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Jüdische Volkszeitung · 1915-06-18 · 25 (18.6.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
25 (18.6.1915)
Date
1915-06-18
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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MSch-'vowMm». PatriotismiS und Kriegsfürforge. vrirt«. bn \s. Jnl * ttsfff Krtfff. *«SMrt k<* t«tr4n -nlser. H» |tlU- (((■# «iw» Ai«kn «in Echwiegnsvhn kt« »ml«. Ifitrrl bfT Sitirtr ftaltulgemrinbt, Herr Horowitz, seit längerer Zeit iu BerNn wohnhaft, maßte bet Ausbruch des Kriegeal» nrgftscher Etaat»avgehL:iger in eins der Konzentration«, laaer Üderfiedeln. Einer seiner Reffen sandte nun hinter dem Racken seiner Angehörigen an den deutschen Kaiser für seinen Oheim ein Gnadengesuch, indem er ovsführte. sein Onkel fei zwar seiner Abstammung nach ein engtifcher Untertan, aber von Gesinnung der beste Deutsche. Aus diese« Blltgesuch des zwölfjährigen -nahen traf von der Kabiueittkaozlei de« Kaisers die Antwort ein, der Oheimsei bereit-au« de« Konzentraiionelager entlaffen worden. _ Kn*i*nt btt ©tiwr ifr. KaltttgtRiciR»«. Anläßlich der fiiedereroderung Prze»y-lS hat der Vorstand da Wiener Kultusgememde an den Armeeoberkommandantea Felbmarjchall Erzherzog Friedrich nachstehende« Telegramm gerichtet: ,An S. k. u. f. Hohrit den durchlauchrigsten Hnru Erz» Herzog Friedlich, Oberkommandant und Feidnrorscholl, Haupt, quartier. Unter dem überwältigende«! Eindruck d<r herrlichen, an die bi«herigen großen Gf folge sich würdig unreihenhen Waffevtat, durch welche die siegreichen verbündetm Truppe» wieder in den Lefitz der Stadt und Festung PrzemzSl ge« langten, erlaubt sich der Borstand der Wiena israelitischen Kultnsaemelnde. Eucr k. u. k. Hoheit zu bitten, die ergebensten Glückwunsch« gnädigst evtgegennehmen zu wollen. Die Juden, schast Oesteneich« ist stolz darauf, daß ihre Söhne. erfüllt von glühender Liebe für Kaiser und Vaterland, durchdrungen von da Gerechtigkeit unsrer Sache, mit Hingebung und Toüs» Verachtung unter Ena k. u. k. Hoheit Oberbefehl in der Reihe ihra Mitbürger für die Verteidigung de« Vaterland«- kämpfen. Gotte« Schutz geleite auch fernerhin unser glorreiche« Har zum endgülttgen Steg. Der Vorstand der Wiena israelitischen Kultusgemeinde: Dr. Alfred Stau, Präsident.' SNJrauf ist nachstehende Antwort eingelangt: ..Herrn Dr. Alfred St^r.o. Präsident der Wiener »sraelrtischen Kultusgemeinde, Wien. Herzlichsten Dank für die mir im Ramen de« Vorstände« da Kiena ifraekrtifcheu Kultusgemeinde verdolmetschten paniotischen Glückwünsche au« Anlaß der Wieda, erobaong da Festung Przemhsl. Im selbstlosen, treuen Zu» sammenarbeilen aller, im unaschüttnliche» Gottvcrirauen und iu der heißesten Liebe zu Kaiser und Reich liegt unsrer Waffen Stätte, die un« den endgültigen Lieg und den segenbringenden Frieda, erkämpfen werben. Feidmarschall Erzhazog Friedrich." (JH< jüdische S.<»<rtni«| m 3Pt)e«t*r an AM. Ariedrtch). FM. Erzherzog Friedrich ahiett folgende« Tete. Erat: .Eure kaij. und kdnigl. Hoheit de« durchlauchtigsten n Erzherzog Friedrich', Feldwarscholl, Feldpostamt 11. jr eine fielt von übermächtigen Gegnern mit wahrer Lode-vaachtong, übermenschlichem Helden, und Opkermute, von ' Freund und Feind dewundat. erobaten unsac mit den Helden, mütigen deutschen Waffenbrüdern Schulter an Schulter kämpfende» Truppe» unter da weisen und glorreichen Führung Eurer kais. und köuigl. Hobelt unser heißgeliebte« Przcmysl wieder. Zu diesem gewaltige» Siege wie alle« bi-hengen in der Weltgeschichte einzig dastehenden Waffentaken unserer und da treu» vabtindeiro deutschen Armeen gestalte ich mir ollerunttrtänigst die ivnigstgefnhllen Glückwünsche da dankerfültten gesamten jüdische» Bevölkerung der Stadt Przemysl Eurer k. und k. Hoheit zu unterbreiten. Doktor G. Lanz, Präsident der ijr. Kultuögemeinde in Przemyel.' Aartsdad. 3. Juni. .Die Rückerodaung von Przemysl) und die dadurch geschliffene Aussicht einer baldigen, endgülttgen Erlösung vom Feiodesjoche hat in da hiesigen jüdischen Flächtlivgtkolonte eine derentige Begristernng und Freude hervorgerufen, daß sich au« eigenem Snnicde mehrere Hunden jüdische Flüchtlinge in einem festlich ausgeschmücktt» Saale verfommelren und den Tag durch eine schwungvolle Rede de« Dr. Bulwa au« Krakau sowie durch Adfiuguag parriotischa Lieder nnd^Verrichtung eine« Gebete« für die verbündeten Harscha feiaren. Die Versammlung entler bete eine Huldigungsdepesche an unfern Kaiser sowie Glückwunschdepeschen au den Felbmarschall Erz. Herzog Friedrich und an den Chef de« Oenaolstabt« Ficr'herrn von Eonrad. Eine zrbngliedrige Abordnung sprach b i« triefigen BezilkOhauptmonn uns beim Militärkommando vor. Erzherzog Engen hat die Führung da Armee gegen Italien und die neue Eharge eine« Genaalodcrsterr erhalten. Et sind bereit« drei, Lezennien. al« Erzherzog Eugen in Pardubitz in Garnison lag. Leia schon damals ausgesprochena Sinn für alles Schöne und besonders für die edle Tonkunst Uetz rn ihm auch den Wunsch auftommen. jüdische Tradition««' «ufik kennen zu lnnrn, und diese« Zotereffe führte ihn in die dortige Synagoge al- Zuhörer und machte ihn mit dem damal,g«> Obeikonto» Lader dekonnt; ja er wurde besten Schüler und oblag mit Fleiß de« Studium jüdischa Meister. An einen Aufenthalt in Reudydzow. da intolge da Manöver i« nordwestlichen Böhmen in den achtziger Jahren statrsaud. knüpft sich eine kleine Reminiszenz, die von der Freundlichkeit de« Erzherzog« gegenüber den Israeliten bnedte« Zeugnis gibt. Die Bürgerschaft. die sich dnrch den . hohen - Bestich hochgeehrt und beglückt fühite. vaanftaltete eine Fest, lichteit. verbunden mit eine« Unterholtung-abend. Den Tanz aöffnete der erlauch'e Gast mit dir Tochta dejüdischen Arzte« Dr. Krau«, da a, entzückt von ihra Anmut, den ganzen Abend seine vollste Ausmertlomkeii zuwaudte. wodamals de« allgemeinen Aufsehens nicht entbehrte. * ««Milte m* mI dem atte» fti|R w«* 1 6 um 4 Uhr n«dMitiag« stattete die Gernahlt» de« «tMtzalter«, Vrkfm Sradeuhrve, de« alte, Zuvrattirdhose elMW-Ses^ ab. «le wmtx vm «arstan» der ist. Vrerbigraqsdäderschaft «» «asch in(tMn «r» »mtriltr ltnaere Znt auf lUM striebtzal», der ste a»tzerabMt.ich iutmttrrtf. Die « ist» befah —ch da« G^eutvuch uud »erfprach mit de» «än-aver iu oschjkrr iuU»Tjtf—w* 4- Bl. 2» mehret Jahrft Drr da «« zwch«t»-»ra«ik r» Erziehnng ker Jkstchitlbg« ,, nützlicher Arüeft >m Sfufe« M Adieraebirge« in Oft-8td»en befind«, sich Diiser und ei, Städtchen; daN find seit Anfang des etwa Z00 jüdische polnisch« Flüchtling« nniergekeochl, ott ansüsfige Sold des! der unk seine Gattin nal)<Mn fich lüchlinge an »ad beschlossen non oornherein, die Kinch!» iii gejnichi mit Geld zu nuterfiüteu, um ihnen »ich! da« .echnorren' anzngewddueu. Die Äule dclamen Wüsche fileidong, Echnhwerk, Betlfieüen, Deelen und Slennhoiz, und eine Leistude wurde Ihnen iu eine« herrfihasllichen Lause angewiesen, Line .Wanderbabewonne' wntde eingesuhrt und ans «erlang» grborgt. Durch dos Entgegenkowwrn der polilischrn Brhbrbr, des Oelsschnlrolek, des Lürgeeweifteis, gelang es der Gnisbefitzerin, brieils am l, Mürz eine polnisch-iödische oiettlasfig, Bolksschuie in dr« Lltdlchen zu rrdsfueu. Die chladl gab dos Bossenzimwe» her, drr Anlsdeslger dir Schulbücher und dos Urennmalersoi, Ais Lehrerin suugieri rin« jnoge Prioollehrerin, ein jüdischer ftlüchiling; di« polnische Sprache wirb unrerrichte, Zaresi! wolltrna»i«ie ganz orihodoxr Aawilien ihre Sink» nicht in diel Schule schulen, ab» die Sinder setzten es durch; es kamen! sogar sechzrhnjthnge tzfiüdchru <»nal»hadeleni, um Lese», Schrechen'zu^erleenrn; und sie wachen gute Kortschritte, Sine jung« jüdische Kontorsfifii, welche sehr schbn« Handardeil» «acht, lft auch don von der Guesdefitzeeiu als Kndostiiaiiehrrrin augeftellt, unter der Lusslchi der slüdnschen Jnduslriallrhrerin, Die Mädchen lernen dlotz nützlich« Haudardeilefi und nähen Hemden, Schürzen und Unterwäsche, »elche dann chr Sigenlu« werben, Sobald es die Witterung eriaudle, »erlantbarte der Gutshrrr, bah er >1 beiten an Klnchtling« zu de« onsidlicheu Daglohn im Wald, Feld und Galten vergeben würde. Zuerst meldelh» sich wenige, «de, bald «»langten wehr Arbest, als stebeil zu vergeben war. Die Mehrzahl war solche Arbeit» nicht gewöhnt, aber bald sanben sie Freu de daran, durch d« Hände >«,de» Geld zu »»dieneu, und alle haben einen oiei lebhaseieen elastischen Gang bekommen. Aus schlapp» Küug» liugen find stramme Bursche» geworden, Z» Echlotzpark ar» deilen grdfierel stnaden und Mädchen; ältere Männer und Jünglinge graben Gründe nm, die früher brach lagen, nun aber nul Hülsensrüchten, lkedtpsei» und Sonnenblumen und sttrdissrn bebaut wurden, Wied» ander« reparieren Salbweste, ganz alte Männer streichen Zäune gn. Spät» wir» es genug ereberl heim starlosseibehacken und dei der Heueent, gebe», )« den geneuwerden Flnchlilugstind» Beerenadft sammeln, und vo«> der Lehreria auf lehrreiche» Spazicegäagen >m Walde geführt w»den, Ss wlrd d» versuch gemacht werde», grstzere Mädchem als Gärturrinnen »uszadtlde», Mir »ln dort de» stehend» RotesLreuz-Spstal Habens fich au» d« best» fituirrieu tzamilirsu Mädchen als freiwillige Kranteupfiegeriune» gemeldet, Aaßeedtu, Hab» darüg« Kadrtknmrn eltqge» Müchtziuge» ln Ihren Fadriken Beschäftigung gegeben, and«« Klilchiinge nähe» wieder Blililäiblulen, Durch energisch» «npackcu und durch Oraanisatiou kau» viel aus den Alnchrliugen gemacht »»de». Spät« w»deu viele daurir beschäftigt werd», Gemüse zum Trocknen znm schaeid», Obst zrnn Sinsteden vorzubereiteu uni» Ausficht der dutsherri», äuf diele Werse »erden die Mädchen zu nützlich» Ardeiteu herang,jagen, die sie dann später iu d» Hrimat o«t»«te» könne»,! Möglich ist, datz in der dortig» Geg»d sin Ostdöhmenl es Diel Sinfiufi gehabt Hai, dah die GnXdefitz» Slarrdejsgenossen der Klüchtlingr find. hllfta-ionU v«i IsraelWch«» AIio»r r» Me» s>r Mt jiM!cht»LISchtIt>z« «altzie» «chd«r v»i»»«A«. Ti' von der Jsraeliftsch» Allianz anlttzftch ihrer am >1, Ma I, I, adgehalten» Gerreralaeriammluug zur Ausgabe gelangle Jahresbericht enthüll unter anderem eine eingehend« Darftill mß der vom Betern seit keptewd» 19i 4 geieiteten Flüchtlr, gdfürsorgeaktio» und eine SiotifHT aller jüdisch« Mlchtlrr gsgrupp» in Oesterreich, Danach find nutz» den ste Wien wnienden etwa 100.000 dir staatlich« Unterstütz«»» ge> nirfiendet Alüchtirnaen zur Zeit der Absaffnng des Beeichies IM April d, I in Prag zirka lS,V0v, in Brünn «MO, in Graz 1200 % ichtlrrige gewesen, Ban de» dr» bekannten A»»z»> trationsligern in Mähre», Nikaisdnrg, Pahrlitz und Gaya, welche v< rübergehend einen Stand oon se 0000 bis 7000 Fiücht- Ir»gen hilterr, werde» 'vlgende gcnnne Daten ragegede»: In «ilalsdnrg find jetzt nur 41 ir Klüchllinge, davon aj02 in Baracken; ln Pahrlitz 4280, davon 2500 in Baracken; in Gaya und Umgebung (m 13 Ortschaften) zusammen 3907 ftlüdjtliti In Bdhmen find gtdtzere Alüchtlinglgruppen: In den politischen Bezirken um Pilsen zirka 12.000, in den Bezirken um Budwei» 5042, in Karlsbad rmd Umgebung 4500, ln Saaz nnb Umgebung 2700. iu Reich»berg 2400. m Marlen» da» I3t>‘ und wettere Gruppen oon je etwa >000 Flüchstinstrn irr Anlsst, Brlin, Bobenbach, Brüx, Sbrudttu, Dnx, Fallkua», »ldage», Franzensbad, Knaben, Kvlin, Kamoian, Pumdura und leplltz, Jusgrsami find in Böhmen etwa «0,000, ia Mahtr» 22,000 galiztschr Jud» untergebracht, Iu Ungar» «trat klnfatrg I ipiii etwa 30,000 jüdriche Fibchllinar, wovon 20,000 in Budai eft. Die Flüchtlinge au« der Provinz find jedoch ttü« und die Mn Budapest zu einem keil« ln der letzken Zett nach Oeftericird übelfiedelt. Der Gchmelpunkt der HUfsaMM, liegt jeidpverfi tnbftch in der staatlichen Fütsargr, welche sämtlich« atmen gstchllinaeu ohne Ausnahme eine tägliche llntetfintznng pro log und Kops gewährt und auch Kleiber, Wäsche UN» Schuhe, ich Bebuis heifiestt. Der Mnisteriaietiatz vom >3 AptiO ISIS ü >rr da» d» Fülchlling» van den vetzbrd» zu erweisend; ftenndkiche Gntg»eiik»w«en NN» die »nsbehnnn, der Füis, rge zaguvsten derselben wird ein unvergängliche« Denk. w»l der Lumannäk der dfterrrichischrn Negttrunä bleiben. Zur Srasnzuhg der sta.rllichen Fürsorge Hai« fast aste ftldischen Geieeiädjn in Stfidsftrtrsth, in tat» Bezirk galtzischr ‘J»k« uniergedtjlcht wurden, Spendensamminnsten »eranstaitek. Das Zeolralkomfte« in Brünn Hai für dl« Fiüchli»ge in gang Mähten 200,000 K, anfgedrachk, Nikaisdnrg separat s I 000 K., Bshrlitz 40,000 K. Ansehnlich« Ergebnisse haben auch Prag. PIA«», l^idwet», Saaz und Karlsbad erzielt, so datz die Jftaelttische »tan, dntch ihren säst asten jüdischen Gemein den und Hilf», komitee« ^ierstelrn finnaziehen Beistand nur ergänzend und regulieventz einzngrelsen harke. Dassel»« gilt »an den sehr zahlreiiheir lprzieOrn Hllsstzemftns, Benttten »nd besonderen W»hlsahrtaeinttchtinigen in Men, »eiche eigene Spenbenjammlnngmt veranftalttt haben nnb denen dl« «tanz zur Erhvlwng der verlchirdenen Ansspeisnngüsielen, Balksknchen und anderer humanitärer Bernnstaltnngen für die Flüchillnoe Sndvenlionen giMähet, Der Benin hat firner Schulgelder sir arme jüdisch« Schüler an den in Men «rbssneten 'provisorischen polnischen Schulen gezahft und de» Hefter der Zentralstrtzr der Fürsorge für llaterstützangen in dcfaader» derückficht,genswerden Fälen »anotlsche gritzere Gudventlvnen gewährt- Insgesamt Halle dft Israelitische Aslanz für hie llnterfthhnna der galizisch^i süoischen FUlchckinste derrtts mehr als 000,000 K verwenktt, »ü der Zeichnung drr Krftgsanleihe bla Anfang Mai hat fich der Berein mft lb0.000 K„ und zwar mit 100,000 K, der dfterrrichlschen nn» (als Glgenkümer de« Gute« Kaffath) mit 50,000 K, der ungarischen skleasanleihe beteiligt. Iu »er durch vethindernna da« Pslfibeaten Dr, Alfnd Serrn unter Barfitz de« Blzepräfitzente» Nelchslagsabgeardueten Mnlsterialrat Knraad, adgehaftenen Generaluersammlnng wurde, »ft tuen»«, mäßig ansscheibeabe» Mttglleker Michel Beule«, Fetdlnaa» Bloch, Oberrabbftter Dr. Gödemann, Dr, Wilhelm «ttlee v, Gatman» und Wilhelm Kappenhei» per AMamatian wiederg»ähli. Dem Barstanbe und de« BeWetär Dr, Armand Kam«k, ««de »an der Brtsammlung für dft »leljrftlge ersptvetzliche käftgkelt der Dank datiert, M lmUre rotMüt«. Ein nachatz»r»«»ertr« Wslftzlet »a» Fatriatlsmn» ha, der Kattsmann Sa II n ger in Sie»schema gegeben, indem er für das hftfige Ersatz-Batnistan randwehr-Jnf.Pegt», »r. 47 sämMche Instrnmenft einer vollständigen MufikkapeÜe stiftete. Neben der stupeäe besteht nach ein kr»«»Ier> nnb Psetferlarps; auch für diese« find Ile Instrumente »o» Balingn geftiftet worden. Sh nfm DtrMmMn. Arftgerdanä Dieser kngewnrd« de« Pstegamte de» Ktanlen- Hause« ber ifr. Gemeind« in Fraaksntt a. M, itn »er Gaaeeaftratzes eine künstleeisch ansgesührt« Btanzetasel mit der Inschrift iber» getzen: „Ban den tzftr liebeval gepflegten Krieg«» »er Bet- Wallung, bau Aerzftn und Krnnkeapchegeeianen » Dnnkkarteit grßistet 1914/1915." In itn KraÄeuhaa» befinkee fich seit Kriegskeginn e» Lazarett naa äker 100 Bsfte». Die Koftoe der werikalen Lasel wanke» knrch fteiwilig, Gpeaden der i» diese» Lazarett oeepfitgbn Kwegsmilnehmer a»sgek»»chl Ce Nbuk »fist «>k vichser Dr, kche, kar Z I»> e i st i i. Werft« ist als strünnttmeader Cbcfaut des Rate» KftäB« nach der kürkei übeofiakeft. Sein stich ist Eefiajan i» Anatatteu, _ Krtegt^üft JUtfi». tu ke» für ge»riR»n»iguak wotzilätig« Zw.Ee ausgesetzten Dlspofieiaassaud der Httnalasseaschaft ke« kn> ftarkenen Geh. K»«merzie,r-t» Sigmnnd Alchrali ist uameas der lest warn tsiwlstreeker durch den Gch. gastijtai Dr, Aschtatt der Beita« na» 50 000 M, k» Ganmmlsank .Kriegshils« der Stakt Berlin' Ikermftse» marke». il«i »«Sch« OtnMttMg. yaMn Ba» israelitisch«» Wahstäligielisvenftt der nächst der ttdiH geiegnmi vrischaft Beokzlu wntk« eins kilche Küche erdstnet van devtäifiich bi« Ü500 «ftdanefien ,»m Preise von »Ni Kspetze» verabfaigt werke». Der Benin er> testt »» etwa «000 SMhikrtK G«Ik»»teisiütz«gen, Gtdtzere Beträge erhielt er vom Hitssneretn l. Palen unk süklsche» «demeinken ln Oderschftste» Amrrtt». Per Wlinmnftn«, welchen »ft tzlemharkrr Zwmstr» zu Ganstrn des Ri-F, a» Svantag oar Schawaot veranstalteten, ergab einen «cinaemtttu von 15.000 Kraue». Es »atz in Strömen; dft wttManen Mäbche» »letten aber tapfer Stand. Asch in anderen Städten Amerika« sändrn Blnmrntage statt. Wrftm ZM»b hat ans der Dnrcheeise in Budapest de» «ntteftr des .Emzenlösch' geäuhert, »atz »ft jüdische 8«|iM dsl den Darbaueste» «lutnkt Dienst« Leistet haden, Gewifi« jüdische Kreise hätten ei, vem-randum an dft Regierung begügllch Palästina ^richtet, welch,» »usmmtsa» studiert wftd. Der Walt »au Beuruth dal den Grlatz der lürlischeu Aörgirrung beirrst« der »atUrafts^a» »er anoaukischen -»de» »ft sacht kerdsteitlicht: l. Wft Isken au» den feindlichen Lchchern müsse» sich kik Enk» Mai oNomanifieri», 2. DAesenchen, »eich» das »«»mansche «ürgerncht iftche aanehmra «oll», müsse» das Lank verbasteu. ». Dft Pkichel mied geaau kaatratiftre», wer iw Besitze ker tittNschen Stnktannat hsrchseft ist, nn» kiaübsch» Aftrben nnsangAMsi -»»«»mftfiu LrL, 4. «ft Jude», »Sch. das tifttsche Bürganch, annehme» wasten, erhslft» kftses tapeasret. 5. »ft Aufmchme «Pacht raschchea« ahne »atze Faemakftüie». Dam, »erfichmt der «all den Inden sedmede Unterstütznn, »an fetten der Regierung, dft stet« wahlwoäend- ^weft» sei. Er »Pst, datz keshaltz »ft jüdische «evsikeüuu« dft Mnstim Gekstjeutze« imchenim», and sich kadnrrh wetteren «chMftriWeuen entzftht. »Krün, «ch--»«. As« JerPPem ft, «alanffi chngetrastene sükisthe «taotsangebbrchc ker Eaftnftmöchke etkiärte, enchegr» dksmlüchen^Erfinktiuge», dft »namestuu, sei mft kebeertr, Gewattatt seit»« ber tückkschen «thüttzea kertznnken gemrse».

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