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Jüdische Volkszeitung · 1915-02-19 · 8 (19.2.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
8 (19.2.1915)
Date
1915-02-19
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Attisch« Pofoyttwft. Patriotismus und Kriegsfürsorge. Veert«, d«, s». gtbram (9(6. Sr. 8 K 2>ttsch« ltrirgrsüksorgr i> Sstpktig«,. Bänigoüerg, « F>dr. Di« abgelausrnen Krikgtmonote hooeu au die persönlich« Arbeiisleiftung wie au öle Geb«, ftwbiglrti unserer SemeiubemitgUeder große Anforderungen gestellt. Zu einer Besprechung, die unmittelbar »ach »eendi. )UH| de« «otlekdienstrs am Krieg«bettage (5. Bagnft) statt- «n», wurde uuter dem Romen .Jüdische« His«k-«i,re ISi«' ei» Komitee gebildet, dem die Eyuagogeugemciade. die ver» schtrdenen Wohiiäiigkelltvrreine uub einzelne Gemeiudkmitglieber »uuLchft nahezu 20000 Mark zur «ersügung stellen. Die Lage Köuigtberg» alt Grenzsestung in uumiltüborer Nähe de< Krttgüschauplaße« bot dem Komitee sofort Gelegenheit z» umsasteuder Tätigkeit. Die zahlreichen rutsijchen Glaubeuüae. Ödsten, die sich iu Kliniken oder zu ambulanter ärzllicher Be. Handlung hier aufhiellen. mußte« mit Audnahme der nichtttautpattsähigeu aus Anordnung der Behörde. aui militiri» scheu Rücksichten die Festung veilaffen, ebenso di« zahlreiche» jiidischen Badegäste aut Rußland. die iu den im Festuugägebiete delegenen Eeebiibern am Samlaudftrande von de« Au«, brach bet Krieget überrascht worden woreu. Zu diesen traten hinzu Krholuigtreiseude. die aut westlicher gelegenen Badeorieu auf der Hinreise nach Rußland nur noch bit Kbuigtberg gekommen waren, und eine grbhere Anzahl von jüdischen Gemüsebauer» au» Rußland, die alljährlich in bei» Sommermonaten vor den Toren der Stadt ihre« Gewerbe nachzugehen pflegten. Nach vielen Hunderten zählten diese Fremden, die i» der ersten Kriegtwoch« von hier sortgeschafft wurden. In der folgenden Woche mußten Huuderte vo» jumteil seit langer Zeit hier ou< sässtgen Mitgliedern unserer Gemeinde, die rusfisch« Slaaisaugehtrig« waren, Kbuigtberg ve, lassen. Dank der persdnllchea Fürsprache hervorragender Gemeiudeanlglieder uub angesehener »ichtjübischer Persönlichkeit«». die olelsach Entgegenkommen bei den Behörden fand, find die unvermeidlichen Härten dieser Maßregel» nach Möglichkeit gemildert worden. Do« Hilstkomüee hat di« »orübergeheud iuteruiertr» Fremde» verpflegt, die Abicisenben. soweit erforderlich, mit Geldmitteln versehen und »ach Möglichkeit die Fürsorge sür die zurückgeloffeuen Wohuungteiarrchtungen der Autgewieseuea übernommen. Gleichzeilig setzte di« Hilsttätigkeit sür die Familie», deren Ernährer zu he» Fahne» einberuseu waren, ei». Eiue neu« Sorg« wäre» lest der dritte» Augustwoche die zahlreichen Flüchtlinge, die vor der rusfischea Invasion hier Schutz suchten. Die Hilstarbcit der iuterkonsesfioaelen Flöchllingtsürsorge, an w«Ich« auch die jüdischen tzlüchilinge zunächst verwiese» wurden, hat uuser Komitee durch Gewährung vo» einmaligen und dauerudeu Unterstitzuoge» ergänzt. Für die Dauer der Herbstseiertage wurde sür die Flüchtlinge und sür di« zahlreiche» jüdische» Soldaten uuserer Besatzung sür Verpflegung gesorgt. Biele Famiiin tu »»lerer Gemeinde habe» sich ger» erboten, ten Soldaten tu ihre» Hause bi« Festtage zu bereite». Der Gottetbieuft am Reujadri- und Versähuuigttage glich säst eiuem Frldgottet- - lim»» t» bel^nru der kB»«-Biiß> Kautloge zur 8ersüg»»g gestellte» Räume» eiue rituell« Bolktküche eingerichtet worbe», zu Herr» Kosten da« allgemeine Komitee für die ostpreußtsche» Flüchtling« eine, je »ach der Anzahl der Bespeisten bemessenen Betrag — z ilweise 800 M.^wbcheutlich — beifteueNc. Iu der Bolktküche speise» auch einige Soldate» der httfigea Garuiso» für den Betrag «ou 20 Pfg. täglich. Für die Versorgung der Flüchlltoge mit Kleidung und Wäsche ist unsererseil« über bat von dem allgemeinen Komitee hinan» gileistrie Maß reichlich gesorgt worden. Größere Menge» von Kleidung uub Wäsch« find «n« sür diesen Zweck aut deu verschiedensten Testen bet Reichet alt Llebetgaden zugegangeu. Soweit diese Gabe» btt jetzt nicht verweudet worden stad, werde» ste bei der hoffentlich bald zu erwarteudeu Rückkehr der Flüchtlinge »u geeignet« Zentralstellen in der Provinz zur Verteilung gesandt werden. Der Gesamtiwtrag der von de» Jüdisch«, Htlselomiiee verautgablen Geldmittel bestes sich am I. Januar aus 88000 M. Durch die rusfisch« Jnvafioa find zahlreich« Piovinzgemeiubr» zurzeit vcrschwuude». ihre Beamte» mittelot geworde». Der Autschuß der Syaagogeugemeinde» Ostpreußen« wandte fich a» die WohUäligkett der Glaubentgenxsse» tm ganze» Baterlaud« und erhielt so die Mittel, den schwer geschädigten Beamte» ihre Gehälter zu zahle» »nd sie vor Rot zu schützen. Mit übaraschendem Erfolge ist die Uuterdttugung »ou Flüchstiugtkinberu iu jüdischen Familien de« Westen« i» die Wege geleitet worden. Selbste,stäadlich habe, sich Gemeinde, Wohltätigkeittvereiue »nd Privat« mit reiche» Spende» für alle allgemeine» Organisaliouen aus dem Gebiete der Kriegthilse deteUig». Ebenso find sie auch eifrige Mitarbeiter, zumal unser« Krauen i» dem »nftreugende, Dienst aus de» vahnhösen, namentlich bei den Truppentrautporten, bei der Ankunft Verwundeter nb bei der Bespeisuug der auch »achtt tu Riesenzüge» durchreisenden Flüchtliuge. S Die »e»e )U4ken»ttanra« •«* de» Misch« MitueckeütrA. Bielsach ist bi« Meinrurg verbrettei. »aß die vom jüschen Rilut gedotene» Brite. Barch«« «d Mazze«. der »ene» Bockverord»»», za» Opfer falle» müßten. Das ist jedoch »icht der Fall. Aus eiue dahingehende Anfrage hat der Borstaub »er Jüdtschea Gemeiude zu Berlin eiuem Mitarbeiter »er .Frris. Zig.' folgend« Auuvoet eriesttr Di« i» der neuen Back»rd»u»g vorgesehene Autnahme «n dem Verbot de» reine, Weizenmehl« dürste gegebenentast« auch sür Broie. bie^vom jüdische» Ritut gebot«, find, bewilligt werde». Ader sür diese, Barche« und Mazze». ist die Verwendung »ou reinrm Weizenmehl nicht vorgeschrieben, sonder» eine Beiwngung von Roggen- »der Kartoffelmehl gestattet. Die jüdisch« Gemeinde zu Berlin halte keinerlei veranlaffung, fich delhalb an die Behörde zu wende». Sie omerhält keine eigenen Bäckerei«», sonder» bezieht die sür ihr« Anstalten uotwenbigr» Mazze« au« einer bestimmte» Fabrik durch Vermittlung eine» Händler«. Werft». (WeßlUttgAeitekienprl i, de» Whtktzarmeutt) Eine Reihe unserer Beste» hatte fich wieder einmal in deu Dienst de« Wohllaut gestellt. Dietmal galt et der Abteilung Frauenuud Jugendsürsorg« der Kriegthilstkommisfio» der jüdischen Gemeinde, und die Veranstaltung »erlies in der autgezeichneteu Weise, wie et da« Piogramm verheiße» hatte. Paul Schramm leitete mit Ehopin de» Abend eiu. dann sang Alezaader Heinemann ,»ra" und .Belsazar' und später unter »ichteudenwollendem Beifall de» .Prinz Eugen' »nd .Friderica, Bei*. Barbara Miekley-Kemp bot Lieder von Schubert und — mit Peter llukel — den gwiegesang aut der , Wailür,'. Dem starken, ttefen Eindruck konnte man fich stlbft in der Philharmonie nicht entziehe». Pros. Grünfeld spielte Lewandowtktt Kol nid re und wußte fich »ach diesem Stück! noch zu einigen Zugabe» entschließen. Den »dead beschloß Herm. Vollen tim auf bat beste mit zeitgemäße» Dichtungen. UiziMi. Der isr. Jirnnenneret» b«, Mubnpeller V. sttezirste» veranstaltete am I«. d. M-, nachm, d Uhr im Pruuksaatt der Bester Llohd-Gesellschaft sMüria.Baltria-Gaff« 12) einen Künstlernachmittag, desse» Erlrägntt der Bereiu zur llnlerftützuug der durch de» Krieg bettoffenen Familie» verwenden wird. Da« reich« Programm wurde u. ». von folgenden Künstlerinue» , »ad Künstler» bestritte» : Marie Jtßai. Emma Komläst. Eugen Balaffa und Aladtr Sarkadi. Der Eiuttttttprei« deirtgi zwei! Kronen. *■*»<*. «ne .Würgertich« Me»s.' hat derl.Isroe. litisch-otthoboze Volktttlchvereia' jüngst eröffnet. Im Hause veffeitnyigoffe >8. wo fich die Speiicsäie diese« Verein« befinde», wird vom S. b. M. a»gesa»ge» Rachtmahl ausgelrageo, »nd zwar »ach Gaflhautatt. Da« Nachtmahl, bestehend ,,» Supp«. Gemüse mit Fletschaustage und Brot kostet 86 Heiler, für tefrW». M« >t«bü.i«m.-i»»chi^E »7—— WWD» W1 mh vIVI H wer Berel» bring» große materiell« Opfer und bittet die Goselkschaft. ihn z» unterstützen. 8» t» Bdfeni. Frncfiu-Fepfttz Ja wahrhaft menscheufteüublichei uud iatriotischer Weil« hat die Badedireftioa bet Kurorte« Treuest,- ieplitz ihre Hotel» uud Logierhtuser de» Flüchtlingen und »erlundete» Soldaten zur verfüguug gestellt. Et» rührige« komitee. an deffen Spitze Fra, Generaldirektor Dr. Arao, letzt, ist stet« bemüht, von de» Damen Zimmermaun uud Lippa uterstützt, allen Hilstbedürstige» mit Rat »ab Tat zur Beste n flehen. Ost ist «« schwer, bi« große Not der arme», beouerutwerlcu Flüchtlinge zu liudern. da« Leid aller verwundete» Krieger zu erieichter», »ad doch stnbeu diese B-danerutwerte» nicht genug Wortt de« Danke« uud der Anrrkenuuug. Unter de» verwundeten Soldaten befindet fich ei» glaubenttreoer Jude Hamen« Siegmund Sacht. Vater dreier Kinder, der, lest Beginn he« Kriege« im Felde stehend, auf dem südliche» Kriegtschauplatz sür sein musterhaste«. tapserrt Vorgehen anläßlich einer »ufllärungtpattouile zum Reserve-Zugtsührer ernannt uub Mit der filberne» Tapserkeitsmedaile erster Klaffe autgezetchuet wurde. Und so fiud viele Glaubeutgerofie» hier, die im Feld« ihre Pflicht voll »nd ganz erfüllt, unt »UN die heilkrtsttgeu Schwefel- Thermen gebrauchend, Heiinng und Linderung staden. Der Direktion und allen Person«,, 'welch« fich in ansop-ernder Weise in den Dienst dieser WohllttigkeU gestellt, sei hienust hittzlichst gedankt. _ Mein. Griffet. Eine schlichte Feier vereinke die deutschen Soldaten jüdischen Glauben« »»läßlich de« fftedurtttagt S. M. de« Kaiser«. Aus Auregung bet Vsstzlerstelvertteter« Baum au« Köln smobile« Armierung«-Bataillon E> versommelie» fich »- gesähr 100 Kameraden tp der Synagoge, in der durch dt« gütige Bermittluag de« Herrn Haaptmani Scheeler au» Elberfeld die Kircheumufik der Landsturnckapelle gleiche» Battatlon« der' Feier ei» besonder« weihevolle« Geprältt gad. Rach eiue» eiuleitrndea Ehoral wie« Herr Offizler-Slelleertreier Baum «ns bi« besoaberr Bedeutung diese« Tage« hi». Er sprach in schlichte», z» Herze» gehend«» Worte», alt Kamerad zu Kameraden, von der Liebe, die »n« alle mit unsere« Kaiser verbindet und betonte. daß gerade di« deutsche» Jade» in diese« Kriege gezeigt hätte», wie treu uud lest ste zu Kaiser »nd Reich stäuben. Zum Schlnß gab Herr Bau» der Hoffnung Antbruck, daß e« unserem Kaiser nach ruhmreichen Sieg« »och lange verg«n»t sein möge, in bauernde» Friede» zum Heil unsere« geliebte» Baterlauoe» wirke» zu ktnue». Rrch alljüdischer Sitte schloß di« erhebende Feier mit einem Kadbisch sür die im Kampf gefallene» Kamerobe». <Jsr. Gemeiudebl -Kdlnl. " SttftMfl«. JH< Emil Hlattzenau-Ktikt»»« hat aus Gennd Königlicher Ermächtiguug durch da« Preußische Slaattmiaifteitum ioebe» dt« Genchmtgung erholten. Die vom Geh. Baurat uud Generaldirektor Dr.-Jng. Emii Raiheoa», de» Direkioriam und bem llusstchierat der allgem. Elckirizitäts-Gesellschast gegrllndatt Stiftung bat de» Zweck, die Phyfikalisch-Techailch» Rnchöaustalt tu de» Stand zu setzen. Unteruehmuoae» auf de» Gebiett der Eleftrtzität uud de« Magnetit»»« zu strder» durch Gemiuuuug und Erhaltung ausgezetchaeier Kräfte, bukch lltemäheun» v«r Beihilfe» «a ihn Milgiiedcr uud stäubige» Milarbeiter zu Siudtenieiseu an gittch gnichttie »ustusteu i» Enrop» ober überseeische Stnute», sowie barch rechtzeilig» Beschaffung kostbarer Jnstrnmentt, für di« staatliche Mittel »ich! »crfizdar gemacht »erben ktnne». Die Stfftong ist zu Ehre» de« Begründer« der E.E.S., Emil Ratheuau, au seinem 7d.Geburt«- tag« begründet. — Da« vermöge» besteht aut 100000 >. i» Obligalianen der A.E.G. llebtt Me Verwendung der mt> sügdare» Mittel »nd btt llniegnng neuhinzuttrtender vermdge»«- bestanbteile deschlleßt ein verwalt»»g«e»t (8 Mitgl.), ihm gehdre» an: die jeweUigen Präsibeuie» de« Kuealorinm» der Phyllkalisch-Technilchen Reichtaukalt (au Borsttzeubers uub dieser selber, sowie ei» Mitglied de« Kuralorlum«. Ist, Hbnbapest ist «tu ö« Jahre alte, Iunmeiell«. »amen» Alfred Noseuftld geftorbeu. der sei» beleächlltche« Bermtge» humaulttttn uud kulturelle» Zwecke» ttstieet hat. So hiuttrtlcß er unler andere» der Bester tlrattttlscheu Kultutaemetub» »O0.000 K., der Akademie »er »iffruschafte» «0.000 «. 6h de, Ztusen diese« Kapital» soll all« ,«tt Iah« e» Peei« für ck» »iffenschaslliche« Thema au« dem lliediett de« Gesuadhetk«. wesen«, zur Berttiiuug grlaugrn. Mw fiMtat der HlemWMor -»»». Di« ,volk»> wacht" schrei»«! ,Die«ä»y»rter Inde» »oll«, 'ei, Watleuhau« grüüdeu, tu weichem tauseud durch den Krte, »erwalft« Ktgh» »ufuechme si»H» i»6»»', —>» dumertt ttfir ,tttt medrren Sette liefert mau Mottttt». »am« recht »U« Kinder M Wnffe» »erde». Sttk es mahl «ine »rüter« Hmchrioik' Die .Volk«wacht' solltt wiffru.daß di« «mrriänlsch«» «uutttoM. Llefrrantt» »Icht Jude» find. 1 - XaetttL JHi <MN- Attacke» in Rewoort h-he, -ine, .roten Mögen David'-Tag z» Gnnfte, der Wiener Flüchtlinge oeraustolttt. Mädchen oerkanken «uf »er Struße da« ritte jüdische »dzrichen. Der ReinGwt», drttäzt rroo Krone». WßUaMtßfft«. I» Rattonol-Theater fand «in Meeting statt, in weicher der gewesene jüdisch« D»»aabge»rdnett Dr. «ich. Lewt, sprach, «an »kichnett 20000 Dollar. Du« letzte dvuitg« Mertia, mgad 80000 D. Philadelphia hat doh-r in zwei Meeting» eiue Biertti Milli», Krone, GMHott.; MeMüsenbnAM, de» »«erillaplfiff«»-iÄ». Rach Remutfer Viäuermeibung«» hade» »w -uaesrheur» jütisch« Großkanfleutt Meueschewiß Biolher« in Eincinuatt 60000 Pfuud Mpzza für die jüdisch«, Krieg«a»ileide,d«» gesprnbtt. Di« «tzender deschloffen, hier«, »0000 Pfuud »och Pulästi», »nd 20000 Pinn» mich Rusfllch-Pole», Saltzte, »nd dem »beige, Vestrrretch-Uuaar» za nersrnden. *« gi!> »U sicher, datz »och vo» »»derer Seite derartig Stift,»ge, Gmachl «erben. Per jüdische Hetegttt«. Di« Jdoe «tue« befuubere» Ber- Irette« de« juoiiche» Botte« bei der kommend«, Friebrutkouserenz hat durch de. Beschloß »re Vlll. Eonmntio« »er lottavstische» Pmtle-Mon-Pattei in Ehiea», eiue, neuen Imputt ertangt. Dtt Partei Jat beflüloffe», ran «llgemeiue, jüdischen Kuagrrß ,» diesem Behuft einznberufe». pKUlßtK«. vte V*a$i**h*4f - Die umeriluutsche» Blätter nehme» rt für sicher «» »aß in Pattftin« ei» »ulouome« sübstche« Gemrinmese» mrichttt »erteu mir». Leite» Dtt Idee gmoinul über«» Mntntent btt pfatan »ou Robb. Dr. Stet». Artegooorirag ft» Mrret» für Misch« Geschtchtt »»» Eikerntnr. Radb. De. Stetn-Memel sprach dr» 2«. I. über de» Geboukengang brr Psalmen, «in« Red« in ernster Zeit. Die Psalmen laffn fich am besten »ach 8 Gesicht«, pwkteu gruppieren: Erste»«: Ueber die Weit uub ihr« Ereig- »tffe. Pf. 10« Ist att uolkudete« abgeruubete« Rnturgemälbe de« .Kolmo«' riuzlg dastehend. Di« Freude ou de« Ratur erfüll de» Plalmifte», dtt Iunigkeft, mit der sie betruchlet uud »nfgrfußk wild. Dir »offaffong der Natur all eiue »unbllche Eiuheti, Iu der alle einzelnen Teil« harmonisch iueinauber iretfeu, Eine« dem Ander» zu» Düse!» dintt, Eiue« de« luder» Dasein erhält, uud die »dllige »dhängigkeit der Rat« »om einige» Gatt, demjkchipfer de« Weltall«, »ird aaschaulich baegetuussvergl. auch.Ps. 22). Zweite»«: Dtt Psalme» üter M Menschenleden « beso»deren. Der Psalmift gidt i» Ps. 1« und 2« eiue kurze kräftigt Daesteluug de« «ihn, Menschntumt, .Wer redlich winkelt, Recht lut nnd Wahrheit i» seine» Herze» spricht'. Reva'ött Getantt» »nd Gefühtt, welch« an den Gegnsttndn dtt'.-o Letrn« »nd dieser Well im Beehtlentt z, Gott nub SitUichllll stehn, bringt der göttliche Sänger :n dichtrnfch-kiustlrrÄcher Form zn» »u«»r«k: er tbermindet dtt Kwcistt, «ich« dn» sich >, Kämpfe» dewepode Leben bn- Ken erheb«. Der Mnfch hat dn Dong zn» Wahn», ln und Schönen. Dttser Dreiklang wirb I» philosophischer Ast antaebeytet »nd bnrch Zttate tat Ploto« vergleich Wagn- «,d Roffeleukee, aus Prof. Sttinchall Drstnvio» über Seeie»- n»b Geiftrtvorgtuge behegt. Beifptttt an« der Werkstatt de« Kstustttr«, Plaftittr» IN» M»fiter« »erbildlichn da« Gayze, ,»» Lttb« »nd Wahrheit einander begeguen. küffen fich Gerrchnikesi und Friede».' Dritten«: Hebe« dn» vüikerttbn. Allge» ein menfchticher historischer Slinbpnnll, metcher fich »ns dtt geschichtliche «utwickeinng de« ift-ellüschn Botte« besteh» sM. 7», I0ö mb 106). 3» «,-niGpttG» Adftnfnun, t, zahirrichn Psalmen siegt über»! dtt Znoerfich» über dn Zmetfei. mit dtt Lehre M» der genchtt, BeeGllung tnech Gott trinmphittrt. Dtt Weiigefchfitpe ist da« Wellgericht. Hier oerdrrtta h, der Redner über dn GGNmärittn, -roßn Wndnnnkt her Weltgeschtchtt. in dem mffer rnhmreiche« »entsch«» Bakerud eine» ^rechte, Kamps führ«. Dtt fchnühn Ztttt »nü dtt ltt» Triebe lmserrr Fttn», tu Ost m>» West schtt^rn». »» Ml er »nie, anberrm U>I»>fm>»«n »«» von Rntzimeü Sta ■»n »nsügtt» Unrechte« nub nift dn Gott »er Rmhe «», r nnser Dnilchiaud „» sei»- «erüündttn sinreich ta» dem ÄÄ mjaktch «Uxtnt üb pkrüfttG merbe Dntschland «ine» ückitchn Frittte» nkGGUgehn. ,Dtt »tt Träun ttn, rrbn mll Freude» nute,'; .Ich ertzeb« «ttmAuae, »» dn erpn. m tan mtt Hllse kommt', «uttßllch de« dom» itba GeüitttKage« »uferel glorreichn Kaiser« schloß der Laseine» forunmüntett», frei gesprnchnen. denkmüntne» »Sta cktt eiue» «rßeündn Gemö für Kaffer »G Rmch, tt,ütt gange Bersummfllu« stehend rwhürie. Dtt »nhttrich« »hüeerschast pllee reichn Beffull de» B»rtnG»0«». l

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