Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 2 (8.1.1915)
- Date
- 1915-01-08
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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jaMMctMtytonf. Hr. 2 Vff«x« Srt«f m ,,lh« iMttttni tztdn»" ix Ue» Q«rt*). Ach brfomnt int Rrlb, no ich alt SabHncr fit die jüdssche» Soldaten einer denlschen »rma tätig di», die Nachricht zugesandt, daß in Ihre« Statt« eine Notiz gestanden Hali«, die die bekannten Laten der Nnffe» in Nato«, über die s. Z, da» Berliner Lageblatt berichtet hat, in ihrer elementaren vncht 1 abznschwäch«, und die Schuld »an de» Urheber» abzulenken! sucht. Ich bi» der eigentliche Autor jene« Berichtet, habe also | an seinem Inhalt und Schicksal all» Interesse und erland« mir : daher, Ihne, hiermit feierlich »nd mit de» ganzen Lrnst »nserer blutige» Zeit zu wiederholen: St ist leider buchstäblich wahr! Di« Russe» haben in Radom st unschuldige Inden ohne Bericht und ohne Urteil aufgehängt, darunter eine» Mann, — den Sohn de« in ganz Polen berühmten Alexander Rebbe, — der »on ’ der ganzen Gemeinde wie et» Heiliger oerehr« wnrde, der seine; Lage hinter de« Talmud fitzend »nd seinen frommen Bedanken! »achgridelnd, in bescheidener Zurückhaltung »nd Selbst»«- I tiesnng »erbrachte und fich nicht kümmerte nm die Händel dieser Leit, Ich selbst habe Gelegenheit gehabt, eine der »»-; glücklichen Witwen in Radom zu sprechen, Basteinert und starr in ihrem Schmerz saß fie »or mir; mlt einer Ruh«, die mir dal Herz ergriff, nahm fie ihr grausiges Geschick als eine Fügung Gotte« hi», und, wenn da» zerrissene Herz anffchreten wollte »or wahnsinnige« Weh, lehrte fie ihr frommer Sin», in Gottet Name» zu dulde» und fich seinem Wille» zu fügen. Und mit einem »er»dsen Zucken um den Mund erzählte fie mir mit gedämpfter Klimme »o» de» namenlosen Unglück, dat fie getroffen, und den Männern die durch Henknhand gefalle» : Mein Schwager — der Sohn de« Alexander Redde — war ein edler Mensch, eine Me Natur, ein gittlicher Mann! Warum man sie hängt« k — Kragen Sie den polnischen Denunzianten, der diesen dreifachen Mord aus de» Gewissen hat. Ueberhaupt dat Herz krampst fich mir zusammen, wenn ich hier in Pole» sehe und hdre, welch entsetzlich« Gewalttaten an de» Juden im Hause diese« Krieget »on den Rnffen »erübt worden find und tagtäglich oerübt werden. Die Pogrome früherer Zeiten find ei» Nicht« gegen die rasend« Ber- »ichtuug jüdischerHänser u» d jü disch e» Leb ent, »i« mit dem russische» Heere fich durch ganz Polen wälzt, mit ihm »orwärtt mit ihm rückwärt« geht und et begleitet wie ein drohen der Schatten, In mehr alt 215 Ortschafte» wurde dtther pogromiert, »nd et ist kein Ende diese« Schrecken» j abznsehen. Ich will aber in« Einzelne gehen und Ihnen Latsachen berichten, nackte Latsachen, deren Sucht fich niemand wird »aichtiehen ktnneu und die fich durch keinerlei Schönfärberei au» «er Seit schassen lassen. j In Atafchew wurden am Janm Kippur I I Inden in Lallst , und Kittel in da Synagoge »nsgehängt, >, In Akodowa wnrden 2 der angesehenste» Inden an eine» Freitag Abend, alt die Jude» an« da Synagoge kamen, am Balkon de» eignen Hanse« ansgeknLpst, nachdem die Frau de«, einen selber die Stricke hatte herbelhole» müsse», 24 Stunde» mnßte» di« Seichen hänge» bleiben und die Juden der Nachbarschaft durfte» die Fensterläden »ich« schließe», damit fie fich dem entsetzlichen Anblick nicht entzögen, stuf die Brust hatte man den Getöteten eine» Zettel mH der Auffchrift geheftet: Gehängt, weil fie ein Drei-Rnbelftück nicht Wechsel» wollten. In Aenqge« war «ine Bürgerwehr eingerichtet, in da 70 •/, Juden organisiert waren. Al» da» rassische MUitär »ach L. kam, wurden sämtliche Inden sofort an« da Miliz eutfernt,! und in derselben Nach« haben Kosaken geplündert und mißhan- , delt — nur in jüdische» Häusern. > I» Achibköwic« haben sich jüdisch« Mädchen in den Pi> licn Teich gewoiten, weil fie geschändet wordrn waren und diese Schmach nicht dnrcht Lebe» trage» wollten. In Gstrowice forderten die Kosaken die Autlieferung des Rabbina» Zabdik ilalischa, da gehängt Waben snlte, weil n angeblich die Oesterreich« beginsttat hätte. Ja Wirklich keil war er zusammen mit dem polnischen Geistlichen den tstar, , und den deutschen Lrnppe» sowie früh« den rusfische» entgegen » gegangen und hatte um schonende Behaodtang da Eiawohua aedete», Da da Rabbina fich versteckt hielt, warteten die Kosaken den haannahenb«« Zaum Kippur ab «nt umpingelten die Synagoge, um dort den Rabbina gefangen zu nehmen, Alt fie im Begriff warea, in dat Bethau« etazudiingen, zogen die Deutschen in O. ei», und die Kosaken flüchteten, nachdem fie »orha Han» »nd Hof det Rabbiner» zerstört hatte». Am 4, Dezember, während de« Kreitag->be»d-G»ttetdienfte», kam in Hkekrtüa» da Gonoeraenr mü Polizisten in die Sy- \ nagoge, ließ sämtliche Lorirolle» LU» da heiligen Lad« att-! fernen und diese nach einem geheime» Telepho» durchsuchen, i d»r die Inden dort untagebrach« hätte». *) Dieser .Offene Vlies', een »>« Herr »add. De, »Itynr ie», »o« «»dz I»i vaiffenUichu», zvfchlckl, oerdtmt die »eile-- »adreitnng lu ver -esnrnien Preffe, da er i» Irina einsachra Schi»«»», da TaNrchen die ,a»ze vardarei da ruiülche» Herben in erschütternder Weise ver! kl»,-» fährt, Red Jm Felde. vrerla». de« 8. Jaxx« fstsS. J» gdnttm wurden l&O Juden alt Spione »nhaftet »nd nach Warschau ^schleppt. An» Apra^ow, Hfirwlchto», Mialodrzeg, Awongorod, «L Käiernewice und vielen audae» Orten wurde» Jude» fortgejag«, In Küiernewtee traf fie da Autweisungsbefehl am Freitag-Aiead, alt fie gaade die Sabbathlichta angezündet hatte». Und so gingen die 10 000 Ekler, newica Jude» «u« ihre» Häusern, ließe» Licht und Ehalloh zurück und zogen, da Rabbina an ihrer Spitze, hinaut in« Dunkel da Nacht, Di« Grodzitker Inden wollten fich nach Warschau wenden »nd baten durch ein« Deputatton um Grlanbnit, j Da Genaal hieß fie nach dem linken Weichselufa gehen, und,! da fie ihm antwortete», dat wäre datselbe wie in die Weichsel j gehen, meint« a zynisch: dat wäre da» allerbeste. > I» ^»wirz wurde» 2 junge Juden, Eandberg und Kränkei aut Zgierz, wegen angeblich« Spionage nach dorhaiga Ba» stümmeluug det einen Lusaehängt; datselbe Lot wurde dem angesehenen Getreidehändla Moses Lipschitz'zuTest, weil a — »or dem Kriege! — »ach Deutschland Geschäfte gemacht hatte, I» Ztechaw« tLudlina Gon» ) wurden ir. Oktoba78Juden an einem Lage wegen .Spionage' aufgehängt. In Asamastaw <L»blina Gouv.j wurden viele Häusa eia. geäschert. Die Juden (200 Familien) zum großen Teil mit Frauen und Kinder» »ernichttt. In ^od, find 15000 Kleinhändla ihr« Hab« daanbt und zu BetUern gemacht worde», Lodz» Krauen wollte» ihre verwundeten Männa in de» Lazaretten in Petasburg uud Moskau besuche». Et wnrde ihnen »erboten, weil diese Städte nicht im Anfiedlungtriyon liegen, I» Adnnata Istok» wurden sämtlicheFraue» undMädche» geschändet. , Selbst eine Wbchnerin am dritten Tage ihr« Niederkunft, und Kiada von 5 und « Jahren blieben nicht verschont. Eine Kran, deren Mann im Kriege war, starb an den Folgen j ein« Vergewaltigung, Bald darauf kehrte der Mann vai «undet heim. Er fand sei, Kind ohne Mutter und sein« Frau > »on einem .Kameraden' zu Lode geschändet. Die« ein kurz« >»»schnitt aut dem Bild« da nnerhtrten Iudenversolgunae» hia z, Land«, dat ich in seine» markantesten Züge» Ihne, wieda,»geben für meine Pflicht halte, für «eine Pflicht gegenäba der Wahrheit, da Kultur und dem Judentum; denn ,Du sollstnicht stehe» bleidens bei dem Blute deine» Nächsten,' ] Lodz den 24. Dezember 1914. Plast» Jtt. Arthur Levy, j. At. im Felde, Sirichlt aafetet zü-g«sßlich«A. Aekdrattiner pr, Aetnstok» ^e»i». Ein« »erehrl. Schrtftleitnng da Jüdischen Loltzeitung! zu Breslau | stelle^ ich tba meine bitherige Tätigkeit den folgende» ,»-s sammenfaffende, Bericht zur Bafügnna, welch« da Zensur; mein« Vorgesetzte» Behörde, da Etappeninspektio» III, »ntalag und ihr Einverständnis erhielt, Mitte Oktoba erhielt ich meine Bestallung, welch« mir die jüdisch- Seelsorge i» Bereich einet Armeeoderkommando« zuwie». Ach, Lage darauf meldete ichmich bei dem Har, Oberquartiameister da Arm«. Nachdem ich mich wenig« Lage an da Front au'gehaltrn, wählte ich mir de» Sitz da Etappeninspektion zu« dauernde» Standort, Bon hia au« gelang et mir, mich in vabältnitmäßig tiqn Zat einzuardeite» und mindeste»» fest Anfang »ovemba eine vollkommen gaegelte Lätlgkeit zu entfalten. Ich richtete mein Augenmerk desonda« darauf, in sämtlichen «orpt »ein« Arm« jüdische Gottesdienste znstandeznbriugen. Ich fahre setzt zweimal wöchentlich hinaus und halte übaall die And-chte», i «lch« durch Korptbrfeh, angefagt Wade», in bestimmten Ab-! ständen von acht oda viazeya Lagen ab. Hauptsächlich für I die Truppen Kri Front bestimm, — nur einmal bi»ha b«.! räumte ich «ne» Gottetdieust autschließlich für di« Kolonne» an, — finden fie meist in katholische» Kirchen statt, die ant- »ahmsloi n» Bereich da feindliche» Artillerie liegen; et wider» fuhr mir jedoch «st ein einzige« Mal, daß in ei, Dorf, in! dem ich meine Andacht soeben beendigt hatte, ftanzöfische Granaten hiueiustogen. Die Besuchsziffa schwank», wie sich von selbst, »ersteht, und läßt fich »ich, einheitlich feftstelle», Bielfach war ich imstande an die fünfzig Mann um mich zu scharen. Wofern die Lerhältnisse e« gestatten, pflege ich am Schluß da Gottesdienste z» den Feuerstellungen der Artillerie und den Schützengräben »orzugehen, um unabkdmmlich« Mannschaften auszusuchen. Ja der Etappe sehe ich an jedem Sabbath Gottetdieust an. Für meine Fahrten zur Front wird mir ei» Kraftwagen zur Verfügung gestellt; im übrigen bin ich für den Besuch von Kolouneu und Lazaretten auf mein Gelpann angewiesen, Di« Lazarette mein« Arm« konzentriere, fich in da Hauptsache auf drei Orte. Die meisten und größte» finden fich im Etappen hauptort, an welchem ich stationiert dt»; meine Kranken, die hier liege», vermag Ich deshalb am öftesten, d, h. dreimal in da Woche, »ufznsuchen, Für di« Fohrt »ach den vrr Mesch»«sü — tefn Mesch»««-. lSchluß) Erziht»»» von I d a v a r b e r. . War dal ei» Frendentag in da Familie! Dankbare» Sazent gegen Gott begingen ihn die glücklich«, Mtern. "stg Arme wurden gereift, ebensoviel« reich beschenk». "> nicht nur de, Sohn wiedagewonne», a brachte -ne Locht«, eia Mädchen aut autrm jüdische» *1« Eigenschaften, die das Leben letentwat la»d entstammen, ™ 'V . sagte da alt« Gelber einst, alt '' laßen zu sein« Frau, .auch ^u wär« »nt für dat ganz« ' ih, nicht setae Ba- 1 3» gar viele», »Väter nach. «eise» lasse,; da Raiioualitätrnhada hat anfgehört, Ba- ««ichlichung, Lutz»«, Ueberhebung, find da Stärke, Einfachheit, Bescheideiheil gewichen, di« sonst »ft wegen chra Putzsucht »erspottae, schwachgeistigcn Frauen haben fich alt da» starke Geschlecht erwiese», dem »ngeteille Anerkennung zu Test wird. Sind dat nicht schöne Eriolge?' .Mir geht da» Herz auf', sagte begeistert Frau Geld« ,»>„ ich daran denke, daß nnsa Bernhard n», bald-* Da wurde die Tür geöffnet »nd Hauptmann Bernhard Geld« gestützt ans de. Arm Dr. Bthm't trat ei». Die aste» Leute Ware» wie von eine« Freudentaumel besangen, | I» Ihrem Glücke bemerkte» fie nicht, daß eine junge Dame schüchtern an da Lire stehend, die Träne» trocknete, die üba die schöne, Wangen ^edarollte». .Meine Paista' sag« setzt fich umwendend da Hanpt- »en»; »nd dat schön«, pmg« Mädchen, dat vol tnniga Rühs andere» beide» Orte» setzte ich zwei Wochentage fest, die ich »ach Möglichkeit innehalte. Ich verteile in den Lazaretten gleichwie ba meinen Gottesdiensten jüdische Zeitungen, die mir »euerdtng» von den Redaktionen reichlich zugehen. Ich nehme auch mit, «at ich sonst an Tageszeitungen und Journalen auftreibe. Ich habe et garnicht nötig «einen Kranke» einzuschärsen die Lektüre, die fie genoffea, weitcrwandan zu. lassen , wenn ich wiedertomme, kann ich zu meiner Freude wahrnchmcn, wie «eine Schriften auf den Betten eifrigst ringsum studiert waden. Die ganz rückwärts gelegenen Lazarette, die fich wird« vornehmstch in einer Stadt zusammendrängen, kan» ich nur selten, wenn eine günstige Gelegenheit fich bietet, durchwandan. In vorzüglich« Hochachtung Pr, Fleintzok» ^ewi», r-fdratti»« der lll. Irma, vrrichtr tmferer Sol-at««. Ilnfa S-ützargrate» »nd E»»rlter, den 29, 12, 14. Seit ein paar Tagen haben wir eine neue Stellung, Wir liegen jetzt vor dem, »on deu Franzosen besetzte» Dorfe B, ungefähr 14 diu vor der Feste B, So eine Belagaung ist das reinste Hbhlenleben, Dir dringen immer 2 Tage in Stellung und 2 Tage im Quartier zu. Das Quartier ist ein vom Kriege stark mitgenommene« Dorf S. Jedes Fenster zerschlagen oda geplatzt durch die Artillnie, Hier kommt ei auch sehr oft »or, daß die Franzosen uns das bischen Ruhe nicht gdnneu und ein paar Granaten herschicken. Dann muß alles mit Sack und Pack den Ort valaffen, di« da Har Franzose fich ausgeschoffen hat. Getroffen hat er fast niemals. Also man kann sagen mit Sack und Pack, denn die vielen Weihnachtspackcte und Liebesgaben, 2 »da noch mehr hat jebaMann zu schleppen, wollen doch auch verzehrt werde». Wir Unteroffiziere haben eine sehr schöne Stube erwischt, aba ohne Tische und Stühle. Diese haben wir uns aba au» Brettern zusammengedrechselt. Diese Stube ist eine lustige Sommerwohnung gewesen, keine Tür und keine Fensta, Jetzt haben wir aba alles schön in Ordnung gebracht. In den ganzen Dörfern sieht man keinen Ösen, nur offeue Kamine, wenn man fich wärmen will, brennt man vom beinahe an und hinten stiert man. Da ist es im Schützengraben beinahe schön«. Jede Gruppe hat einen Unterstand, in welche Oefen hineingebaut find, alte Eimer, Milchkannen usw, haben dazu Verwendung gefunden. Da Echützengrabm selbst bittet ein Bild dagrößtm Saubakeit; da find Waffaabstußgräden, Gewehrstützen eingebaut. Sogar 2 .W. C,' find vorhanden. Jeden morgen ist 2 Stunden Arbeitszeit, da wird da Graben in Ordnung gebracht, Dann verkriechen fich die Leute in ihre Höhlen, nur dt« Posten find zu sehen, diele dürfen aba den Kops nicht zu hoch nehme», sonst gibt et sofort feindliches Feuer. Alles andere spielt Karte» oda Mundharmonika oda schläft und träumt von da Heimat, In da Nacht ist natürlich au Schlafen gar» üicht zu denke», dann ist alles schußbaeit. Sollten dieffsttAEM» mtaaa hia »erfuche» durchzubrechen, dann waden wir ihnen eine» schönen Empfang bereiten. Heute Nacht gehe ich Patrouille in das »on deu Franzosen besetzte Dorf B. und wade ihnen darüber im nächsten Brief berichten. Besten Gruß Max Feldmann, Untoffz, d. Res, VI. Korps I I, Res, Division 8. 156, v«fSr»«r>»-tA, Hlerki», Da im Nov, v. I, mit dem Eisernen Kreuz erster Klaffe ausgezeichnete Seminarlehrer S e n d e r «on der itr, Lehra-BildungSanstalt in Balin, Bizefeldwebel im Resave-Jas. Reg, Nr, 24, ist laut A, E, O. vom 24, Dezb, zum Leutnant da Laadw,-Jns, I, Aufgeb, befördert worden, <«agl, Jüd, Bolksztg., 1914 Nr. 48, (Gif. Kr, Nr, 710). Mit Patent von gleichem Tage ist auch der Bizefeldwebel Lewy v. Landw. Juf,>Reg, Rr, 18 zum Leutnant da Land«,- Ins, I. Ausgeb, befördert worden, ferner JultutEpstein a. Königtbag, lvagl, Nr, 1 d, Ztg, >915, Eis, Kr, uata Nr. 1301). Zum Bicewachtmeista (I. Garde-Drag.-R.) wurde Dr, Art, S ch t » l a a k, Kammergerichttreferendar, Sohn des Justlzr, Adolf Echönlank, Berlin-Kchinebag, zum Feldwebelleutnant Kfm, Martin Posna aus Kosel befdrdat. k. Hkofe», DerLandwehrmann Philipp S n o p e k wurde alt Nachtschleich-Patrouille auSgeschickt und ging gegen die Russe» vor. Da a einen rusfischen Soldatenmantel trug und gut polnisch spricht, gelang es ihw, durch feindliche Posten durchzubrechen und in» Lagn zu kommen, Hia orientierte er fich üb« die Lage und Stärke des Feindes, Rach einigen Stunde» kam n Wieda bei den Unser» an und wurde freudig empfange». Er erfiattcte Bericht, «urd« für seine mutige Lat aelol» und «hielt da» Eiserne Kreuz, <8agl. 1914, Nr. 51, Eis. Kreuz Nr. 1125). Aamtznrg, Herr Leo Körniger, Odakantor am Tempel, derzeit ln Krakau als Leutnant eingcrückt, wurde zum Oberleutnant ernannt. t rang dem Wiedersehen da Glücklichen zugeschaut, bei da Haut »ehmeod, führte a fie den Eltern za, .Meine Locht«! Geliebte Locht« I' jubelte Frau Gelb«, . während ihr Gatte segnend beide Hände auf da» Haupt det schöne» Mädchen» legt« und seine» Segrntspruch lies ge- I rührten Herzens sprach, — wenige Woche» spät« wurde die Hochzeit des glücklichen Paare« gefeiert; die Trauung fand im Seitenftettn Tempel statt. Hauptmann Gelber, dem ein Schuß den Arm valetzt hatte, wurde superarbitriert; a wirkt alt Eommandant einet Reserve-Spitalt in Wien, Mt viel Gutes und wird in seinem Wirke» von sein« schönen frommen Frau unterstützt, deren Lieb« »nd Hingebung ihn dem Iudeutumr zurückgewonnen hat.