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Jüdische Volkszeitung · 1914-10-02 · 40 (2.10.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
40 (2.10.1914)
Date
1914-10-02
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Milch« Dolf$}<itanß. Patriotismus und Kricgsfürsorge. vrerlau. -ew 2. Oktober Mertln, 25. Lrptevlci. De» Rslionalsiisrung für die Hinte,dl'eb.iien der iui *liir{;c Wefdfttneti find u. n von Geh Kammer;,en,a: Eduard Au.hoib '-'»OVO Mark überwiesen worden. Werk'«. Ti' ^fTcrlitifdt* R'-Iigion-.^tweinde Bnl n-Lichterfelde-Lankn-.tz ftifi tc 100 Ma,k ffn?«* Rot. Kreuz und für Kriegkhilse uud 75 M für drei Berliner Ve eine zur Speisung von Bkdürstigen. Kotlßns Für Kriegslürforge spendeten hier: Synagogengemeinde 500 M.. Bereinigung der Brüder der Victorialoge (Görlitz) UOB.B in EotrbuS 500 M.; jüd. Frauenverein 300 M.. Ehewra Kadiscka 200 M., Israelitischrr DrenStagkegelklub 150 M. Iüd.Iugendbund 35 M. Um der Rot unter den Juden am Orte zu steuern, find bereitgcstellt: Don der Ehcwra 500M. vem I'rall'iilckcn Frauerinerein 500IW., von der Israelitischen Darlehnekaffe (zinslos) 500 2W. Magdcünrg Der hiesige Eynagogcn Edor hat 50 M. für das Rote Kreuz ^stiftet. K«ss, «. S Der hier bestehende Verein Bikur Cholim E. B. Hot den Betrag von 500 M. zur Unterstützung Angehöriger der zur Fobne ernbcruscnen Mitglieder bewilligt, mit der Maßgabe, daß ans Ne Frau 10 M und j.^ee Kind 5 M. monatlich entfalt» I . Dem Roten Kreuz find zunächst 50 M. zugcnendet rrordtn; ferner sind weitere Zuwendungen für den NLtiouelen Franerdirnsi rn:d für tie Hinterbliebenen gefallener Krieger vorgesebt,. eLiffa D e Dobhtlmsche LtiftuuglBcllbeimisckes Kranken« und Eiecherhan») in L'ffa Hot dem Roten Kreuz einstwerlen vier Betten zur Berfügnng g,stein. Vorfitzenvee tc» Kuratoriums dieser Stiitung ist Stadttat Schnycr. Anstaliearzt LanttätSrat De. Lcherbel. Ezarnikan. Die hiefige jüdische Schulgemeinde spendete für die Zwecke des Roten Kreuzes 300 M., der jüd. Jugendverein 30 M. Zu einer allgemeinen Sammlung des Roten Kreuzestencrten d'e Mitglieder der Gemeinde ca. 500 M. bei. Koßenfokza Tie diesige Eynagogeugememde bewilligte ffn das Rore Kreuz 500 M . außerdem hat der hrcsige jüdische Jugendverein für tas Rore Kreuz 200 M. gespendet, ferner hol der Israclilisc! e Flauer verein a!S Eubesgade für die im Felde stehende» Krieger des hiefieen 140. Infanterieregiments den Bltntg von 300 M. beigefteuert. Das Erna Lrvy-Ferici,. erhoiurgehtim hat der hiefige jüd. Frouenwlein der Militärbchördc als Lazarett zur Verfügung gestellt. HSnIgsßerg 1. Hkr (Zoraetite« i» der freiwillige« Krankenpffegr.) Es ist in d:r Pttffe mehrfach die Nachricht verbreitet worden, daß Personell mosallchenMauben^von den verlchiederen Einrichtungen der freiwilliger: Krankenpflege ihres Glaubens wegen zurnckgewiefen seien. Die »Komgsd Hurtungiche Ztg.' wird ermächtigt, dem entgegenzuttettn; derartige Zurückwerfungen find niemals erfolgt. Kauzig. Der.Vorstand der Synagogengemeinde hat dem Roten Kien,, der Kriegslrilfe für Danzig und der Rationalspende für die Familien der Gefallenen je 1000 Mark überwiesen. Reben den von regster Op^erwilligkrit zeugenden Spenden aller Gemeirdemitglieder ist als besonders rühml-D hervorzuheben. vag die Beamten der Lynagogengemeinde zwei Prozent ihrer Gehälter vaterländischen Zwecken zur Bc.srrgui'g gestellt haben. Aut d'r Borussia-Loge ist noch anzu'ühren. dan der Schmetternbund 150 Ma'k als erste Rate für Kritgshistc gezahlt hatte, und daß ttrr den glclch-.n Zweck noch 300 Markaus dem Kreise d^r Brüder eingegangen find. Das Zopporer Kinderheim konnte, da dos Rote Kreuz die zur Beringung gesteU1cn30 Betten ineinem großen Lazarett brauchte, zur Unterkunslsstättefür ostprrußischc Flüchtlinggemacht werken, deren Versorgung die Danziger Gemeinde u»'e: schweren Losten fick besonders angelegen lein laßt. Bereut, Weftpr. Bor, der AnnokmetteUc frer.rnlligrr Gaben für die im Felde stehenden Truppen des XVII. Arme,korps girn> dem Rcdbiner der hiesigen Gemeinde, Herrn Dr. I. Mnnz, eine amtt'che Sammelliste zu. In dem Begleioctirerpen wird > bemerkt: ,2Str must n vo deiailloS anerkennen, daß die jüdische I Bevölkerung unserer Provmz sich rm Dienste unseres Vaieilandes > äußerst gebefreudig gezeigt hat. U»'er,n heiztichsten Dunk dajür*. Dos ErgedrnS der Sammellisiea betrug '.'5# M. Aasirs» iV-sipr.). Für das Rote Kreuz bat die hiefige Synagoge« gemeirtt-e 200 M.. der jüo. Frauei,verein 50 M . der jüdische Verein für Krankenpflege K>0 M. gespendet. Hfferßstz Schnr«»eH (Hannover). Tic hiesige Synagogengemeinde spendete für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen die Summe von 300 Mark, der i»roclitische Fronenverein den Unstützung-kafsen des Vaterländischen Fraucnvcremin unseren beiden Orten je 50 Mark.' Pranvfektz b. Göttingcu. Die hiefige Lynogogen-^emcindekoste überwies 200 Mark füc daS Rote Arcu; uud 100 Mark für den Vaterländischen Frauenv.rcin. Desgleichen spendete der Aeraelitriche Frauenverrin 50 Mark für den Vaterländischen Frauenverein. ^üxde. (Dcstfalcn). Eine Lammlurg in unserer Lynogo^engrmcindc ergad 68 Mark für das Rote Kreuz. V»hde» i. Zkesis Die hiefiee Eyrogcgrngcmeinde und der jüdische Frunrnveieio hobrn »00 Mark für das Rote Kreuz uud für Ne Famiiienunlerstvtzung d^r im Felde stehenden Kämpfe: gespendet. Miude». Der hiesige israelttische Frauenverein und die Chcwrah Hoven bisher ca. 600 Mark für das Rote Kreuz aufgebracht. HUeiue 1. Hfl. Die Untcrstötzuugskaste und der Frauenverein unstrer jüdischen Gemeinde spendeten gemeinsam oerjchikdtnc» Stellen des Krreg-liebcsdieustes 500 Mark. K-uter. Für das Rote Kreuz ha>er^ die Dohltätigskeits vereiue der hiesigen Lynagogeugemeinde Arecheu-Aflt». Der diesige jüdische Roten Kreuz 50 Mark gespendet und eiue naaogeogeweiude Hot 100 Mark für daS Zach b. Trier. Tie hiesige i-raelit' hundert Mark und der israelitische Frauenj für da- Rote Kreuz ge spende:. 1< 0 sa 2i st' di f de: f' btt Dn lnß hi i tu: dkl he dn @1 I söl! | fal sin) Ei en [ rni nc ri und sch, ük' ent'« ein,i li(! ZW 11 Um ste! t I der I flct i Nl | vor ' m\ - jctz 1 jüo I für erö dnr Fai > ans en aus ««ei De, fteltbi Do, Zei e. in und Ork >i Hei n, deui Frei, wolhei die Dei^ SS der Gar i Mark gespendet, nverein hat dem »mluuft der Hy. Kreuz ergaben, e Gemeinde hat vierzig Mark btn! hier Genf t der : «ei. ch n sts. aber nr Ar#l Zrstzeußuru «■ M. Dem Rot« Kreuz spendete h tfige Synagof-erg m m"e >00 M»dk. Sämtlich- Synaljgcnspeuven gehen zu dtsteu G..„ste«. cheifs (Rhön). Die hiesige EhemrahGemilus cheffed stiftete Mark für die KrieqSkrankenpfleae. Kresdeu Der Vorstand des hiesigen Krankenuntnst itzungsstiluts für ZSraclittn hat. nachds« eine zu dies m ZwÄe rkorderlich gewesene Vatzungsän>eru"g von der Mitgliederverrimlung einstimmig angenommen worden war, beschloffen <n größeren Teil seine- BermögensbestandeS kür Srieg-notndSzwecke bereitzustellen. Davon find bereits 3000 Mark an Kricgsorganisolion der Dresdner Der. ine. 1500 Mark an n Landcsausschuß für daS Rote Kreuz und 1500 Mnk an Klbertverein. allein breiprozentiger Sächsischer Rente, adühu worden. Der Israelitische ArmlN-UnterftühungSvercin cde,.falle trotz der durch den Krieg erheblich erhöhten Znsprochnahuit feiner Mittel der Knegsorganisation 1000 Mark cSduer vinprozenlige Liadtanleihe übmoiesen. tzaßurg Außer der Spende des Israelitischen FrauenveriS von 500 M. stifteten drc Männerchewrah und die jüdische menkaste alS erste Rate je!V0 M. stir das Rote Kreuz, chiieuuch. Das Sroßherzogl. Sächsische Londrabbinat erfolgmdes Rundschreiben: Großh. Ltaatsministennm für die Zwicke der freiwilligen Kriegskrankenpflege im Großzogtum Sachsen eine Beckenkollekie ausgeschrieben, deren Erg die Großherzogl. Superintendenten der Kastenverwaltung Kultusdepartements bis Ende September d. IS. abzuführen bcn. Ich halte cs für meine Pflicht, den Kultnsgemeinden Religionsvcreinigunge« de- Landedie Anregung zu gebe«, fern Vorgänge zu folgen und auch ihrerseits die vaterländische finnung in ähnlicher Weise u») dadurch zu betätigen, daß allen Gottesdiensten dedietjährigen Neujahr-, und Dernvogsfeste« die zur Thora Gerufenen ihre Spenden gleich. - der Krieg-krankenpstege widmen. Die Gemeindemitgl'eder hiervon in geeigneter Weife zu verständigen. Ich sehe der sendung der Spenden rträgniste bis anfangs Oktober d. Z-. gegen. r:m dieselben alsbald dem Großh. Sraat-ministertu« Bericht überweifen zu können. Dr. Wiesen*. A. Sch. Zugoflnrg, 18. September. Die hiesige Kultn-- luinde beteiligt sich m hervoirageuder Weise am allgemeinen i^beswrik. einmal durchnamhafte Beitrüge für Klieglfürsorge Rotes Kieuz. dann aber auch durch persönliches Miteiner großen Anzahl Damen und Herren in öm perrtensten Zweigen der L'ebeställgkelt. Der zum Schutze der ladt errichteten Bürgerwehr sind 30 jüdische Mitbürger beiirrten, um aus diese Weise der Stadt und dem Vaterland zu Erhebend waren die Ansprachen unseres vcrehrteu ddincrs Herrn Dr. Grünfeld bei zwei Bittgottc-dienstcir und äßlich der Dcr^dtgung unserer jungen Soldaten, von denen unser GotteShauS mitfüllen halfen. Kamflurg. Der Israelitische hum^uilüre Frauenverein 'attet in dieser schweren Zeit euie rege Tätigkeit. In der ihm in Uebereinftrmmung mit der allgemeinen Krieg-Hilfe lnichtettu im Logenhelm. Honuugstroße. werden ich an 600 Portionen warme- Mittageffe» verabreicht, und r an Bedürftige ohne Unterschied der Konfession. Der einzige «schied von den allgemeinen Volksküchen der Kriea-Hilfe denur darin, daß die Küche in streug ritueller Weste geführt ). Auch hat der Bereia eine Einmacheküche errichtet, in der arbeitslosen Frauen und Mädchen Gelegenheit zur Betätigung loten wird. In der von ihm Drehbahn 5 unterhaltenen i ißß»ße wurden bisher vierzig Frauen mit der Anfertigung Näharbeiten aller Art bZchäftigl. In dem Jüdischen dchenheim des Verein-ist ein Miltagstijch eingerichtet, in dem ' Mittageffen für 40 Pfg. pro Portion verabfolgt wird. In stier Zeit ist auchvom Verein in der Hochallee eine ZtNderßnfle Linder im vorichulpflichtigen Alter von 1'/, bis sechs Jahren > fnet worden. Auch ist eS dem Verein gelungen. 150 dei tigen Kindern einen Privatmittag-tifch bei wohlwollenden lilien zu verschaffen. Einzelne Kinder, die durch die Krieg-wirren ihren wohlverdienten Ferienaufenthalt gekommen find, wurden Deronlaffung de- Vereinbei Familien in den umliegenden ö^dten uutergebracht. Schließlich sei noch hervorgehobeu. baß die verdienstvolle Vorsitzende beverein-, Frl. Gib o n t e rner. als Vorstondsdame dem Frauenkomitee der allinen Krieg-Hilfe angehört, und daß da- Erholuogshei« des tftnin Legeberg al» Lazarett eingerichtet und bereitvoll it ist. vevlschlanü iw der Kultur allzeit oorati! Dresden. ^Meinung und Hoffnung der russischen Juden), einem russischen Juden wurde« wir gebeten, folgenden m Aufnahme zu gewähren: Wie kommen wir dazu, -gerade Deutschland zu wobnen? Neil Deustchland die besten Sitten Gebräuche der Welt besitz!s Kultur und Wissenschaft, uung und Sauberkeit. Wahrheit und Gerechtigkeit. Schutz Freundschatt! Darum haben vir Devtschland als zweite »at gewählt. Wir danken den hiesigen Behörden und der i schen Bevölkerung für den uns erwiesenen Schutz und ihre Pndschaft Aber voist unnoch nicht genügend. Wir n und wünschen, daß Deutschland Sieg und Erfolg über Ruffen und seine übrigen Gegner davonttagen soll, da wir tschland unsere zweite Heimat und Vaterland nennen dürfe», vird nicht anderbleiben, al»: Deutschland über allein Welt! Deutschland wird und muß Kegen. Ategnth. In der vergangenen Rächt starb bierselbst im iison-Läzarett der mit ander« verwundeten Rosien nach gebrachte Soldat Iankel Edelstein. Ein Teil der eiode gab ihm dos letzte Geleit, an seine« Grabe hielt Robb Dr. Peritz eine ertzrestende Ansprache. Die Gewird ihm einen Denkstein setzen laffen. ii de >« de» «tstm-tU-ca-rr». Seitens der in Htenflnnuner internierte» circa 600 rasi jüdischen Gefangenen war »achverlin ein in dentschekSchrift t« Jargon gehaltenes Schreibe» gerichtet worden, da» die enthiell. ihnen zu den Feiertage» Gelegenheit zur Abhaltnng eines Gotz-r ,iD'- Svcr.du langte an- Berlin vo > U -d^-urn: - R 'din 'r De. P^itz in Liegnitz d'^.r wand:: sich jvf r: u.n G.v.sim' i .-z an hu Ge,iera!-Kcmmando. Nif#» qa: >u* Eilaud-u.'. - Zur Abdaitung de« G? te«->enNrS ' :'7 te G m iude Li g .tz an d^s Geucral-Ko nma .do 1 S-'ler!vora. -t Ta,esit.a. 60 Machsorim für R ujadr nnd Bestöhnungssest uud 2 Scho»rvS, auch kür das Laudhütieafest ist bereits iür Lulaf und Eseog gesorgt. Zchneidemktzt. 22. September. (Die rulsis.den Gefangenen) haben sich jetzt ans dem Plöttker Exer.v'rplad dänssich eingerichtet. Bi» zur Fertigstellung d« Baracken hadei fi: t»r kleinen, mit Sttob bedeckten Hütten Unterkunft g,^ ln>en die sie sich aus de« von der Mihlürdehörde zur Verfügung g stellten Holz selbst kunstgerecht gezimmert haben. Der Erdboden ist mit Stroh bedeckt, sodaß sie gegen die Nudilden de- V'tter» geschützt find. Wenn man in Betracht zi. hi. daß auch , ie Ver^ pflegung der Gefangenen nicht schlecht ,st. so bürs,e»i sie fi.h in Schneidemühl, weit ad vom Schuß, recht wohl fühlen. Unter de« 600 Rnffen lufindcn sich auch zqhlnühe Jude::. >ic de«tt»ch spreche« Inte», keine Morte Unter dieser Uedcrschiift s breidt der ReichstagSadgeordnete Heyn, Plärrer cm der hiesigen Kailer Wilhelm.Gedächtniskirche. der ,Voff. Ztq.^ : .Das W,'«t de» Kaiser», dos ihm die Herzen s«ineS ganze« Volkes gewann, lautet: Ich kenne keine Parteien mehr, nur noch Deutsche! Sollte man es für möglich hsltev. daß trotzdem an bestimmten Stellen, die ich einstweilen nicht nennen will, reiche Gaden für heilsame Zwecke nur mit dem bekannten Raienrümpse« angenommen oder auch adgelehnt wurden aus fernem anderen Ginn de als »veil jüdische Hand sie bot 1" BtfyMt». JHrMtfut «. JR., 15. £<vt(raba. Jfm 8.irnu5cr ,?ntn fmni,>i4 (it Mt kt nl|i)un mito um gtftfiritbcn: Vit btrtiK aujrfiinsiglt ttafügunq 6tf Ärl ßtmiuiftcruiuj öbtr dir Kcrnuftaltnn, ,«n Jk»(,Utt*it*llta ul Mu It* Mtitlrakn |*|n 3Mttl*,ra ist ergangai unb in d« HLuM ixr impp<iii-üt gelangt Da» JCritguminiftniuui hat grnrhmigi, daß für 5» in orn »ksangknknlagcrn difindlichn, itl.|i|<ln|»n jnMschtn ^fntlnit non Stilen bn brnarfjbaitfn i'iötjitjtu MemtinOtn un d u t’coor^tijfntxn hohen Keieriagen Acld-ü(nile»dienste nerunftaliel «erden. Die In Veirachi (»»«enden Gemeinen »eedea e« gemifi ul* Slitciifflliiit betrauten, von der Genehmigung Iiotz det (kürze der Zeit sür die erforderlichen Bordereiiungen nnoee. zögiich Gebrauch zu machen. Someil «ie »dgllch. find die Gemeinden von Seilen nufere» Berliner Ourcnu» a-, rttdn»igt___ »orken. Pie jüdischen Iriertn,e bei »er |kl»nnwe. Die baeil» erwähnte Verfügung de« »lieg'iuluilieriu«» bel>. die jü«Ischen Keieituge lautet wie solgl: — Krieg« uiiiifteriu» Sr. 128/'J. «. 4. Die . rereie Bereinigung f Ar die Zuteeeffe» de« ouhodozau- — Judeninm»' tu Arunksun a 1». Hai hieihee «ügeleilt. dag die jüoischm Ldlduieu in der nächsten Zni ihre hohe» jüdischen »t, insbesondere am 21. und 22. ». We. da« Seujahr«. am so. d. Mi«, da« verjähuungsjest begehen werden Unter Hinwei« aus da« durch die Kiiegelage gerechiseniale besondere ('erlangen der jüdischen Soldaleu an dielen lagen, die »on Kindheit an (Ar ste geweiht stnd, stch vor Go» zn sammeln nnd erneute Seelenftärte und -^dnmpjesstilche zu gewinnen, wird von der genaauien Bereinigung aedeleu. den indischen Mannschaslen, soweit e« die Kriegslage gestatten wird, die freier der drei honen freftlage durch die Bera.iftaliung _ gemeinsamen «otue6irn(ie» zu ermdgiichen. Dabei ist darunr hingewiesen worden, dah jüdischer «emeindegoiiesdienft auch ohne Ittinahme eine» Geistlrchen Überallin »nwesraheit »on * je 10 Mann oemnftallet werden kann. Sowerl mbglrch. wäre Dienstbekreiung an den drei Tagen - drgrnnend eine Stunde vor Lonnenurnergang de» «oiadend» und jchiiehend mit Ernirii! der Sach! - erwünichi Dem ärmee-Oberkommando wird ergebenst anhermgeftellt, wegen irrntrchster Berückfichiiznng der oorgettagenin istünlche da» Erfordert,cke an dst. unirrftelllen Kommandodehdrden gefälligst veranlaffen zu wollen. Zn Berlielnng: ». Lande! Kn sämtliche Krmee-Ober-Kommando«. }n tnliiterfnie. — Bnftai. 18. Srpidmder gu dem neuen Erlaß de» Minister» der geistlichen u. llnlerrichltangelegenhetten rrdee die Sechlnde'chränkungen für au»iändische Schüier und ijehrer. w'rd der .voistichen Zeilnrrg' geschriebenr Man ipirk den Ertast in »llgemeiueM gewrst billigen (innen; er must aber in allen den Fällen zu Htrterr söhren. in denen t* Staauangebkrtgen jestr teindticher Staaten trotz wieberstatler Gesuche nur deahatb unmöglich geweten ist. die Eigenfchaji erne« deutschen Staat*. büigett zu erlangen, weil ste jüdischer Konsesston ftuo. E« gib, beispi-taweise in zahlreichen Slädlwr Prenste-r« auch dsterreichüche Siaatsangehtr^e. die drdher »ergedtrch ihre llttndllrgerung nachgesuchi baden. — weil sie Juden find. Man sollte mtt dieser rückständigen »nlch-nung endlich »rechen n id den Rossen und Oeftenüichem jgdischen Giauden». die seil vielen Jahren in Dentfchiand angesessen, »it derrtschen Kennen irert)eiralet find, dn» Heimnllrecht gewähren, da« ste sich at« siiedtich« Bürger ILagst erworben haben. Bttlleichi dednn e» nur diese« nachdrückluhrn Hinweise« ans einen wanden Punkt unsere« tfientiichen ste den», um die Beüdrden zn »rrantafsen. diesen Miststand zn dejeittgen nn» auch »aonech zu zeigen, daß wir eine »ocklich« Knilarnaii«, find. —

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