Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 9 (26.2.1915)
- Date
- 1915-02-26
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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*• Milche Polhyttma. Patriotismus und .Kriegsfürsorge. Breslau, öen 26. Jjtfrnor IM Br. 9 Uttattan ftdisch« Congteft. Me»ych»k, 33. Jänner. Daälteste jüdische Ionrnal .Tagdlott* hat die I^er eine» ollge»etnen jüdischen Conareffes aufgegriffen und fie |i" eindrücklich propoglrt. Es soll da»it ei» Korn« geschas »erden, dadie jüdische Frage behandelt und die Forderung de- Gesamt.Zudeniume» formultrt. Die gesamte Oeffentlichl begrüßt diese Aktion mit Vegeistnung. Dir »eisten führen! Persönlichkeiten haben ihre Mt»irkung zugesagt. Rabbiner Dr. Klein, ein Ungar, und Führer der konservativen ungi schen Juden in Newyort. schließt sich ebenfallder Sache Die PalÜstina-Krage soll ein wichtiger Gegenstand de-Kongri sein und «an hat daher die zionistische Organisation zur s Wirkung eingeladen. Dieser Kongreß wird von historischer deutuog sein. Der allgemeine jüdische Kongreß wird die Ansprüche Iudeutumes für den Friedenskongreß vor bereiten, wird dal streben» daß audiese« Kongreffe der legüimirte Vertreter I Judeotumehervorgehe und selbst, wenn auch der Anspr> auf einen besonderen Vertreter de< Fudentume» bei der Friedei konferenz nicht erfüllt wird, zumwdest in dem Kongreß seltft einen Ausdruck de- Willens de- /üdischen Volkegeschaffen haben, der seine Wirkung aus de» Gang der Verhandlung her Friedeuskonferrnz »icht verfehlen wird. > Hier wird jetzt für die Enteute Stimmung zu machen ge. sucht, indem schlimme Nachrichten über die Zerstörung her Kolonie« in Palästina und Ausweisung der Kolonisten vsrbreitet werde«. V Man bedenkt aber nicht, daß es gerade die jüdische Preise der Entente ist, welche die zionistische Sache bei der türkischen Regierung durch die im Rame» der junajüdischen Idee getriebene Agitation verdächtig macht. Die englischen Juden täten g»t daran, die PalLstina«Sachr nicht zu« politischen Instrument herabzowürdigen. (Ung. jüd. Zig.) Zeldpostbrles eines Vaters an sie reine». (OfftjicrfteOoertretrr Binmenthai, Posen, im 46. JnfanlerK.ftfi) B. . . . (BtfU. Kampsplatz) den 18. I. 15." Meine liebe grau, liebe Kinder! Kurz oor dem Abmarsih au» der Stelluag in» Onanier empfange ich mii großer Freude Eure iangemaeteie Nachricht, Freue mich insbesondere, daß Ihr meine plötzlich« Ausreise zue Trapp« gefaßt ausgennmmrn habt uad daß es Fach gul geht. Wen» man hier d,außen vor den, Feinde ist, soll man sich sreaeu, Mitwirken za können, den Feind vom eigenen Laote zurnckzuhalteu. Es ist gar zu schrecklich und freue ich mich heule, daß der Krieg nicht in unserem lieben Bateeland« ladt, Sitds, und Dörfer, Felder und Wälder sind verwüste! und die armen Einwohner irren obdachlos umher. Evrgt deshalb nicht »m «ich, soadern freut Euch!, daß Euer Manu und Baut mit wirkt,, da» Vaterland vor dem Eindruch seindlichelr Schareazu bewahren. Ganz besonders stolz dürft ihr aus meine kurze Tätigkeit im Felde sein, denn ich bin am 16. Innu «r zum eisernen Kreuz eingereicht fürTupserkeil. Der Borsall trug sich folgendermaßen zu r klm 16. morgens machten die Franzosen einen üderrascheiiden Angriff auf unsere Stellung und nahmen uns 2 Untris. osftzirrpoftrn weg. Einer dieser Posten war von meinem Zug» besetzt. Ach machte kurzer Hand mit gegen 10 Mann eine» Gegenangriff gegen den schon verschanzten Feind und Hub« den» selbe» dabei vollständig ausgeiieben. Acht Tote, 11 Verwundete und 6 nnvrrwundete Gefangene fielen dadei in meine Hände, während ich nur 2 Tote und l Berwundeten hatte. Der kom, «andierende General hat sich «tr gegenüber sehr lodand ausgesprochen nnd hat diese Tat als Beispiel für da« gaüze Korps hlagefteüt. Freue «ich außerordentlich ans da» elfer« Kreuz, «elchcs ich wvhi zu Kaisers Geburtstag bekommen «erd«. Geld mir alle mein« Lieden recht viele Mal« gegrüßt und tzekußt von Eure» Euch stet» liedhndende» Vater. Das Gold de« Vater lande. Eine MserlekntM»» i» Posdmünze» hat innerhalb eine- Zeitraumes von 6 Monaten der Stadtverordneteuad Stabsarzt Dr. Rudolf Jsaae bei der Reichöbank gegen Papiergeld etngewechfelt. Diese M einen einzelnen Sammler ganz außerordentliche Leistung — die durchschnittliche Summe beläuft sich für den Wochentag allein ans >666.67 M. — konnte nur durch die opferwillige und patriotisehe Beihilfe der zahlreichen Freunde und Bekannten ans allen Kreisen unserer Bevölkerung, insbesondere de- Ostens und Rordostevs zustande kommen. Demnächst wird bsabsichtigt, durch Mafien- Verbreitung eines Flugblattes .Ueder 2*/4 Milliarden bei der Reichsbank. 10 goldene Lehren für das Deutsche Volk 1914/15* bec immer stärker anwachseuden Goldsammluugsdewegung. besonders in Schul- und Lereinskreiseu eine noch stärkere Anregung zu geben. Bei den Postanstalteo des deutschen Reichefind in der Zeit vom 1 Januar bis 10. Februar «icht weniger als sechs Millionen Mark in Goldmünzen zur Ablieferung an die Reichsbank umgetauscht worden. Die Schülerinnen des Luisenlyzeums in Berlin haben innerhalb einer Woche etwas über 30 000 M. in Gold gesammelt. Eine einzige Klaffe brachte über 6000 M. zusammen. yanswett. Jfet Verein sitl sündiger fstMicher )üa»»m«rürr nn» ** »erdetr eisender in Hamburg hielt leine Generaioersammluog im Lvgenheim Hattungstrat« unter Vorsitz de« Herr» P. Heinemana ad. Der Boi sitzend« gedachte zunächst der »ns dem Feld« der Ehe« gefalle»«« Herrn, Gr. Prenzlau, d«S Architekten und Maurer» Ed. Löwe. Da» Andenken der Gefallenen wurde durch Erheben »an den Sitze» geehrt. Nach dem vom Vvrsttzende» er» stattete» Jahresbericht ist der Verein auch im verfloffeneu Jahr noch innen und außen stetig gewachsen. Trotz der wirtschaftlich schlechte» Log«, unter der auch da« jüdisch« Handwerk sch«»» zu leide» hatte, find dem Verein doch duich seine weiden! nnd »nsklörende Tätigkeit gr»ße ideeie Erfolge beschiede» g, wesen. Der Aahresdericht delonl dann weiter, daß das I' Vorurteil gegen da« jüdisch« Handwerk immer mehr zu schwini beginne, andererseits sei es aber auch di« Pflicht der Perri, Mitglieder, durch tüchtige Leistungen diese gute Metnnng schien zu helfe». Die Zahl der Berriasmllglieder *■-'— End« M »origen Jahres ISS., An« de» »»« K. „_ Herrn Gosse» erstatte«» Kässinlolcht war ,» «ntnehwe», de« Einnahmrn von »>S M. Ausgaben in Höh«»0, 75« gegenüberstanden, sodaß ei» Kaffeubestand von 186 M. Verdi Die Unterstütznngskaffe verfügt, trotzdem bei Ausdrnch des Krieg«» ein größerer veirag der Wohllätigkettlkomwissla» der venttchf Israelitischen Gemeinde sAdteituug Krieg «Hilfe) überwiese» wurde, noch über einen Gestand von 200 M. Der Bar, sitzende derichlete emgehend über di« wahlltligkeilsveranstnliung vom IS. Dezember,«» einen tleberschuß »o» 2150 M. ergebe» hat«, der der Kommission für da» Wohlsohrtsmesen der Deutsch» Jsroeiitischc» Gemeinde, Adteilung Kriegshilse überwiesen wnrde. vei den ooraenommen«» Vorstandswahl«» wurde der ousschetdend« erste Vorsitzende Herr Bht. Heinewana einstimmg wieder^ gewählt. Ebenso wurden die Herren Ph. Bolff und S. Blatt: als Vorstandsmitglieder durch Zorns wiedergewählt. n>i»tafyty}fe»e fflr alte Cent«. von Dr. Ham- Fröhlich. (Nachdruck verbotsu). Da bei alten Leuten die Wärmeerzeugung de» Körpert nicht mehr so regetrcchl von statten geht, ist für eine recht warme Bekleidung Gorge zu trage». Am besten erfülle» diesen Zweck wollen« Stusse Besonder« zur Unterkteiduiig sollten sie nasschUeßlich gewählt werden. Bei sehr strenger Kälte find auch mit Walle gefütterte Kleider zu empfehlen; jedoch sei darauf aufmerksam gemocht, daß die Wau« in lange getragenen Kleider» zusommendrückt und dann au» Mangel an Porosität ihren Zweck de« Warwhatlrns soft ganz vertiert. Solch« Kiridungsftücke müffen also wieder aasgelockert oder frisch gefüttert »erden. Für die Rocht ist sehr zweckmäßig ein recht lange» Hemd, welches auch die nateren Gliedmaße» einhüllt, und, wenn nsttg, eine bequeme Rachijacke, «eiche »der nirgends drücken darf, Uederhaupt sollzdie Kleidung nicht eng oder eiaschnüreud sein; denn da die Muskeln „ad Gefäße der Atleu »icht mehr so elastisch, find, köuuen schwere Kreislaufftiruugea entstehe». Mit.«echt gelle» warme Küß« als Hauptertoederai« der Gesuudheit, während kalte Füße da« erste Alarmfignal vieler Erkra». taugen dilde». Darnach hat sich besonder« die hier in Betracht kommende Altersklaffe zu richte». Warme wolleue Strümpfe, Filz, oder Pelzschuhe uud sogar eiue Wärmflasche, sowohl am Tag wie in der Nacht, siad durchaus angebracht. Gehen Greise bei kalte» Wetter au«, so sollen sie die llebertteider schon in der warme» Stube auziehe», damit diese sich uoch genügend mit Wärme »olsauge». .«ffenlnnd Trtuke» erhält Letb und Serie!' Diese alle Bolkewetsheil bade» »amentlich die Seniorr, der Menschheit tu beachten. Sie müsse» zu bestimmten Tageszeit! n die Mahlzetten innehaiten. auch wen» sie keine» Apjnlil, geschweige den» Hunger haden. Und'zwarijfiud ihnen fünf Mahlzeiten auaratni: eiste» und zweite» Frühstück, Mittagessen, Vesper nnd »dendbrot. Da sie jedeswal nur wenig zu genießea Pflege», mllffea sie de»'.Magens öfter» etwa« andiete». «eiche Raheuugsmttlei sind ihnen »m zutrtgtichfteuk Zantchst^müffe» günzlich »»«geschlossen weiden alle zähen und harten Speisen. Da da» Gebiß der Greise in »er lldgel »ehr «der weniger Lücken aufweist, können solch« Speise» »ur ganz uudallkammc» zerkleinert werden, uud e« entstehen dann gefährlich« Magendeschwrrde». Die Menge der Nahrung sei nie grnß, »eil der Magen »icht mehr viel bewältige» kann, aber der Gehnll sei möglichst konzentriert nnd nahrhaft. Daher werde» Fleischspeisen, namentlich im Sinter, wo der Leidesofen »ehr geheizt werde» muß, eine Haupttolle spiele. Besonder« paffend fürältere Leut« ist Ktlldsteisch als Eingemachte« »der Hach«als Krikandea» »der gefüllte Kalbsbrust. Zu vermeid«, find solche Fleischspeise», dse mtt viel pikanter Sauce, mtt Oel, Trüffel» uad andere» schmer verdaulichen Zutaten veisehenssiad. Fisch« dilde» für die Seniorenlasel eine mild«, augeuehm« Speise; nur dürtea sie nicht marinier«, grrincheil, oder mit Aspik, Sulz, Mayonnaise» jndereitel fria. Sehr schädlich ist harter, »Egerer uud alter, scharf riechender Käse, der geradezu als Gift wirken kan». Hüisenfrüchte paffe» nur bediuguugsweise, wen, st« nämlich frisch sgrün) sind, »der wenn sie als »ockeue Früchte, von Schale» uud Hülsen desrett, bieiia (als Pniree- »der schwach gesäuert genoffe» «erde». Bo» den^Brotsorle» eigne« sich am heften kveizenbrot, wenlger dagegen llkaggenbrot. Sehr zu empfehle» ist Zmiedack in Kakao, Thee oder Kaffee eingetauchl. vor diese, drei Gettänken, namentlich vor Kaffee werde» älter« Leute »ft gewarnt, »eil st« dadurch zu sehr ansgttegi würde». Die« ift «der keiue». weg« so schlimm, wenn man genügend Mich dazugießt und den Genuß derselben nicht üdertteid». Als »er Dichter-Phttasaph Fouteaelle gefragt morde, »d Kaffee »icht eiu Gift sei, «ttwonele er: .Jawohl, Kaff« ift ei, Gill, aber ei» sehr lttttg. lawe«. Ich nehme es scho» seil »0 Jahren.' Mn «der »ad Taffen dieser Getränke »erde, iw Stüter des» leicht friereude» Alte» stet« eiue wohltuende Wärme nnd Anregung oeriohea. vier möchte ich nur deujemge» Greise» erlaub«», welch« scha» T dleidt der »eiu. .Der »ei, ift dse Misch dar Alle,.' «ie in allem, s, »äffe» die werte» Alte, natürlich »ich im Watnaenaß. mäßig sein. .Go »an ntei bau», jjtttntt, »«lagt er Herzeiei»', jagl Sttach. „-4» Sn allgemeiti«, Stzeiseregel, seien noch folgnid« den vejohriesten der Menschheit «npsahla»; Man »ermcide sehe Ar»eltee.zßrfsr^. ». Jntnirntzütt« Für Mc in einer hies. Grnde heschäsiigte» 80 j S h. 11 b ( 1111 in« Polen gab dir Shnag.^beweiud« aw letzten Feeitaa ei, rituelle« Adenddrall Der Vorsitzende de« Vorstandes Herr Mo z Schlodler, Uetzes sich nicht nehme», an de» schün heraertchtetea Mahl« leilznnehme» und erklärte de» schwer vettoffrneu, daß für ihre rttnelle Beküftigang an sämtlichen Peßachiage» gesorgt sei. Der Vorstand ha« sür diesen Zweck eine» größere» Bettng bereitgeftrllt. StistAAffeA. Der i» München veifto-dene Kammerziental Molch Kirchdörfer ha« der isr. Kulinagemetnd« dortleidst de« Betrag »»» 7gr, 100 Mark testiert zur Unterstützung verarmter in München wvhnendrr Witwen, ohne Unterschied des Gioubens, sowie zur Zuweisung vo» Zuschiffen an die WohlläUgkettskaffe der Gemeinde und sür Uaicrftützung ,1er Jnftituttoae», dl, Eeziehungs- »nd sonstige gemeiuaütziae Zwecke verfolgen. V»sr» Am lS. April d. I. kommen die Zinsen »er Lvuis D. Jaffs'schr» Familienftistnng zur Veneilung. Bedürsliae Berwandtt de« Slisies haden sich schleunigst an de» Magistrat in Posen zu melden. Gefterreich. pi< gaNzisch«» IbwUin gegen Mt »se»«r ftdooäate»- tom« Zn de» Kreise» der »ach Wien gestüchieteu galizische» iftechidanwältt hat die Verordnung de« Zustizministennm«, detteffend die Sperrung de« Znznge« au«»trlger Advokaten »ach Wien große Erregung ausgeidst. Eine Plenarvrrjammlnng dieser Advokaten soll stattstad«» nnd «tue Deputation gewählt werden, die sich NM «ine Andienz dei de« Monarchen demerden nnd die Bitie um Außerkrastsetznag der Verordnung »nterdntte» wird. Die Prze»y«Ier Advokaten Irtte» Dienstag zu einer Besprechung i« Saale der nlederifterreichtsche» «dookattnkammer znsamwe». E« wird eine ledhafte Agitaiion dafür entfntte«, ia da» Justiz. Ministerium eine Maffendepntatton zu entsenden. — I» Wiener Blättern wird von dies«» Rdvokuten gegen den »tittftrrttllrn Schutz der Wiener Rechtsanwälte Stur« gelnnse«. Palästina. ftmertlanische» ^etenomtttektranoport «ich Vatäüina erlanttk Der .Nteuwe Notterdamsche Eonrant' derllhttt, »aß binnen kurzem ei» Schiff mit Vorräten für dse »olieidende Be. »ölkerung Palästina« nn» eiue« amerikanischen Hase» nach de» MiNellLndische» Meere geschickt mied. Die Regierungen »an England. "Feaakrrich und »er Türkei habe» .eiagewilltgl, daß da« Schiff in seiner freien Fahrt ^cht dehindert werten soll. - BnKittn. JHt Gmanzipakso» der -»den n»f «em' to»«««»»» Zttsedeniüngretz. Me»-H««t, ». Januar. Unter de» Namen .Jüdisches EmtuiziPatiaas-Kowtt«' hat sich hier unter de« Varfitz M Richter« Jako» S. Strahl ein Koniüs gttbttde«, da« dir öffentliche Meinung für eiue »irksawe Vertretung der Gleühterechtigung der Jode, in Men Länder» u»f dem kommenden Friede»«- kougreß »orderette» will. Man rechnet zwar nicht ans eine ostizieüe verttetnug der jüdische» Olesawtheu ans diesem Kongreß, w»ht »der damit, daß alle Kulturstaattn sich zum Nuwal« der jüdischen Sach« mache» »erd«», wenn Ihnen du» noiweudigste Material dazu geliefert mir». Da» Komttt ist iaierkonsessiouell und möchte zu thuUche» Akttane» in den andern Länder» »»regen. heiße nnd sehr knlte Speise, »der Getränke, namenUich t» rascher Aufeianntersalge. Eine Bauernregel sagt: Kali ans Hitz Macht »alt «nü Schwitz, San» »ns warm Hüll Kraft l« Er« Und »nch t« Dan». Man effe recht laaasn«. Mtt »olle« Magen gehe «an »icht zu Bette, aber auch »icht »It sorgeuvoge» Kopse zu Dt^e: .Zur Effenäzeit scheuch Sorg und Lei»!' Wen» je, so sehnt mau sich i» voe^schrtttenen Lebensalter nach ei«» rnhigea Ob dach, nch ei«« ge«trlich«» Heim. Man stade« keiae Fr«»»« «ehr n» de« längeren Anfenthalse in Reftanratinen nnd verg»tlck«»gsl»kale». n» liedste, »ZU ma» i» der ttante» Htusttchkrtt. Dies« dlidet für die Alte» die dehagttchft« Znfinchtftütte uor allen Schüdiichtetten nn» aesundheitswidrigc, Einflüste» de« rauhe» Winter«. Daher soft das KncBim der Wahang nach den Grundsätze» »er Hqgie« gen» geregett werde». Es d«rs nicht zu killt und »ich« z» war« sei»; I« Wahajimnme denage es lü Grad E.. i« Schl»fzl«»er 12 Grad il. Friere, Mc Ansnffc, ttntz. de», so «tge» sie sich Ueder wärmer All»«, »der ins vm« Ie«n, Ms «ehr heizt». Stet« sorg« man für rrichlsche Zufuhr «an frischer Auüeulust. Die AUe» möge» weder zu dicht am Ofe» sitze», »och zu dicht am Fenster oder mcnigilen« ichtere« »ach unten mtt dicken Decke» nerhänge» und sich »« de» Unter-! körper ei« Decks hülle». Adeud» sst es «» »che,, sie sttzn, ' ',ützt durch ei«, Lmpenschir», im Halddnkri nnd laffe, . m-, «ma« uarlese» »der spende» in leicht Plaudernde« Tn« Kinder» und E»6l» an» ihn» schier unerschspflichen vor, reicher Ledensersnhrnng. Willi« »»> »»smerksame Hingnte der Angehüllge» wird an solch« Inge» Winterabende» ein «rklärrnd Schi «ff de, Ledensadeu» »er Alte, werfen. Da», werde» ft« sich in ihrer Htnslichkett anch znsriede» nnd »ohiig .fühlen, »nt es wird sich an ihnen der SPrnch des Attmeisters' Goeihe dewchrheften: Der ift »» glückllchfte», er sei Etti Kdellg »«er «» Gerchzer, ts« In sei«» Hmffe »ahl derettet^fti