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Jüdische Volkszeitung · 1914-11-20 · 47 (20.11.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
47 (20.11.1914)
Date
1914-11-20
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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am* vowM»-. i vr> y«l»«ittod fit'* vat«rla»d ftcrbn: 336. 27.10. s. s.: ftnb. pharm. Albert SM)m, Ei»j.-Freiw. i. Jtbnigin Augufta-Rgt., 28 I., Salti: ®agobert8. a. Lost i Schl., Sruber: Stitg<)rtfio. Max 8., Resaend. Breslauer Lokal-Anzeiger. Snriml. -«, ro. llooe»D«r m«. Br. 47 Da Untttarjl Dr. Sitgbcrt Are», dtffe» lob oir il Sr. 87 gcmclbtt hotten, ist, nachdem tr eia» Älug«»-E»tzi»bu»n I» £ajatrtt ju Unttr-Olh (Rhttupr.) «legre ist. auf dt« Anedi Hofe der jüdischen Gemettibe zu Esch a. d. «Igrttt (Sa(a»bargj bcabigt Boibtn. >1» tt fein Sude haaunahre fühlte, bat am den Besuch van Glaubensgenossen. Da an de« rhttnisi Grenzort« keine jüdische Bemttnd« ist. »nrbe bei Kantor benachbarten luzemdurgische» Ge«einb« Esch geholt, «il b, er die Sterbeoedete fpiach. Er bat um feine Beisetzung a jüdische« Krttbhose. «ein Wille ist ih« geworben, ins seiner letzte, Wege zu« Grabe fchlotz sich de« ShrtwStleitt ani der katholische Pfarrer an, der den Zug über die Grenz« nac Luxemburg begleitete und auf dem Krtebhofe nach de« Lands rabbiner Dr. Fnch« auch sttnerfttt» einen wannen Nachruf den Hei»gega,genen spendete. Dr. Frost, der zutetzt in Berlir letzte, hatte sich eifrig in feinem Glauben betätigt, insdesondert verliert die .Zionisttsche Bereinigung' in' ihm einen begeisterte Anhänger. per pettzoko» tze» A»t«ofstzier» Werk «n» Mrettze, Kaufmann Slfr. P., Unteroff. i. 4. Schief. Ulaueniqi. fiel am 3. Sept. b. Berbnn. Seiner Witwe, die z. Zt. in Bn lebt, teilt« fein Schwadronschef Major Bitter v. llylanbet den Aal in folg. Schreib«, «tt. sBergt. ,JSb. Bolksztgs Nr. 99 0. 25. Sept. im .Lokalanz.'). .Sehr geehtte Frau Perl! Leider mutz ich Ihnen bi, tiefttanrige Mitteilung mache», baß Ihr Mann, der Unter Offizier der Reserve Perl, gestern abend um 6,30 de Heldentod fürs Baterlanb gestorben ist. Er wurde in einer Fußaefecht, bas da« Rtterve-Ulanenregiment Nr. , . . neget anf Verdun znrückgehenbe Franzofen sühne, von einer feind tichen Kugel mitten auf die Stirn getroffen und war, jedenfalls ohne leiben zu »üffe», sofort tot. Im Name, der Eskabro» und des Regiment« spreche ich Ihnen unser tiefgefühlte« Be leib aus. Möge es Ihnen zum Trost« gereiche», baß Ai Man» von feine» Sorgesetzten wegen seiner vorzügliche, Dienf leistnugeu nutz feiner ausgezeichnete» Führung sehr gefchät «or »nb er infvlgebeffeu bereit« zur Sefdrberung zum Bizl mochl»eist«r eingegeben war. Seien Sie versichert, daß Ih lieber Man», »ufer Uuteroffizier Perl, stet« uns i« Sedächtns bleibe» wirb ub fei» Andenken ia der Geschichte des Ri glment« tu «her«» Letter» ttugeschtiedre sei» wirb. I» Noore» des Regime»!« Ritter vo» lltzlander, Major », «sitztzem^Ehef.- I Da* tiftnu Kreij tklMt»: MT Dr. Curl Berliner, Oberarzt b. B., In Garb Gren Nr. b. G. b. S»«. B^ Morltzftr St, Br. d. stebv. Dir. b. Lärmst. BavI SM Max FeIb » ann, Unteroff., -»letzt Exped. b. Slth? B< stet», SadftTtfct 11. MS Dr. »eb Satter Freund, Kl»der»r-t, Anftaltrar-t a. ftibl Ltnbatzort, La»e»tzieustrotze SS. Gtabtor-t d. N. 11. Jnf.N-t Franke.. Bost» -es Oetz. I»stt-rak» n. Gkavlo.-Vorst. Dr. Fr««-. SM Dr. «ed. Jak. Glaser, Aff-'Ar-t t. San-ft-Bat. 1, (Brett«»! Bohraarrstratze «7 G. » »erst. Reut. «. Houtbes.Gl. S41 SeoBrSnberger. Znf.Rgt. er, io.Ko«p.. »eU er ». e. Off. b. -ratz, felsbl Nrt.«Fener a b. vorderste, Strrie hervor-ölte. MS Joses» S h, d e r»lofterstr.il, Besr., 10. Lan-».»Znf -R, t. d. Atopie» vor Warschau »eil er seine Lenke t, ante Oteftung -» bringe »utzte. «ttt»h. d. Fa.: Carl Palvermacher, Renschestr. 7 IKtvdertt.! Wasche» aud EchÄrrenfabr.). M» Robb. Dr. Semkomttz, Unteroff.. Dozent a. jstd. thevs Seminar, a. Georgenberg b. Laruomttz. -64 Dr. L«l N t c»1 a 1 e r, H-fchenftr. 69, st. bayer. Nes. Fr>! aN.-Rat, RegArzl, t» Belgien. Mst Dr. MoxGeroo. ReueSch»ei»n.'Btr.L, Oberor-t. 11. Res! Feldarr^N-t.. Reroenarzt. bet Berdvn, »eil er l» der Schlacht vo, Sou-v dir Bermaubete, on«aterbroche» vo, früh 8 bla »achts 8 Uhr Verbünde Hot, da die SanttttA»C»mpa,ie nicht mrchkomme» konnte. S. hat de Arm gebrochen. Kldpoftbrieft vo, vtsrltmsr Zoldate». Wie,ie »nser Ktserne» -re», ermarse» A, tze» Schützenzrise» »or »et»». Nogort, L’abbesM 8. 11. 14. I ... Wir geht es bi« jetzt «. f. D. gut und Hab« bereit» an lü Gefechten fest teilgenommen, tt waren bsfe Tage, doch jetzt bebententz bester. Seit eiuige» Tage» liegen wir i> Nogent 1,'abdeoH«, eine feite» herrlich« Gegend mit den prach . »allst«, Schllffern und Weinbergen mit Wein, 5 km. vor unk liegt die schöne aber schwer eiuzunehmenb« Stabt Reim«, welche bei einem klaren Wetter einen henfiche» Eindruck mach Wir liege» in de» Schützengräben 48—72 Stteobe» ». hak bann 24 Stunde» Rnhe, 150—250 m. stellenweise liege» gi mischte Truppe» Franzose», Turko«, Indier und Frembenlegi ntre, aber muh triefe Leutchen fürchte» wir nicht, diese arm StnU friere» sehr v»b sorgt dafür für genügenden Da: unsere Anilerie. Mitunter macht man mü de» Leuten grüßten llnfin», »ran zeigt Ihne» a»«gestopfte Solbate», da schieße» Sie wie wilb, bi« jetzt liege» wir tu Schützengrät 8 Woche, und waren mitunter düse Tage, so daß «an j> Mstutte anf alle« gefaßt war, da« mutz »an sagen, tzie fta», fische Artillerie schießt gut. ... Auch will «e fett «st ' seh» frenbige» Mitteilung überrasche», »nd paar ist mir ,«tn Sr. Majestät durch »uteren Herr» Oberst da« eifern« Kreuz ll. Kl. » e r l i« h e » worbe» für tapfere« 8erha>«, n MC tzem Feind«, sowie weil ich «tue» <»er»u,belet!) Offizier bei größte« selibl. Artillerie. f«,er »»« varberfier Linie halte, Sie glotzen garrtcht, »i« ich mich über diese, eürs^e ober so hohe «rer, d«, »»b jetzt «ei» Wunsch ist, «eine «lern ruch «et« Heim, I wieberzufehe». Ich Hofs« doch, baß, wenn man bi« bösesten Gefecht« «itgemacht ha«, baß e« doch eine« auch bei b«, Schütze», aride» weiter gut geht, »nb der liebe Gott jetzt «Ir auch weiter den gute» Weg führe, wirb. 8or einigen Tage, narbe bi« 11. Komp, vo» einer tückische» fchchl. Granate schwer oeprüst, die Komp, stand im Hof« vor dem Gehöft, find schon 2Fatt« von »»« eingenommen und dort hi» i««er noch bi« feinbl. schwere >rtl. schießt uib kam so «in tückische« Ding t» da« Gehöft der II. Kouip., bott wurde» 8 tot, IO schwer »ib 19 Mann leicht verletzt, e« war ein starker Periust für dies« Komp., aber »st werbe» »»« räche». So, unser» Siegen lese» Sie wohl täglich und hoffentlich führte« recht bald zu eine« großen siegreiche» End« für NN« »nb a»ch für «ine gesund« Wiederkehr. Indem ich Sie vielmals herzltchst grüß«, verbleib« Ihr stet« dankbarer &o Griiuberger. (62/10). ft» Sergeant a» fdine» .Schah'. Garno, (Frankreich), b. 24. IO. 1914. Liebe Mariechenl Deine l. Karten n»b Pulswärmer Hobe ich erhalte» »nb sage Dir hierdurch herzliche» Da»k. Heust Ist wieder so ei» lang» weiligerSonntagnachmtttaa, wo mo, nicht« «etter anfanoe» kann. a>« den Liede, in der Heimat wstber mal anzuzeigen, »atz man noch lebt. Mir geht es den Berhältuiffe» entsprechend sehr gut. Bin eben fettig «tt dem Diniere»... »ob rauche gerade eine frisch eingetroffene Havanna. Vst ich an« Deinem Schreibe» ersehe, hast Du Dich erkälttt, hoffentlich bauen e< nicht lang« und Du bist wieder wohlauf. Heust scheint sogar der Feind zu wiffen, daß «1 Sontag ist, den» heut hütt mo» garnicht de» Kanonendonner, der »»« sonst immer in unsere« friedlichen j Quartier daran erinnert, baß wir »»« i» Fttubi^land befinden, s Gestern arge» 6 Uhr abend« Hüne» wir einen furchtbare» j Knall; toste« sich einigeZettspäter heranlstellte, hatte i»einem Nachbarborfe von uni «n fenrblicher Flieger eine Bombe heruulergewotte», durch birst find einige Jnsanlettsten gttbttt »ud verwundet worbe». Unfere Artillerie hat aber gleich de» .Helden' durch ei» paar Schrapnel« an« ttner ziemlich detrtchtige» Hbh« herunstrgeholt. wo« weiter mit ihm pasfiert«, entzieht sich mttue« Wiffen«, höchstwahrfchetultch ist der Apparat zum Teufel gegangen. Dtt« Postsache» habe ich bi«her alle bekommen, jetzt stnkttoniett bst Feldpost schon beffer. Deine Briefe »nb Packetche» gehe» nicht länger tost 5—6 Tage; also schon NN« ganz schöne «ist»ig. Da fällt mst gerade et», Heu» Abend ist wiebtt große Gala-Borstelluua. veranstolttt von einige» Leute» vom Dioifionsstab; e« ist sogar «i» Berufshumottft darunter, der ganz nette Sachen votträgt. 8orige Woche war «beufalU et», Borstelung; der Ettö« »st für da« rost Kreuz bestmrmt; der neulich «ingefammeist Bettag betrug bst stattliche Sumute von 85 Mark. D» stehst also banw«, wtt mache» »»« da« Leben so aigeneh« wst ttgend möglich hier i» Feinbe«la,b. Jede» Sonntag wirb mich hier Gottesdienst abgehalte». ja wtt »er» geffe» auch in bieier ernstm »nd fchmeri, Zett nufer, Gott nicht; berstlb« Gott, «tt beffen HUf« mffere «Ster 1870/71 ge. stegl habe», berstlb« Gott wird auch »»« zum Siege oerheife». Und wenn die Wett »oll Teufel «är, wir matt* sst »tt de« Allmächtigsten Hilfe und dank „lerer moderne» Atttllette z»r Hüll« fahren laffeu. Sonst nicht« Reue«. Leb »»» recht wohl »ub ftt herzlich gegrüßt und geküßt von Deinem Richard. Bitte grüße all« B«ka„t«u überhaupt alle Breslauer »o» «tt. Mwser« Greuzwachi .In mttner Kompaanst find etwa 20 Israeliten — wir hatte» auch regelrechte» Feldgottesbstnst am und 5" vor St. Di« in de» fra^bfische» Sogese». — Seit Woche» liegen wtt in Schützengräben und hatten bst Grenzwocht, um die fronzdfischen Angriffe « dieser Gegend zurickzuwetse», in mttner Kompagnie befinde» sich allet» 6 jüdisch« Unteroffiziere, davon find 2 erst vor Kurze« bttbrbett worbe». Ihre Name» find: Unteroffiziere Werthei«, Dreifuß, Löb, Ster», Rothenberger, Moszkowskh. Maz Levh. 5ßr imftre Vknvoßttr». Muser» Merw„dete» i« iübtfche» Krankenhaus« wurde am Souutag nachmittag eine freudig« Ueberraschuna. I» Gatten de« Krankenhauses brachst tt» Thor Iw» 90 Säuger» Orbttter») unsere» Serwnndeten tt» Ständche». In de» Säle» log«» bst schwer Berwundtten und lauschte» ergriffen demknege» ttsche» Barden.Sange von Torb. Fostso», der von wehmütige» Lieber» der Sehnsucht »ach der Httmat »nd Kamerabentre»« »st .Zu Sttatzburg' und ,9t gqt btt gedämpfter Trommtt Klang' abgelbst wurde. An de» Fenstern n«b im Parke staube» bi« Leichtverwundeten, auf bereu Gefichtsautdrück«, Rührung vub freudig« llederraschnng ob des küufilettfchen Genuffe«, der ihnen »0» den vielen schlichte, „b einfache» Männer» des Bol. ke« gebot«» w»rbe, fich abfpstgttte». Tstf ergttffe» ließ sich ein Osfizierstellvertrtter, geschmückt mit de» Eifer»«» Kreuz im R-llfinhI heransahren, um de» tzstsängeu von .Lützow« wllbe Jagb', ,Mttn Schlefie»,' .Httmkehr,' »nd .vtttenfrstbe' zu lausche», aukerwählte» Lieber», bst von Herze» zu Herze» gingen! Rttcher Bttfnl der Zuhörer lohrte bst Sä»ger, und zuletzt sprach der Kra»ke»ba»«-J»Ipekl»r ihnen und ihrem Dingente» Herr» Sog et für bst schöne» Darbiet» »ae» herzliche» Dank au». Name»« der Sängerschaft rief der Sorfitzende der Breslauer Arbeiterstnaer-Beret»«, Herr Lozar, de» Berrvunbtte» de» Wunsch der ArbeÜersänger ans recht baldige Geuefnng zu. Darauf folgte eine »0» Franenverei» der Spttozolog« veranstalstte Unterhaltung btt der ». a. bst bekannte Kouzettftnaerin Hecker mitwirkst. Dst Borttäg« gttangitcher l»,d deklamatottscher Art fanden osti Beifall. Der Fronenoertt» beabfichtigt deshalb bst Borführnng i» andere» Lazarette» z» wstderhole». Srstgotzilf« tzoo Mationast» Zir»»«»bst»sst» für de» Mitstsstaub. In SAgroft Sothest, «ichlst» M «ttchstoq« («Mb «tt der Mittttst„d«hilf« fpittt bst Hanperoüe dst Barunterstütz»»«; tza»«b«» komme» ' beso»d«r«»och Naluralst»- karten zu« Einlauf vo» Etzware» „b feest Beköstig»»! <■ Betracht. Die letzte wird mttft al« soae»a»»st Kr i eg«k0ft an« der Krankenküch« und de» sttblischeuSpeifea » st a I t e » gewähtt »»» findtt nahezu algemeine» Beifall. Sie kan» nach Ha^ geholt ober an Ott »ab Stell« »erzehn »erben. Für Küustler ohne Aamilie ist tt» geuwinsamer Mittagttsch In ttner von ttner Künstlerin ,»r Berfügung gestellten Billa tt»- gerichttt, der lebhafte» Anklaag gefunden hat. Dauebe» wird »och »an pttoater Sttte in ttner Reihe vo» Fülle» privater Mittagttsch in oder außer de« Ha»« kostenlos gewähtt. Josgesamt werde» bisher 45 Aauttlie» beziehangswttse Stnzelper. sonen auf dies« Bstffe durch bst Kommission dttbftigi Bef der Ausgabe »o» Wüsche, Schudwerk und Kittdungsstücke» werde» dt« für Angehörige bet Mittttstande« geeignete» Stücke besonder« »»«gehalten und ist für fi« der Mitttwoch Nachmittag reserviert. Mttft werde» übttge»« bst Stücke durch bst Patronin autgttucht, da es de» Angehörige» des Mtttttstanbe« vittfach ein peinlicher Gedanke ist, vor Dritten als nntttstützungsbedürstig z» erfchttnen. Dst Abgabe erfolgt nur gegen eine» Klttberschttu, auf dem dst zu verabfolge»de» Stücke vermerkt find. Mehrfach ist e« der Mittelstandslomnttsfion gttnngenrststersonen, dst durch Verlast ihrer Tätigkeit in Notlage gekommen find, ttne solch« teil« i» BrMIau, teil« antwtrt« z» verschaff«»; freilich ist dstser Erfolg im Berhtltni« zur Nachfrage kein sehr großer. Mehrfach war es — dank de« hochherzige» Eutaeg«»- kommen« ttnzttner defttt Situierter — «bglich, „««»ttich jüngere Dame» kostenlos t» AamUie, »»terzubttage», ober i» Not go-- rntene» Aamilie» kostenlos Wohn»»« «» omschoffe». >l« eine defonbere Aufgabe hat es bst Mitttlstandtkommifio» bttrachttt, da wo durch de» Krieg in Not geratene Fonttlst» außer Stand« find, ihre» Miettoerpfichtuu ge» »ach- Jukomme», «tt de« Hanswttt z» oerhoudel», stt H weg«» irmäßioung oder SIu»b»»g der Mitte, Löf»»« de« Msttsoerlroges, Lederioffung ttner kleinere» vohnnng ». f. ». Da btt übernimmt zuwttlen bst Kommiffton durch de» Patron dst Zahlung bn herabgesetzt«, Miete. I» Oer Mehrzahl dm Fäll« Hobe» fich dst Hauswitte entgegenkommend »erhalst», mttft an« h»«a»ttäre» Rückfichte», teü« au« der Erwügaug. baß ttn wen» auch oermtuderstr, so doch deücherter Mwtsttngang der Unficherhttt »vrzuzsthe, ist, aus dem Klageu»d Pftubnogowege in nicht absehbarer Ztt» zu Gttd z» kam»«». Lttdtt fehlt et auch nicht a» debauiritche» Ausnahme», bst jede» Bermtttelungsversuch schroff — ja selbst t» grober, de» Patroa oerietzender Weise ablehne» ober ihn wohl fogag mit sofotttg« Anftreaguug der Klage beantworten. S« ist z» erwäge», ob ooo» nicht solch« Vorgänge »nter Nnmeo«ne»u»»a znr Kenn tut« der 0eff«»t< lichkttt bnngl. Dst Mittttstandskommiffio» oerto»»» ketaosweg«, baß zahlreiche Hamtdesttzm nicht t» dm Lage stad, Mstts- »ochläff« z» geoethreu, «eil fie selbst chm hwpothekenztnse» bezahle» mtffe»; ober sst kau» i» jedem Fall« «ist verständige »nb höflich« Erötttmma biWsptnche, «ittlam» Hilfe ans diese» gärig besonder« schwer« RosßawtzügMrst ist »oa btt Tätigkeit dm KrstgsbattehnRaff« z» «rwattoa. AM dm «ittttftaubskvmmiffio» heran« ist mit d» Anstoß za ibe« Gründung sowie bar, gegeben worbe», daß ste chr ArdottOgeottt auch auf dst Darfchrchgewährnng o»s Mobilstr erstreckt Eine höchst ba»ke»1»>ett«E«laft»»g fiubtt bst Mtttttftaubskomuttsfio» des Nattowost» Aeauendstnsst« Oarch dst Hilfsamoae» de« Breslaum Großhanbei«. Beide vrgemrfaftrae» arbeite» Hand in Hand »nttt gegenseitig« >«rftä»big»»g; tt» Mitglied de« letzstren wirkt glttchzetttg t» erstemr «tt. Dst Not de« Mittttstande« »nt bomtt dst Tütiaüttt dm Mtttelsto»b«kv«mfffio» find noch t» stündig« Znnohaw begriffen. Täglich komme» zahlreiche »«« Aittiistützanglgefmhr „b nur in den seltenste» Fülle» ist «I möglich «tt einmalig« Unterstützung |» helfe»; littst ist demernd« während d« Krstg«- zttt von Nöten, bst i» Monatsrate», fortlaufend« Bekdftiann« »nb «vuaUIch verabfolgte» Nattrralstnkatte» gewühtt rost». Dn Patron ist dabei ständig« Berat« b« llnderstützte». J, der kurze, Zeit vom 8. Septemb« bi« 29^0k»odm ist es gttunge», mehr als 556 Familie» de» Mittttstande« in dies« schwere, Zett vor d« bitterst«, Rot PI schütze», „d ch de» «eiste» Fälle» fie vor wittfchastltche» Berfnll z» bewahre». Daß da« nicht i»«n t» «reiche» ist, liegt tat mnnche» Füll« an de» ,» Unterstützenden selbst, i» «»dere, an d« Unzntsngrichkeit b« zur Berfügrmg stehende» Mittel. Deshach ftt anch an dies« Melle an »nsere o»n d« wtttfchaftUche» Rot nicht so dettoffe»«» M«dürg« nochmal bst «rtogende Bitte gettchttt, reichliche >«ab«» dst " Bttfpitt «L-' durch reichliche >o«b«» dst Not lind«, zu httst». Foglake Zeiegostleöoogo. «in »achahmewtwateü sozial« Fürsorge hat bst «echoutsche Hans- »nd sptnntttt I. Schwerin 4 Sühne in IstrRo» sst durch Anschläge t» ihre» Aadrikoalage» in an dm vestendstraße dekamtt gibt, oerstchett ste — . „hm, ein« Berpfitchtnng in o« Schlistschm KrstgOoerflchernng jede, »» bst Fro», gehende, verheiratet«» Mo»». d«Üd«pott Zahm btt d« Firma tütig war. Für de» Kttegtsterbesa» mmde» »oransfichttich ans jede, »ntttlschtt, etwa 256 «. «t». gezahlt «ade». Sst nimm» für dst «esro» eine» Antetlschet», fall« «in ob« «i Kind« oorhande, find, «ine» weiteren, btt «chr Kruder, »nt« 14 Jahre» dett Anstilschttoe. Ai» rüßemrdeo Zeiche, von vpsttwilltgöttt ist «». daß et» Kämpf» d» Btfa MM, 100 M n Mc Arme» da Stobt BreRa» z» verteile». Mroosawm Wolllabiabertog 114. D« 8o8*»b«T, hat eine» «ttt»ertrag in d» ersrenüche, Höhe van rnnb 40.000«. ergeben. D« gttchäfttführeud« AussthM Hot sich i» dm »OM 21; » IW. entschloffen, dst Bertttloug de« Rr' bi» »mH Fttebe»«fchl»ß p> vertage» »nd zwar mtt daraus, baß alle «»et»., dst für da» «ttttme» beo kiudertage« mttgewtrkl bade», setzt be» »atstnale» Frinmdtmst augeschloffeu n»b durch bstst» ausreiche»« mst Mtttttn Zmfeh» fiiid Maßache»« war fern« bst Erwögt daß »ach bem Kriege bst Mttttt viel« Berttne erschöpft sei» «mdr» wrb dm Ertrag de« BoMklndettuge« da», ttm weseotltche Hilfe fürste darstttst» «trb.

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