebiete» Rnsstsch-Ppft»« äußer« stch Sam.- «eueralftobssches Oberst Hausner noch über »ft Jnbensra». bezüglich weicher er fplgenbe» sogft: „In unserem «erhälftii« zu de» Jnben gelte» dieselbe» Grundsätze mft >» Oesterreich. Brka»»tUch gibt es I» OZftrrrich keine jüdische Rnftauolftät »ub mft ft»»«» ft«,e jüdische »h. sauber»»,. In «irftichkrit geben mir de» Jude, Mit Gleichberechtigung. Jhee Religion kann kein« Ursache sei» zar lasschließ,», ber Inden hinstchUich der palen därprlichea ««eich, berechtig,»,. Üiue jüdisch« Sprache kenn» »ft nicht. Der Jargon kan, im dstenftichen Leben nicht ft Rech»»», gezogen merbe». Mft Rücksicht ans bft hielte, Bertzälftist« ketftßen wir bft besonder» jüdischen Schulen, führten «der dort das Polnische obligat ein. Abens» merbe» bft jüdische» Metriken n paftrscher Sprache geführl." (Um MtßMrftänbaiste z» oermeibe». sei bemerft, baß es stch hiebei »m bft asstzieüe »nerkennftna de« ZargM» Haube«. Im prioaft» Leben, mft ft ber Greste ist ber Zargo, natürlich ah« je»« Seschränknng »»lässt».)

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