Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 1 (1.1.1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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bi-; ID-isch« volkjtitog. m eslauer Lokal-Anzeiger, vnrla». de» l Z«mar MS. Er . | vaittsag»»g. Sür die zahreichea io Vrcslau anwesenden verwundeie» v»d kiaoken Soldaten hat der Magistrat der Königliche» Haupl- «rd «efidenzftodt Breslau 10000 M. als «eihnachlsspeude zur Verfügung gestellt und der .Verband der vaterländischen Kravenvereine der Provinz Schlesien* hat diese Summe noch mn ein Na«haste» erhöht. Dadurch ist et möglich geworden, jedem der in Breslau, zum Teil fern von ihrer Heimat «eilenden verwundeten oder kranken Heeeresongehörigen einekethnachisfrende zu bereiten. Den hochherzigen Spenderinnen und Spendern und ollen denjenigen, dieHch um diese BesLetrung verdient gemacht haben, sprecheich im Namen der so freundlich Bedachten für ihre Gaben herzlichsten Dank aut. Aresln», den 25. Dezember 1914. ». -Hatsch.. __Pe»erale»1».»t ul -«»».»d.»t I ve« y«id«niod fürs vattrla»- starb«»: SL« 20. Itj. i. gelblaj. i. Dü. 6. Folg, « 30. II. erlitt, verwund.: tzally Hortheine^/ Unteroff. i. Res.-Inf.-Rgt. U6, ält. Sohn v. W S.. Dallstr. 2t. 525 I6. I2, a. d. Folgen e. Erkrankg. auf d. östl. Kriegtschaupl. : Dr. «cd. Oskar Magen. Sanitättoff. i. l. Srmeek.. Augenarzt. Redakt. d. ärztl. vereint, blattet. «. H. i. *. <5. .viadrina-, M %; d. Seich, d. Kämpfe, d. d. Bretl. Serzte im letzt. Jahrzehnt, durchzufechten hatten, ist eng mit seinem Namen verknüpft Beerdigt a. d. Friedhof Lodeftraße. Var eifern« llreuz erhielt«»: 1385 Dr, mrd, Erich SI e'e m a n i, Aff.-Arzl b Stade b. Res. Train. Abt. H-, rr hot sich o. 2«. Aug. b. Longwyoa kreiw, erdoten, Verwund. a. d. hest. Granatfeuer herauszuholen, Rosentholastr. 1b/17. Sohn d. vrrst. Stadtvaordn. Hrtar. £ . Kattowitz. 1886 Dr, mrd. Arthur OI l r» d o r s s, Stob«, u, Rgt,- Arzt, b. II. Ziel. Feld-An.-Rgt., r. Krankt., Zahnarzt u. Epezialarzl für Mundkrankheiten, Gartenftr. 88 II. 1887 Brrnhard Oschin «kq, Obaavotheker b. Zi. d. 8, »rmak, Inh. b. Kürst Bülow-Droaerre Optßstraße 82, Wohnungtttwttzstruße 4SI. Erhielt ». «i(. Sr. am 24. 12., wett er fl' bei trindlichrn Uederfällen be« Lazarett« in Baren »r« deiöator» ansgezrichntt ha«. 1888 vr. zur. Salt kternberg, Blzewachttnstr. b. Zi. t. 8^ vragoner-ZIgt. (Oels-Namslau), b. Petrisa», hat sich stttchtst v->lö,!LrJ4ist*n desoad. anituiitit. > >t t B. §. «f. *r. vorgescht.; «erichts-Affeflar, Sohn », Kommerz-Rot« Aböls St., Softanirn-Allre 28.2b, <BgI. 81». 1381 Heinrich Jang. Lohn b. »erst. Kfm«. Jsaae I. gtb. in Bresla», hat bricit» In Brlgie», Frankreich ». Ostprrußen gekämpsr, rrh. d. Eis. Sr, am 26, 12, i, Ruß!., o. ». 2 Seiten vergeschlagea, v. s. Rrltmstr. u. v. Arzt), 1389 Dr. Adolf Grneßer, Uoterarjl b. Gardr-Res.» Corps, in Solen Lohn brb Sanitäisrat Dr, Sam., Berliner» Platz 22. Ernannt za Feld Krregsgrrichtsräler. strnonnt za Feldkriegsgaichtsrälen Berichtsaffeffor Dr. Hermann Babt, die Rechtsanwälte Richter u. Dr, Weih, Werktetze» d. gold, danr. MMtärvadieastkreaz i. Sl. b. Oderapoiheter Dr, Phil, Stefan Jul rofin «kl, Sohn d. Dr, Berlhold I, _ vir Lhn»g »« §tabw«orb»t1e»>v»i1t«hrrr. Mrr»l»n, 29. Dezember. Zn der henligen letzten Sitzung biefr» Jahre« erfolgte bei Ablchieb be* langjäh ri gen Stadt» ero rbnete n. Vorsteher«. Geh. Jnftizr«!« Dr, Kreunb, Stadttorordnete und Magistrolsmitgliedrr waren Im Schmucke der Amt«- kette erschienen, der Stuhl de« Vorsteher« und der Borftandslisch warrn mit Girlanden geschmückt, auf dem Platze de« Scheidenden stand ein prächtiger Blumenstrauß. Geheimrat Kreunb wurde von den Eiadt». Bischof u. Dr. Toeplitz leterlich in den Saal rmd aus seine» Platz geleitet. Ihm gegenüber nahm «er Vorsteher-Stellvertreter, Znftizrat Dr. Pericker, umgeben von den übrigen Mitgliedern de« Borstande«, AnsftrOung nnd richtrte nameu« der Brrsammlnng nnd ihrer 3 Gruppe» etwa folgende Adschied«w»rte an den Scheidenden: „Hochverehrter Herr GeheimZal! Bon den Persöolichkesten, die im Jahre 1871 in ihr Amt eingesührt wurde», find Sie der einzige Uederledende und stehen heute znm letzten Male «vr dem Sessel, von welchem Sie 28 Jahre da« Zepter in der Versammlung gesührt baden. Wir Hoden hente der während ler langen Zell Ihrer »m««dauer sich angehäusteu großen Verdienste zu gedenken, die Sie Sich tm Dienste der Stadl Breslau rrworde» üben, Sir Hoden, «I« wir Ihren 1kl, Gednrt«rag feierten, Jdue» da« Ehrendürgerrechr der Stadt vre«lan verliehen, nnd wir Hoden, al« Sie da« seltene Kest de« 2b jährigen Jubiläum« ali Sladtverordnelen-Barfteher beginge», dafür gesorgt, daß in aller Zaknnst Ihr Rome sestgelegt wird, indem wir eine Stiftung ans Ihre» 8!ame» schusen. Wir stehe» henie var Ihnen, um Abschied zu nehmen, nnd habe» diele« Mal, um unser,, Dank zu dezeugeu, eine A d r e ff e gewählt, die folgendermaßen la rtet: .Dem Ehrenbürger nnd Stadtverotdnetenvorsteher «an Brrsla» Geh, Jnstizrat Dr, Wilhelm Solomon Krennd. I» dieser Stunde de« Abschiede« nahen wir nn« Ihnen, de«, .Vorsteher der Stadtverordneten-Bersammlung, mit de. weg»» Herzen, Zn die Ewpfindnng de« Danke«, »aß e« nn« Mtgtorat gewesen lft, Sit s» lange den Unser» zu nenne», mischt sich da« daage Gefühl, daß mit Ihrem Scheiden an« dem Ambe, dessen Stabe Sie 44 Jahre gewesen find, etwa« llnwrederdringlrche« verloren gehe. daearj Rech Alt Denn w» wäre »och ei» Man» gleich Ahnen, in defie» erstaunlichem Gedächlniffe die Schicksale »nserer Sladt, ihre Murichinnge», Dinge nnd Menschen, an« Vergangenheit nnd Gegenwart lebendig find, de» anch ei» jede« »nserer ehrwürdige» vürgerhänsa seine Geschichte erzählt!!»d zn dres-r einzigartige» Bertranlhest mit alle» Gegennnd Ausgabe» unserer städtischen Wirksamkeit gesellte Ihnen eine »»gewöhnliche Aedeitsfrendtgkeit nnd Pflichtn Große, wie im Steine». Obwohl Sie sonst schon mit der und rhrenamllicher Tätigkeit überbürdet waren, Sie neben de» Präfidinlgrichüsren Jahrzehnte hindurch rfiß in de» arbeitsreichste» Auslchüff-, unserer Bersamm- Hier trat immer wieder sene Weilheit und Siarheit de« hervor, die Sie dnrch alle trübenden Schleier dindnrch esen der Sache ersafien ließ, jener starke und stolze igteirsstn», der kein Ansehen der Perlon oder Panel und nicht zuletzt jene schlich:-, an« gütiger Seele quellende bet W-len«, die alle p-astnlichen Gegner enlwaffieie. k-o konnlen Sie stch da« dvde Ansehen und da» abseitige Zutrauen enve-d-n, daa Sie in den SlanW setzle, die R-chte und Kreibeilen unserer Sdlperschost nach innen wie nach außen mir Würde z» wahre», die zerftrenlen Srtste zu sammeln, die Slrestenton zu vereinigen und dasGnte aüezert kraftnoll z» ldrdern. Al« Sie »or 44 Jahre» durch da» venrauen der Bürgerschast in unsere Berlnrnmluna dernsen wurde», durchdranfte ein »nverglelchlicher K,ÜHIing«ft»rm unser Baterlond. Wenige Woche» nach Zdree Elnsührung wurden in Versailles die deutschen Stämme zu neuer Relchteinhel« zusammengeschmiedet! — >uch heute klirrt e« wieder ringtim von Waffen. Gegen eine Welt von Wid-rsachern muß da« deutsche Volk die Er» rung,schalten jener großen Zelt verteidige»! Seine» deffeeen Wu» ch wüßten wir deshalb in dieser schicksalsschwerru Stunde auszasprechü, al« daß e« Ihnen nnd nn» »och »erginnl sein mdchle, jenen glückliche» Tag z» schaue», an dem Sieg und Krielstn erstritte» ist, an dem da» Deutsche Reich zu erhähiem Glanze emparstelal und fich »ene Slrtme der Wohlfahrt, wie ln atze deutschen Lande, so anch t» die alte Oberstadt erateßc», fe mit Stotz Ihren Edrendürger nenn» nnd die Zhitm und Wirken allezeit ein dankbare« Gedenke» bewahre» Vresla», am 2», Dezember 1214 Die Stadtvezordnetenversammlnng,' heimrat Freund »ahm fie entgegen nnd wandte stch an die Versammlung mil folgender Rede: .Hochverehrle Henen Kollege»! Sie »lese» mit »allem darauf hl», daß ich einer »an de» wenige» dl», die da« resla», l» alle» seine» Dlurlchlunge» gekonnt habe». Zch mdchle daran anknüpfen. Ich habe da« ckUr-Breslau grkannr, oder Ich habe mil großer Krende gesehen, wie da« Breslau gew chde» ist, wie wrr e« heute sehe». Es ist doppelt I» groß gewi iden, »ach seinem Umfange, nnd e« ist in feinem Woh^ Paule gewachsen. Ich habe io« alle« ezwoge» nnd ich habe mir lesagt, da« Bresla» von damal» ist hente l» dir Einmohnev- «ohl BaMcft so |rti temnrbm, jaln» m»talt»t» w* ^lfflge» Glll« r sind verm-tzri worden nnd »ach nnd »ach find wir daelngi »achseg i» We Reihe der deutsche, Großstädte. Mit jedem »e»e: Jahre habe» wir nn» neue Anfgaden stelle» müssen: wir Hoden die vorhandene» oertlesen mäße», ,»d alle« daa, wo» wir geleistet Hoden, da« lft für einen, der da« tlleste Breslau gesannl hat, rin Gia«»ft«d großer Ktrnd«. Sir habe,, fich meiner >idel««srendlgkril wohlwoüend erinnert. An da« , lederten di» ich gewöhnt, oder wen» ich mir anch sage» laste, darf, daß ich meine Ardellskraft in de» Dienst dar Stadt gestellt habe, so muß ich mir doch die Krage »oriege» und dl- Einschränkung machen, was »ermag denn al»Stadtverordnete»« Borseher ohne die Sladt»er»rd»eten.Versammlung I und je mehr ich nachgedacht habe, nmsamehr dl» ich z» der llrdrrze»gn»g gekoi rmrn, daß rin einzelner sehr wenig vermag, »nd daß «r zur l seiftuvg großer Ausgabe» Kräfte heranziehe» muß. Er kann da« nur, wen» er bemüht ist, gerecht z» sei», keine» zu bevorzuge» und keine» zu oerletze». Und wen» mir da« ge. lnngr» Ist, I» lft da» für mich die höchste Krende. Dankbar« krit mpfinde ich de, Herren gegenüber, die ohne Rücksicht ans eigen - »Olteile diesem Gadanti» gefolgt fi^, daß et nur gilt, Me J trifte zu sammeln, zu eine», zu »arsihne», nnd so nutzbar zu machen. So habe ich Me Anfßade de« Stadt»er»edne4e»> Vorstehtr» ausgesaßt. Und wen» Uh errrent mir sage» lasse» darf,! daß ich ardelt«tre»M, gewesen dl», daß ich bemüht war, die Gegensätze zu einige», so habe ich geta», wa» Sie mtt t» den Rahmestlleln Ihrer Urkunde angerechnel habe». Wir dürfen aber in einer solch feierliche» Stunde nicht üdenrrideu. Zch dank« ZH»Ü dafür, oder nur, well ich weiß, daß t« gut gemeint ist. Meine Herren! Als ich hier elnttal, war da« Deutsche Reich »och nicht geglündet, aber der siegreiche Kampf, de» mir damals aussochlen, einigle da« Reich. Wir leben in diesem Aug-ndiick in einer der bewegteste, Zeile», »nd wir habe» olden Wunsch und die Hoffnung, daß wir et »och erleben, daß Me Macht de« Deutsche» Reiche« nach einem siegreiche» Kampfe erhol en nnd gestärkt werde, damit auch »»«, nnd denen, die nach Ina« fein werden, der Gedanke I» die Einheit erhalte» dleiht. Im Namen de« Magistrat« üdeiretchte da» Oderdürgri» mriftrrMarti,o, a, da« PoMvm heroniretrnd, edensal» eine kü»stlrriich aiisgesührte Adresse, die er »oria«; .Hochnerehrirr Herr Siadi»er«rd»eie»»»rfteh«r l üerundvierzig Jahre sind «ergänz», seitdem Sie am 2». ,der 1870 al» SlaMoerordnrirr oom Oderdürgermelüer zl eingesührt morden. Während dieser ganzen Zell habe» der Stadloerordnetenverstnnmlnng angchdrt. SeÜ dem 4, Januar 1887 hat dir Versemmttrng Sir i, n»»aterdr»chen-m «ertraur» z» ihrem Vorstehrr dernsen. Einmütig habe» dauuldeide städtische» Sürpeeschafte» Ihne» am 1. MM 1901 da» «rendü,geirecht verliehe». Die« »lei» zeugt für de» Mach,. Wenn wir, der Magistrat, trotzdem oersnche», det Ihrem Scheide» o»« dem Amte »nserr» Empsi»d»ntze» »och deiouderen Ansdrnck ZN gebe», so sind die Sermtzgründe vor ollem die Dankdorkert und Mc Verehrnng. Dank schulde» mir Ihn« dafür, daß Sie »iernndoierzig z»tzee Ihre« »rdeitsreiche» Lebe»« dem Dienste der Sradt^mrinde gewidmel h«de». Dank dosnr, daß Sie Ihr Ami »I« SioMverordnetk»Vorsteher im Seifte de« Geirtze« und de» Rechte« »rrmaliet und mit Neuem Rechtssi» über di« Festhaltung der Grenzen gemach« Hoden, die dä« Gesetz für Me Wirksamkeil de« Staate« »nd di« der tzemestrdlrchen S.ldftverwaltnng, »nd ebenso für die beide» städrische» Kirperschaste» in ihrem Zusammenmirtr» gezogen hat — treu g-waä»: jedem Teile zu seine» Rechte, beide» zur ledensoollichaffende» gasammenarderl, de» Ganze» zu» Ratzen und sriedoollen Segen, Dank irdulde» wie oder anch inodesondere Ihrem in der eigenrn Persdniichkeit gr» gründrtr, »ordildiiche» Wirke». Da» Gesetz »nd da« Ami »erlangen die Schürfe de« Denken«; ha« Lebe» oder ist in seinen Erscheinungen zu reichhaltig and üderqaeüend. al» daß et stch immer sogleich mühelos in de« Gesetze« sestgesigle Form saffe» ließe. Im Denke» scharf, im Deute» milde — so baden wir Sie »or dem Gesetze gesehen, dem Gesetze »rdersu .r Gerechiigkrii, und da« Lebe» empiaad e» al« Recht. Grmiffrnsernft und Hrrzensgüte klangen au« Zdrrr Rede und gliche» ton Widerstreit tor Geister au«. Wadihast,gleit gegen Me Arbeit, aaennüdiiche Ausdoner in ihrer B.anchlang, Sargiali und Gewrfieuhastigkett, Me auch bol Kleinste enthält: da« war Ihre« Handeln« immer »euer, nie »mgepräaier Stempel, Solcher Denkungsart entiprach aurch Ihre große Auffaffong bet Edrenamte«. Die Ehre de« Amie« detoniere für Sre »nr eine Mehrnna de« Pstichtdewaßlsern« und tor Krasr, dem Amte da» Höchste z» gebe», Zn ernster Z-lr find Sie in de» Dienst tor Sladigemeinto eingetrrien und scheide» an« ihr in harter, schmerer Mt, So wir damals da« alte Jahr in eiserner Pfirchtersülnng zur Rüste ging und doch schon in sicheren Zeichen de« neue» Jahre« Herrlrchkrii küatote, so find auch heute Gerechtigkeit Wahrhatligkett, Pfiichtersülung und Seidstlosigkert. nutz Ehrenhaftrgkrit und toronßte Krasr de« Bürger« höchste Tugenden, die alldemthrten llnlerpiäntor kür di« neue Zeit, di« stch ansdaue» wird ank tos tonische» Bolle« Sieg und de« Reiche« unzerftdrdarer Sicherheit, Diese Auoerstchi erhalt» Sie stark »nd laffe Sie di« Er» füllnna erietoa uad fich ihrer noch lang« erfreue»! Bresla», am 2», Dezember 1914. Der Magistrat der Kö»igIiche»Ha»p«- a»d Residenzstadt Bresla» ‘ Hieran ankrrüpsend führte da Oderdüegermeister au«: »Da Magistrat h»t Mefc Worte urtnndlich »»«gefertiat und bittet Sie, durch mich diese llrkuito zum Ratoake» a» die hmhdedeutsame Stunde, in da wir nn» gegenütorstehe», ealgege» znnehmeu und sreundlich auszudemahre».' Geh. Rat Freund dankte a»ch hierfür in länoera Rede, die n vornehmlich an de» Magistrat richtete, etwa solgerrtormaßen: Ich drurke Jh«n für die zülige »ad w«hl»»lle»to Art, mit da Sie meine Wirksamkeit denrtellt habe», «ochto» mir im Jahre 1901 Mt höchste Ehre, ldie di« Stadt Bresla» g» vatahe» hat. verliehe» ward«» »ist, sollte ich eigentlich »I«« uttoee hintenan stelle». Danken will ich Ihne» dasür. daß Sie wietorhois anerk«»» habe», daß ich bemüh« gewesen M», t» tor ganze» Zeit atiw* Stete»« jedem gerecht z, werde»,' daß ich iäaprtt MtHstrrtt, Ül Bersomm»»« med de, «damrlü^trtongage»- t da. v»« ha to ich ^>» bei sehr »leie» Gelege, heile, gm» Knße» da >Ig«»at,hett, Ich Mas jedem mestie» tos „dar, Darrk »»«spreche», di« mri. Beste«»«, „akmori hato» Ich di» rin Mensch, tor gkwoh»! ist z» »rdettr». tk Hatzen erwähnt, daß «« mir gelnnge» ist, mri, Amt in ton »»» mir ougegedene» tzkichtlinie» ad,»füllen. Bi« in da« letztt Jahr mrina AmtstätiMt hinein hato i^ mit de» Oderüllriameister, i, e»ger hazlicha Berdindnng gestände» : d«» h«t »rir über manche« hinweggeholfe». Und ich dt» ^wiß. Miß dal atA da Fall gewesen wäre, wen» ich gesund and im Amt« gt- Mieto, Mir. AI« ich ,»» ersten Mal« i» die Versammlung enrtrat, kmmtrn wir nn» bald de» Friede»« erfreue,; »irwnde» Harle vielleicht l»ag« a»f ton gritton Mrte» müsse», »da mir harre» u« tat tot Hoff,»»^ daß wir e« «riebe» werde», wie Me gerecht« Sach« bet Batalaode« znm Sohle de» tonisch«, Volke« >»d tarnt» auch M4 EtazeUa, siege» wird, R»»m«hr agriff Stadtverordneta H«i»11 e »II ilkfM Mitriied de« Harffo« da» Wort, »m dem schritonto, vorsteha ei«, glückliche,, heitere» »»getrüdte» L«to»»ato»» za »ü»sche». Ei» toeimoUge« .Hoch' i» io» die ISersammlaag klüftig ri»< sttamte, brachte a aus Gehetarat vr, Krrnad nn» Damit hatte die Sitz»», »egen >/,« Uhr abend« ihr Ende erreicht. Die Magistrolsadrrsie ist von de» Mala »nd siehra an da sttMifche» Handwerker- und Kanstgewade^chnle Pani Hampri, die Adreff« torSladiveraMmtarversammlan« tomMalaKriedr. Witckker-Taniender, »»«geführt. Die «wette Adresse ist ans da <4«- Sette mV da» Bilde de» Borstaadsrische« da Siadearordnetennersammlnng, ans da »»deren Sette mit Zeichnung» be« «1»,Hanse» »nd de« toi tor Darchlegang »ns da Zanknustraße »dgedrochenen Hanse« (mtt dem Sohwiddose, an da Attdützastrotze «schmücktl. tos »ednrtshanse» Krennd«, da« settam vaia gehörl«, t» dem sich euch M>« Krrnnd'sch« Rechesanwallsbtr» di» »m Addrnch de» H«se« desöch. tau..,». I »in Godni J«< In t»4l»t: «Nd-grad» (»at-ntooch «all»; tat «ricMMet m. «xtn* «eis« «otoMür 7t. P. Aaleni-ng- «.) ümMri mt toi-dtz», Jititntn «ca «UM« •«*•. 0-4 ■ciatt, «rtoottar. «otowogr. «4, «Hk U. lt. Beert. U. lt, mal»« ItSbc; {en «m Wetttzeina «Walter, gstchoNr. »>.«-«. ». lN, Beert n. It noch». I »he, ßr, zetzmwa «atz M «I«a, ttt»4.. ■m, Maarftr. 4». 7» ». te«. I ». H t t». II. Wert. I. I. mttta» iTnie: «lltaalWetoMa, tMstaSUHetagr. n, «e*. Ml II. liU beert. « I. I»lt.; »e. M; «0. It. nt, « llhe «wage «ziilützw^Stttza,, i I«; mt It. MO n«e Bteybeit MH». 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