Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 23 (4.6.1915)
- Date
- 1915-06-04
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Mische volkztiillng. Dr. 23 Breslauer Lokal-Anzeiger. Brabm, den 4. Znni W5. Den Heldentod fürs Vaterland starb: J- 1128 Zn d Nacht o. 18. zum 19. Mai fiel in e. Waldgesechl in ©alrjien In Snnerirtlei Dr. jnr. «karg H »r > mann. Leulnont der Landwrhr ,L.-^. RMrr d. Eis. Kr. und brt fft. T.rp'rrlcil»n,edaiüe 1 SL <°gl dir <2 1914 und Nr 15 1915), im Hlirr van 32 Sah"», (inj. ©. d. Ksm« Lim. Har, mann u. Ar. Regina, grb. Soidberg, Guikudrrgslr. 5. D,r im Kuiupsk für» Vaterland grsollrnc Nmikrichur. war im Felde zum Richter rinanut, in seimm »miebrziik Hindeuburg nach gar nicht eingcsührt norden, wkil er sich erst für den Ruhm und den Sieg de« Palerlaude« eir>usth(n lalle. Er hat ihm sein Leben zum Lpser gebrach,. Der cir Sohn fnnfr Ellern, ihr Slol, und ihre Libentsreude, der Liebling seiner Kameraden und Borgesetzlen. ein selten begabter Jurist, der die große Ltaaitprusung als .Prädikat, «ssessor" abgelegt harte, war er zu einer glänzenden Lausdahn bericht rgi. Für die deutsche Ehre war er ir» Feld gezogen und hatte hervorragende Beweise der Lapserkeit gcliesert, die ihm Au.zeichurrtegen von allerhdchster deutscher und österreichischer Lulle eimrugen und erst jüngst die Ernennung zum preußischen Osfizier brachten. Nun ist er gefallen aus dem Felde der Ehre al» der erste Dsfizier unserer GlaubenSgemeierde. Nicht itmsonst hat er geblutet, hat er sei» junge« Leben gelassen. Der Name Georg Hartmann wird stet» al« ein glänzende« Bei. spiel von Mut und Tapserkeit eine« Deutschen jüdischen Glauben« den kommenden Geschlechtern »oranleuätlen Vas eiserne »reuz erhielten: 3076 Fritz Lewy, Sohn des Herrn Gustav Lewy. Tlcbmtzerstr. 0. Bruder der qesiillenen Hans u. Herbert Ü. (f. 11. .Wie ich m. eis. Kr. erwarb'). Zn» -er Hfrsvinz 3077 Rtchtsar,walt Glogauer o. Grcrffenberg. 3078 Nathan Sitten feld, (Vren., o. Beuchen O/S. Zerließe» Dem Oberarzt d. R. Dr. Curt S e r o g. Assistenz-Arzt a. SVeiherliren-Hospital, d. sächsische Atbrechts« cnken mit Schwertern; der Charakter o!# Lberstodsarzt d. Canrtätsrot Tr. Finder fb. d. Krankerisammclstelle d. San.» 2 ronSporl'Aommiffari Alexaridrorvo.) Die Akvte /irenzmednille 3 Kl. crbieltcn die Sanitäter Ll^ander Walk. S. d. Kfm. Leon W., und Wryl, S. d. Kfms. Jul. W.. Krieqslaz. Lowitsch). Welchsß«»ll-Z>lrellt«rin» macht im Anzeigen-Teile t e Ausqobe der Stücke der 2. Kriegtaoleihe Ans. Mai bekannt. (Dgl. Anz.) Die Hrtrgrnppe Gresks« des Kinderfchntznerein» fflr Schtefte» veranstaltet Sonntag, den 20. Juni, früh 8 Uhr. cm Frühkonzert im Scheitnizer Paik, bei dem eine Anzahl C'liOiItebfr von Schutzmann. Schubert. Silcher. Kremser u. a. zum Vortrag gelangen. Den Thor bilden 250 Mädchen der Oderktaffen der Katharincnschule, verstälkt durch eine Anzahl junger Domen (ehemal. Schülerinnen ter Katharinenschule). Das mitwirkendc Orchester wird von Mitgliedern der Stadttheateikopelle gebildet. Leitung Alfred Zobel, bekannt durch die Maffenkindeichdre in der Iahrhui.denhalle. Karten zu SO Pfg. für Erwachsene und 30 Pfg. für Kinder bei Julius Hainauer. Schwcidnihcrstr. S2. Die Dn-fea zum Vorstand der Zsr. KraiikenverpflegungS- Anstalt am 13. Juni werten im Zeichen des Burgfriedens stattfindea. Zwischen den .Achtzehnmännern^ und dem Vorstand haben Verhandlungen statlgci'und.n. Der Boistand Hot die Berechtigung der Heuen, daß aus ihrer Mmc 2 Mitglieder dem Vorstände angehörcn gemäß der s. Z. getroffenen Vereinb .iunq prinzipiell anerkannt und Hai auf Grund derselben durch Vermittelung des Vorstandes der Synagogen-Gemeinde in einem Cchrewev z. H. des Herrn tzim. Scheye die Zusage erteilt, den nächsten sreiwerdenden Sitz i« Vorstände der Kranken- Anstalt einem Mitglied« der .Achtzehnmäaner* einzuräumen in der Vsraussetzung. daß der Kandidat des Vorstandes. Herr Mendel Hoffmvnn. bei dieser Wohl gewählt wird. Diese Abmachung hoben die ,,Achtzehnmänner" durch Unterschrift vollzogen. Aim«npsl«gtrsm>t>-vnti» «nippt zur vtU«psm,g > der Alkoholmissbrallchr. Er-ff»n«g »e»er -«»lHnnllßeLe,. Iie Gruppe zur Bikämpfung des Alkoholmißbrouchs hat lieh teil Jahren in allen Stadtteilen ..Kafseeauslchankins Leben gerufen, in denen alkoholfreie Getränke zu mäßigen Preisen veiabfolgt werden. Diese gemein» Einrtchiuog bat fich ans das Beste eingeführt und stets Zuspiuch gefnnden. Deshalb ist von der Gruppe in freundlichen Lokal Lehmgrvbensttr. 62 eine Ausschanlstelle gegiündet worden. In dieser wird Milch, Kakao. Selter. Limonade. Glas oder Tasse zu verkauft und so weiten Kreisen Gelegenheit geboten, ia zubereitele und wohlschmeckende Getränke zu äußerst Preisen zu erstehen. Ein Imbiß ist gleichfalls vor» —! ist außerdem in Aussicht genommen, in dem Schulhause enstr. 22,29 am l.. Juni eine derartige Kaffee» nkstelle zu eröffnen. Es wiirde dann auch die dicht» ttc Sckcrtnig«r-Vo,fladt diese äußerst segensreiche Wohl» nrichlung erhalten m Iniereffe verwundeter und kranker Soldaten wird am Termin im Allerheiligen-Hospital eine >uefckovkstelle eröffnet. Die ambulanten Kranken, die zur ärztlichen Behandlung kommen, find oft gezwungen, Zeit zu warten. Es soll nun diesen Kriegern eine ern benutzte Gelegenheit geboten werden, fich ein belebendes rfrilckendes Getränk nebst Imbiß bequem und billig chafien, darum lst diese Einrichtung wohl mit besonderer zu begrüßen. lsher sind Kosseeausichonkstellen >u folgenden Gegenden ieb> m Re »markt, Wachtplatz vnd Trebnitzer» in den städtischen Würmehallenvnd e r ft r a ß e 122. wie sch mir dar risenre Kr») erwarb! I piUHIrrli, den 17. Mai 1915. Gkein lieber Vater, geliebte Geschwister! Die jüngst über» slonderren Strapazen waren zu groß, als daß «an fich in kurzer Zelt Erholen konnte, um eine» vernünftigen Brief schreibe» Hu könne». Ich finde auch keine Worte, um Euch nur eine an» nähernde Schilderung zu geben, wie hler in unserer windigen Ecke ir der letzten Woche der Krieg gehaust hat. Unzähliae Opfer auf beiden Seiten, ohne auch nur den geringste» Erfolg zu rc[ eben. Ich stehe poch vollständig unter de« Eindruck de» Erlebten, so sehr Hot es mich mitgenommen und es wird wohl noch e nigeZeit vergehen, ehemav dasvergeflen kann, was manda auögef reffen hat. ringsum nur Tod und Verderben. Mit de« Sturmangriff auf Nieuport am Sonntag de» 9. Mai nach« mittag, um 2 Uhr war der Höhepunkt erreicht. Herrgott hat da dev Kampf gewüstet. Zuerst haben wir mit unseren Ma» schinengewehren die Mevfäen wie Gras weggemäht, nachher beim Nahkampf mit dem Bajonett gewühlt. Das war ein Ringes, wie es seines Gleichen jucht. Mann gegen Mann. Dir gewannen die Oberhand und erreichten ouch den ersten feindlichen Schützengraben, hatten aber selbst so große Verluste, daß wir zu sch vach waren, uns darin halten zu können. Wir zogen uns in unsere alte Stellung zurück, um noch größere Verluste zu vermeiden. Und da stehen wir heute noch darinnen, genau wie vor 7 Monaten nur mit dem Unterschiede, daß vor unseren Schützengräben all die Loten nnd Verwundeten liegen. Freund wie Aeind, die nicht geborgen werden können. Ein grauenhafter Anblia. daher kann man dar Geschehene auch nicht so leicht vergeben. »Eigenlob stinkt*, und so will ich Euch nicht erst er» Sefterrtichisch.Angariich« Held«». fi» Alieger. Die irdischen Ueberreste unseregenialen Sivrankue. des Direktors der Ersten Ungarischen Flugzeugfadrik, Ingenieur Viktor Wittmann, den ein tragischer Unfall um 2. 5; auf dem. Flugfelde bei Aspern als Opfer gefordert, hat. wurde am 15. L. nachmittag» 3 Uhr auf dem RakoSker ctzturer inaelilischen Friedhofe zu Grade getragen. Eine mehrhunderrköpfige Trauergesellschaft. Verwandte. Freunde. Bekannte unt Verehn r des Verewigten fanden fich zu der Leichenfeier ein. Iw großen Zeremoniensaal war ein Katafalk errichtet. Der von Kränzen völlig bedeckte Sarg des großen Toten der r^ngarischen Aviatik rnhte in einem Blumenhain. Unter den Trauergästen tifonbcu fich r. Deputation des Ung. Aerovcr» daudes Vizepräs. Dr. Gerentoy u. Protefforen an der tcchn. Hochschule Dr. Emil Srmanek u. Tr. Doväk Biinky, Cekr. Tr. Ernst Moffsng rr Nik. Frltky). die Dinkrion. die Ingenier.re. '—yu und Arbeiter der l. Ung. Flugzeugfadrik. e. Deputation t-Maschinenfadrik in Aßäd (Oberrugcnreur Viktor Melz»-r), i i;t @in-.thir.U)il:noi, r. Akt Hujann in Galanni- . v. o. Die Trouerfeier leitete Oberkanlor Prof. Lazarus su n hielt Radd. Dr. Simon Hevejr -ine tiesempfundive txtit die terr Luge ircckin ließ. Er beweinte den großen tu mcr schlielln Drffcnfä oft. die Berköiperung des Genies, ^enmlirs. der Ardeirslrebc und der Ambition, der der jzt. der Wiffenschofr und dem Vaterlarrde. die noch viel ^uuoNerr hätten kcnr.cn, schon viele Dienste geleistet. ' d. ung Aviolrk r ahm Ministerialrat Dr. Georg „ d a y rcn tcm Opfer de», gemtir sameii Berufes Ab- Dir Mcnteurc Wrttmanr.e hoben den Sarg und trugen zu dem vcm .Heiligen Verein* zur Verfügung gestellten ^ergrabe. Olerkenior Lazarus warf die ersten Schollen auf »Sarg, die Hu'orenabteilung stand zum Gebet kommandien, srent ter ar s Muglirdern der Opernhauses bestehende Chor vonrug. In rührenden Worten verabschiedete fich Odermonteur Ir>l. der Mitarbeiter Wittmanas. von seine« Chef m eigenen Namen u. in dem seiner übrigen Mitarbeiter. ^er erökindete ALßnrich. Alfr.d FSIdes, Fähnrich de« 8. Henvid-Feldortillerieregimente«. der Monate hindurch auf dem rördlichen Kriegsschauplätze in der Feuerlinte fich befand und t rrch einen Schropocllsplrtter das Eebvermögen des linken Augcs eingcbüßt hat. wurde für seine tapfere Haltung vor de« Frind' mit der filbermu Tapfnkeitsmedaille erster Klaffe ausgezeichnet. Oberst Albert Pohl richttte aus diesem Aulaffe die sclgtn en Zeilen an d.n ausgezeichneten Krieger: .Lieber Földes! Die Suszeichnrmg, deren Herablangung wir ict cn ungeduldig uwartetln, ist nur ein verschwindend gering e Zeichen unserer Hochachtung und unserer kameradschasriilhen Liebe und nur ei« winziger Trost unsere« schmerz» crsülliln Herzen. Diese Auszeichnung wird jedoch au jene berorsi'tu Kämpfe erirnern. an denen auch Eie 1eiloah«ea, fie wird »cn schwere» Schlag erleichleni, welchen das Schicksal Ihneni meiw lieber Freund, zugeweffen Hai. Vir aber denke» wieder an den guten, nun verlorenen Ka«eraden, mit de« wir pemeir sam den heiligen Boden unseres Vaterlandes verteidigten, tlnfcrt Gedanken weilen mit unserer aufrichtigen und stille« Tcilnohmc bei Ibne» vnd wir freuen uns alle mit Ihnen. L-gcr. 29. April 1915. Pohl. Oberst * Jtrftntto ein,» jAdische» MotLoschnLeßre,» Moritz Kemenes. Lehrer an der israelttrscheu Volksschule. Kadett i« 22. H >nvcdrnfauterieregi»ent. fand a« 23. April bei«Uszoker- Paß den Heldentod. Sein Bataillo»sko««anda»t. Oderleut» nant Anton Aczel, richtete an den Oberrabbiner der israeUtt» schen Kultusgemeinde von Marosvasarhely, wo der Verblichene wirkte,, ein Schreiben, in welche« es unter andere» heißt: .Trou^rerfüllten Herzens verständige ich Sie von de« Todr meinea beliebtesten Freiwilligen. Moritz Ke«enes. einer meiner Vravnen und Ergebenen, ein dienstfertiger, aufopfernder, tapferer Soldat, hat heute, von einer rusfifchen Granate gettoffen, de» zählen, wie ich «ich fei de« Slurmang,ifs betätigt habe. Ihr dürft versichert sein, daß ich »reine Pflicht und' darüder hinaus getan habe. >n aller erster Stelle bin ich zu« eis erneu Kreuz vorgeschlagen, was «U aller Heftimmtheit zur Verleihung kommt, außerhem hin ich zur T a p fer k e 1 t s p r ä m i e e i n g e g e b e». womis die voraugegangencn Vorschläge zum eisernen l lreuz ausgeglichen werden sollen Ihr könnt Euch also selbst ausnalen. was man ausgefrrffe» haben mutz, wenn ein simpler Soldat ru solchen Auszeichnungen kommt. Was «ir .selbstunerklärlich ist. ist datz mau mir heilen Kckdchen davon gekommen ist. Für manchen ist eben keine Kugel gegvss-n und das Spu dworl .Unkraut vergehr nicht* findet immer wehr Glauben!*i mir. Bin ich auch körperlich gesund, so bin ich kitlisch do h sehr niedergeschlageo. da mir der Verlust zweier Komerader sehr zu Herzeu geht, «it denen ich seit Beglrm des Feldzuges immer Seite an Seite gekämpft und Freud wie Leid wie Brübr geteilt habe. Sre lagen verwundet im feindlichen Schützengroben. Ich bade mein Ledeneingesetzt, um sie >u holen. Es gelang mir auch alle dcide in ansueo Eraden zurückzudri» gcu. 3 Slundrn später waren fie lot. Vor gestern haben wir fie in Mrddelkerke auf dem Friedhof deerdizt. Run find wir nur noch II von—«rseren alten Kawerode i. die wir aus Wilhelorßhafru our'gerückt find. Z. >t. befinde ich «ich in Mrddelkerke in Ruhestellung. Hensens Gab habe ich soweit fertig gestellt, daß. es Photo« -rasiert »erden kann. Allgemeinen Beifall und Bewunderung hat die Ausführung des Grades Hervorgerufe». Es ist ein wrrNich exotischer Bau. Daganre Grad in Marmor eingefaßt steht auf eine« Grouitsockek. Die englische Seemine »it der Aufschrift von Hans. Oben au« der Oeffnung ragt eine Palme heraus, die fich besonders schön macht. Au« der Pho» togrophte werdet Ihr ja alles ersehen. Diesmal bin ich wirklich stolz daß mir mit Hans alles so trefflich gelungen rtz. Wie 'schon erwähnt, bin ich gesund und munter, auch taktfest, die rechte innere Ruhe kann ich ober nicht wtcderfindeu. Durch die Ereigniffe des Krieges, besonders oder durch die unserer Familie, habe ich mehr denn je denken und suhlen gelerot. Mir ist so eigenartig zu Mute, daß ich einmal die ganze Weit verschlingen möchte, das andere Mal wie ein verschämter Pudel «ich »er« kriechen könnte. Der Urlaub hat es mir angetan, lrotzde« ich mich überzeugt habe, daß auch Ihr standhaft seid ->nd die Lasten de» Krieges standhaft ertragt, «ir lebe» hier in der Hoffnung, daß der Krieg kn zwei dis drei Monaten sein Ende erreicht haben wird. Wie geht es Euch meine Liebenk Hat Albert Urlaub bekommen und was schreibt Georgs Ich bitte Euch an Beide «eine besten Grüße auszurichten. Wen» «ehr Gelegenheit vorhanden, werde ich noch an sie schreibe». Stille Pfingstgrüße »nd ei» glückliches Wiedersehen Euer Fritz. 25. 5. 15. Lieder Vater! Mir ist heute das eiserne KreuzverNehen worden. Mü Gruß Fritz. (Fritz Lewy. Vers, der »nter .Rach d. Heldentodes. Brüder* nnd .Wahre Bruderliebe* veröffentlichte» Briefe iIüd. Volks» -ettung Nr. 11. 19 u. 20). fit Sa»pige»1»« der Preuß.»Südde«tschea Lotterie von 200.000 M. ist in die Einnahme des -gl. Lotter.-Ginnehmers Roquette hier Karlstr. 29. auf das Los Rr. 38370 gefallen. Das Los ist in 4 Liertelabschnitte geteilt. Zwei Gewinner befinden fich t« Felde. ~ «erliege» tan praktischen Arzt Dr. Sevt« Kam« der Titel als Saaitatsrat. _ * gw»ttzE>^sOchetchsa>. |taral|iMA «ftk U «« ■ 11 r ifc» t|.Ü Hanl.l»»4ky, ((tarn: Allliul S Schmi.».drück» .8). »CT«.««: Rrf. C tt. £>l|>CTt L » 3- Rlfnttal m H,l>» «tri. fifef»4ro>ftaCTilrtu Mmi: SU S.h»! Wirtin vllrgn I. g (3tnf)-9H4n> 1. 3t- 3üd. Krmrknrh. vrrslii SUr Lochier: Paul grlrilantbrr (RosmlrId>ShartiIIerrstr. «4. ItoCTMi« »r JTrMM <*kl: W. 5. «III li Uhr Bw. »irr- Brbn (6«wir|), ii 3-ai«tratnli «. « »«4» t'U Uhr Dar». S»h». RsW-, 71 I.-. «- « «>/, Udr Edl HamdiraCT, M>d I 3, t- P»m t), •Ktbrftr. 67; 6 6 4'/. Uhr Pmil Vnbifa«, SlfagCTftr. 16 Hrldrrrlod gtfunbtn. Für feine Srflattung Berit ich persönlich fernen, nnd die Pietüt feiner Kameraden wird das Andenken dieses Helden der ersten Kompagnie s»r späirre Zeilen ausbewahren-' Der Tod de» hrldenmüljgen jüdischen Lehrer« Hai in seinem virkungsorle, in der ganzen Sladl ohne Unirrschied der Kon< sesfion lieses >eUeid hervoraerusen, denn der kau» 2s,Ihrige junge Mann Hai wshrend der Jahre seiner Wirksamkest nichl nur die vollste ZusriedenheU seiner KnUusgemrinde zu rrringen »«standen, sondern auch als wirlllcher Künstler des Unter, rschtes, wie auch als Eporlsmann und als Apostel der Aal». aUoholbewegung die wohiwoüeade Kafmerksamkeit der breilestea kchlchle» aus fich geleaki- Der Lerdlrcheae war eia Maua von nnerschüttCTlicher Frömmigkeitwelcher dem südlichen Lehr«, stände Ehre mnchie- Uashinatoüandidat Pani» schmor, Einer der besten Ztglinge des Budapest« Londesradbinerseminar« Hai als Freiwrüigea-Korporal am 18. 8. in d<r Bukowina bei «hasermitz den Heldenlad gesunden. Erst 20 Jahre ging 6 mit groß« «egeisternng ans den Kriegsschanplatz, degleiler vou den heften »tnschen sein« Prosefforen und Kolmen, der denen er sehr telieta war- A» 18. 3. wurde fein Regiment ooa de« Russen «"gegriffen, der Angriff wurde blutig abgeschlagen und tror den «rüden tftrmten sich strmliche Leichen berge der Raffen ans. Dan lag auch ein rnsfischer Hauptmann im «terben. Der tfterreichlsch-nngarffche Hanptmann Romosan ging ans den Slerhenden p>, um »it ihm einige «orte ,n sprechen, wobei er von einer Kugel l»t«ch getroffen wurde-, Korporal Daoid Schwarz, welcher die» sntz, eilte »n seinem Haupt mann, aber kan» bet ihm »gelangt, »urde er durch eine Kugel Ins Herz getroffen und fiel tot »n Boden. Schmarz war de ans de» jüdischen Friedhof in Edosermlzr zur emigen Ruhe bestattet. Er mar einer der tnpserften Saldoleu seiner Kompagnie und für eine grtftere »uszeichaang nnd zur Bestrderung »argeschlagen.