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Jüdische Volkszeitung · 1915-10-08 · 42 (8.10.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
42 (8.10.1915)
Date
1915-10-08
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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$it unser« vermmdete« «. M »«» Wermnndete») «ürz- NA uuteruahme» mrin Führv»g de- Herrn BerwaltuugS- »fpektors Ähre»- und Feldwebel- Möller etwa achtzig Ver« Mindere. Me in der Wege des Kmnkenhmiieder hiesigen israeiirischen Gemeinde »d des Bereisfür jüdische Kranken« Pflegerinnen stehen, einen Ausflug nach de» Niederwalddenkmal, der ein rechte- Kefttag-erleboikür diese Krieger war. Leut, nant Nünningheff sprach in begeisterten Nörten der Der« maltnng de- Krankenhaus«- und des Schwesternheims den Dank oller Beteiligten aus; er betonte besonders die gute Be» Handlung und Pflege/welche den Berwun-eten in den Anstalten zuteil würde. Verwaltung-inspektor Ähre»? dankte wiederum' für die Anerkennang der gnten Leistungen der beiden Anstalten, »md mit Genugtuung verwies er auf dagute Einvernehmen, daallezeit in diesen -rieg-monaten zwilchen Verwundeten und Pftegeperional geherrscht habe, wie denn auch nach alle emlastenen Krieger dankbaren Herzens von den Anstalten ge» schieden seien. Kritgs-$irferge. JWr« j^tTT Kneger.Hinterblirbene, Taubstumme oder ^vvstigc bedütinge Personen find dem Lchulrat Radouiski zu oet'chtedenenNaken vom Gropkausmanu Au doli Petersdorf hier ^ldst allerlei Kleidungsstücke irberwies<A worden. Me» Mart Ter bekannte Bankier Jakob H. Lchiff hat der FraukjuNer Kriegsfürsorge OHO Mark gespendet. L. ^st ein geborener Frankfurter. Arbttter-Mrsorg«. Aardhanken. Anden al» Landarbeiter. Im Frühjahr kamen aus den besetzten Gebieten RtsifischPolcuzahlreiche Juden al» Landarbeiter auf die Güter uaster Umgegend, um nach langer Rot durch Arbeit ihr Leben zu fristen. Von Haue «u» Handwerker. Koufleute. städtische Arbeiter, fiel ihnen die ungewohnte Arbeit zunächst schwer, zumal auch die sorttigen Leden-bedingunge» ihren Gewohnheiten durchaus nicht entsprachen, ober mit der Zeit ging alleleichter von statten. Für die Feiertage wurde ihnen seilender hiesigen Gemeinde rin Gottesdienst eingerichtet, auch für Verpflegung gesorgt. Van «uh sich die religiöse Innigkeit der Leute vergegen- «ärirgen. um ihre Freud« am Gottesdienst »achzufühlen. Ern Kantor auihrer Heimat veifeMe ihre Gedanken in diese und seine Nagenden Neisen schlangen da» Baud von ihnen zu ihren Lieben in der Kerne. Ern zweiter Vorbeter au- Deutschland— Kaiser- Rock schmückte ihn übrigen« — sieh sie da- Gemein. sa»e der Religion mit der gastlrcheu Stätte empfinden Ein riosache-. aber guteuud reichliches Mahl, nach jedem Gotte», menst von flinker Krauenhanb mit freundliche« Wort aereichk. lieh di« Herzen bald aufatmen, hebräische Gesäuge und Jargonlieber wurden angestimmt, eine Ansprache de- Rabbiners cm. bot ih«u den Keiertagsgruh und wünscht« ihnen Erfüllung alle- Haffen- und Sehnen- — &*i. ewar skr Am Schwerg,p4Kfte» etne lvwfe Hr der Softe das sthwire» Alltags, für. di« Hiesigen eine freudige Genugtuung, auch auf diese Weise Opfer des -friegemit Gaben der Liebe zn erquicken. .Nenn «u noch so lange leben »erden, die Kerenage m Rordhoulen werde» vrr nicht vergessen!* Die- >dschred-»ort darf de« Leuten geglaubt werden! Sozial« Mio«;«. * Ktreßken l. Oktober. Ja der a» Mittwoch adgehaltenen Stodtverm dnelenfitzuag wurde bekannt gegeben, daß der kürzlich vrist. Ehreudtirger, Wutt. Geheime Rar Prof. Ur.Ehrlich der Stadt Strehlen alseiner Gedmtsstadt '.0 000 M. vermacht hat; Magistrat und Stadtverordnete nehmen da- Vermächtnis an. über die Vnwcudnng ist noch kein Beschluß gefaßt. Leipzig. Dcr Hilfsverei» rfraeiitifcher Gewerbetreibender zahlte in den Monaten Juni. Juli und August an Krieg-Unterstützungen 1158 Mk.. an Krankcnunterstützungcn 120 Mk.aa sonstigen Unterstützungen 290 Mk. uud an Witwengeldern 600 Mk. Aus fünf Darlehn-geiuche wurden 2705 Mk. gewährt. Die Rück» Zahlungen der Darlehnsnehmer betrugen ^479.77 Mk. Im ersten Halbjahr 1915 veieiunobmte der Verein 436ü Mk Die Ausgaben dagegen beliefen sich auf 8079 Mk. Für Kriegs- Unterstützungen w. I800Mk..fürKroukenusttrstütz»ngkn I250Mt., an Invasidengeld 450 Mk. und an souftigen Unterstützungen -.000 Mk aosgezablt. Die Darlebnekaffe gewährte auf 14 Darieben 65S0 Mk. und vereinnahmte an Rückzahlungen 40 400 Mk. Die allgrmeräe Ausschließung der Kinder feindsicher Ausländer von den lächfiichen Löhcrcn Lehranstalten hat auf Ausuchen eine Aendervng dahingehend erfahren, daß diese Maßregel auf die russi'ckjüdlschen Kinder allgemein nicht mehr aogewendet wird. Sftnun. Iranenarßeit kt kt£nrf»r«rkit in M«le» einzusetzen, beabstchtrgt der Jüdische Frauenbund. Es ist dies eine Vereiuigung. die bereit» 43.000 Mitglieder zahlt, uud die bisher die Aufgaben, die durch d^ Erreg deu Frauenverernigurrgen er. wachsen find, wohl zu beMrieu und erfolgreich in Angriff zu nehmen verstand. So sRderr der Verein den Seidenlxru. die Stroddulnäheiei. in der in Fliedenszetten hauptsächlich au«, ländische, belgische und ilosienrsede Arbeiterinnen beichätiigt wnrden. Auch die Bahndosswiffion gehört mit zu de« Arbeitsgebiet der Bereinigung. V»fe». 3« Lebrnsiahre darb Fran ^ynnette Hamburger Rfb VAKufr, kelrnnert r»» fi»«A Givtzen Verwemttenkrelfi' in Posen nn» Bre»lan Tie Dahivc.eschhedene ®*t ihie» ln eueren Otarjftrr« von All.« «racktet »»d hochgeschätzt Ein zahlreiches Tranergefvtge er» wies »er verstorbenen »te letzse Ehre Ziir -«« virgfrieve« L.c. ZterN». I.Cft. Xit Dr«f|*-»»f»i(4ni3lf«ltfT, da« Organ bei früheren deulsch-soziale«, sitzt deursch-vöMschen Parteien. geben rhreu Lesern die Mitteilung» daß das Erscheinen des Blatte- ,«us uobekanuieu Gründen dis auf »eitereuntersagt* ist. — Diese .nnbekonnren Gründe* dürfen ziemlich nahe liegt». Die dentsch-sozialen Blätter haben während de« ganzen Kriegenicht aufgehört, im alten Stil ckwtilemittsche Propaganda zu treiben und dadurch in der Zeit de- Burgfriedendie Gefsttz-e weiterer Kreise zn verletzdn. KrfcysaakilK. A»r e»<Nk< fr»»z»fli<e, Hnkeih« I» Zmerii«. Sämtlich« Mitglieder der Firma Speyer u. Co haben eine Beleiligang «hgelehut Literarisch« Er geht nach diesem Lrieden nicht »ehr an. dar denksch« Keer zn llewttzek» und zn schmähe, ... so schreibt Auton Fendrich. der Verfasser des Buches .Gegen Frankreich*, und Aldion*, das vor einigen Wochen die gesamte Tagespresse beschäftigte, in seinem neuen", soeben ebenfalls wieder bei der Franckh'schen VerlagShondlong in Stuttgart erschienenen Büchlein: .Mit dem Auto an der Westfront. Kriegserlebniffe* «Preis aehettet M. 1.—, geb. M 1.60). Einer Vnlodnng aus dem Hauptquartier folgend. hat Feudrich im April d. I. eine Reise an die Westfront unternommen und nun feine Eindrücke ln dem Büchlein niederlegt. In 12 Kapiteln erzählt Fendrich von feiner Aufnahme bei» Oberkommando der . - Armee, von seinen Fahrten durch Flandern, feinen Unterredungen mit der belgischen Zivilbevölkerung und belgischen Gefangenen. Inte» ressavte, den belgischen VolkScharakter kennzeichnende Vorfälle schildert Fendrich. Mit Nopiendem Herzen und stolze» Empfinden liest mancher, was Fendrich von den Taten unserer Heerfiihrer und Truppen zu erzählen weiß. Mit offenen Lugen eines Kritikers hat Fendrich a!« freier, unabbäugiger Schriftsteller die Dinge an und hinter der Front betrachtet. Und er weiß nur Gute» zu sagen und in einer Schreibweise, die jeden packt. Mit kta Begeisterung ist das Kapitel .Unsere Soldaten* geschrieben, ein Loblied auf deutsche Arbeit und deutsche Gründlichkeit ist der Artikel .Die Schaffer*, von politischer Bedeutung das Kapitel .Kaiser und Kanzler * — Wer das Büchlein lieft — emöge» deren hoffentlich recht viele sein — wird esicher mit größter Befriedigung getan haben. Die Ausstattung des Büchleinist sehr hüdlch und gefällig, in de» Neinen Toichenformat eignet cs sich auch vorzüglich zum Versand in- Feld. Bei den Feldgrauen wird es ebenfall- «it großer Freude geleleu werden Auch im Schulunterricht wird e» gute Dienste leisten, sri es, daß einzelne Abschnitte vorgelesen werden, sei es, daß sie im Geschichtsunterricht dem Lebrer Stoff zur Behandlung der kriegerischen Vorgänge geben. In den Schulbibliotheken sollte das Bändchen keinesfalls fehlen. Kim». ,Kenner*. In einem Lodzer Iargontheater wird zurZeik unter lebhaftem Zuspruch der feldgraue» Besatzung Paul Lindaus — .Jenaer* gegeben Nicht leicht werden unsere Leser erraten, daß der .jiddische* Titel Lindauviel gespielte- Schauspiel .-er Andere* meint. Der Erfolg ober ist dem Stücke auch in dieser Neberlragmig ins Oestlich«. allzn Oestliche treu geblieben. Ein jüdische» Krieg^drama Im Budapester .Ungarsschen Theater* gelangte am 4. September ein jüdisches Kriegs, drama.unter de« Titel .Lea Lyon* von Alexander Lrody zur Erstaufführung. Da- Drama behandelt den Einbruch einer Kosakenharde in ein galizisches Dorf und die gewaltsame Entführung der Rabbinerstochter Lea Lyon durch einen russischen Großstirften Inzwischen find österreühisch-ungarische Truppen in die Ortschaft eingerückt. der Großfürst erschießt sich, um der Gefangenschaft zu entgehen, während Lea sich schon früher das Leben genommen hatte. Das Drama machte auf das Publikum einen gewaltigen Eindruck. Perlonalien. |U rkla. Xa Vorsitze,de vorschntzvereinS für hilfödedürftig« Mtt-l jeder b>r Verli»er lüdiickea Gr»cin»e. Herr HAvdel-rickter CtfAr sl«the , A«. taiflft «m ii, ». de, 75 Geburtstag. Xer Iutilar nimmt seit vielen Dejenni-M AN den DodlsAhrtSbetzrebvugen de» Juden, tumreaeu Anteil und ist auch »erscktedentlick im Tieufte der Stadt Vettia tätig. Mertt». E»er oer ikteflen Vörsentzefucher. Direktor Jstdar SA4». ist im Alter von 64 Zabrev gestorben. Er »Ar etzekem Direktor de» körsen.Handel»veteir:» und »utde beim Uedergonq diele» Zuftitut- Airs keu berliner Vaklervernn wredeium zum LorftAndSwitglrebe qemähl«. Er schied au« seiner letzten Stellung, al» er fick durch Kravkdeit an der Au-abnng seine» Amte» behindert fühlte. In Bank- und Vörs-nkreisen hat sein Xod algemeine Teilnahme ermeckr. pchmetdnttz. Xurck den am 2. 10. erfolgten Tod de» Herrn Sieg, srred Lomnitz hot rvs.re Eemeinde einen schmer-n Verlust erlitten, viele Jahre hindurch hat der Verstorbene al» SlepräseniAnr und zuletzt al« Vorsteher i« Xien-e oer Gemeinde qemirkt und ihr Gedeihen »nrch seinen klugen nnd aberlegten Kal gefördert. Wir werden sein Gedächtaistet» m Ehren halten. ZtzMltAR-nr> (Pommern). Am SS. S. verschied der lanajthrtge Neudant unserer Gemeinde nnd Vorsteher »er Ehewrah Kadischa Herr Henry Hitler, der. wie ihm die Gemeinde-Behörden nuchrufcn. mit grötzter Hrngode die »dm AnveNrauten Remter geführt hat. Sein Heimgang dinrerlißt in unserer Seme,nde eine große Lücke. Dir »erden de« treuen Vianne« Andenken m Ehren hatten. Memmin»»» l. M, 20. September. Am 39. v. M. verstarb eine ter nnges. hensten und beliebtesten hiefigeu Periönlichkeiten. Herr Lud»ig Heilbronrer. Asitintzader der bekannten Tnchfttma Dt. L. Heildronner Er »ar der letzte der h»efigen Inhaber de» Eisernen Kreuze« und. *a4 belonder» interessant ift. in 'Jahre 1870 »er erste damische jüdische Soldat, welcher mit dem Eisernen Kreuz an-aezeichnet wurde, »oiür er seinerZeit e>ne von privater Seile auegesetzte Ehrengabe von »00 Vnlden erhielt. Da« Eiserne Kreuz, welche« sich der Genonnte für sein tapsere«. »uiige» und «Ntschiogene» Vorgehen in der Schlacht der Sedan erwarb, trug er stel» mir berechtigtem S'olz. ebenso wle n sein >anze» Leben hindurch ein tebhasle« Interesse fflr M'lirtrnnd vaterländische Angelegen, heilen bewahrte. Ader auch iür alle sonstigen öffentlichen, sozialen und inebesondeie jüdischen Angeleaenheilen war der verblicheue ,« gewiffen- Hafter uid umimüdltcher Leise tätig. Der hfifigen Kullnevermattung gehötte derselbe wahrcnd lt Iahrn au und war stet» mit dem ihm eigenen Temperament am Platze, wo es galt, fät die Interessen de» Indealnm« einzutreten. K GHuraAln: ato Eetz. Mwlzl»attal »nrd. verliehen: Prvs. Dr. Zeed venreld Adr.-voisteher d. d InfNti-te f. Ini«ttjon»Krnnrhelten ,Roben Koch' i. Berlin. rtjatzrige» ieirNe am t. 10. Lvnir Rvsrnberg i. H. der -Irma Sreruheim nnd Emonnei in Hannover. )lnsl((<4 Hkari«. rbfTfüfutnant Germain Mayer ist zum Kadinersches des UvrerstaLt-sekrerariais für Flugwesen ernannt morden. .3» dnr ntisische, Metzchärat ist nach einer Koprn-, Hagener Meldsng de- »Tog* der erste Jude einWM^AEN, em Herr Deinstei, au- Odessa, der bei den neulichen Wahlen-«ls Bertreier von Handel und Indnstrie gewählt »rde. Pa» ,EoOra»-I>e»i'. >u« den a«Sichen rusfisch« Sksten M-'bkr' »vr, datz i« ersten Krieg-jahr iwtyfnl SW Iicko b*t rlfffischeu Armee da- Heorg«kreu, erhalten haben. *f«U In fnnU starb Abrahn« Attel im Altar von 103 Iahe«. 3° dieser Stadt leben uock einige Hnwtzerijttzeige. Zahitiiche EMwohner von Luni» wantern gegenwärtig nach Frankreich. Algier und Marokko aus, weil fie hoffen, dort ruhiger leben;u können als in ihrem Geburtsland.— Fwwllii» Macheichwn. Merlöst: Dr. med. VkaNin Goldstein. Oberarzt b. R fl. F m. Lharlotte Goldstern Lichterselde: Jacob -reübenberger zZt Münster» W m. Rianha Eteinberg Essen; Leo Neustadt m. Marta Schachwann- Posen: Moritz Lewtn i. H. m Älargaret« Levy^hartoll.nbnrg; Dr. Han» Phtlipplohn-Temoelhos m. Eva Schwarznecker-Berlin : Inltus Lachmann m. Meta Sach«.Bingen: Leopold Bloth-Schtrwinst Opr m. Anna Gerson-Sumdinnen: Bruno graevkel i. ff. «. Soft Süskind-ffriedenau. Dr. Leonor freundlich Berlin m. Käthe Heilbrun In Berlin: Kurt Lifier m. Sara Spur; Arthur kichtenstein m. Hildegard Schmidt. Germs-N: Dr O»car Guftmann m. Paula Joseph Heidelberg; UJüf fiisch r m. Gisela Eilbermann j. Z. Pitzau. I n Berlin: Alfred I-ler m. Berta Isler; Wilhelm E. Bloß «. Flora Heimann. Gesore«: Ein Sohn: RechtSauw. Lutz lLeinbergt-Doitmnud; Gk»rq Tichouer lGlrifenhagen^Stettin; Zahnarzt Posner-Teget; Siegst. Pioikowski i H.-Dresden; Alfred Pletzner i. F. (Lohde)-Eodurg; Moritz Sternberg (Heymann) Wilmersdorf; Gerh. Felix Basch-Ehoriottenbyrg; Eugen Rosenow (Kraemer).KoentgSderg t Pr. In Berlin: Wilhelm Bromberger (KoNlarzig); Georg Perl (Weitz)-W lmersdorf; Jultn» Glück (Eohn); Heinrich Steinbrecher (Feldwann); Max Scheurenberg (Bloch) Eine Tochter-- D. I-rael-st (Isea«t>Eharl»Nenhurg; Bruno Calcmon lS»enderop)-Eharl»tteobnig; Heinr. IacobtnSki (BIvch>Poien. In Berlin: Richord Putziger (Emannel): S. Simon (Hirsch). GeKorse» Grele Traugott (Steen). 35 I.-Niebermartberg; Mnx Eohn. 50 I.-Leipzig; Iochanan D. ASrtel-Wien; Moritz Levy. 5S I- Wilmersdorf: Eiegsried Lomnitz, 7l I-Schweidnitz: Doris Wn«derUch. Königsber» : Siegst. Cohn 53 I -Eharlottenbnrg; Salomon Weck, 63 Z.- Hammerstein; Albert Ruppw. 78 I Eharlottendurg; Israel Echoenberg. 74 I.Frankfurt a. O : Herm KodylinSki, 78 I.^LharloNendnrg : Hedwig Unger (Iaschkowitz).Grob-Strehl,tz In Berlin: Zfidor Sachs. 65 I.; Malvin Neustadt; Earl Dienstag. 73 I.; Nicka Ctervderg (Holtheim).70 I.; Simon Frtedländer, 75 Z.: Bianka Freund (Blumentdat); Isidor Schwarz, 77 Z.; Henry Hiller-Falkenburg. 57 3; Leopold Lewv. 49 I..; Alb. Ernst Vogel, 84 I.; Leonh. Feiedlaender. 65 Z; Rosa Lohn (Deffeiowsky), 48 I.; Intins Eohn; Rosalie Iaeody iLugendretch), 88 I; Samuel Ke»zi<nbaua; Olga Lewa qeft t. Leipzig; Charlotte Etranz (Joffe). 79 Z.; Marianne Rosenthal. 34 Z Slellcn-Nachweir a) für G«»«t»do Veamte: lNähere An,laden teilt die Geschäftsstelle avf Anlwott-Karte mit). >ont»r i. Kopenhagen fof od. 1. Jan 16 HZatstner i. Lynstiania, Norwegen. Ekovveien l3. Geh. 8000 norweq. Kronen. schocket «. Mors et er t. Samter i. P. d) für Petnatn>D>s>oIW: Die mit ' bezeichveten geben a«, datz Souwabeuds geschloffen ist. k ^e-rNn^ Kaüch. M Tchnelder-Offenbäch d M.-»' Vefchw.^KAnf. mann-Langerwehe. Bez Aachen, Mans;?Kansh. M. Bader (Inh. N. Zarobsbergs-Dftescn N M. Modem.: Jacob Koopmaun-Soch, Manf.; Gebr. Liebeuberg-Brakel (Krs. Härter); Sebr.Eohn-Quedltndurg. Mani.; 'I E. Vnnkmaun.Eschwege, Tricot.: Iuliut ZachariaS-Lötzen. Ostpr.. Kolonialw : Mos Daniel-Codlenz. Valduinstr. 6. Metzg.: Ial. Fürst Nchs.- TridsceS i. Pom.. Kons.; Benny IacobS-Trier. Neuste. 39. Metzg.; 'Israel He» Papenburg (Ems). Znnger Mann: I. Friedmann jr.-Eefurt. viehhdl. GeleKe: Jos. Weit-Nümberg, Breitegaffe 88. Metzg. Konlortll : Cotonia Fahriadu Maschinenges.-Köln-Mühlmdach 51». Zffrtnketn : Fr. I Etudinaki Recklinghausen; Frau M. Mose» Gartz u. L : «er. E. Echieren-Tüffeldorf. Gafteuftr. 89 $4mrirc: Iüd. ANershciw u. Siecheuhaus t. Ostpreußen za «llenstein, Off u. H. Rechtoanw. Dtstmetzki t Allenflein. Mtrtlchafteri»: 3 Brünn Neumark SB. Pr. -tütz« : Fr. M. Bodanetl Eottbu» N. 8.; fir. E. Dannenhaum-Rheda (Bez Minden) )n»,<* Mtdchni: Fr. S. Ermann-Schwaldach Bez. Trier: N. Katz-Hanrover. Breilestr. 13. Aüchenmtdche,: Alex. Brünell-Köln-BraunSfeld. Raschdorffstr. 6 A. Levv-Oberhauien. Rhld Nlltzland. Kie »,etliche .Lelrei»»,' »er z,»n, i, Die seinerzeit vom Direktor der Pelertdurger Znternationnlca Hnndeiebank Wischnegrodski in einer Drprichr on den Shes des Londoner Hause» Rothschild telegraphisch übermittelten Angaben über die Freiheiten, die man den Juden gewährt hätte, werden vom Petersburger .Djen' ult der Wahrheit gar nicht entsprechend bloßgestellt. .Djen' schreibt: .Wa« da« ao< gcblichc Recht dcr Jaden, die dsscultichen Schulen besuchen zu dürseu, andetrifft, so existiert überhaupt bi» heute eiu solche« Setex nicht, außer sür Juden deren Dätcr und Brüder im Felde stehen, alfo bloß sür diejenigen, die ihren «intritt in die Lchulcn zuerst mit dem Blute ihrer Familie erkauft haben. Auch «in Gesetz, das den Jude» erlaubt, während der Krieg«- dauer in allen Städten Nußsand« zu wohnen, existiert nicht. Es haadclt fich um krin Gesetz, sondern nur um eine Erlaubai«, die bloß pro sonn» gegetcn ift und in der Praxi« schon jetzt ftellenweije nicht zur Geltung komme So hat es deijpletiweise der «ommaadant de« Ar,cg»rayon« in ikiew sür unmöglich befunden, de» Jude» zu gestatten, in Kiew zu »ohaen. Ruch der Gonverneur von Anhänge! hat da« gleiche erklärt mit der Begründung, e« sri sür dag Land vorteilhafter, wena die Inden in Archangelsk nicht wohnten, lk« ließen fich noch eine Anzahl solcher Betipielc onsüdren. sogar die Gehüsea der Minister arbeiten mit aller Macht gegen j,de Erleichterung sir die Jude».- Nnstiiche chransamteiteu. An« dem Xiiegipreffequartier wild gemeldet: Die au« dem Beziike Drohobßcz oortiegenoen amtlichen Berichte geben ein anschauliche« Bild »an der llnmcnschlichkrit. mit der die Rassen in diesem Gebiete gehaust haben. Diebstahl. Rauh. Plünderung uud »ran», tegung folgte» ihren Spuren. So wuidc» in einer Gemeind« de« Bezirke« oor dem Rüikjuge der «ufien 23 jüdische Mnwahner ln bestialischer Wnte getötet.

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