Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 43 (15.10.1915)
- Date
- 1915-10-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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zivqq« voUtzru»«-. Nr Pi vir Hotz«, 8cht«-r im z«IV« Art» J>t. ,««. Jlai^ tinn» 6tSHgen schweren Gefecht (an «ei» Ball, »ergnnornft Jahr »och -einer glößnen Stadl Noidfrankiich«. Diefc Stcdl «or kurz vorher von unsere» Truppen im Ctim» genommrn ll'vlden. Die Kindt zeigte eine niedeigeiiückle Stimmung. Die Lüden u. s. w. waren geschloffen. Einwohrek waren «enig zu sehen. Einen Lag vor Rosch-Hatchonah zogen wir don ein. »m Mittag de« Eres Joniaff machte ich mich »ns die Luche nach eine« Golieehau«. ES wurde mir nicht leicht ei» i°lche» zu finden, »der to» Glück war mir hold. Unweit den großen RolhauepIatzrS in einer Gaffe sprach ich einen Herrn an. der vcr der Türe ieine« Waienlodenk stand, und dieser Herr, ein Glovbendgenoffe (Ruffe), gab mir sehr bereitwillig «utknnsi. ES wird hier um «.4L »dendi gebetet. Pvutilich stellte ich mich mir noch mehreren Komer raden in de»l Ileinen Sempcl ein. Offensichtlich waren dis wenigen erlchreniveu Glaubendgenoffru der Eta», (haupffüchl Russen) irsreut. daß die deutschen jüdische» Loldaten so zahl, reich sich ei»sanden. (Et «üre so»st nicht Minjan gewesen > Freund und Feind kam hier zusammen, kein KIreit. kein Haß . et ist, alt würe e« eine alte Gemeinschasr. Dasselbe Bild am Kos Ridie »bend. Uvd am Jom,Kippur selbst blieb alles biß zum Lchluß in liesfter »ndachl zusammen. Kurze Zeit das raus kamen wir wieder in« Seskchr. bis der Etellungelampf dir offene, Aeltschloch« hier im Weste».«» Ende machte. Die Stunde» vergehen, et wechseln die Wochen m„ den Monaten und die Monate werde» zu eiue« Jahr. Und wiederum ist >« RoschHaschonch. Die hohen Feiertage stehen Var der Tür. Diese» Jahr in eincr anderen Erschttnnng. Au» den Lckützevgrüden tamro die Glaubentgc»offen der ganzen Division in einer Kirche unweit hinter drr Front zusammen Am 2. Log Rosch-Haschonah versammelte» wir uni unter FeldrobbinerDr. Baeck, der dem Tage die Weihe gabt Ui b daSDo»nern der Kanonen war so nah. Rach Istündigems klisammenslin trennten wir UN«, jeder wieder zu seiner Wichs und zu seinem Posten. Am Jom-Klppur lraseu wir UN» wieder in derselberrl Kirche. E'ne ansehnliche Anzahl war zu lammen gekommen (Ein Kamerad sehlte, 2 Lage vor Jom.Kippur ist er durch eine Wurs'Mine löblich verwundet worben. Bei vorgerückter! »bendslunde habe ich ihm noch tat letzte Geleit gegeben.>! Und wieder kamen die Kameraden grtßtenleili aut den Schützen»! grüben, das Gewebt Umgebungen, reichliche kpuren und Zeichen! de« Kchützeugrabevkampset find erkenntlich. Rock, Hose und Klicsel find mit Lehm bedeckt, die Uniform schon mehr gelb wie seldgrau. Aber alle frohen Miete» und Zuversicht. Da unser Feldrabdiner Dr. Baeck verhindert ist .zu erscheinen. übernimmt ei» Kamerad da» La,beten und er h«t seine Sache gut gemacht. In demselben Rau», wo sonst der sra»zds. Geisel, sei» Daternvilir Vvttriar ttjö-tt- ««» n—l Kamerad unter teil'taiffit der Kanonen die vtiffaf Schemvneeffre und In dem Rtggnu, wie Ich sie 2ö Jahre zurück von m. Lehrer a» den hohen Feierlogen in der lieben Hrimatikchule gehört habe. Und wie viele Erin»eiung>» ziehen im Geiste in einem solche» Moment vorüber. Erinnerungen an die Jugend, damit doi lummer-und sorgenlose keiu im Elter». hau« — dann die Frrmte und zum Lchluß da» eigene Heim, wo man Frau und Kind znrückgelaffen hat. Wie kinc. malogrophische Bilder aus der Leinwand erscheint e». am im gleichen Augenblick zu verschwindeu. U»d doch kein Schatten oder Lraum. e« ist nur die pur« Wahrheit. Empfindungen Irrten gerade an solchen Loge» io Erscheinung, die man nicht schildern kann. Da» bereit« M rnonall. Krregttrainkng macht eile»! anderen Mensche» an« seine« eigene» Eich, man fühlt et. nur kann man et nicht von sich abschötleln. Der Krieg mit seine» Begleiterscheinungen macht de» daran Beteiligte» hart.— Rach etwa Istündigem Zusammensein trennten wir u»t. Jeder zu seiner Wicht nnd z« seinem Posten. Hch. Lrlberstein. Met» Ilekdraüütner pr. Solzd-rger. Durch allgemeinen CorpSbesehl wurde für sämtliche jüdische Mannschastca der Armee großer Fest- und Feldgottetdienst zu unsere« heiligste» Jomkippurtage angesetzt, und zwar in Etenah. Schon am Rüsttage de« Jomkippurtage» versammelten sich die meisten jüdische, Krieger i» Ltenoy. und mit dem Abendzngc kamen »och diejenigen, welche« et vorher an« dienstlichen Giüuden nicht möglich war. nnd so waren wir gegen «00 jüdische Krieger zusammen, um gemei»schoftlich, soweit wie e« nur irgend möglich. I»o von »»seren Lieben in Gebet u»d ,n Andacht den Jomkipputtag zu begehen. Für Unterkunft war in der Jnsanteriekasrrnc, welch« ftöher sür sranztffscke Truppen bestimmt war. von seilen der Militärbehörde ge. sorgt und am KolnidrrAlbend versammelten wir »»« in vem kaale der srüheren sranztsische» Bürgermeisterei zur Andacht. Ein die Borbeler« kundiger Kamerad übernahm da« Amt de» Ehasan. uvd in Get»«ken an Gott u»d an unsere Liebe, znhon« haben wir sämtliche Teilnehmer de« Goltetdierrste» seilen so andächtig gebetet wie an diesem Kolmidreabend. Der Ha»PIgottetdierrfi begann cm JowkippuNage ftüh 9 Uhr. Schon vor Beginn de« Go ltetdienste« verlammelten sich in der Kirche, in welcher der Gottesdienst ftattfand, sämtliche Kameraden, und die große Kftchr mar bi« aus den letzten Platz dicht gefüllt. Alle Chargen warco »ertretm , Osfizierc und Mannschaften, sämtliche Land,»teile »,d Provinze», ab, ' den meisten Teil stellte Schlefio», Me auch Rhein! and und Elsaß-Lathringe», au» alle» Teilen Deutschland« waren unsere Komerade»-, daß sich auch Bekannte dabei sind«», wa r ga», natürlich. Punkt 9 Uhr be- «ann der »o,te«d«enff. Fü r Machsorim war °°» seiten de« «erbande« »er Deutsche» Juden» in liebcntwürdrger «eise ges'arat worden Da» Amt de« Borbeler« übernahm wieder ein Kamerad; trotzdem derselbe kein «eruftkantor ist, sa war sein «ortraa und seine «edetSartmnng »°» innigster »»dacht durch, drnnae» sein Nare« «olltöneiide« Organ war bi« in tne enttrrntefte Ecke M Gotthanse« vernehmbar. Ihm zur Keil« sta» d »User Feldgeistlicher Herr Dr. Ealzberger. Be, dem KrtegSseelsorge! vktti«. toi «Mod« MS. «»schließenden Muffasgehet war besontz»,« da« Ei», und Au», heb,» der Thara ei» sehr erhebend««. Mit »ollste« Herzen nurde wohl »och »ie da« Schma-Jisroel derartig ergretsrad gesungen, wie bei diese« Audheden olle» war »sie ei»e Gemeind«. jeder sühlte sich wie,»ha»», »»»dies» schöne» übliche» Gesänge wurde» mit el,er seltene» Frierlichlrit mstgestntge». D>m Audhebl» solgte die Tote»srier mit »»schließender Predigt unsere« hochverehrte» Herr» Dr. Ealzberger. Wir konnten nur mühsam drr tiefste» Er griffen heil wehren wir dachten a» unsere Lieben zuhan», sür welche wir kämpfe» und an unsere Liede», welch« leider nicht mehr am Leben find, sür manch« guten Kameraden mußten wir mft Kaddiich sogen, welch« kurz vorher noch an unser» Feldgosteädtenfte» teiOahmen. Die zu Herzen gehende Predigt de« Herrn Feldgeistliche» Dr. Ealzberger tröstete un«. die nächsten Jomkippurtage wieder z» Hau« an unserer liebe», heimatlich«» Elätte »erbringe» zu kinmn, und »I« wir noch feierlichst da« schtne Unesanoeh-Taukeff und >l-Eh«I zu Gott de« Allmächtige» gesandt hatte», anschlirßrnd a» die Lchemone-Etre, war UM 12 Uhr mittag« der Gottesdienst deendet. Rachmittag« betete» wir nochmal« Minchah »nd Reilah. und so war für nn« Jomkippur vorüber, welche« wir feierten unter dem Donner der Geschütze, in Feindesland fern »o» unserer gellebte» Heimat. Mft dem Abendzuge fuhren wft jeder wieder z» ieine» Lrnppen zurück, wir alle schiede» l» dem Bewußtsein, di« »ächste» Jomkippnrtage zu Ha«, jeder bei seiner gel. Familie wieder »erleben ,» können. Und mag da« Gesühl »ach Weib peud Kinder», «MH Mutter »ab Baterun» noch sehr bediücken, wir alle begab«» «,» mit dem stoben Bewußtsein zu unsere» Pflichten zurück, daß auch mit Gotte«hilse der herrlichste Feierlag. der Tag unsere» Heimkomme»« auch »n« mft Golteshilfe recht bald beschiede» sei» wird, in de« herrliche» WoN Trost findend: „Hi»»« lan jonom wlin jiichon ichinmer Jiaroel.* »Liehe! noch schläft nnd schlummert nicht der Hüter Israeli'. G,steiler d. Landwehr Moritz Mann«. Hochgeehrter Herr Doftor l Al« ein Neuer Leser »nd Anhänger Ihre« werten Blatte«, gestatte ich mft obige Schilderung unsere« Gottesdienste« am Jomkippur einzusende»; mit noch meisteren Kameraden hier am Otte ermatte» wir schon mft Spannung stet« Ihr w. Blatt, welche« wir so gern lesen, »nd da« un« angenehme Zerstnauaig mach«, u,d können wir Ihre w. Zeitung gar nicht mehr misten. Mit größter Hochachtnng grüßend _ Moritz Maren». Muter AekbrftÜOer Ztr. ttzau« 19. September 1914. Wir ttose» am Freilag Nachmittag gege» */,3 Uhr iu Donai ein. erledigte» dort eist die verschiedenen Formalittte», aßen ttwai warme« Mittag, dann »och etwa« Brot »nd Kaffee und gingen zu Much«, da« um ft,t Uhr startsand. Dan» ging ich ein wenig in die Stadt, aß »och etwa« »ad begann -"^^i^H^kmßer^tzmte^ßtmelt Ägejetz«, wießer wft an Ra»sch-Hascho»oh im Rathautsaal«, der noch so festlich hergettchtet war wie an jeuen Lage». Der Saal war drückend voll vo» Soldaten in alle» Charge» und Gattung«». Traf dott auch wieder Motttz (bei d. Fa. Jos. Kober), Ernst Eklarz (Höjcheostr. 62) soivie alle ander«» alle» Bekannten. Raddinrr Dr. Ehon« leitete wieder den Gottesdienst am Abend sowohl wie am Lage »nd einaezoge« Chasonim stl»gierte» nach alter Wttse, allgemein zuftiede»stellend, als Baal« Lefilanß. Zu Kol Ridre wurde alle» gesagt, nur zuletzt die Schtt Hajichud« weggelaffe», da e« ohneht» schon ziemllch spät geworden war (ttwa '1,10 Uhr Abend«). Die Predigt drehte sich «m de» Lexl . . . mbm cpn.rm v-i u-nn .Friede», Friede», den Ferne» u»d den Rahen usm.' — Bereit« am Rachmfttag hatte ich mich dem Rabbiner Dr. Chane vorgestellt, »nd sprach er sehr nett einige Worte mit mir. Ich mnß sage», er gestllt mir besser wie.. ist viel sympathischer und bei weftem nicht so liberal, neigt sogar sthr zu ale» Althergebrachte». Am ondne» Marge» begann der Gottesdienst um 9 Uhr. Da ich nicht so lange liege» konnte, war ich dereit« früher da. E« waren wieder Schufte» vom .Verband der deutschen Jude»' ausgeleilt worden, die ich dt« z» Begt,» de» Gottesdienstes durchgeleseu Hane. Sowohl z» Schachattß, al« auch z» Mnßaf und Mincha wurde» auch einige Slichauß gesagt. Rach dem Mastir sprach der Rabbiner die Haftarah noch einmal ans deutsch, sowie einige »ndere deutsch« Gebete jedoch »ich« Jedem Puiko» nsw.; «ach dst Totenfeier fiel zunächst weg »ad wurde »ach Aschrei bald einpeschoden. Dann war Predigt »o» allgemeinem Jaum.Kippur.Inhalt besonder« über dl» Awaadob. E« solgte Muß»? und »»mittelbar daran anschließend ieine», Mastir »,d Mincha mit Slichauß. Dan» etwa 10 Mi». Pause di» gegen ö Uhr. In dieser Zwischeuzeft gab der Rabdiner bekannt, daß nach Beendigung da« Gottesdienste« den Fastende» Kaffee, Brot »nt Marmelade graft« vttäbreichl werde. Alle,ding« konnte ich hier»»» keinen Gedranch mehr machen, da ich dach leider srüher adsahren mußt«. Um ö Uhr begann der Rabdiner mit der Totenfeier, einleüend »ft Predigt, „Dn Lag neigt sich zu Ende, die Sonne geht unter, nsw.' ganz »ach de« sel. Papa« «eff«. Dan» o-w ne 'n hebe, und deutsch, ein deutsche« Seelen gedtt. daraus vivv. ö« folg« Menach» Rechaaaoh, da»» sprach der Rabbiner Kadi sch Rabbonon. jedoch leider kei» Am Harachamlm. Da»» betete der Rabbiner Di. Chone selbst Reilah vor, »ad. ioweft ich e« noch höre» k»n»ie, großartig, so wie k« der l. P>ipa immer g-macht hatte, »nd sehr langsam ,»d seterlich, da hörte man sofott de» Rabbiner Hera»«. Ich mußte »»» leider addawenen n»d a»ch gleich Maanw bete» »nd al» man bei den Slichauß hielt, mußtt ich znr Sah»,'»» 7“ Uhr »on Donai wieder abznsahre». 7” Uhr bar hier eist Jaum-Kippnr au«, und, nachdem dieser Ztttpunkt eftegetrem» war, Hab« ich im Waggon angediffe», »achdem ich »»eher «ch Laeonoh mekadesch gewesen bi». So Hab« ich de» Jarun-Kippnr vettet« »nt ea »ftd mft immer onoeegeffe» bleiben. Wieder t» ltöriuaoatt, erheeide» wft »am Feldwebel dft Ettaubni» »och einen Lag zu» A»«r»de» hiertftide» zu töa»e», »ad so branche ich erst heutt Abend wtcker in Steünag j» gehe». Leider ist inzwischen wieder ei»er meiner Kameraden den Helten^ tob gestorben und zwar ein gewisser Honigbau». Er fiel einen Ta, vor Erew-Janm-Kstipur Mittag 12 Uhr, all er i» Bekiff war. »»« der Sappe znrückzugehe». bnrch Schuß in de» Hinterkops »nd war sosott tot *) Seine Mtern woh»en i» Brali». u»d lostest sehr reich sei». 'Sein Vater ist dott Getreidekansmann. E« will die Leiche üdersühre» lasten. Er war, »«de,bei bewerft. ziemlich ftoww, Hai sich erst ewige Lage oorder ei» Zizziokanse« schicke, laste». »,d a»ch Teftli« waren für ih, »»«weg«, dft ih» ftdöch nicht mehn erreichte». — . . . . (««f»lge» »»r noch persüntiche vemerknagen) A»meiln»g: Der Schreiber de« »»rftehenden Btteft«. derAandsdwmwain ZftitztzoteinU (vre«I<w, Deffanerst. 10 II), wurde in der d»ranff»Igead«» Rach« d»rch Schrapmelllchuß aa der rechten Ha»d »erwindtt und »«findet sich zur Zt. Im BereftGiazattkll i. Kttwlaer i. Rheinlond. Bon dott a»« schrieb er mit.der Unke» Hand an feint Angehtrige» d. a. r .Am Simcha» Tauroh. war ich Borwtftag zn« Saite«, dienst IN Gelten«, wo ich auch eine hatte und Ganmel a«d«schl bade. Beim varfieder Herr» Nordheim »mr ich zn Lisch geladen »nd wurde dott »ich de, ganze. Lag »der gnt vnichR to StitoWMto Rrttott vk. BtoL Bericht Nr. 2t. De» ö. September 1916. In den beiden letzten Woche» de« August habe tch, adgeselle» von einigen steftreren Andachten, Sotteldieiste abgehalnm tu Bille, RoigUse, Lagay. La Fdr«, CH««»» NU vaichntlft,. Dambe» waren jetzt dereit» dft nsorderliche» Borkehrnngen für da» NcnjahrSjeft »nd de» Berstha»»g«i»g z, treffe», um alle» Maiwfthaste» de» Gatte«dienst an diese» Lage zn gewähren. Da» zu Gnd« gehend« rellgitse Jahr hezetchitt für dft jüdischen FtldgrisUiche» ein Iahe ihrer LüftAöft. Dtt> Raddftier», die im westliche» Krieg«g«ticft tätta find, ist e« »tglich gemarde», regelmüßig« Zusammenkünfte abwhatte», in ' die Ersahrnnge» und die Frage» der Seefforg« despeache» wurde». E« konnte so ein« gewiff« Ei»h«Ai«eft tu dm» Dienste, der jeden »or ganz neue Abgaben gestttft hatte, er. zfttt «erde». So sehe, wgrttstichenoeift, jede Judtnitnalitür ihr» eigene» Weg sncht, so ist hoch in alle» Wesentliche» stet« die Ueteeeinstimmnng leicht erreicht worden. Im MittelpnnV« der seterttche» Sonden de« Dienste« steh« hier immer dft Pndtgl Dft adaftnnfoe» «mtttft hate» über fie manche« gelehtt »yd treu bestätigt »nd zn de» eigene» Beodachwngc» und Urteile» trete» hftrsüe auch »ft anderer hin». De» »m, mft adgehafte»r» «mtiüdftnsft, »oh»!«» dfftr auch roaageltsch« und kofthnitsch« Fettgetstliche »ei, m>» tm A» l dar,» kmoft» «och mtt ihno dft mnlöigsnch«» Pnodftw« Jede Predig ist ttn Stück «ckltch. Mannschaft», »ft «» Feld« stehk», im» ... worbe». De», »ar eine» ftde» steht »ft hatte WtMtchkttt »U ihr», Ernst »nd ihrer Eftwnft. Jede SO»de S ihre Pflicht und ihn Rn«, »nd s» »ftttt für »ft RührseU,. ^ind dft Empstndsanckeft ket« Zeit, fti» Ran» In der Seeft Der ftLksft »««druck de, Semüft« wft» da« Handeln, dft treue «rfüüung der Wicht. Da» Gefühl, da« t, da« Innere orückgedrüngt »ft», ist warttarg, »der daenw um so echt«». Jeder ftrht mstten t» de» Eretgniffe«; ste sind nicht», »a« ihm »orgesührt wft» ond tna» er mit setuo Empst»d»»to degNte» könnte, sonder» sie find ihm eO Lell seftm» Loten«. Sehr »iele« »»» dem. »m« dft ,Krtia«derich>»' »n» Mn*- chtr, für dft Heimat erzähle», die»! diesn harke» »«- It ser» »nd fremd. Denen, »eiche nicht ihre» defiimmft» Ptatz dtt »üheoalle. Wicht hado, sondeo dal» hierhin bald dotchi» geh«, nm ftgend rtma» z» letze», erschein» »!«« »>« ein Schauspiel. Der Harle, schwere Ernst «aller Arbeit »nd snWrbn», steht »or ihnen tmmer al« ei» - bloße« Bild, »m ffen ttoille» sie hngeknmmo find »nd da« sie schlldoo »ollen Mt möglichst bunte» Farbe», bald Mt de» Helle», dal» Mt Ae» dunfie». Die Erledntffe wert»»' gesnchl mit detrachftt und find darum iwr »ft Erletznlffe de« Schmrspfti«. Boe dfts» Gefahr, eia bloßer Zuschanm z» sei», muß der Felt- Ä fich hüte»: sie würde seiner Predigt die Wiellichftft Ernst, besso seine Znhtrer debüesen. bald »ehwe». Sch»» um diese« Ernste« Wille», um »«, anderem zu schweige», ist 0« auch uattneiidta. daß dft Predigt »an ale» senftwomtea Phttffe» und alle» Wottergüffo defreft bleib«. Und «dos«. Nsttckg darf sft ßch O der dwßo Füle ft« pÄttottschen Kstwge« ergehe». ES ist ftzetchaot, daß «tue R^e dies» llftt meist »ur ganz gerOge, Eindruck machft, anch fti ft» «Ofachsft» und ditdungStrmffea a»ftr ft» Solftue», anch sie empfind», daß dft »aterlo»ftlieft sich »»» selbst »erstchr. Da,«»» wftkt iwwer pari ein offenes ernstes Wart, ei» Wott, dft de» «üfto »nd erkläro. dft ttuen Getankt» &a Ml. welcher n dft Liefe der »irklichklit hinndMeiM, fuchft. ei» Amt, wft «< ei» ernster Mft» z» eenster, Männer», »eich« dft keft» ko»«, gtteot Haft», spricht. Rnr fttftttch wird der lldrspett vor der Predigt »ud damit et» bftttenft» BetllrOi« »ach ihr gewauae». ES zeigt sich auch hier, tm Fetft, daß dft Predig! »icht htnuftrrstago darf sonder, rmparheftn soll, viefttcht hat jeder hier dranßen «Oft »or alle» getont : tlleii jr stt» »ft zu ses wetz w. Wer dft getnstt hat, der ftrchttt I ich »m dtt» dlnße» st naefto Wort, fti ft. »aß er ft anhfte» «»er daß er ft spreche» soll. Dft verzangrnr Iah, Hai jeden, drnnße» »ft dnhet», mauchft gelehtt, »ich! zu» »Ödeste» den, welche» Ansaaten der Seelsorge anftttrnnt sin». Der «in» sür de» Ernst dft Lebeft ist gestärkt worden, »ft dawft dft Bewnßlsei» da»«», daß mm sür »ftere artest«» will, »ar ale» »» sich irtzettor w^ß. («emdl d. süd. »or. z. Bettln). -) (»ft mweea Mtttetl»»> tzada» tha ietne Kamewve» üinbaare,! ■) Oft > G. Aw», «M fMnr. >»» ch» ■I FrA Me»teÜ«tz»-vn»U» ai I Mnaft t» Om taM «ttkcOMf,