Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 23 (4.6.1915)
- Date
- 1915-06-04
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Zidffchr voldjett»»-. Patriotismus und Kriegsfürsorge. vrerla». de« 4- Z««i MS.! Nr. 23 HUsrverei« der Deutsche« Jude«. Am Sonnlaq. den SO. 4R<» 1915, fandet die Sitzungen des Z e n t r a l k o m i 1 e e - und der G e n e r t l v e r s a m m. 1 u na des Hilfsverein« der Deutschen Juden statt. Qi waren zahlreiche Mitglieder erschienen, auch von auswärts, so aus KLnigberg t. Pr.. Tilfit. Dstrowo. KönigShütte. kiffa. Posen Breslau, Dresden. München. Zn derSitzuag des Zentralkomitees hielt Herr Dr. Iame s Simon vor Eintritt in die Togrsordnung einen warmen Nachruf auf die feit der letzten Gereralvetfammlung dahingeschiedenen Mitglieder deS Zentralkomitees, die demselben seit der Begründung des Hilfsveretns zumeist schon angeh-rt hatten und stch um sein Werk die größten Verdienste erworben haben; die Herren ZuliuS Zacoby (Berlin). LaodtagSabgeordneter Zustizrat Dr. Dolff (Lifsa i. P.). Geheimer Hoftar Joseph, thal (Nürnberg), Geh. Regicrung-rai Proftffor Dr. Z. Barth (Berlin). Prediger Tr. M. Levin (Berlin); Geh. Kommerzicnrat Gusta» Ecppe! (Solingen), Stadtverordneter Louis Sachs (Berlin), Sartorius Rheinhold (Hannover). A. Lewandowsky (Hamburg-. Darauf wird der Geschäftsbericht, der den Mitgliedern des Zentralkomitees zugegangen war. einstimmig genehmigt. In das Zentralkomitee wurde Herr Rabbiner Dr. Reuha«s-Osrrvwo kooptiert. An die Sitzung des ZeulralkomiteeS schloß sich unmittel« bar die Togungder Generalversammlung, in der gleichfalls Herr Dr. I a m c S Simon den Vorsitz fühNe und zunächst der dahin - gegangenen treuen Mitarbeiter gedachte. Herr Dr. ZameS Simon führte dann aus. daß auch in den schweren Zeiten einer Katastrophe, wie sie die Welt bisher nicht erlebt hat, der Hilfsverein es für seine Ehrenpflicht hielt, seinen Aufgaben treu zu bleiben lind feine Arbeit nach wie vor dem Wöhle der ausländischen Glaubensgenossen seinem Programme gemäß zu widmen. Ee erschien auch ge» radezu als eine Pflicht gegen daS Vaterland, dos Liebe-« werk nicht fallen zu losten. Die Tätigkeit Hot sich in mancher Beziehung anders gestalten muffen, als bisher. Ein HaupUei! der Arbeit, die sich auf die AuSwaoderrrfütforge erstreckte, wußte seit Ausbruch des Krieges foitsalleii, dagegen ist die kulturelle Tätigkeit in den Baltarländeru und im Türkischen Orient in großem Umfange, soweit es die Verhällniste irgend zuließen. ausrecht erhalten worden. Zur lebhaften Genugtuung der Versammlung teilt er mit. daß das Intereffe der deutschen GlaubenSgenosten dem HilfSverein unvermindert erhalten geblieben ist. Sogar aus öevr Felde haben die Mitglieder, wie die Vertrauensleute des Bereits ihre Mitarbeit in erfreulichster Weise betätigt, und er gibt der Hoffnung Ausdruck, daß, gestützt auf die Mitwirkung der brutschen Zudenheit, dre Ent- Wicklung de- Hilfsvercins auch weiterhin wie bisher fortschreiien werde. Herr Dr. Nath an setzt im Anschluß an die Ausführungen bei Vorredners auseinander, daß es nicht wöylich gewesen ist. die Arbeiten wie bisher in den 13 Jahren fortzusühren. i« denen die Lätigßete i» w«se»tUche» daraus gerichtet war. Hai Niveau unserer Glaubensgenossen i« Osten und im On'ent auf sittlichem und wirtschaftliche« Gebiete zu heben. ES sind andere' bedeutsame Ausgaben in den Kriegszeiten erwachsen. Redner skizzier: zunächst kurz die Tätigkeit auf dem Ge« biete deS C ch u! w e r k-. ES ist nid t möglich gewesen, mit allen einzelnen Unternehmungen in Galizien, Rumänien, Bul« gnrien. in der Türkei und namentlich in Palästina wie unter normalen Verhältviffrn in er.gtm Zusao mendang zu bleiben. Gebiete Galiziens woren zum Terl besetzt. Die Postverbindvngen mit dem Otieut wäre« unregelmäßig. Dazu kommt, daß für eine Reihe dieser Untetnebmungen die Slluation sich außerordentlich schwierig gestaltet hat durch Lehrereinziehungev, Abwanderung von Eltern etc. Doch lst die erfreuliche Tatsache zu berichten, daß dagroße Schulwerk. das in einer längeren Wirksamkeit systematisch ausgebaut worden ist. im wesentlichen durchaus intakt geblieben ist, und cs soll nach de« Friedensschluß writer au-grstoNei werten, wie er den Verhällniffen an Ort und Stelle entspricht. Im ganzen unterhielt und subvcntonierte der Hilfsverein der Deutschen Juden auch im Bericht-, johr 35 Anstalten in Osteuropa und im Orient mit rvnd 5<H>0 Zöglingen — Kindelgarten. Knaben« und Mädchenschule, Kolonieschule. Talmud-Thoralchnlen. Handwerkerschule. Haus« haltuugSschule. Hondclsrealschule. Mädchcnheim. SindergäNnerinoenkurfus. Rabbiniituisue. Lehrerseminar. Die Aufwendungen für diese kulturelle Tätigkeit betrugen rund 270 000 Mark. So besteht ron den Bedürft,ifje« der Kindheit angrsangcn dizu der Ausbitdurg von Lehrkräften für die Echulanstalten aller Gattungen ein geschloffenes, wohlgeordnete- System. Der Hilf-verein war in hervenagendew Masse auch an der Schöpfung deS Technikums in Palästina beteiligt, das eine selbständige Gründung gewesen ist. Durch Unbequemlichkeiten aller Art, seit Ausbruch de- Krieges auch durch finanzielle Schwiclixkriun. wärenicht möglich, das Institut wie gewollt fortzuführeu. Die einzige Möglichkeit zur Sanierung bestand darin, daß die alte Gesellschaft, die es in der Hand hatte, den Konkurs ano.eltetc. und daß der Hilfsvereio der Deutschen Zuden nach sehr eingehenden Beratungen dieses große Unter, nehmen übernommen hat. Zn diesem Augenblicke wird es nicht bklricben und kann es nicht betrieben werden. Man v uß den Fticdeo adwortto, um definitive» Beschluß darüber zu soffen, nach welcher Seite hin die weitere Entwicklung des Werkes statlfinden kann. Unmittelbar nach Ausbruch »es Kriegesah sich der Htlfsvereiu vor Ausgaben gestellt, wie n,ch niemals zuvor. Der Krieg erstreckte sich auf jene Gegenden im Osten, denen in Frietcuszeiten io erster Rrche die Tätigkeit des Hilfsveretns gegolten hatte: Russisch-Polen und Galizien waren Schauplatz des Krieges. Gebiete, die von einer sehr aroßerr Anzahl Zuden bewohnt werden. Es erschien als notwendig, dieH i 1 sSa kric n nicht aus eine konfesfiooelle. fsoder» aus eine i n l e r k o » f e s s i o a e l l e Grundlage zu stellen. Das Zntereffe in dieser ungeheuren Weltkatastrophe mußte sich nicht nur auf die Jude», sondern auf die Gesamtheit derjenigen erstrecken, die Not leiden. . . . , Zuvörderst kamen hrerbet tu Betracht dre große Zahl »er Russen, die sich be, Ausbruch des Krieges i» Deutschla»d befanden. Der Hilfsverein hat stch von vornherein auf einen intefkonfesfiooelle» Standpunkt gestellt, und schon bei Beginn des Kriege-, am 14. August, de« ReichSamt »et Ininern ein Memorandum überreicht, in dem auf dir außerordentliche Notlaae der Raffen in Deutschland hingewiesen wuwe. eine Rotlage, die sich auch aus die Reichen und Reichste» erflirtfte, die sich plötzlich und unerwartet von jeder Verdi» dun; mit ihrer Heimat abgeschnitteu sahen. Schwer betroffen find noch zahlreiche andere Kategorien. Avgefiellte und Arbeiter, die mttoffen. die wegen MiMätVflichtigkeit ia Deutschland zu rück gehalten wurden, und in Deutschland ansässige russische CtattSangehbnge, die durch die wirtschaftliche Krisis in bkvnomisten Verfall geraten find. ES handelte sich schätzungsweise um 60— 80 000 Ruffen. nicht »itgerechnet die Saisonarbeiter. Es lilbcie sich im Einverständnis mit den SraatS-vnd Militär« behi rden ein interkonfessionelles Komitee, dem der Hilfsverein der Deutschen Juden, sodann Persönlichkeiten, die vor allen Dingen der Arbetterbevölkerung nahestehen, und aud Vertreter von Kreisen angehbrten. die Fühlung mit den Der tschen in den russischen Ostfteprovinzev hatten, welche einen et h< blichen Teil der in Deutschland befindlichen Ruffen bilden. Der Vorsitzende dieses Komitees ist Herr Zustizrat Br'»lauer, die Arbeiten deSfelbe» werden im Büro des hilfSvere ins erledigt, besten Beamte der schwierigen und aufreibende» Tär gleit sich in hingebendster Weise unterzoaen habe». Die Wi' rsamkeit ließ sich nur in U s b e r e i n st t» m u n g u n d ständiger Fühlungmit derReichiregi-erung und dem Stellvertretenden Generalstad und in Berlin der Kommandantur erfüllen, da unter andere« der Abtransport großer Mafien nach Rußland die Erlaubnis der Behörden erfori eite. Die Kommandantur stellte in zuvorkommender Welse den Komitee für die Abfertigung der adreisenden Russen ihre Rä ime zur Verfügung. Durch da- Komitee wurde zunächst die Adr rifeeiner großen Anzahl von Ruffen organisiert. Zn 17 Sonder- Ziig n, die über Saßnitz nach Schweden gingen, wurden inklusive der Kinder 13 000 Personen von Berlin addesördert. Dazu karren Sonderzüge aus dem Reiche und die Abreise einer groren Anzahl von Personen, die mit den gewöhnlichen Zügen suh cn; insgesamt belief sich der Abtransport auf etwa 25 000 Personen, davon war die Hälfte mittellos. Durch Vermittlung der spanischen Botschaft wurden die Mittel für das HUfswerk zur Verfügung gestellt. Es find für die Adreisenden und für die Unterstützung derjenigen, die in Deutschland und Berlin gcb|ieben find, bisher 2'/, Millionen Mark ausgegeben worden, und zwar in rund 60 000 Einzeifälleu. Noch immer werde» im!Deutschen Reiche unaesähr 10 000 Ruffen unterstützt, von devtn zwei Drittel in Berlin ansässig find. Die monatlichen Aufwendungen hierfür betragen 200 000 Mark. Die Tätigkeit des! Komitee-kam nicht nnr den Notleidenden selbst zu statten, sov'ern stellte auch eine erhebliche Erleichterung für dag Deutsche Reich dar. Die Arbeit des Komitees ist auch von den höchsten deu sch« Vehörd« in jeglicher Weise gefördert und war» am rfov»t«wfteft, wie PeTwwei» daraus hseoorgschs. -MJs R« ichSkanzleriu eine« besonderen Erlaß allen Behörden des Reicheden Hilf-verein der Dentfche» And« als die o f i z i e11 e Fürsorgesteile für das HUfswerk an russischen Staatsangehörigen, au die die Behörden sich wci den sollen, bezeichnet-hat. Ewar eine lebhafte Genugtuung für de» Hilfsverein, eine große Aufgabe zu erfüllen, die ia gle cher Weise den leidend« GlaudenSgenoffeu vre ander« leioenden Menschen nichtjüdischer Konfession und der Gesamt« heil dedeutschen Vaterlandes zu Gute gekommen ist. Die Ausgabe ist noch nicht abgeschloffen, und es ist zu hoffen, daß das Komitee in der Lage ist. fie noch so lange fortzuführen. «in eine Notwendigkeit dazu besteht. i Ein zweites Erfordernis war es, für jene zu sorge», die ficw in den Gebiet« aufhielten. wo sich der Krieg selbst abgespielt hat! in Polen und Galizien. Der HilfSverein hat sich nach Lage der verhällniffe mit Galizien weniger befaffev künn«. well es zum Teil von russisch« Trupp« okkupiert war. da» gegen konnte er seine Fürsorge d« Gebiet« Polenzowendeo. diel von den deutschen Heeren besetzt worden sin» und wo die Notwendigkeit. Hilfe zu bringen, eine außeroröenttich dringende wap. Für die Juden in R u s s i s ch»P o 1 e n hat sich ein besonoere« Komitee gebildet. dasZüdische Hilfskomitee f ü!r P o 1 e n. deffe« Vorsitzender der Vorsitzende des HilfSvereinder! Deutschen Juden Herr Dr. James Eimon, dessen Schatzmeister Herr Map M. Wardurg tu Hamburg uud desf« Schriftführer der Generalsekretär de» HtlfsvereiuS der Deutschen Juden Herr Dr. Bernhard Kahn ist. Zu« Geichaflsführenden Ausschuß gehören ferner die Herr« Dr. Paul Naitdan. Dr. Franz Oppenheimer, LandtagSabaeordncier Zustizrat Waldstein.Alrona und Hauptmanu Earl Melchior. Dieses Komitee verwaltet die amenkanifchen Hilssgrlder. ES beschloß in jdie erreichbaren Gebiete Polen« ein* Kommission zu sende», dem Aufträge, an Ort und Stelle die BerhältMe zu prüfen. Die Kommission der die Herr« Dr. Paul Nathan. Rabbiner Dr. Fink, Hermann Struck, Dr. Eduard Heiman, und Herr Dr. Bernhard Kahn angehöreu, hat tu der Zeit vom 17. Februar bizu« 17. April vierRetfen uachPole» unternommen und zwar eine in den nördlich«, eine in d« mittlere» uno zwei in dev südlichen Teil Pol«». An» d« ausführlich« Berichten dieser Kommission sei folgende» hervorgehob«. r _ (Echt,» Air trafttt Mbatn. Asr»«ki1ische» 5ai*at»3«i«> Satin dijüdische» Goibasen ans dem Tiuppenübungsplatz £> a t ot ft a b t bei der Rqchiicht van der Eröffnung M ifr. Soldaten hei»« I, Dar»- ftapt schon hoch erfreu!, s« find fie sir diese Einrichlong »ach jrwdckngem Bestehen doppelt dankbar, «eil fie viele*. va< bat öoldatenleden erleichtert, und außerde« auch Be lege» heil zur Belä>lgu»a jüdische» Lebens hier finden. Hier ist aewifier» «t hen ein jüdisches Zeolnt« entstände», die Ka»erad»n fre»»d«» fiü an und Heise» einander, sie halten aber apch Kedetsversaitatlungr» ab. Und wie schön ist so ein Kreiiagadend. dr» eit Gotiesdteuft larangin,. via» Hirt die hefinische» Vt»ge und ist wenijften« sür ei»e» Ade»d »ieder einmal ganz i» der Eabdaifii«»u»a oersunkrn. Da« gibt ae»e skrasi »nd neue» Mni ssür den Dieoft der Lhoche. II ftdrft auch das Krsthalnn an de» jüdische» Pfiichten. Da durch deionderes Eutzegeu. komme« der Garnisouierwaliung den jüdische» Soldaten auch da» verkdftiguigsaeld In Hihe de« aügemeinen veipfieguttgosatzes »ergülei »iid, sollt» ma» auch au anderen Dncn nicht zigetsn, sür dir jüdischen kkaaieraden «leiche« j« erreichen. zßr m^rr« DeramiiMtii. Praatsnrker «ach achtmdchiger Sri'« traf der 'ajarrttjug wieder in Kr. «in. Er brachte Benot,»dcle nach dem Reseroelazarrtl viainkur und anderen hiefi>en Lazareiteu. An deu letzten Woche» kaunicu durch den Benin sür jüdifi se Krunkeopflegerinnen aefiisiele lb Kiste, und Baden aller >n HIefiger Privater unseren Truppen »nd de» Etappenkraul nthüuser» üderbrachl «erden. Der Zn» bleibt einiqc Tage bin |ur Reinigung uud Hnfiellung eine» Wage»« «nt Sthallung und Kühlung de« Proviant» im Sommer. . Ziichtli»-«. Zn Dortmuud Hai die SladivetwaUtsng eine ilnzahl rusfisher Zuden ul« Tramkvndukicure augcfiellt. iSchnider diese! sah die Leute persüulich da».) So in Deutschland! Sojiale Aktor,«. pit Jt«dk Merkt» »ko Erst». Dem vsaalfirat Berlin find lau» dem Brimüchmi« de« dienloer« Th. Mnnk-Polodam 300 l 00 vi. zugesallen, der Berliner »rmendirrktion 7.0 000 VI. au« «» vachlatz der Krau Helene Bosenlhal ged. Burchardl, L00k> Bl. vom Kommerzieural Hegmau» >»ndach, »000 VI. vom Pros, llfioritz Vkeyer-Berliu, je 3000 VI. oon i »ngenann m Bnluer» sür Bre»umuteria> an Iren, 4300 R von den öilhelm Müllerscheu Eheleuten sür die Berliner Würmehollen uud &00 VI. von der Kaisrnu sür Bedürftigem Snmt*. Ase. ^«tzrrri»»e»tzeim Zu dn gut besuchte» »rdeuilichen Mils ttedetvnsommlung de» Berrin» .Zsraelittsche« Lehrerinnenheim , die I» Hel« Eroü-Lichterselde, Lorlfirotze I'-'2o stattfand wurde» in dem Geschüft«derschl hauptsächlich die scheindar »er Kriegsardeil srrnftehredeu Ausgaben ermähnt. Inster dn Neuausnadwe van 2 alten Lehentnnen. die a» Stell« von r darch den Tod adderusree» ausgenommen werde» konnten, wurm» Flüchtlinge au» Oftpreutze» (Lehrerinnen) zum vortdergeheaden Ausenthalt »ud I > Erholongsdedüistlgr Im Erhalnug»- hei« ansgrnammeu. Die Insassinnen de» Hest»« detrtliaten sich an der allgrmeiur» Sirickardeil, indem fie üdn 100 Paar StrüMps« liefert». Wie i» jede« Haushalt, war auch i» da« Studium der Ernähreags-, Beleuchtung«- und BeftoM »an grdtzter Wichtigkeit. All» vd»»ent und de« Hest»« spreche, wir uuser» Da»! au«, daß dies« aln a» diesem Friedrelhos» der »üd» td». Hearieite Play, Vorsitze»»« de« Verein» .Israel. Lehrerinaenhei»'. Hknppretzelm sprach »nltuast I» der Krankfimer Loge^.Sdn die Kriegsausgade» dn wesdlichen Iugred i„d die ruagssrage.' _ U«ftt dnüschtk verxittA»-. ihm JtlH «» Keldmedei eine« Pasren Regipeut« dnichtei ». a. a» dir Seine« über eine „Briesiasche^ wie migi: Die jüdisch» Sattln hatten sie mir in Lodz a»ge. fertigt. „Sijt soll die Tasche Ih»e koste" erwjederte Edaim Laib^aas meiae Krage nach de« Prttie de« »»« gutem gelbbrause» Ledn gemacht» Brtesdewahrn«. „Trag» Sie die Tasäk i, gutn »elundhett, stet« mbt' sie derg» »ur gute Nachrichten I U daitsche Militär hat sich hier durch di« drei »alles Wach» sa gut d»Smm», da nehm» Sie dir Tasch' mit su» Daukdarkcit von 'aai arm» jüdisch» Sattln und zur Eri»»eru»g a» die Mikoiajewska I" Dott statt» wir in d» strei Vach» unsn» Lvdzer >us»tstalte« mit d» Bnvostnere 1» kttva« wie Kt»ndschasi geschloss». Aas d» belebten Sttatz» gab «« («it Tlnfichnheit »ehr, die Keschäst, statt» an dem siel« da, dezostiend» d»tsch» Militär eine grast«, gern gejrstege Knodschast. .Mbchle r« dach »ie »estr dir Stadt verlaste»', sttrle wo» täglich sag». Zrdmst, eines jchdnen Tage« muß« geschieh» sei». Dem Estaim Laib schenkte ich zmei Lichte und ' eine Tüte mit Salz. '< Röchele — sei» Tbchiettei» — bekam ei»» kräftig» Händedruck nebst «ine« «oldpapierch». So «»»che liebe Rachricht a»« der Heimat barg Estaim« Brtestasch,; fie war mir an« Herz gewachs», stk ist mir liest »ad wert,. — Estaim Lai»« Brieftasche — { Hafani. M, Itillvi («I» Me .tmKlefenate».* Der Oder. roststmn dn Orosht^n i«r. gtemeiud« Matts» Büchln hat vor Kurzem sür d» Sieg »»fern Waste» »,d sür d» daidig» Krieheusschlnh ein» Fasttttg angeordatt. Rach dem Fasttag vestchmwell» stch die Gläubig» im Tempel, »m rinn Predigt M vststerrabdiner« beizuwost»», in der er jene Srmffeplosen vermteille, die um n»e« matrrtel» vortetle» will» zum Schoben de« Batnlaude« uud der im Feld« ft«st»d» Saldai» Betrügerei«» verüdt stad». Diese Baterlaadsvnräter — meinst« n — straft» mir mtt u»serer Beroch»»». Diejenig» nutet ist»e», die uuserm Glaub» »»gestdr», betracht» «oft »ich! «estr als Zud», d»n sie hast» die aritzte, dir lchaterfte Sütsde degaug». Die Prrdigi »achte tieft» Entdreck. >««««. pM »meeillaMsch-MScha biksotomitä Hai neundi»,« gesetldel: »ach Ansfisch-Pole» 73.000, »ach Dnusch-Pvie» 73.0)0, »ach dem besetzt» CaUikn 230.000, »ach Gerdt» I3.0p0, nach Gtzri» IOjOOO, uaq Paläftma 80.000 Kraue». 1M00M Jtoaani tat der .Rrftrs-Fond' in Rewstark bi« MM 1. Apm sür stdische Krieg«»dlftid»de gesammell.