Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- 45 (6.11.1914)
- Date
- 1914-11-06
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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3m Felde. Bmtaa, U* 6. Vovob« (9)4. Nr. 46 Z« Krifft faintr hrtter. 6l«hirt Smtn brln 5. »*tfrt»ip- 3>f««lnl( S(,i»oil Sr. 4P, s. »,wpa,nie fftdbt m Ihr mein, vielleicht, e« geht mir schlecht. r>» seid Ihr »her nicht im riecht, Im Gegenteil, mit »ichien — Wa«n lan» sogar hier dichten. — So lange man »och dichte» fann. Da ist man »och »ich« ndel dran, Mau ist beim besten Wahle »o« Scheitel bi« zur Sohle. Und pseise» Kugeln ringsherum. So dringe» fie mich »och nicht um. 34 hast', so geht e« Weiler "Im Kriege immer heiter! Pose». Hermann Wolff. Lehrer. 5«lvpoßbrleft. Anfrnfl Die Uaterieichnete» haben die Herauigab« einer Samml,„g von Kriegtbriefe» deutscher u»d hstmetchischer Juden in st», griff genommen, die demnächst erscheinen soll. Obmohl iloe große Anzahl von Briefen bereit« voihaoden ist. wäre Idie Bereicherung de« Mattrial» sehr erwünscht. Die Unterzeichnete» bitte» Alle, die Ortginalbriese. Auszeichnungen, auch phvtographische Ausnahmen und Handzeichuunge» befitzeni diese zur «erfügung,» stellen. Die Originale werden »ach kürzester Zeit den Eigentümer, zurückerstatt-t und evtl. Anlllagr» «rgütet. Der Heroutgedrr: Dr. Eugen Tannenbaum Berlin W. 62 «ayrenthetftr. 21 Der Verlag Jüdischer «erlag «. w. d. li. Berlin VI. 15 Sächsischeste. 8. ia Arindnl,,».') „ »n.Ae«»».st»tttteine»jüdische»Sentttkugefreiln Gestern war Lerfähnnngsfest. Um 7 Uhr morgen« erfuhr ich, daß in R-, etwa « km von hier, jüdischer Sotte«dieast fei. Unter Kompaguieführer gab unt (et stad 8 Juden in der Kompagnie) selbstverständlich siei, um dort hingehcn zu ktonen. Leider war die Nachricht, daß Gotteidienft sei, nicht genügend genug bclaimt gegebe». so daß »ur etwa SS bi« 7Ü Juden erschienen war«. Die hier liegende» Divisto»en beheibergen aber eine mindeste»« dreibi« viermal so starke Anzahl Jude». Der Gottesdienst fand in der katholischen Kirche statt. Welch menkwürdiges Bild. Jüdischer Gottesdienst in einer katholischen Kirche, die zudem zur Aufnahme Berwundeter und auch al» «chlafraum für Soldaten dient! Rabbiner Dr. Wilde atz» Magdeburg leitete den Gotte«dienst. Einer au« unsrrer Mine betete v»r. Die Gebetbücher wurden vom Rabbiner vertritt; aber er brauchte nicht viele herzugeden. denn unsere Juden hatte, fast alle ihre Gebetbücher »itgebracht. War da« Ich«! Der Rabbiner sprach, aber nach wenige» Watten kam er nicht wettm, -er «eint«. Jetzt, n» dieselbe Stund« war 1» Hanse. u> oer ganzen Seil, wo Juden »ohne», die Totrnandacht. Wie steht «» wohl bei nn» zu Hause, in de» Shuagoge» au«? Rein, »an darf nicht daran denken, man darf e« nicht. Hart muß «an bleiben. Kanonendonner dttngt zu ua« herein und mahnt un«, tapfer «ad mutig ,n sein. Da beißen wir denn die Zähne zusammen, und e» scheint säst, ol« ob tt» jeder einzelne lächle. Dtt Rabbiner spricht Weiler. Er püstett fastt Leise, gedämpft spricht sttneSttmme von der Kanzel de, katholische« Kirche, unserer Synagoge. .Jeder werfe einen Rückblick aus sei» vergangene« Leben und lege fein Lebe» in Gotte« Hand.1 Wer da« in sonstige» Jahren nicht mit wahrem, innigem Bei wnßtsttu getan, jetzt Int er <i. Roch nie, noch nie gab ei füo UN« ein Versähoungssestwie gestern. Co habe» wir «« »och nie miterlebt. Bonn sprach der Rabbiner da« Schema-Jifroel! vor, und wir sollte» e« »achsprtchen. Do» Schema, da« erste Wott, drdhnte durch die Kirche, fast wie ein Schrei; dann kam keiner wester. Willenlos wetnlen wir. — Der Gottesdienst ist! g Ende. Bor »er Kirche empsängt uu« lachender Sonnenschein. ir find wieder Soldaten, lachen auch wie die Sonne, plaudern und erzählen nn«. Wo« war denn, hatten wir geweint k Ach wo, Männer weinen nicht, Männer kämpfen. «Jude» mit eisernen Kreuze» find dabei. Eie erzählen vou »iele» jüdische» Kameraden, die auch da« Eiserne Kr« uz haben, aber zum Bolte«dicnft nicht kommen kouaten. Hui, wie die Granaten pfeife». Wir mtffe» lauf ia die Schützengräben. Die Franzmänner werden übermütig. Heote wolle» wir wieder Keile aosletlen. Auf Wiedersehen Kameraden. Snlkoth ist wieder Gottesdienst. Auf Wiedersehen! Mel de» polnische» Jude». ... ,1a Sonnabend war, waren di« Geschäfte fast olle geschloffe». So gut es ging, kauften wir ein, was wir brauchten, tranken Kaffe« »nd Tee, der ganz vorzüglich schmeckte, und wottrten ans weitere Befehle. Wir sollte» nesprüngiich die Ruffen, die fich in der Rthe oon S. «rschanzt halte», »«greifen; «Her al« die Herren erfahre» hatte», daß wir anrScke», verschwanden fie schlnnigst. Wir blieben ingefähr« Stunde» ans dem Mattipintz. Mindestens 20 sordetten mich auf. bei ihnen z» effen. Ich hätte es gern getan, aber Ich konnte ja nicht vom Platz« «»gehe», weil wir jeden Augenblick ans den Befehl zu» Adräch» gefaßt sei» mußte». Ich habe aber «otzdem keine Rot geiitte»; den» di« Lrute-Habe» mir einfach Effen gebracht. Da ich leider nicht alles allein auseff» konnte, haben meiae Kameraden »ich hochgepttesen und fich gefreut, daß e» Jude unter ihnen sei. Die kleine» Jnngens habe» fich beinahe die Beine abgelanfe» für »ns. Len» einer, etwas haden wollte, hat», fich zehn geschlagen ,m die Ehre, es hole» zu dürfen. Es war jedenfalls sehr Instig UN» »MI Kriegsstimmuua nicht viel z» spüre». Besonderen Spaß machte mir die Unterhaltung zwischen rirstm Soldaten »nt rinnt zwtlfjährigea Junge«, der dem Soidate» durchaus de» Begriff des .Schabbe»' erkläre» wollte. 1 Nettere Seldposidriete »»» »laemrine» gntereffe find un» jederzeit t» komm en. Die originale Werde» uf Nmffch zerütteegede, Ae». Ich wollte nun gern mit zwei anderen Kompagniekamttolden den Gottesdienst besuche». Als wir »m 6 Uhr hinkamen, um »ns zu erknudigea, wann der Gottesdienst beginnt, kamen gnade die letzten Leute aus der Synagoge. Au« Angst vor de» Preuße, war der Gottesdienst schon früher angesetzt woriien. damit er »och vor etnbrechender Dunkelheit beendet ist. Rtchtsdestowniger wurde unser Eifer delohat, und zwar dadurch, haß wir von verschiedenen Familien zum Este» eiug,laden wurden. Die Leute, bei denen ich geaeffen habe, schienen ganz wohlhabend zu sein. Es gab erst Fisch, daun Fleischbrühe und Rudeln und zum Schluß Gänsebraten'. Mneigennühtgäeit gaNzischer Zudem Der ungarische Baroa Smdrozy, Mitglied der Freiwillig«, Sutomodilobttiluag, ist dieser Tage vom galizische» Kriegsschauplätze zuröckaekehrl und erzählt folgende«: .Die Pole» »ad Inden in Galizien haben die Ankunft unserer Truppen mit Begeisterung begrüßt. Bei einer Gelegnheit habe» wir, etwa zehn Freiwillige, bei einem jüdische« Gastwirt« z» Mittag gegeffeu. Für da« Mittagmahl hat er von un« pro Person »jcht «ehr als 1.20 Kronen Lnnehme»wollen, obgleich« »nsSuppe, gekochte« und gebratene« Fleisch. Salat und Mehlspeise gegeben hatte. UnentgeUlich wagte er es UN» vornehme» Offizieren nicht anznbieten. aber Ruhen hat er daran adsolnt nicht halten «ollen. Bei'rinn anderen Gelegenheit beNagte fich einer von uns. daß er trotz der kalten Rächte keinen Pelz habe. Er iußette die« auf dem Marttplatz« eines polnischen Städtchns. wobei etwa rin halbe« Dutzend polnischer Jude» um uns stand. Ali fie Hirten, wovon die Red« ist, boten fie fich sosort an, einen Pelz zu beschaffe». Es dauerte feine Viertelstunde, da waren fie schon mit einem feinen Pelz wieder zurück und «erlangten für deuseldt, eine, solch niedrigen Preis, daß dies selbst in Friedenszeüe» ei, Spottpreis wäre. Z» Grase». Przähkuug eine» Zlekdrassiner». v»n Dr. Samuel Schlesinger, im birgerliche» kebe» Rabbiner ,» Nmior. Mit einer Hoaviddivifio» war ich in Serbien. Das Offiziettorps kam «ir während der ganzen Zeit mit der grißten Wcrtschttznng entgegen. Zumeist war ich »ns dem Berbondplatze mit den Verwundete» und Sterbenden deschäftigt, ich trdstete die Soldaten und sprach ihnen Mut zu. Gar oft hatte ich die traurige Pflicht, gefallene jüdisch« Osfiziere z» begrabt». Zwei von ihnen führte ich zurück nach Bosnien, damit fie aus dem Gebiete der Monarchie ruhen wägen: die« find der hauptstädtische Arzt Dr. Alrzander Gonda. Arzt de« 29. Jnsanlertnegimeatt. der aus de« Verbandsplatz« fiel, und Oberleutnant Filde«. Da« vsfizierkorp« behandelte mich mit der grtßten Kollegialität; abends, nach dem Abendbrote, wenn da« smindschastlich« Gespräch unter freiem Himmel gefühtt wurde, baten mich di« Hähern Osfiziere immer, ich «tchte doch ihnen au« der Geschichte unserer Religion und über di« Grundjätze unserrr Sittellehre einen Vortrag halten. Die Gesellschaft hätte mit gripannter Aufmerksamkeit zu, in ihre» Rethen waren auch Gruerirv, Obersten «nd Majore. Oberstleutnant Graf St. gewann mich so lieb, daß er mir sogar sei» Zelt »!« Wohnstätte anbot. Die Hauptsesttage feietteu wir durch feierlich« Gottesdienst, Ich war Prjester und Lorbeter in einer Person. Bei Selichos sprach ich da» Gebtt frühmorgens nm 8 Uhr, hierbei assistierte mir dt« christUch« Wache, ich sprach das Gebet nnaartsch. damit auch fie es »erstehe» wäge. Als ich die Tefilin ausnahm, kamen fie zu mir und waren mir behüslich. .Wir haben die« auch schon bel «n» zu Hause IM Dorfe gesehen'- sogln die ungarischen Junge». Am Reujahtttage kamen wir, die eben nicht in der Schwarmlinie waren, in einem kleinen Zimmer auf dem Verbandplatz« zusammen. Wlr hatte» ein«! Thora. Kerzen ließ ich aus Zwornik hole» »nd wir betete» mit einer so innig-echten Rührung, wie vielleicht noch nie. Draußen wogte der Kamps, auf einige Kilometer lag die Schwarmlinie, Granaten soustcu, es wnrde .Sturm!' geblasen. Beim Gottesdienst waren Offiziere und Manuschaste» anwesend, aber auch Aerzte — zumeist Jeraeltte» — eilten für einige Momente, sobald sie Zeit hatten, vom Verbandplatz« her zu unt. Am Rachmittag de« Roschhaschon« ging ich in die Foner-, linl«, um auch mit jenen jüdischen Soldaten zu beten, die' ihre» Platz nicht verlaffen konnte». Ich ttoch l» die Gräbn hinab, wir mußte» leise sprechen, einige hundert Met» entfernt lag der Feind. Ich fragte kurz: — Gibt et hier Soldaten jüdische Glaubensk Bon allen Seiten antworttteu rin paar Stimmen: — Ja, Hochwürden. Ich aber sagte halblaut: — Wißt Ihr, Soidate», daß heutt Roschaschono ist. da« jüdische neue Jahr? Einige Stimmen erwiderten: — Wir wiffeu es, man schrieb e» uns von zu Hause . . Sin tiefes Organ aus dein jenseitige» Graden: — Bo» «einer FamUt« «ächte ich etwa« hären, Herr Rabdtnn. . . Eine andere Stimm«: Ich Mächte de» Feiertag mit meinem ttetnen Buben »erbringe». . . . Und ein dritter sagt; Sir kinneu hier nicht beten, chrwtrdtger Vater l Ich beruhtgte fie. — Ihr braucht nicht z, bete», lieb« Ldhne. Ich werde für Euch beten. Ich entheb« Ench de« Prien», kämpft »ur tapstt und begeisten fürs Vaterland, es gibt keinn Ichtnere» Gottesdienst. . . Ersticktes Schluchze» drang aus den Gräben. Reden mir log ei» schnauzbärtiger Bauernjunge, der mir zuwintt«: — Sie sagen die Sahrhrit. Ehrwürde». Ich richtete noch etntge Watte an die jüdischen Soldaten. Doch man kdnute nicht mehr bleiben. Da» Signal znm Sturm entrtte, der Grabe» regte fich, und ich maßte in« Läger zurück.' Zn» einer Zlesdpoßgart«: .Bo« galizische» Kriegsschan. platze schrieb dieser Tage ei» rnlhenischer Soldat au seine im Ugocsacr Komitate wohnhafte Frau; Mer» liebe» Wett! Mir geht.es hier gut, »nd es fehlt mir nichts. Ich bitte dich, geh« zum Shajem-Judea and trage ihn. »r« .Schema Jilroel' z» bedeuteu habe. S-'nu die Kugel-»—«» yffligste» um «nsere Ktpfe pfeife», rasen das die Juden, u»d w-ih-hrstig. de Kugeln scheinen sie zu meiden. Bo» UN« fallen otete, während fie fast alle am Leben bleiben.- Deshalb bitte ich dich, frage de» Shajem-Jude», was das z« bedeute» habe, damit ich es auch weiß »nd im Notfälle oerwenden kan»' Wie »io sttnse» ihr« eigene» ^»»»»keuie dehandeln. .... Der Mann konnte etwas deutsch sprechen und fragte »nt, ob er vielleicht Sttoh dringe» sollte, damit wir uns htulegen kännn. Wir verzichteten darauf, baten adcr um etwas Warmes zum Trinke» Daraus brachte er unt eine Kanne mit heißer Milch und Brot. Ich ließ die Tochter de« Mannes, die mit rausgekomme» war, zuerst trinken, »eil man hier »ie wiffen kan», »d di« Leute nicht doch «twas in die Getränk« tan, was nicht hinetngehätt. Der Mann war beleidigt, hat mir oder die Vorsichtsmaßregel nicht weite« übel genommen. Er bediente uns. wie ein Sklave sei»«» Herrn. Als wir ansgettuakn hatte», gab ich dem Mau» eine Mark. Sr wollte fie dnrchau« nicht nehme». Als ich fie ihm einfach in die Tasche steckte, fing er an zu »einen. Ich fragte ihn. warum er weine, darauf sagtt er: Seine Landsleute hätten ihm tiufirch sein« Sache» jortgo- »ommeu »nd ihn noch dazu geschlagen wie rinn Hund. Und jetzt kämen die Feinde, vo» denen ihm so viel Schlechte« erzählt worbe» sei »nd dehandeltru ihn wie einen Mensche». Das wäre doch zum Weinen.' 3IM1dX M^Wch«. Merlin Herr Rabbiner Dr. Bank hat fich mst Genehmigung de« Vorstandes für die Dauer des Feldzuges der Heeresverwaltung als Feldprediger »ur Verfügung gestellt. Außer Herr» Dr. Bank ist »och fünf andern Herrn, zwei hiesigen und drei answärttgn Rabbinern, auf Grund Allerhdchfttr Kabiuettlordcr die gleich« Wirksamkeit gestattet worden. Glue Besoldung seiten» der Armerverwettuug erhalle» di« jüdischen Fridpiediger nicht, lediglich rinn Wagn. zwei Pferd«, einen Tr»i»sahrer: freie Pfiege, freie« Onanier, freie Reis« und Ratton«» für die Pferde werden thnn nach Maßgabe der Ordnung sir die christlichen DivtfioWaeiftlichen gewahrt. Der Vorstand hält es »unjftlr eine ^eenpfiicht »er Gemeind», Herrn Dr. Barck nicht »ur zum Zwecke der »ustbnug seiner Tätigkri» untrr Writrrzahlang seines Gehalte« z» beurlauden, sonder» auch die Koste« der Equipienmg gn trage» »nd ihm an herbem für die Daner seiner Tätigkeit im Fritz« eine Kriegstznlaae z» gewähren. Dem Anttag« des Vorstandes entsprechend beschloß die Repr.-vcrsammlung, Rabb. Dr. V. einen elnmaltgen Eg nipieru » g «d «t«r » a »an 800 Mark »nd ein« manailich« Krieasznlage vo» tz00 Matt z» dewillign. Bros. Dr. Vlalchke spricht dri der Gelegnhril Herr» Raddiaer Dr. 8. Dank »ns sstr sei»» Tätig, lest und zugleich die Haffoung, »aß Mt Berliner Grmriudr sich auch ,» ton atgeruelnc» Kosten für die jädischen Fridgristlichn deteiiige, werde. Einstwetln habe »er .Beruant der dentfche» Inden» die Frng« in Behandlung genommn, deffn Mittel dttauutltch uur gering seiep. — Ho»ganz. Bon unsere« Rabbiner, Herr» Dr. Eh»»«, der al« Fetdprediger im deutschen Heere steht, erfahren wir, was gewiß nnch »nsere Leser intereffiett, daß er i» Word, srankreich mit der Armee Kl »ck sich destadri, wahrscheiniich jetzt in Lille. Jom Kippnr »eriedle er l» Thiaaeontt, Kolutdre in eine» vauerntzau«. Jom Kippur selbst koaule er mit 2» Manu iu der Synagoge de« Ortes Goltesdtnst addalteu. Das Konstanzer Regimnr konnte erst rinn Tag darans Jom Kippur feiern. Ein einzige« Mal. kam er znßftommn Dorsfiten, dri denn er koscher esse, konnte. Sonst nimmt er nur Konserven, Kaffee »nd dal. Dt« Osfiziere komme» ihm mtt »er aräßtn Ltedeoswürdigkeit nigegei: dri einem festliche« Zusammensein sorgte man dafür, «aß dem Frld-Raddtner Gemüse, Pndding »nd alle«, was fich für ihn herdrischnffe» taffen konnte, «orgesetzt wnrde. _ -üdlsche Kerksare« i» Ziel»«. Aus de» Bureau der .Frrin Bcrriaiguug für die Jntereffn de« »rlhodoxe» Judentum«' »ird uu» grschriebeu: Wie uns das Kriegamiuiftnium «itirilt ist zur Erlrichierung der jüdische» Seelsorge i» Felde die Bestimmung getroffen morden, daß dn jüdischen Feltgriftlichn »edn der Benutzung ihres eigene, Gesähtte« die Miidenatznng der Miitttranios dehnst hefferer Erfüllung ihrer Odliegnheile» srrigegede» werden soll. Tapsrr« »alstatttl. Meftrdert: Vtzefeld«. d. L. Jnl. Meyer a. Düren i. Rhriul. d. Jns.-Regt. 120 <lll», j. Off.-Stellvettr.. Jnl. Heim, (Sohn ». Fr. Herm. H.) b. Rekr»r.-Autdlld-P«rl»»»l. ». Jus. Regt. 118 J. Freiburg L Br. z. etatsmäß Untrroff., Aifted Maier, ja. Zürich, Ltwnftr. Teppich «o grot), j. ZI. b LandstuNabat. z. Feftuagsdesatz. nach Belg, komman»., z. Untrroff. Mefsrderk i« Mri Sküline» wurden l» »re»tz Arme» I. Rechtsau». Dr. Da»idsohu<Darmstadl, 2. FUeger, Max ElI a«.Hannover. S. Reg.-Va»mftr. Rap p-Frauksutt ». M., 4. Rechtsan». Dr. Siegst. Baum -Frunkfntt a. M.. ». Chemiker Dr. So h °-Haiderstads^S. Rndolf S. «o ss e- «erli». tu »er sächfifchen Znie, : 7.Kaus«. Ball-Dr-sdn, in »er wütttemsergitzche»strmee : 8.Recht«»,». Dr.Rnth,,- Ul«. Damit ist die Liste jttoch noch nicht erschöpft, «ie wir ins ficherer Quelle erfahren, werden wir in nächster Zeit in der Lag« sei», dies« Lifte erheblich zu »ermehrn.! Offen. Der äsjähaig« ittleasftriwilligr Daniel Treu von hier wurde ,»w Oberin Ina»! beftrdett. I -ranüstttf «. ». «a, Dachde-'ermetfter Julin» Laug. Obenmiuuulage r. stehn siebe» Brüder im Felde, darueter ll : . Vsnnitt wttd Rechtsauwatt Rieselfeld aas Bencheu 0./«.. «er Ja Rußland schwer verwandet w«d«.