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Jüdische Volkszeitung · 1914-08-07 · 32 (7.8.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
32 (7.8.1914)
Date
1914-08-07
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Pothyttw«. llr. 32 Otrtnd btt viAksche» Z»3r«. Mir nhaltm felgmten «nfinf: SM Deutsche H«r ist «»I« di« Fahne» gerufen: zahlr«ich« Slaubmigmoffen gchiren ihm an, prhlrttch« »ttden fich frcteiSifl )u Dien ft ■tlbcn. Bir-tatni b«< dringendst« Interesse dar»», daß Umfang „d >rt der Bttttlignng der dmllchen Jade» a» de» fich miwtckttodm Feldzuge znverläffig festgeftellt wird Dieist ater »»r darch unverz »gliche Maßnahmm möglich. vir bitte» Eie deshalb, u»ter stenndlicher Aufwendung jeglicher vemühnng — mit Hilfe Ihrer Bertranenimänner a» de» a»der» Orte» Ihre» Bezirk« — jeden zu ermitteln »ad de» Büro de» Bertaadel der Deutschen Inden, Merlin W, S&, MotodanrerRr 45, schriftlich z» nennen, der in irgend einer Eigenschaft der Arme« »der Mariae aagehdre» wir», sei et, daß er dei der Mobilwachnag Ich»» »nler der Fahne stand, freiwillig eintrftt »der «tt de» Beserae», der Landwehr »der dem Landftnr» einderufe» ist »der wird, i» irgend einer Eigenschaft l» der Wehrmacht Bei Wendung findet, sei et alt Soldat, Matrose, Maschinist, Epielmann, llnterafflzier, Deckoffizter, Zllsnveofftzier, Sanitätsoffizier, Krankenpfleger (oder Pflegerin), Intendantur-, Praoiantamtt-, Feldpost-, »der Kriegsaerichtt-Veamter »der sonstwie. Mir bitten, »tglichst gena» Namen, Lornamen, Truppenteil bezw, Schiss, Standort, Einftellungsatt, Dienstgrads Zivilderus, Familllnftaut, >lter und Adresse anzugede», jedensallt znntchft oll« die Einzelheiten, di« Ihnen znverläffig bekannt werden, vir wiederholen unsere Bitte um miglichst genaue Ermittlungen, die Ihnen sowohl die in Frage kommenden Behörden wie die Gnnttnbeverwaltungen bei Nachstage ficher erleichtern werden. vir schließen „nt diesem Appel mtt Freuden an und find bereit die uns zugehenden Adressen bekannt zu geben, vlr bitten aber im Interesse der großen gemeinsamen Anfgade um vollständige und zuoerlöffige Mitteilungen, Meballiio» .Aübisch, M»a»>e,tnn,' vo, rrplitz »ach v«rli>, »» S, Cohn. A,hvr MttM. Na chtem die Motitmachnng der tsterttchischen Armeekorp« angeord net, war an einen ferneren Ansenthalt im Badeott nicht mehr zn denken, Biele Herren, die dott zur Anr mellten, erhielten Order, Im Herrenhau» »nid« et plötzlich leer, in einem andern Badehoiel reiften in einer Nacht vierzig lknrgüstc nach ihrem Bestimmungto« ab. In »einer Penfion «nrden ebenfalls mehrere Herren einbernsen. Biele jtdisch» Anrgtste ebenso wie dortig« Einwohner, mnßten dem Zinse folgen. Der Inhaber in aftrn »MH» Schi«».,»» ,•>»«« eowr,' -Wf, »arte ebenso!« etn^oge». Ich hatte die Abficht, mit de» letzten D-Zug, der nach«« 12,20 Teplitz verließ, abznreisen: schließlich war et mtt doch zu unsicher und ich verschob «eine Heimreise ans den nöchsten Tag. 29. In«. wo noch ein allerletzter Zu, 2,53 öder Letschen nach Bettln fuhr. Anstatt der angegebenen Zeit, fuhren mir «ft gegen */,4 Uhr nachmittag« ad. Der Zug, der einen großen Tell der Karl«-, Matten- und Franzentbader Kurgäste mtt fich fühtte, jkoj“ »och eine Anzahl Iepkitzer, mar so lang, daß gar kttn Speisewagen «ilgesihrt wurde und KohlenMangel eintrat. Mir konnten demnach uuterwegt nicht da« mindeste zn effen »der zu tttuken erhallen und langttu dethald ziemlich erschöpft am Sten Abend, in der zehnten Stunde, in Berlin an. Der , sühne hauptsächlich Kurgäste an« Nnßland mit fich. Sie ten, viel« ohne Pässe, die Bäder verlassen, um rechtzeitig ihre Heimat zu erreich«,. Die Lebensmittel waren in den letzten Tagen im Badeott auch recht knapp geworden. Durch die Einberufung vieler Hüllenleute, Beamten, Kaufleute u, s. », waren die Frauen sehr erregt und stellten fich die Zukunft ttwat gron in grau vor. Zudem fürchteten fie die Betteuerung der Lebentmillel und stürmten nun die Greislrttäben, um größere Lorräte an Leben »Mitteln ttnzukausen, Di« Ladeninhaber benutzten diese Sttegenhell, um die Prttse erheblich zu erhähen. Diese Maßregel führt« zn gewaltsamen Zusammenstößen, Gendarmen ttlten herbei, nnd geboten di« Läden zu schließen. In Teplitz-Lnrn spielten fich lumultuarisch« Szenen ab. Al« ich zu Hause anlangte, war auch hier die Elluatiou ein« ähnliche geworden, Einberufung, Teuerung, tzkuu »ns die Seschilst« — alle« glttch, — Aber man ist »och floh, Heimalttoden zu betreten; liebe Gesichter zu sehen und Befürchtungen, wie Hoffoungen im Feenubetkrtts« auttauschen zu können. Hoffentlich geht alle« gnt, und unsere tapfere Armee holt fich neue Lorbeeren — da« gebe Gott! Itsifch« Offiziere i» Ssterreichische» Heere. Di« bevorfteheuden Ereignisse rechtserllgen et gewiß, wenn wir an diestt Stelle da« tapfere Berhalten der jüdischen Soldaten in den letzten Feldzügen der Armer Revue passieren lassen- Da finden mir eine Rtthe jüdischer Offiziere und Soldaten, wttche durch ihre Haltung vor dem Feind« nicht nur ihren Namen mit Ruhm tedecki, sondern auch dem Judentum Ehre vttschaffi haben.') Feldmorschaleulnant Edler von Schweitzer hat den Feldzug 188« noch alt Infanrettst mitgemacht, 1878 erhielt er in Botnien alt Obettentnant und Renimenttadjntant für seine dienstlichen Sttamtlttftungen den Orden btt Eisernen Krone mtt der Kri«t»«korat<on. SenerakMajor Alexander Riüer von Eit wurde in der Schlacht »an Magenta alt Leutnant mll der Allerhöchsten Brbiug nnb in »er Schlacht bei Lnstozza alt Obettentnant für »I zn »er non >l»>n»e» n»lsthl»»> s»>s«n »tr Mn m »Mi» »Hüll «.ntl-ch »«*«1 SMtn. »»«. der Mo Vom Kriegsschauplatz. gmi«, x« r. an«» seine Tapferkeit Bit der Eisernen Krone 1, Kl. mü der Kriegt- WffTfltiw »SakKnchxt. Einen glimzeuden Namen in der Armee hatte der unlängst in Lzrrnowitz verstorben« Hnsarenmajor Lall Bardach Edlerion Lhlnmberg. In der Schlacht btt Königgrätz war er am Berg« Lhlnm alt Fenerwerka und Halbdarterie-Kommandant posttett. Für sttne Tapferkeit wurde er mit der goldenen Lapsakttttmedaille antgezttchntt. Er avancierte später bi« znm Hnsarenmajor nnd wurde auch geadelt- GeneralmajorHetnrich », U I ri ch-Lr en kh «im nahm alt Plonittlentnaat an den Fttdzügen 1868 gegen Italien und Preußen tell. Artillerie.Oberst Adolf Beer hat »l« Leutnant und Obettentnant die Feldzüge I8ö9 und 1886 mitgemacht Oberstlentnant Wilhelm Ritter von Hart mann mochte 1878 al» Oberleutnant. die botntsche Okkupation mit und wurde mll dem Orden der Eisernen Krone 3, Kl, mit der Kriegtdttoration antgezttchntt, Major Josef K » h n erhittt in der Schlacht btt Eustozza alt Leutnant da» Mllttär-Berdienstkreuz mit der Kttcgtdekoration. Major Josts Jakob Schoßberger wurde 1866 wegen seine« tapferen Berhalten» ans de» Schlachtselt« zum Leutnant ernannt nnb erhielt die groß« filtern« TapserktttSmedaille l, KI, Für tapfere» Berhalten vor dem Feinde wurde, in der Schlacht btt Enftozza Hanptmana Bernhard B a l t t u e st e r autgezcichntt, währen» Obettentnant Motttz F r ä n k I für feine Tapferkeit im Gefecht« btt vhsokow am 27. Juni 1886 vom Nrmee-Kommando alt Feldwebel öffentlich delobt und zum Leutnant bttördett wurde. Eine glänzend« Lttftnng hat da Leutnant Ignaz G o Idstein an den Tag gelegt, indem n ml« Bauer verklttdtt durch di« feindlich« Armee bnrchschlipfte, um dem Feldzeugmttfter Benedei Nachrichten an« der Festung Königgrätz zu über dringen. Er erhittt bat Milittr-Berdienstkreuz mit der Kttegtdekoratiou. 1886 hat FeldwebttMoritz Grtnhut die filberue Tapserkttttmedaill« erwarben. Kadett Jakob Strauß erhittt im Echletwig-Holftttuschen Feldzug zuerst die filberne Tatzsetteütmedaill- und die Allerhöchste Belobung, von btt Gemeind« Wyk aus Föhr wurde er zum Ehrenbürger ernannt. Linllnschifftkapuän Friedrich Pick Edler von Seewart wurde 1884 mit btt filterneu Tapserkttttmedaille, 1866 im Seekriege mll Italien mll der Allerhtchsten Belobung autgejttchntt. Der Heldentat eine» Zugführer« wollen wir nmh gedenken. Mose« Weber (geb. 1832 « Zolkiew) focht am 20. Mai in der Schlacht dtt Skalitz alt sein Hauplmann Pnchrttuer an beiten Füßen schwer »erwundtt znsammeubrach. Mittendurch den dichtesten Kugelregen trug er ihn ans kstnrm EtP,ltmn-an einen geschützten Platz, daun kehrte er in dal Schlachtgetümmtt zurück, obwohl der Kamps berttit ans,«geben war, und alle Offiziere feiner Kompagnie gttallen waren. Da übernahm er bat Komando und führte et mü Umfichl und Tapferkttt. Stttau« größer war nmh die Zahl jener Juden, bst auf dem Fttde der Ehre gttallen find, ohne daß fie Gelogenhell hätten, fich bttonder» anSzuzeichnen »der llgent ttne hervorragende Saffentat mü ihrem Namen zn verknüpfen. Allen jenen, die i» Feltznge de« Jahre« 1888 gttallen find, ist ttne bttonder« Schrift gewidmtt, die vom .Hilfskomitee für Soldaten israelitischer Religion» im Jahre 1888 unter dem Xitel .Liste der im letzten Kriege ans den Schlachtfeldern gttalleueu Soldaten israttitischen Konfession' herautgegrben wurde. In den Merkin er Zone» »gen wnrde Sonnabend während i de« Gotletdieufte» oon den Rabdiner» ein Gebtt gesprochen, in! dem der Sieg der deutschen Waffen erfleht wird. In der neuen Shnagoge in der Oranienburger Straße wiet der Rabbiner in einer Ansprache bst Gemeinden aus die Pflichten hin, die jeder jüdisch« Bürger zu erfüllen habe nnb state dem Gebe« str Kaiser nnd Reich hinzu: .Und wenn «1 dein Wille ist, » Gott, daß unser Batettand ttner ernsten, schweren Gttahr entgegengeht, dann vettage unt dttuen gnädigen Beistand nicht. Gelttte unser Land nnb unser Bolk durch all« Fthrnisst siegreich zu gutem Ende, daß sein Blühen nicht welke, daß seine Wohlfahrt nimmer aufhtr«.' Mett». 'In dem Gottethause der .Jüdischen Reformge» mttnd«' ward« da« Kriegtgebtt mit der Erinnern»» an die Tempelzeistieung verbunden. Der Prediger Dl, Jelski wählte zum Text die Bett« de« Deuterononium: .»engstct euch nicht vor ihnen. Der Ewige, Euer Go«, der vor euch herzieht, wird ftrttten für euch ganz so, wie er an euch gttan in Mizrajim vor cuern Augen.' Werkln: Amitgerrchltrat Dr, Paul Liepmaun in Lharlotteuburg, hat dem Borstand der Bolktkaffeennb Spttsehallengttellschast den Bttrag^on löviX) Mk. für den Zweck, unentgeltlicher Verabreichung von Speisen nnb Gttränken an autrückmd« Mannschaften auf Berliner Bahnhtfen zur Beringung gestellt. Wach OrtzaN de» Stelnngotttctzt» erschaffen hat fich in Bettin «in Ungar, der 29 Jahre alte »rdttter Gabriel Lohn au» der Prenzlaner Allee IS, Lohn kam vor nugttähr ttne« Jahr dotthin. Er war jung veraeirattt nnb Vater ttne« einjährigen Kinde«. Alt er vormlltag« den Stellnnatbttchl erhittt, fich innerhalb 24 Stunden btt sttuem Trnppentttle zu melden, war er allttu zn Hanse. Di« Nachricht traf ihn so schwer, daß er zu» Revolver griff nnd fich ttne Kngtt in die rechte Schläfe jagte. Alt man ihn anffand, war er schon tot. Mosen, 2, August. Rabb, Dr, Silberberg hittt am Sonnabend abend währen» de« Gott««dünstet von der Kanztt herab ttne Ansprache an di« vettammelte Gemeind« nnb weet ans die Pflichten hin, die ein jeder zu erfüllen habe, fallt die drohende Kriegtgttahr zn einem wirklichen Kriege führen sollte, .Mell» Freund« find zn Feinden geworben', mtt er mll dem Nagenden Jeremias an«! Im Gebete erslehte llichner sodann dm Segm Sottet str den »berstm Kriegttzevu nrr» sein Heer, .»erMerlan» »er jlllnsttzen Angmdverei»« Pentschlond», Sitz Berlin, ha« an sttne Mitglieder die «nffordemug gettchlet, fich al« Freiwillige zum Heeresdienst zn melden oder sowttt sie dafür zu jung find, fich zu Srntearbttten zur «ettügung zu fiellm.' Hochachtungtooll verband der jüdischen Jngmdvereiue Drntschlandt Hie jüdische Gemein»« zn Merlin hielt am »llgemttnen Bettage Sottetdienft um 12 Uhr in sämtlichm Gemttndcsynagogen ab. Die Predigtm dielten die Rabbiner Dr. Dr. Eschelbach er (alte S.), Petuchowtki (E, Kaiscrstr,), Stier <S, Rpkestr,), Blummthal (Reue E,), Rosenzwttg <S, Liudmftr.», Seiße <S, Lützowstr.), Baeck (S, Fasanmstr,), Bergmann (S, Levetzowstr.) vo« d« kusfischt» Srenzr. », An Aeinteolen» Unsere braven Soldaten, welche nach dem Einbruch de« Attnde« in unser Baterlaud die rusfischc Grenze nbettchttltcn, wurden überall alt Befteier vom Joche rusfischer Knechtschaft und Tyrannei mit Jubel empfangen. Die Bmilkeruna atmtte ordentlich aus, al» unsere preußischen Zungen» ttnrückteu, Zn der rusfischm Grenzstadt Modrzttow btt Rytlowitz hielt der Bnrgermttfter ttne Ansprache an unsere Offizier«, Nubt zum Wenigsten sthlt fich die starke jüdisch« Einwohnettchast etteichten. Die rusfische Soldateska hat den ohnedie« durch dir diesjährige Mißernte in arge Not geratmen Bewohnern die letztm Lorräte an Lebentmuteln genommen. Bor ihrem Rückzuge habm fie noch die Lorräte vemichtet, die fie nicht «itschleppm konntm; in Kalisch haben fie über 1 Million an Gefteide-Setten mit dm Waggon« verbrannt und den nmsangreichmBahnhof anaezindet, sodaß die Bewohner derStadt in Todetaugst schwebten. Die poluischm Juden hieltm Sonntag ttnen Fasttag al« Sedmftag um dm Brand de« Tempel» von Jerusalem, al» die Prmßen in die Stadt ttnrücktm. Und der Tag der Trauer ist ihnm an dittem Tage nach der Berhttßung de« Propheten zum Frmdentag geworden. In Wiernszow, gcgmiber von Sempm, hattm die Raffen ihre eiame Kasewc anoezündet, die Preußen wurdm dott Freitag» schon freudig ansgmommm, dasselbe gttchah wttter nördlich inPodgrabow, unserem Grabow gegenüber, von wo man einm llebettall der msfischen Kaoallen« auf unser Schildberg bttürchttt hatte, sodaß unsere Soldat» noch Sonnabmd abend aus Ehauffem und Wegm verhaue und Drahthiudemiffe errichtttm. Aber «» war überslüsfige Arbttt, Di« Ruffm habm in ihrem Plane, fich hinttt die Weichstt znräckzuziehm, um fich dott zu fammttn und zu einem groß» Schlage antznholm.So istbiä Wattchau da» ganze Land von MUitär entblößt, unsem Trupp» fielen die größer» Grmzftädte, außer Kalisch noch Ezmstochau und Wielua fast ohne Wertffteich in dll Hände. Da» find Städte d«A etwa 80000 Ginmohnern, dem» aeößser Teil -nn»-Jnbm bttleht. Di« armm aeplagtm polnischen Judm, fie fühlten sich jcht schon al» Deutsche und «ollm ei bleiben, E» war alle» schon der Lerzwttflnng nahe, und die Rmolntiou wäre unt« dem Volke »»«gebrochen, wärm nicht dll Prmßm all Rat» erschiene». Daher ist e« auch kttn Wunder, daß Maffendttettionm im msfischm Heere stattfindm, wie e« unsere Soldalln an dm Grmzübergängen täglich und stündlich zu beobachten Gelegmhttt hattm, Hll Anten in Kertlln, In Sttbim llden etwa 7500 Judm, in Belgrad 5600, in Schabat« 250, in Piroti 350, in Pozarewal» 150 — 200, in Sefkowat« 150 — 200 ferner, wohnm noch vereinzelll jüdische Famflim in Kmschewat», Iagodiua, Waljewo, Saidschar. Dazu kommm noch ttnige Tausende jüdischer Seelen, dll in den von den Serbm im Balkankriege erobettm Aeditten wohnen. Da» Berhallln der serbischm Behörden war nnsem Glauben», gmoffm gegmüber fitts ein gute». Auch mll der übttgen Bevölkerung leben die Judm im besten Einoemehmm, A»ch «i» »AstAs a» dir 3lls«i. Fine Mrotkamation de» tzzareu d. Unauslöschliche Htttettttt wird ei in alle» dmttchen Gauen nnd darüber hinan« erregen, daß e«, der größte Pttuiger der msfischen Inden fertig gebracht hat, dll Juden an ihre Laterlanbilllbe zu mahnm. Welchen Estolg tt damit gehabt hat bewttst dll große Zahl der Dttertmre, dll in Hellen Haufen dal Heer ihrer Pttniger verlaffen. Einer dieser Leute, der in ttnem Anflug von Galgmhumor sttne Litewka samt Requifillu ans den Frlldhos gellagm und zu. den Totm geworfen hat, Halle fich die» köstliche Stück litttattschm Humor« mit aus die Rttse genommen und uns vorgeltten. Der allmächtige Lzar verspttcht daselbst dm Juden allerlei. Mt bitterer Jroull mttnta zu un«: .Nachdem man un« geknebelt hat, »«ttpncht man uns aoldme Berge, um, neu dll Gefahr vorüber ist, uni noch schlimmer zu behandeln wll zuvor. Alle, stammen, alten und juvam Judm beten zu Gott, daß Deutschland fiegm und ttnen Teil Rußland in Besitz nehmen möge, damit wir deutsche Untertanm wer dm'. SnMrtid}. Matt», (Beförderungen in dtt Ehrenlegion). Dll Artillerie obersten Baladrdgu« nnd Katz wurden zu Offizieren, Hauptmann Schmoll und Blum und Arttllerittngmimr Marcel Mayer zu Rlltem der Ehrmllgton ernannt. ZAHfsch« Offzittt t» hiitlchi, Heere. n. 1813 1. Jos, Anker, Eec -Lllut. 2. Wilhelhm Beer, Simtnant a. Berlin 3. Meno Burg Major a. Berlin 4. 8, », Bmba Prrm.-Lllnt, a. Bettln, R, d. tts. Kr, 5 Birnbaum, Eec.-Lient. (34. Ins.) 8. Sieg», Herm. Deutsch, Frriw,,Lienl, 7. F. Eppmstttn, See.-Lien!,, a. Baiin, tts. Kr, 8. H. Fließ, tu, dt», bto, lSorts-tznn,

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