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Jüdische Volkszeitung · 1915-02-05 · 6 (5.2.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
6 (5.2.1915)
Date
1915-02-05
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Amtliche Bekanntmachungen. OrtMig M »oimfaM U kn «OKiiikt Synagoge, fflT Ben Inhalt 8e» Inseratantallo Kann bi« Redaktion den Lesern gegenüber Keinerlei Verantwortung übernehmen. Bekanntmacliims. Am der voa au rcrwdtaUe Joseph Gotthelfschen Stiftung“ •oltM Supeodiea ea jUieek* SmdW—de der ■edl- JsritpradiMx, die ia d— Provtarea Oder PoilB feborae sind, vergeb-ta Ueldeaa— »iod Uter HelfAstug der aednrts- . .. vkaote, da, tmmatrtkmUUoneeebetau. eowle Hfl» (nptrpIflP: etaea fiel,»' ud JedOrfUgKetttteQgnlssea di» vUultil 10. Hdrz er. — ob« eiasnreieheo. sin oder Sehjselen •reelaa, l. Febreer I9»5. Per yorctaritaSynagoge-6«Bdnte. Oeffentlieho Sitzung derReprlsentanten-Vtrsammlung viGnarng. Om 9. Febraar IMS, aachmitugi 4 Übr im Siuong—mI WelUtr—M 14. Der Klntrttt bt, —weit der Bus reicht, nnr gegen Votteigaag einer ia «BeereiB Bar—a ia Empf»aC *« aebaMadea Biatrittekart« geettUot. Breda*. d— A Febraar 15(5. Der Vorsitzende der Reprfteentantea-VernftmmiuBg. Getreide ttoii MehlomAe Nur solch« Vorrat« sind von der An. zeigepflicht ansgenommcn, die heute schon von der Kriegsgetreldegescllschast in besondere Lagerräume gebracht find. Alle Vorräte, die fSr di« Krlei getreidrgeellschaft angrioift oder ' schlag»ah»i werde« fi«d, oder «och bei« rasdwirt. yä«dler, No«missio«Sr oder Müller lager«, fi,d von diese« a>r»j«iae«. rerla«, I. Februar 1915. $tr 9tigif(rit hies. SBnigL hiutstlinä RrjideiDdl. I. A. vr. ^Vv^osr. find nach de» Stande vom l. Kebraar 1915 im Deutschen Sketche auf Anordnnng des Vundesrat» dem iS. 4a»»ar 1915 «ab eaf Grand der für da, stöntgretch Prrahe* da za erlaffen«» snnistertehe» N»sfS-rvug»an- »nfaa, anznzelgra. Darch d,e Anknahme feie, die ia der Stadt_!t, befindliche» Cerrite va» Letze». 8egge» allriv Oder »tt anderer Kracht Gemischt, »ad Hafer, sinnlich aach aa-edroschea. Leizen-, Ragge».. Haferam» Serfienmeh! ersaht »erdea. die sich t» der Nacht vom gl. Za, aar za« 1 Kebraar 1915 t» Gematzrta» brr 'z> lagabfa verpfitchtete» befanden ha de». va» der »fl "lerrit« ca gedraschene» Getretd >a<ftat nicht über Gat Haltung det metbmfg find derrett verrät« ca g, •btt a» Mehl, Me pwt Arataei ti steigen. Wer twnrUR «f» Ufr nt tii M Mtoft M ‘ •ctfhnuM i» artrrfSrrl Die Kuafühnaf der Ziblang wird tn Stadt w« Magistrat and der Gridet detzarde g< bnaizfl. 9Ht den erforderlichen Matz nahmen z« La». fRtznmg der Arbeiten Ist da» Statifitfche »mt beaastragt Die Zähinng gefchletzt aach de» tt Gottgetrevtere» »ad »trd ta diesen geleitet a— de» GoktzetkoWmtffare». DU verbräche für die Anzeige» nebst Aulettuwg »erdea de« Hausbesitzern oder deren Sielvertrrtern darch Schntzleate die spttefien» a» A Kedraar zngesteät mti de» Ersuche» »« sofortige verteil ang an ü( Haushaltungen, Anstalten und GefchiftLinhaber i» Grandstich Der dt» dahin die Genannten Drachsache» nicht erhalte« hat, ist verpflichtet. sie alsbald in de» zufiäudtgen PaUzetKammtflariat za sardera Dre Tn Feige ist entsprechend der Raleita,g anszusKLen na» spätesten» dt» zum 5. Kedraar an den Hau»- besitz»! »der dessen SleAeertreter abzugede», van de« st« darch Schutz*»!« dt» ». Kedraar «dg eh oll »ird. Wer die geserderie Anzeige »Ich« t» der gesetzte» Mrtst aernttmarttt. eher »er ».sseaMch »»rtcht ge ad« saaeCftAaMi« Aagasra »»acht, »ird »il fttftegate »ta i» « 9U««Ua aber «tt ftetdstrese »ia z, 1508 M GeOras». SrnUa, de» t9. Zaaaar 1915. ver Magistrat hiesiger llö«igl. ha»pt- ««ö Sesi—ysiadi. Willi vr. Magier Handelsmühle« und Mehlhändler Mit de« veginn de» 1. Kedraar 1915 find auch vres-ldte i» vefitze der hiestgen Bäcker and Konditore« defindlichea verrät« von Weizenmehl. Nazgenmehl, Hafer- »ehl und Gersten«ehl für die Stadtgemetnde vre-lau GefchtagaeG»«, someit ste bei dem einzelnen vesttzer . einen Doppelzentner Üderst^aen. An dem deschlagn nadarten Weht dürfen die Vecker und Aenditare» ohue b] 0* wafne Zustimmung keine Veränderungen vornehmen, auch nicht durch NechtsgeschLste darüber verfügen. Di« Veßtzer find ^doch bei Strafe verpflichtet, die zur Erder hiesige» Handelsmühle» und sofort in di Händler befindliche« Vorräte von Leizenmehl, Noggen- Unterstützung .. ‘ ** fft» --* die i« Gemahrfa» und Gersten«eht »zeht, Hafermehl »ad Gerstea«eht für die viadkae-IZ »eiare vreslaa defchlagnahmt, sa«et» sie nicht nach - Ls, der E-nndedraisverardnnrg über die Negeinag de» Verkehr» mit Vtatgetrerd« and Mehl asm iS. Aamtar 1915 ean ter tzeschlagnahme befrei! stad. Die Ha»dela»2hle» MM.» Ä and Händler ahne unsere Zi-stinmmag an de» die Hand genommen »erden. Za unserer . tg und znr Darchiühraag der erfordersichen [Latznahmen Halen »ir »ach tz 3S der Verordnung deschloffen, sofort eine» Ansschutz unter dem Namen Stadtvertrilmgimuschuh in» tkebe» z, rasen, der fich an* V rtrrtorn der BehSrde», der beteiligten Berufe and SaLverftändige« zusammensetzen so». Z» diese, Aoaschntz treten al« vktt- " ‘ ■ ' die Herren Sl^Ltverordneten Mu>rdan. Aaistr, Seite »nd Diener, se'ner die Henen . . Heymai n, «aufmann kida». BLckerodermeister Miebach. Saufmoen Gama, Direktor Reich. Krau üä« »erer LattheS. Bürgermeister Dr Trentin, die Herren StadtrLte Birke. Prefcher, Dr. Lagner. Magistrat»- affestor Dr. Kad.s, je ei» Vertreter de» Herrn NegierungS-Präfidentea und de» Herrn Poliset-Präfidenten, somle der unter« tckmete Oderbürgermeister. Den Vorsitz führt Herr Stadttat Dr. Wagner. Mreaka», dea tt. Januar 1915. ver Magistrat Zaläfffg ist e», datz ste an Stele einer Mehlart eine " » » and«« veriatzeru. »ar di« vargeschriese« M e » g « darf »ich« GGeischrltta» »erde«. Diese Vekanntmachaag habe» auch Me Bäcker und KanMtare» z» beachten, die Mehl verkanfen. Stettten, de» 10. Januar 1915. ver defchiagnahmle, Mehle keine verärdernaaen varvehme» avch lÄ'sgeschäftltch nicht »der ste verfügen. Sie find fedach bei Sttafe Verpflichtet, die znr Ccbaltnr*g de» ^oirX,5fV Metz««» erfarderltche» Handlanae» varzunehme». - Lratz der Bifchlagvohmr dürfen die Haubettmühien nnd Ht'dler monatlich «ehl 1-«» »ar Hälfte der Menge veräatzer». die sie tn der Zeit vom l. bi» etnschitetzltch td Zanaar 19,5 ktaflrch geltefen haben Mtt Hefäagnla Ma z» el»e» -ehre aber »tt chetbsttafe Ni z» lbbbb ft »ird gestraft, »er bichest Wprtchritte» zimibertzaabett E» ist daher Vnbedtngl aalme»biA datz die Händler und Havdeidnchhlen ataflUfb ermUtel», »ieoid Mehl sie in der Zeit oam l. die hiesiger tiSaigl hanpt- «>» Neßde^liadt vr. Trenti» Vr. wag«« 8t. V. ls/15. pi«chas.§ym,goge HfvlklrM* 45, k*+9**t*tt*. abrsM 5 Lhr nar 21P2 .-tn» pi früh 7 , nachm 4*/« „ Sch atz abends 5» An den j früh 7 Ldchentagensadend» 5 , r.awa noawn nn«5 . '«rio rna r'inr nruo Unterricht i» Hebräischen, Vorbereitung für den Gottesdienst and mt* sta. A»abUd»»g f« Marbel«, »sb Havrtz. Merlefe». DieSynagage übernimmt da» Aabbtsch, /tchtbre»»«, »«b Hcht»rttt»a» »ährend de» rrauerjayre» und ,v Zatzrmte». Edensomirdda» Mebächt»Uin der Spnag^e m aMradttUAeLcr Leise durch die üblichen Gebete abgehalten. Geiegenhen ist im Lraoerja-sre und an de» Jahrzeiteu vorzabete». ^agrzette» bitte» mir am PmmU» vorher beim Gatt«abie«st «gzmmMbe». Allskigkpstllht Uersntterung von ArolAelreide« Die Kerfütternng pan Brije« iDiikl Hb Sptli), Soggen, »Dein ober »it «Iberer Kricht gemixt, mch nagebrosche«, ist r verboten! I»mibertza»dt»»ge» »erbe» mit Mekäagnla »ia ,» einem Kahre aber arit Geldstrafe »ia za Ib stov Ast sestraft i 7 n. Mthlnonätkn.^"^.»". >. Der Magistrat hleftger llönigliche« Hauptu. Nrfide«zstadt M«tti», ,$t. 3S»j»re. $ ööckn nab Lov-itoren Nehl» erforderlichen Handluage» vorzu- und Sanata Kratz tz« WeschtäDOMtzme dürfen Bäcker gerlditoren täglich Mehl aersecke», aber »Ichl ' MtzkttttU derUMgge» M«»ge, btt sta ä» btt chettj»»» l. Ata ettuchkletz0ch 15. -a»»ar Ibis b»vch. K»i I lchMttäch ttgtlch verbchche» Gabe». F ■ Mtt Geftagnta Ma ta «tan» Aatzr aber Gesbstres« bia z» IstOstst M »me* die Mächea »ab ne— JUabttare» getkasl, bi« gegen diese Mertchrifte» verdarch stäche». Ga ist daher aa»e»tagt Rotmeadig. dach bi« ' »Mer »ab Aanbttore» sofort feststeste», »ifid »acht ste b»rchsch»ittNch «ägkich t» btt Aeit »om 1. »ia Mafchltetzkich 15. Ka»»ar Ibl» verbranchl gaben, damit st« »ich« »»eGr aerbackle». ala gO»e» erta»»t ist. G» ist zulässig, anfieüe einer Veylart eine andere zn verbacken, nnr bi« v-rgeschriebene Hsteng« bars ^iicht stberfchritte» »erbe». Someit die Bäcker »nd Kanditore» Meßt verkanfen, habe» sie unsere an die Mehlhündlcr »nd Handelimüh. len gerichtete Bekauntmachang zu beachten. Mreaka». den 80. Januar 1915. ver Magistrat hiesiger Kftrigl. tzempt- «nt 8tsi-««jsiai>t vr. Lre«ti» vr wag«er (8A V. 19/15). ÄMkrlküvlissMsslhvß. In der Vandesral-Verordnung zur Negelung de« Verkehr» mit Brotgetreide und Mehl vom -5 Januar mit Gesä»g»ia »ia z» 5 Waaal 1915 »erden den AammmialverdSnde» umfangreiche Aas- »ia z» 1500 Märst »«straft gaben zvgetetlt. Zu»befa»dere liegt ihnen nach § 54 a. O die Negeluag best verdraudl» der BortLte «d Mit dem Beginn de» 1. Kebraar 1915 find aach Die Vorbereitung und Aa»führung dieser Aufgaben mutz». Isesrnar 1915 in straft. an ‘ Mreaka» den 4. Kebruar l9l> Der hiesiger Riigl. Hinpln. Mailing vr. Wagner. MaUi«g Vr. Wagner Meran Angaoadmea Balm, «it gat. AMecblu», Sedet, bot domerer jti. Familie In >SfKQ allrtuteheader Ben oder Verne (eicht htmgenhrank) er. I—2 Ki RN nlnl|an Pptisn. IiMm St dalaamar Im L Stock, yrotaarj BnlkM, alek. UaM, tn (MSor Lnft. nlhara»I. Wfbb, fjal laatifi Willi PtaiaaU I.Meeb.l] der Mererdaaag dea M»adeareta »s« 95 ichcrutid unserer Vrotversorgung! Aufgrund de« § 58 der VuvdeSratSyerordnung über die Regelung de« Verkehr» mit Brotgetreide und Mehl vom 95. Januar 1915 ordnen «tr mit Genehmigung de« Herrn Regteruags-Präfidenten felgender an: S i. Roggenbrot darf nur ln Stücken von rin oder ein. undeinhalb »der zwei Kilogramm hergestellt werden. E» darf nur bereitet werden: a) al» ch-Mrat: an» höchsten» neunundfiebzig Bcwichtrteilea Roggen mehl» jeder zvgelaffenen HerstellungdaN und mindestenZ einundzwanzig Sewichtßletlm startoffelflocken, starioffeiwaizmehl« oder startoffelstLrkemehl«. An die Stelle dieser einundzwanzig Gewichtsteile könne» mindesten« einundvierzig Sewtchtsteile gequetschter oder geriebener startoffetn treten. Statt startoffel kann Gerftenmehl, Hafermehl, Retsmehl »der Gerstenschrot ia deiselben Menge wie startoffelflocken verwendet werden. I i) WoALornsrot: au» Roggenmehl, zu deffea Herstellung der Roggen bi» zu mehr al» dretunbneunzig vom Hunbrrt durchgemahlen ist. § r- Deizenbrot darf nur nach in der Korm von Semmel hergestellt «erden und nur in Stücken von neunzrg Gramm Leiggewicht. Mereite» fawie dt« Asgas« va» WtijtmHl is bat Mar» von HärmGen» Zipfer», st»stppek» »fm ist aerstate». r» Al» Kuchen im Sinne dieser Auordvung gilt jede Vackware, zu deren Bereittma auf neiutzig GewichtSteile Mehl oder «»hlattiger Stoffe «ehr al» insgesamt zehn GewichlSieile Zucker. Eier oder Butter veruzendei w-'rden \) Die Bereitung von Kuchen aus Teigen mtt Zusatz von Hefe. Backpulver »der anderen sSockerungSmMeln ist verboten. Die Hcrstestang von Zwieback bleibt jedoch erlaubt. Zwieback ist nach Gewicht zu oet Die Bereitung von Kuchen au» Blätter- (Splitterteig ist nur insoweit gestattet, als da» Gewicht bei dazu verwendeten Leige» nicht m.hr als die Hölfre de» fertigen stachen» beträgt. Pie Marfchrift z» ft giU für /»anaGaklänge» gkeichtt Weife »ie für Mstckereie» and Aondiloreien fam>« eadere gemersklch« Metrie»« Mäistereie« «ab JUabUerriea ist verböte» i» Je natzaklänge» aber gemerbtiche» Getriebe» GergeßeLt« Aachen teige anaz»backe» r.4 Den hiesigen Händlern, Handel imühlen, Bäckern 6.8. Man Der Jtfanflohneyfnne 15 Akte £entnants- streiche 2 Aite. LuaUpid y. Schlicht Peru: JCriegsschan tos Ost nnd West| Stadt'Cheatcr. Soontaa, 8. Februar, 5 Ubr , Wla Kleln-Elaa du Christkind soeben ging 7', Ihr: Dia lastlffao Weiber Ton Windsor Dieoatafr, 9. Februar, 8 Uhr FJfftros Hoehzelt Mittwoch, 10. Febr., 8 Uhr äldft vRadames: Kammer*. Jallowker/ DonnenUjr, l1, 8 Uhr Hoffmanns ErzAblaogen >>>anabeo<l 13. Febr. 8 Uhr Fr& DIetoIo 'onntag 14 Febrnsr, 8 Uhr Wie Kleto-Bls» das Christkind soeben ging 7'/, Uhr: KöDlgsktnder R»» Aach bei Stoekschn apfen hilft sofort Atrabllin- Schnupfenpulver (ge*, ffeacb. Nr. 38210.) Aerztl. empfohlen. Flasche 1,50 Schachtel 4 50 Pf Lkktzl. grtf. 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