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Jüdische Volkszeitung · 1914-09-25 · 39 (25.9.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
39 (25.9.1914)
Date
1914-09-25
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Mlschr volkjtia»-. Im Felde. vrerkl», 6«» 25. Zeptemter f9|4- Br. 39 Zoskippir vor Metz (870. Tft IWf« |M4t G'«e lttz' ul, »te jede aroff Xtf. Z« K.lve » jch»i de» at< Haler, jchi d de» Siandetz. des Verhetz, de» V'ke»»l- ■iffr* ffi* «rffcrr Sr»e. rer, 4« fifgea. dede ischt ale S,e. heaie M J fatt »ede» de« PreteHa»!,». der Z» e »ede de« Katdaltkea -var » « F« a»e st b«. ja »ar r> auch ickoa 1tz7S. Aach r»aa>al» falqiaa «adle i de jüdisch« Mildüritt de» ftata/K De» sch a>'d . Tapfer stellen sie ih'ea Maaa. ader sie li-chea fitz auch dicht «dtzattta. de» G date» ihre« Gta»de»» »» faltz'» .Ein seltene» Tascheakach aa - d»'« Jahre I8M der chket »»» ih e am sKoischea -eidtzatte»d«e»R rar »eh. — Die Flüche ß^dt » cke»» die Ha»», iaag mied r Darützer steht .Hde» »ir »icht eie ei»e» Vater? Hat »»» »,»t ale ei» Gatt «'schaffe» r 3a de» E.f.n stade» sich falgead« Berse:^ .var »eh. la» K.-iegedla-^r, im Adeadsaaae». schein. Da traten deutsch - Krieg-k aas den irschlast ne» Xelh'n. Vaischiertra trah »ad »atiß derhah las heit re Lai Za ernster Seftessti«mnng j»ölfh»»dert an der Und einer ka»«aadie,te. d>e end-r» kalgte» ge.a; 9* -alt H |ria Aan,««i.»a de« (dvg » »»jer « Die Laste» atz' sie arurden ) samme» seht -eftrstt; Darch N.iae vleadlaternea der »e,tr Platz ertelt. Eia O«e» a»ard »«richtet «,f «tarn -ratze» Stet»; Ein Hü^el ißr bl« Thar«, es fall' die Lade sei». Der Hü^el »ar dedeetct mit «aleam Pmaab. >a eine« Pfahl ein Fiü««chen atz e»'ge La«p« Hier a»f »es Platze« Mitte, eia *nrfa nur erhöht. Mit eine« Seil u«;a-e», «ach da« I»«m«ar steht. Und al« r« nun«ehr danket», drei Krieger trete» aar; Da« ernste L rk der Söhne» r künde» st« i« Ehar. Eta aa» rer tritt zu« O«e», .Kol RiAre* hetzt ft jüdischen Soldaten sie saigen Mann fgr «aaa. Sie sakge» laut »ad kröflia d.« heiligea Heia»«, Da« Herz »ird i»«er leichter, das frihec schnrer »ad baag'. Lad »it de« friitz-n Marge», da zieh « sie »ieder Dart »ater freie» Himmel in'« vetteagottetzhaatz. Hier, di« die banne finket, die Lchar zu» Himmel tzlük'. Und »«der Traak nach Speise hat h«»te fie erquickt, Drauf der der Taten frier »it Lraae» fie gedenkt Der liebe» Kameraden, die «aa t»'a Sratz gesenkt. Hetz eadlich fuakel» Sterne, »ad fietz«»mat ertönt Da« Wort de« reiafteo Slaudra«, der ktede, die Versöhnt Und einer griitzt de» »«der», reicht ihm die Bruder» Hand, Geschloffen »ird i« Herzen dal schönste Freund, schasttzban». Die christliche» Kam'rade» al« treu« ölebe«»acht, Sie schützte» chre Brüder von früh d!« i« öle Nacht. Nua trete» aste »jeder ganz mimter t» die Neth'n Za ihre» Negimeater», i» h len Monderschein, Erhoben durch den Elaudeo. ermutiot zu der Psttcht. Sind fie bereit zum Kampfe; fie fteh'a und »anke, nicht«. M. Ktrmttz. Ndilchr zrt5g«i»»chr. Hus HriegsmIniBerin« ertellte f.Igtntai Jfuaxls: Kör krn Raddiner.zur (»«Übung btt jüdisch«» Seelsorge Ixt der mobilen Armee. Dem Rabbiner.ist gestaltet llorden, im Bereite der de» Armee-Oberkommando ....... untnstelltea preußische» Truppe» die Seelsorge für di« jüdische» Heeresaugehtrigc» auszuüde». Er hat sür seine» »useathalt auf dem Kriegsschauplatz« zu deauspruche»: eine» Sage», z»xi Saarupfrrde, eine» Traluführer, st eie Berpfleguug, freies Ouaitier, freie Reise zur Armee, Ratio,«» für die Pferd«. Maßgebend für birst Ansprüche ist die für die christliche» Felddiuifious-Keistlicheu besteheud« Orduuug. Segen Ausstellung »er ersirterlicheu.Miliitr-Kahrscheiue hat er sich an die betreffenden Eiappenkommaudauture» zu »eude». Audermeile Gedühiniffc stehen ih» uicht zu. Sei»« Ausstattung mit Sage», Saaenpfirdeu und Traluführer erfolgt durch da» stell. «erireieude Gcueiallommaudo des.Armeekorps, an das er sich dieser halb unter Vorzeigung des Ausuxise« zu »xuden Hai. Sr hat stch »ach.za d»ebeu, m> er beim Bahnhass-Kommaudanie» zunächst de» Llandort der Eiappeu-Jaspekliou und sodau» vo» dieser de» AufcuthaUsott »es Armee- Oberkommando« erfahre» kau», dei dem er sich zu mrlde» hat. Alle Militär- »ad Zwildehdedea werden ersucht, dem Geaauuie, zur Erreichung seines Zweckes lUl Uchst Unter, stüßung und erf»iderlrch>m Falles de» nötigen Schuh und Beistand zu gewähren. Ist der Senanule »och dienst- oder laudsturmpflichiig, so wird er bis aus uxrler,« oo» der Liuberufuug zum Heeresdienst zurückgestellt. In diesem Kalle hat er sich o«, seiner Ausreise unirr Vorzeigung des Ausweises nud Hinweis auf die ertolgte Zurückstellung vom Heere«»«, »ft dei dem zuständige» Bezirk«, fdmmaudo »bzumeiden. Er ist derechligt, dal in Artikel ro de« Abkommens zur Beedefscrung de« Loses der Verwunderen und Arouke» dei dem im Feld« stehende» Heere den K. Juli 1906 vorgesehene Abzeichen, nämlich eine aus de« linken Arme desestigle Bind« mit dem Rote» Aeeuz aus weißem Grunde, zu «ragen. Er hat diese Bind« unter Larzerguug de« Suirrxisrs dei der nächste» Miiilärdehird« stempeln zu taffen. Miuchru. Zur Ausübung der jüdische» Seelsorge bei der mobilen dayerischeuArmre ist »»»mehr r»Ispiech«nd der Regelung dei den a»derc» deulscheu Herresieile» de» Armeevderkommando «io Rubbioer zugetertt wurde». Herr pillriti»r,»hi»er Hr. M Mei»d«rh i» Rnrmarkl hat ein Krirgsa»dachi«düchlri, für jüdisch« Kraue» und Mädche» herausgegedru, das Techiuv« für die lut Feld ziehenden Auverwandlen enrhtli. Der Uedeeschutz aut de» Berkause idas Büchlein kostet dv Psg.j fließt der Ariegtsllrsorg« zu. Her öadisch« Wiutßer de» Iuueru Arßr. ,. JM«> sprach in Karlsruhe aus der R.daklio» de« sozialdemokratischen - Voltisreunde« vor, um in seine» Namen uud im Austrage des Siaattmiuifteriums dem Ehesredakteur Kold al« de» Vvrfißeude» in Karlsruhe und aus de» Etappeustatloneu war da« der Kall. Auch die trtlicheu Zioilbchürdrn des Staaies und der Gemeinde »uteistüßleu in recht zuvorkommender Seile da« llutcrurhmen.-' Den hsldsitoS ffirs vatsrla») ftarbsn: der svzioidemotralische» Laudtagssrakttou in Baden das Beileid zum Tod« Krank« auszudrücke». Der Minister bezeichaete Krank» Tod als eine» herbe» Verlust für die Sozialdemokratie, wie für tcs Butriloid überhaupt, da Frank bei der »ach de» Krieg notwendig «erdende» Renorganisatr»» der Berhiltniffe Großes zu leiste» derufeu gewesen sei. Krank« Leiche wurde von der MilUärdehirdc srergegebe» »ud sollte »ach Mauaheim gebracht werde». Hi« A«im»ri,,,,g »er Weiche de» JUi4>ti|v asgrvrduele» Dr. Kreurll, die Ende letzter Sache von eincr »darduuug der svziaidemviratische» Parier »ersuchi wurde, »nß dis »vf weileee« »nlerdlerdea, wett die »ilittrische, Opeeaiionen es einstweilen »ichl gestatte», »» die Autsühruug »es vorhabe»» heroazutretea. Die sozialdewvkratischr Ma»»hei»er .Bolksstimm«' teilt di,sc» Sachverhalt »U uud fügt hinzu.- .Lei dieser Gelegenheit sei gerne «»d dankbar das »»ßerordentlich firniß« Entgcgenkommen »nerkanal, das Me »ilstsrischeu Behörden Sr die »iqllhrung de« Plane« deknndete». In Berlin sowohl 2-2. Aug. Eins. Kreiw. Sesr. i. öl. Jas. Rrg. Ernst Soldmann 22. I a. Kriedland O.K. (Later Dao. Soldmann) 23. lt. Karl B ü h l e r, Unlrrosfizier i. daher. I. Fcld. Art. Reg. 28. lug. Bruno R o > e n t h a l, Kanonier d. SZ. Frldart. Reg., 23 I, Eimichter a- Berti», Josesstr. 14. 2l». Aug. Gerhard Karfunkel, 23 I. <B. Mop Karfunkel, Berlin.) 29. Aug. Max Mannheimer, Einj. Kreiw. llnoff. i. Oid.Jaf.-Regl. 91. 23 I., Pater Londrabd. i.Oldenb. 6. Scpi. Heinrich Jacobsohn. Unleroff. j. Landw.- Jnf.-Regt. 3i>. Mrlillh. 6. K. Ad. Maas-Düffeldorf, Baicr Jffdor I. in Belgard (Pommern). 7. Srpt. Einj.-Krei«. Rich. Hahn a. Aachen <8. Sieg». Hahn.) 8. Sepi. i. Feldlazarett an einer schweren Schnßvrrleßung Albert Komberg.23 Z.a Harburg. <L. » Samberg), eiaz Sohn. 8. Sept. Dr. «ed. Ernst H e i m a a n, 29 I. Assist.» Arzt d. Res. i. 2. Bad. Srru.-Regt. 110 a. Duisburg (8. Jos. Heimanu,) Bräutigam. t l. Sepr. i. Königsbrrger Garn.-Lazurett Ksm. Rax Elia», sl Ia. Schiacdeig.grurigstr. e>(8. Emil Elias.) I II. Sept Landge.- Res. Dr. Julius S t o lz b e r a, llnlrrofs. d. 2. dahl. R-f..J,s.-««gl. a.Miuster i. S.(B. Jakod Sioizberg.), gcst. i. Lazarett Finftiageu a. schw. Berwuuduageu. Dr med. Felix Rosenberger, i. frei«. Sanitäisdieuft t. Frankreich, o. Mülheim o. M- Kammerg.-Refereutar Joachim Borchardt, Berlin. Jalius Pleß, Ich. »er F. »tthuc Fließ u. «o., Reichenau- ZMuu, Witwe Johanna Pleß, (Zadek.) Eauitäisrar Dr. Go ilschajk-Berlin fiel einem tükische» Ueberfall belgischer Einwohner zum Opfer. Samuel E a r o fiel i. Oste», o.Berliu (P.Jsrael Earo.) Kantor uud Lehrer W i d « a n n ia Stargard (Pomm.) Musketier Freimaun a. Schilddcrg (Pos.) Satter Rapp, Jäger d. Rei. i. 3. Braudenb. Jäg.-Bat., 22 I. o. Berlin (8. Franz Rapp.) h ^^A^t!k»r^r^^^3^^^^Dc^He!kcü!ö^e^öj!ä!- demokratische» Abgeordueie» Dr. Frank, deffen Abschiedsbrief, von uns in vor. Nr. oeräffenllicht, euren Bl-ck in ein reiche« und tiefes Gemül tun läßt, hat auch in den Kreisen der geseßestrenen Judenheil innige« Mitgefühl ermeckt. F. hatte seine Odjekiinirät uud sei» Lerstäaduis sür die gerechte» Karderuugeir des geseßeslreueu Judentums noch in der letzte» Zeit durch seine wohinollead« Stellungnahme zu« ß 1 de» Souutagsruhe-Gesetze» bekundet, wobei er sich ü» Gegensatz« zur Mehrheit seiner Partri defaad. Jaleresfierr» wird auch, daß F., wenn er in Mauuhei» »ettte, »ur im jüdilche, Restaurant speiste. H« eifern« Krenz erhielten: Der Asfiftrnznrzt im 3. boynschen Achierkorps, Tr. Max Kirschacr (Münchea-Beriia), seroer der Lizefeldwebel im «1. Feldartillerieregiment Haas »rehftadt in Berlin. Hn» eiserne ^trenz erhielt Dr. med. Rotcnbaum a. Ktnigtt. Hn» Otserne Kren) Herr Kaß, von der Firma Kaß Gemüder, Berlin, Jerusalcmerstrnße, der als Bizewachtmeifter der Reserve bei deu Garde-Kürassiere» die Schlacht bei St. Quentin michemacht hat, »ahm dei einer Attacke gegen sraozifische Kürassiere einen Rittmeister gefangen und erwarb sich dal Eiserne Kreuz. Ri. einem Säbelhieb an der rechte» Hand kam er am 2. September hier an und wird hvsfenillch bald gehellt zur Front znrllckkehre». «imtzeck bei Paderborn. Der Infanterist Fischel, der die erste sronzüfijchc Fahne bei Lagard« erbeutete, hat »a« Eiserne Kreuz, eine goldene Uhr, de»Zioilversorgungsscheia »ndßoooM. al« Belobigung erhallen. Arantlnrt ». M. Der Reservist Joseph Levs, Bau», weg LS, wurde, da er seine» Hauptwau, i« stärksten Feuer ans der Linie trug, zum Sefretteu defördert and sür das Eiserne Kreuz vorgeschlage». Her «kiele Feutuaut Edens, wie eiurn Jagendrekord sür de» Eintritt als Leutnant, gibt et auch euren Rekord für dai Aller. Während, wie kürzlich berichtet wurde, der jüngst«, in die Armee eingestellte Leukaait »ich nicht 15 Jahre zählt, ist der älteste Leutnant nicht Iveniger als SS Jahre alt. Es ist der Aachener Bürger Ludwig Stern, der im Krieg« 1870.71 zum Offizier befördert wurde uud jetzt in« 18. bayerische Insauterieregimeut ciugetteten ist. zleerdigu», ei uro jüdische» Fnrts». Am 22. »ngnst war der ans Ora» sAlgeriea) gebürtige, I» Gefecht dei Reufchateau durch einen Bauchschuß schwer verwundete spaniolisch« Jude Abraham Mama» zur Pflegei» da« i» Kölner Anguslahcsp'tal ringerichleie Garuijonlazarell gebracht «orden. Da cr der pflegenden Schwestce den Wunsch aussprach ,]» veui «Ire onterrä chei mei fr Öres* (ich mdchle bei «einen Brüder» beerdig, werden), wurde der Rabbiner vr. Frank In Kennlnit gesetzt, der alsdann die Slerbegebete bei de« scheidenden Krieger »errichtete. Obschon der verbUchene Soldat natürlich Ivedrr vnwandte noch Bekannte hier hatte, »ersammett« sich ein große« Leichengefolge zm Erweisung der letzten Ehre. Bor demRilitär-Leichenwogenging eineJasarrterie-Korporalschafl, dahinter Borftandsmllglicdcr der beide» Shnagogcngemeinde» und Wohttitigkeiisverciue. Ja markigen Sorten betonte Rabbiner vr. Frank, uosrre brutschen Kämpfer könnten froh sein, wen» fie im Ferndeslaude so herzliche Ausnahme, Pflege und Ans. merksamkeil finden würden, wie wir fie den Lerwnudete» und Sesaagene» unserer Gegner angOMt» ließen. Mit der Bitte um baldigen Frieden schloß der Denstliche seine Ansprache, zswpostbrirf a« SkstpreAtze«. Sehr »eeßrte Kerrr» l I». Ihre bin. Zeitungen habe ich erhalten u. danke Ihnen besten«. Ich bedauere ei sehr, nicht eher an Ihre geschützte Redaktion geschrieben zu Hoden, insbesondere da ich sehr viel Stoff hatte, ader hier im Felde hat »an leider nicht viel Zeit and Geirgenhertdazu. Li». . . marschierten wir üb.-r... nach ..., don hoben wb Erdaaödeckange, au« uud oerdltebeu ca. 10 Tagen in den Stellungen. Bo» Zeit zu Zeit «acht« sich der Russe mausig, und ein ArtMericduell eatspauu sich. Während dieser Zell oerschanzten sich die Raffen edeafalls uud >>rauutenalleSnieder. Blutende, Her, en» mußte, wlrau«dieseuSt-ll, »ge », t i« B raph. fl i«n g e n a » s e r c« H« i » a t l « n d eck-a »s,|tl «ir waren zuerst viel zu schwach »m angrcisen zu Önin. Rach uud nach erhielten wir Berstärkuugea, und am 28. August giooen wir zum Angriff über, und da zeigte es sich, daß der krt^erische Seist in unserem Bolke nicht erstardca war, aa dem Tage erhielte» wir »asere Feuertaus« uud durch Gotte« guüdige Hilfe bestanden wir fie erfolgreich. Sh« wir uns besinne» kouutc», wurden die Russe» auf der gauzenLiute zurückgeworfen. Wir deuahmeu uni fast wie aus dem Eperzierplaß, uud waren die Berluste auch nicht allzu groß. Am Freitag erhielt zwar unsere Borhut eine Schlappe, die »ur durch eine 4 mqi so große Uebcrzahl möglich war. Aber nach Bersttlkuug wurde, die Ruffe» furchtbar geschlagen, am Souuabeud n. Sonntag wurde di« Niederlage immer furchtbarer uud am Montag ergaben sich die letzten Raffen der rusfischen Armee. Die Schlacht deiTanuendergwird in der Geschichte wohl noch lange genannt werden, und da« XX. Srmee-Korpshatdlese Geschichte mit seinemBlui« geschrieben. Den» die Berluste von unserer Divison waren bedeutrnd. Nun hatten wtt ca. 8 Tage Ruhe, diese verlebttu wir aber iuausgestordeueu Dörfern und wir dekame» noch nicht «iamni sürGeldoderguteBortelEIückBrotoder Butler zu kau sc n. Die Raffen waren überall gewesen uud hattengeraubt u,geplüadert. Aus diesem Gebiete Hallen dieselben etwa«gclelstci, di e I ra urigst e n Bilder find mir zuGeficht gekommen,uud ich Hude wehr al« einmal Gott gedankt, daß fie mililänsch nicht an uns herankomme», denn sonst würde Deutschlaud bald eine Büste sein. Die Gefangeniransporte, die uns degeguete»,sagten genug,Berwüuschuugeu Drohn», gen ans ihr«, Feind ausftoßend, so sehen mir dreseHeIden. LieleGlaudensgenoffe» sah ich unter den Sesaageaen, ich unterhiett mich mit denselben, und di« traurigen Bilder, die mir schon lange bekannt Ware», stießen in mir wieder auf. Sie alle Mare» froh iu deutsche Gefangenschast geraten zu sein, uud wer ihre Lage kennt, kann dem »ur zustimme,. Freilich dei unseren Soldaten war die Erbttternng furchtbar groß, den» die Raffe» hatten sehr «st die weiße Fahne geschnxnkt uud wenn die Unseren Ü0 Schritt dran waren, fie nieder geschoffe». So ist es häufig oorgekommeu, und ich hatte es seidst gesehen, wie Sberhonbt kein Pardon gegeben wurde, »lle« wurde ab. an »ahm ich noch »orig« Lvchra» den Schlachten»,, Aagerburg teil und die Strapazen waren sehr -roß, vor alle« hatte es lehr arregnet und da der »öden lehmig Ist, total anfgemeicht- Jnaerholb 4 Bachen hatte» «ir 21 mal bioakiert. Aber >eßt haben wir etwa« Ruhe »ud Montag früh »irden wir »ach Schlesien verluden. Wir sollen daun nach Gaiizse» komme», »der Genaues ist noch nicht» r<u>». Jedensall« fln» wir gute» Mate«, und solle» die Ruffen noch manche» Schlag «bbeinmmea. So in Kürze höre» Sie mehr, seie» Sie besten« gegrüßt uehm«, fie »einen beflm, Dank für Ihr geschätztes Blatt. Sa», sin) mfat Feiert che? Sie steht es mit de» jlld geistlichen? jlld. Fe».

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