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Jüdische Volkszeitung · 1914-10-30 · 44 (30.10.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
44 (30.10.1914)
Date
1914-10-30
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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I Jüdisch« Oolbyitug. Mauer Lokal-Anzeiger. BttdM, 6m 30. «(MNt m«. I' Pi« JUriftrU t» 3ft«(UU*m £tutra|*a(<. I ®CT l,tz<r Sadbal war rin Festtag für »nsrr« «ladt und IGeweind«. Taulrndr hatten sich an drr Hohenzollernstraß« > «nt auf trm Platze an dem Wasserturme »ogesammelt, um I die Kaiserin zu begrüßen, die für nachmittag« >/,5 Uhr einen I Besuch »ei de» «erwuudeten in «-«ficht gestellt hatte, die t« Israeli- I tischen UrankenHauseuntrrgedracht find (96, darnnter U Offiziere). I Die Kaiserin, in deren Gefolge sich die Gräfin «au Brockdors, I der Leibarzt Exzellenz De. Zuuker, ferner der Oderprtfideui I »on Suenther, Polizeipräsident »an Oppen, nnd Regierung». I offrffor Gras Pückler befanden, suhreu im «ulo »or da« Portal I der chirurgischen «bteilung »«r, wo fie »an dem I. Bo, fitzenden I der "sr. Krankcnvrrpfiegungsanftait, Herrn Eduard Sach«, I de» stell». Borfitzrnten Handel«richter M ng d a n und de» I Ehefiirzten de«Hause«, denGehrimrätrnDr.Sandderg.Dr. iRosenstein, Pros. Dr- Gottstein und Dr. Jung. In«««, empfangen wurde. Der I. Porst,her überreich,e ihr ei» I kostbare« Blnmenanangement und gab der Freud« Ausdruck, I baß die Kaiserin »ou neuem dem Krankenhaus« die Ehre ihre« I Besuche« zuteil «erden Inffc. Bor der Station erwarteten I die Oberschwister und der Stationsarzt die Kaiserin, die nun- I mehr zunächst simillch« Offiziere oussnchte und jede» einzelnen I längere gett in« Gespräch zog. Jede, Osftzier bescheukte die I hohe Besucherin mit Blumen und Postkarte» mit rigenhändi- I ger Ramensunterschftft. Hieraus ging dir Kaiserin in die I Zimmer und Säle, in denen di« »erwnndtten Mannschaften I nntergebrach, find, und große Freud« empfand fie darüber, daß I die Berwundelen da» Bildnii der Kaiserin mit Blumen ge- I schmückt in ihrem Saale ausgestellt hatten. Immer »on neuem I erkundigle fie sich, «er der Schöpfer diese« Werke« gewesen, aber I kameradschaftlich Nang au« dem Munde der Soldaten, .wir alle haben e« angesettigt. Majestät!' Die leichtverwundete» l Soldaten aller ädrigen Abteilungen hatten auf de» dreften luftigen Gänge» der chirurgischen «bteilung «usstellurg genommen, und anch hier unterhielt fich die Kaisenn leutselig mit jedem eiazeiuen. Ueber eine Stunde weilte der hohe Besuch in dem Krantenhause. Zum Schluffe nahm fie im Zimmer der Oberschwester der chiruig. Station den Tee ans Vorschlag ihrer Hofdame ein. und immer wieder »on neuem »erlich fie ihrer Bewunderung «»«druck über die prächtige» mustergiitigen Einrichtungen der «nstalt. Al« die Kaiserin da« Hau« »erließ, wurde» ihr von der draußen harrenden Menge begeisterte Ooatioaen entgegen, gebracht. Anderthalb Stunden hatte die Kaiserin im Krankenhans« oerweitt. Bom Jsr. Kiankeuhnuse kehrte die Koiserin wieder nach dem Schlöffe z»rück. um erst am Sonntag ihre Besuche wieder fortzusetzen. Uederall, wo da« «utomodil mit der hohen Frau »orbeikam. erscholl ihr ein brausende» Hurra entgegen. >us dem Exerzierplatz wurde sie »on einer Menge Kinder erwartet. dir bei ihre« Heraunahe» in patriotische Lieder einfiele». Rührend Nang der Gesang der seine» Kinderstimmchen dyrch die Dämmerung de« hercmbrechende» Herbflabendä. E« war gegen 6'/. Ahr, als' da« Auto vor dem Schlosse »orfuhr. Mich einmal ttat die Kaiseri» an da« Fenster uud «iukre den draußen Harrenden mit der Hand lauge fteundlich z». , vrn hrldrnlod str'5 vatnlalld ftardrn: 228. Kurt Ktßer, Einj.-Freiw. i. 28. Jus.. Regt., 22. I., einz. S.. (91.: Hugo K.. Steiustr. lv). 227. Martin Oesterreich er. 24. IO. is Thcrefienftadt, Korporal im Sappeur-Bat. Rr. 8., 27 I-, 13 I. i. H. I. Z. Hamburger, einz. KI»d. (Mutter! Wwe. Rasa O-, ged. Falk Rhediacrstr. dH 228. Vom Laadwehr-Jns.-Reg. Rr. 22. 8. Komp. R i chla r d R o s e n t h a I. am 9. September bei Tar- , now«ka (Rußland) gefalle», (i. Hause Ed. Lielschvw«kh jr.). B.t Leop. R.. Blüchrrplatz d. Var Liftn« «rrnz «rhirltt«: 292 Dr. Erich v r» ck. eiad«. ». vat.-«r,t, «aller «tlhelm. Platz » hpt. 22a «ah », U»tH0|f. b. Rck..z»I..«e,t. »«. 6. *om». S9a glich, Ä * b r fl cf, ttrfnmb, Sehn b. San .« Dr. Seoitz *. Sali «ttt> -ett. 51 II. 295 Han« etIberstei », P!,ewa»tmell»r d. ». I,. Stabe d. 21 getbar>. Ersatz,.,I. bti den Stimvfm n; «aftcha». Peaturlft b. 8a. l'oaU «, Strahhulsadr., Fieidurgeisli. «6. gro«»i»»o va» II. «eat <ba» i» vresia» llrdft wurde» die in.bar. tzlummer aeuannten Sluj.-gretw. Uateratfiiiere v a t.d f t r i u (tz. Somp.l. «Uwe (7. Kamp.), 8 r e u tz b 11 g 11;il. *om».l uub der vizetettwedel b. «. « a t b ■ a « n (t. tdämp.) aabgezetchaet. störsördert wurde Ludwig Freund. Sohn de« Strohhul - sadrikanten Max Freund. Kürasfierstr. 31 Pt. (t. F. Freu»' und Kred«, Sarlstr. 30) am 27. Eept. »or Verdun zum Bicewacht - «erster der Artillerie Permitzt wird Herwatl, Bricgcr, 25. z. ged. i. »ret - lau. Motorradfahrer v. Landwehr - Inf. - Reg. 38, 2. Bat. d. Komp., fuhr am 3. Sept. d. I. mit dem Motorrad iw, Bzin nach EkarjUko (Rnff.-Polen) General-Kommando-Laudwehch Korps. Seftdem weiß die Kompagnie »ich«« über de» verbleich Racheichten erbitten bi« Eltern: Fabrik»«. Sman. BriegeU Hohenzollcrnstruße 33/85. Der Magistrat «acht im Z u s e r a t e u . D e i I e »i Termine zur Auszahlung drr reich«gesrtzlicheu Uuterstützuugr und de« Stadt-Zuschuffe« für Monat Rooember dekanut. ,»» de» Hkutiouale» Kruneudienste» stuf Sonntag, de» I. Roormdcr abend« 8 Uhr t« Schiedmoy Saal. Karistr. 48/49 ei, Konzert statt, da« ,o» de» dlni Muklehreru «iukler. Schmidt, uud Stiller »d der nblin Konzertsäugni» 8eld»er »eianstalttt wird. Die «mqmiere-l -dde» fich durch früher« «orsührnnge» beritt» ei»e» sehr Rame» gemacht, so daß ei» zahlreicher Beiuch zu erwittte» lmritirkarten find im Piunofortc-Magozin von L. Seliger Echu^iduitzerstr. 10/11 erhältlich. iftaekttlsche» Lpeifthanft Autouienstraße erhalte» UademiFeltr a» jede» Freitagabend ein saddaihliche« Mahl. Marie» zu diesen Mahlzeiten werden au«gegeden durch Raddlactt vr. Klüger. Reue Graupeustr. 17 an jedem D»»»er«tag oder.Freitag vormittag. Mebundknng »an MpjhmtHsWMn wätzreub bra Arttge». Diejenigen Person«», di« »or dem Kriege »d- . tl>üg«geschäfte geschloffen und die Verpflichtungen zu Ratenzahluuge» übernommen habe», fiud dieser verpflichtuug auch wählen d de« Kriege« » s ch 1 enthobe», aber wenn fie verklagt werde», kann ihnen da« Gericht «ach »der Verordnung de« Bnndetratt »om 7. August 1914 «ine Zahlungsfrist »on längstens 3 Mouaten gewähre». Die Zahlungspflichtige Person kan» auch, wenn fie »icht veiklagt wird, selbst den Gläubiger »or da« Amtsgericht lade» zur verhaudlung über di« Bestimmung einer Zahlungsfrist. Ist di« zahlungspstichlige Person bereit« »ernrteüt, so kann auch da« Amtsgericht die Bollstrrckuug aus jängfien« 8 Monate cinstellen. Bei AbzahlungSgeschäste» ist der Regel »ach der Verkäufer berechtigt, aus Grund der uupüukttichen Zahlung »om verttage zurückzutrcteu oder di« Fälligkeit der Restschuld gellend zu machen. Ader anch hier kau» da« Gericht, selbst dann, wen» der Zahlungspflichtige schon verurteilt ist, anordnen, daß da« ittirecht «der die Fälligkett der Reflschuld all nicht eiugetteten gelten solle. (Verordnung de« BnudeSra« »om 18. August 1914). Diese letztere BergSustigung bezieht fich aber nicht! auf die Fälle, in denen der Rate,sch»Idner fein Recht bereit« vor dem 31. Juli 1914 »«rwirkt hatte. ,>Die ztrpräfeutuuteu-Mttkammkuug tritt am Montag, 2. Rov. nachm. 5.30 Uhr. wieder»« zu ei»er Sitzung zusammen, »uf sder Tage«orda»ng stehe« 7 Vorlagen: Bewilligung eiue« Pauschalbettoge« für Kriegdbeihtlseu. Aunahme von Zuwendunge», Repäraturc» der alten Sonagmze. Srhdhuug einer Jahresdeihtlfe. Witwengeld, Honorar für Eiaziehuua der Gemeind,deiträg«. Gehaltfcstsetzung. Die Vorlage», welche allgemeine« Jutereffe habe«, dringe» wir a. a. Et. IM Wortlaut. ^lriegot^tzikfe» jvorstand-vorl. d. d. 7.10.) Seit Beginn de« Kriege« haben wir bei der Repräsenlintei-Versammlang i» kurze» Zwischenräumen die Bewilligung folgender Krieg«- beihlsen dcanttagt: ») für da» Rote Kreuz 5<XX> Mark d) sir den Rationale» Fraueadirust 500 Mark c) sir die Vereinigung der Kinderhorte 500 Mk. d) für O ft ore» ß e» dOOMark «) sür die Lehrer » üd Kult»«, beamten in vstprenßen 500 Mark. Die Genehmigung der stepräsentaiten-Beriammluag ist — da Material für eine Sitz mg »U dahin »ich! »orlag und di» Beschlußfuffuug dttng. lich war — im Wege der Knrreud« erdeten uud erteilt worden. Saß xbn» ist zur Verstärkung der i» Hauihaltplan der Arme». pflegeverwaltuug -»«gemorse»«, MittS zur Gewthrmia einmalßger U»terstütz»»ge» der Bettag »o» 5000 Mark »»gefordert uud (»o» der 9ttprAfimtMtn-JBnfMMla>g d»rch Knrreud« geuehchigt morde». Auch sernerhi» «erden zur Ftrdenmg'»»» Swerke» Auserdernngkn a» un» gestellt werde», denen wir uN«!uicht «erde» entziehen kd»»e». Um »»» uicht. wie bisher, i» jtdem Einzelfalle btt geehrte v«rsa»u»Iimg »> Genehmtguug augihe» zu müfft» »od mtglichst rasch Hilfe z» dringe» zu Manen, dittch, wir. null »ach de, Vorgänge »»» Berlin einen Pausch. zur Gewährung »on Kriegsbeihilfen zur verfüg»», zu stellchi; diesen wollen wtt »uutchfi »uf 5000 Mk. de»esse». Selostverständlich werde» wa später Über die Ben»e»t»ng dieses Betrages im einzelue» der Repräseutantab-Bersammlung Rech- »uug lege». zsrtteastzche« i» »er Pemei»»« (Vorst.-vorl. «. 7.10.) Uns da« Amt de« »erstorbe»fe» Steuererhebers Gloganer haben sich -tohne daß die Stelle auSgeschrttde» ««de, ist —25 Personen teworde». Wtt beabsichtige» tute« uicht, diese Stelle wieder zu besetzen, habe» vielmehr dieElnsührungdelvrtngshfte»«, richtiger die Eioztehuug der Shuagoger-Beittäg« durch die s ädtische Steuerrerwaltnug—wie es schon mit de» Kirche»steue>» aesch lehr — in »usficht genomme». Zu diesem Zwecke find wtt dere tS mit der Steuerverwattung in Uuterhaudluugeu «iugetrcten. der,, Abschluß allerdmg« erst nach geraumer Zeit ersolgen kau». ES I »d nämlich von Magistrat — abgesehen von der geforderte», »ich unerhebliche, Entschädigung für die Eiuziehuno der vefträge — i ine Anzahl Bedingung«» gestellt morde», dere» Erkülluug »or der Uebernahme der Einziehung ersolgen muß. Unter diese» ne»> e» wtt all dtt wichtigste die Aenderung der BestcuerungSatt, indem der Magistrat tu Uebereiuftimmuug müde» städttsche» uud kirchliche» verfahre» dtt Srhedimg »er Gemeindetei. ttäpt 'nach Prozenten der Einkommensteuer, nicht, wie dies jetzt bei un» der Fall ist. nach Prozent, vom ftaaüich veranlagten i kommen, (§ 78 »»lerer Satzungen) fordert. Ferner soll demselben Grund« dtt BelttagSpsttthi zuztthe»de, bei«, icheideuder Mttglttder »icht »om vierte ljahnSettstr» men dezw. enden (§ 7 uusner Satzungeu). sonder» am n a t > erste». Die »nuahme dieser Bedingungen hätte also Aenderung der angefühtten Paragraph«» »userer Satzungen Voraussetzung. Außer de» vorerwähnte» »erde» auch »och e Fragen zu erledigen sei». Aus jede» Fall »olle» wtt — um dtt deadfichtigste Beittagteinziehuug durch dtt städi. ervenvallung »icht noch zu erschwere» — nicht eiue» neuen «erheb«! für den verstordeue» Glogauer «stelle», smider, bi«!dahin ein Pwuisorinmschaffe». »USdiesem Gr»udehabe» wttidem Kaffenbottn Metznerder für dtt Grabpflegederwaltung die Ouitttmae» öder dtt Sradpflepgedllhrm «sttgttht »ad hierfür ei» ZahrrShonorai von 1800 Mark erhttt(«f. HauhaUSpla» BeftattuUnwesen uud Grabpfleg« B 1 AuSgadv-Titel la Ställe 3 uud u. Ausgabe Ittel I » Stell« 8) dis auf Wettere« dtt Eiuziehuog »er Semeiudedetträ^ — sowett sie diSder Herrn Glogauer oblag — Lberttageu. Da aber diese Ei»ztth»»g trotz geringere, Zahl »er Onittunge, und »er geringere» HShe Gesaatteiugäige schwieriger ist, »I» dtt «uztthuug der Shrrnpuittuuge» für Grabpfleg^ habe, wtt befihloffe», Herr» Meiner für sei« erhdhtt» Leifi»uge» «im Honbrarzulaae ben Mark Mrlich zu bewillige,. Sttwolle,hierdeibemefte», btt von Her,» Metz»er für dtt Eiuztthaug der Grabpflq«. gebühre» hinterlegtt Sicherheit »uumehr auf die Etakasfieru»I »er Gemeiudebcilräge idertraäe» wird. Wie lauge das Provisorium dauern wird, läßt sich zur Zeit nicht adsehe». Ru» hat na« die städttsche Steuerverwaltung «ttaeteilt. daß. wen» dieEtnfikhaag der Beiträge zu« vegiau eine« SteuerjahieS erfolgekkldl, die» bis zum 15. August de» vorhergehende» Jahre» deautragt sei» muß. Z» günstigsten Falle, seidst bei Uederwtuduug aller Sch wierig.' keile», würde somit die Einztthung durch dt« Stadt früheste»« am 1. April 1916 beginne» kdaar». » »kt« S»M»Me ivorst.-vorl. ». 1. 9. 27. 10.) ») >» dem Futzdode» de» MäunerraumS an der Mten Snnaaoa« hatte, stch Schäden gezeigt, nach deren U»lers»chu,g festarstelt wurde, daß dtt Dttlbreüer uud Laaerhtlzer in einem Umfange »on ca. 50 »um. sehr stark vom Schwamm desalle» waren. Wegen der Gefahr weiterer AuSbreitaug war eiue josottige gründlich« Reparatur dringend notweudig, Dieft ist a»s Vorschlag de» Herr» RegiernagSdaumeifterS Ehrlich der Firma Benedift uud Schleflnger für de» Preis von 400 Mk. übertragen worden, drr »ou Herr» E. als angemrffe» erachtet worde» ist. d) E« ist weiter festgestellt Word«», »aß die großen schweren Tragdalke» aus dem Dachdode» der Synagoge unter Warmfraß litte». Auch dieser Schade» mußte, um da» Gebäude nicht zu gefährde», schleunigst bese-ttgt werden. Die »om Wurm dcfalleaen Teile der einzelne« Hdlzer mußten entfernt uud die Htlzer seidst durch Bohlen gestützt un» mit heißem Kardoliaeum gestrichen werde». Die Ausführung der Arbeit ist gleichfalls Semäß Vorschlag de« Herrn «rgieiungtdaumeifters Ehelich der Irma Benedikt «nt Schlefingcr übertragen «vete», dtt Kosten belaufe» stch »ns 1400 Mark. «) Der schmttdeeiscnie Schornsteinaufsatz der alte» Synagoge ist schadhaft! anch ist sei» Querschnitt I» klein, daß dtt Heizwirlung deeialrächttgl Ist. Der Schornstein ist ttraer so nttdrig, daß bei ungünstigem wind stark« Rauchdeiästigaagen in.de» trnachdatteu Schul- und Wohurtume, eutftehen. Herr fiiegierungSdaumeisttr Ehrlich hat uu» daher »oraeschlaara, den schmiedeelsernen Aussatz zu eatsrrneu »ad den Gcharnstrta »iS aus 10 Meier hoch zu mauern. Da der Schornftr» fiel stehend ist. soll eine antrrichend starte schmttdeeilrrae verankrruna »»- gebracht werdea. Außerdem ist zur Retniguag bei Schornsteia» dtt »adriagaag einer schmttderisrrae» Leiter eisorderUch. Räch de» von Herrn vanmeiflrr Ehrlich eiugeholte» Kostenanschltae» erfordern diese Ardetten «ine Ausgabe »an rund 900 Mark. Da auch dies« Arte« sich »I» »»tweüdig erwiese» hat. Haie» wtt auch der,, »ueführuug zu dem angegebeue» Preis« deschloffeu. Die Auweuduuge» »eich« dtt Syu. Gemeind« erhalte» hat, find kieinere znr Grahpfleie: ». Fr. Paultaa Keiler »eb. Wiener (gest. 12. «. 14.) 800 M. (auch für Jahrgeüe»), Wwe. Lin, vypttr ged. «Pi («st. 80. ». 14.) 800 «. Laif« Oppttr (gest. 1t. 9. 14.) »0V M. (»»» de, Aagehdrigen.) llkerfonati!» »»» »«milndebmmte, Dtt Erhthu», ob» zaftÄetzilye tzan^v) anflldO«.M de, frühere» »richr«. wittttr nnd Aufseher Ratha, Simon ». I. 10. ab gewähtt werde». — Der Kaffeatott der Grabpflege-verwaUnng Gerd. Mehner, de« an Stelle de» »erst. SttneeerhedeeS Giogaaer dtt Estlzttbung der Gemeindedettrta« di< auf Wettrre» ^stvertr»»«» Ist. foll für die D«>er derfelken eiue Zulage von 100 M. jähttich erhalte». — Ehardtt. Ellaer fall ». I. 4. 14 ad anter Aarrchuung von ca. 6 Dttastjahmn »ad unter Fortfall des Houoratd oo, 600 M. sür ttiae srüherr Täligkett im ZmeiggotttWieuste ei« JaheeSgehakt von 2500 M. iundeichudet »er persäul. Zulage 20S «.) aut der Maßgabe erhalte,, daß er am I. 4. 17. da« Hichstgehall »«, 2700 «. (a»Ms«h«a ». d. pers. gal. ». 200 «.) deztthe» soll. — Dtt Mim« de» am 23. 9. «erst. SteaerhederS B. Glogauer soll 500 M., jährlich uud sei«» Geh«» «och für rin vttrteljuhr um 575 M. erhaitt». Dtt «e^äfeakanSetb-Mutztt, dürfte» «mH diesmal ohae Wahlkampf verlause». Dtt beiden in der Gemeint« bestehenden Wadlvererne. der.Liberale v.' na» der ,B. z Für». ». Int.. ». 8. G.' haben verhandlnage» wtt vor 3 Aihre, aagekaüpsi um stch Iber rin« geweiasam« Liste zu oerftäudigeu. »eiche beiden llttchtuage» Rechnung ttäal «uttr lusrechttrhaituog de« Besitzstände« nnd Berttttung der frriarwerbe»«, 8 Seellvertteter- Mandate nnter die Richtung«» muh vrehtitut«. Der iuzwflchr» neu eutstandc« .Jtt.-Trrntaut' hat batte» Bereturu erklärt, daß er unter sttzige» Zette» »»» ettiem Wuhtkampfr abstehe, wolle, »ca» bei Aufstellung der Kuubidattn auf sei» Programm Rücksicht genommen «erde (keine Männer u wttzttn, den» unmündige Kinder >tt ihrem Wiffe» uud Wille» uuS der jüt. Gemeind« «nSgetttiea find.) Daran! habe» beide Verein« fich bereit erklätt, anch mtt de» I. T i» vechaudiuug zu irett». Gage» dtt Misst»», welch« dtt verfühnmg t»m »dfall vom bättrliche, Glauben schon nnter de» zarte» Kinder» detteidl ist der »Jütische Trend und' vorgegaugr» and bat dtt Hilft der jetzt l» KnegSzetteii allein zuständige» Behörde, des stell». GeneralkomandoS. augernfen, da dttft» deftredt ist, dtt Einhett des Volks nick I durch stnshetznng eines Teilt stdrr» zu laste». Dai G. K Hai dtt Sache de» Polizel-Präfidiu« znr »eite«, verauloffong atgegede», nnd dieser Hai de» Vorsitzende, det I. l. Herrn Enge» Freund mündlich erbffntt, daß der Mtsfiouar zwar die llngaben deftnitt, daß dtt Behdrde »der ftiae» Ersuchen ul« denchü^ Falge gebe» werde. Dtt i» Inserate».Teile dtt Vergednag ihrer Oekonomtt «ck. Die «ck dtt ihr «aeMdertt Ehrwr« Kadijch» Haschkomah beklage» de».Verl»st i^et.1. Borsteher, Dewi» standthnt, der am 2» d. «. im vier von 77 Jahre, jaust entschlaft» ist. Mehr all «in I Mensch», alter hat er seine Kruft dem Gutttthaus« aewidmet uud dnrch »uhr« Frtmmigftft, luuttrr» Eharuittr nud Bescheidenhckt sich dtt Lttde^ der Mitglieder erwarte». Aw 24. ». M. fand seine «endimm, »«er zrotzer Bebriliguug statt. Dtt Leiche wmtze Sanuuden» utenb« nach Eosei übeifthrt. Dtt Syn». nage, m, weicher der Wagen varbeifnhr, wir hellerttnchttt. (A«r »er Vorsteher, Herr Saly RÄe», Antoninistr. 32, steht ütckgen« im Felde.)

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