Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- 32 (7.8.1914)
- Date
- 1914-08-07
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Abneu David noitrifmib, CoDcn Bit tbnfo schueldig He Klinge zur Beiletdipi uü des Voteelondes sühreu, als wir cs nicht unlnlaffen wollen, mit Plaltn »ob Harfe in die Saiten unserer kcele jii grellen. vn fie zum lubiüustige» Seiet« z» Satt im Himmel aifstomwen zu mailein Für »ns deutsche Inden gibt e» in diesen Zeilen »nr eine einzige LosnngiwieeineManer stehen wir zu ondnm »idsern herrliche» Kaiser zum Schuhe »ad zur Lehr fftr das teure Saterland. Li, ««rkwtrbi-er LlaAdsarwkchl«!. Unter der Ausschrift: ,vn« trolutinn rallgieu»«' perdssrntlicht der ,Sil Via», eineu Briel de« ftaazöfische» Dichter» Paul Loemeugard, deffen vor eiuige» Jahre» erfolgter lleber- Irilt vom Judentum zu« Katholizismus berechtigtes Aussehen in den Pariser literarischen Kreisen hervorgerusen bat. Dieser Plan» ist jetzt wieder zum Judentum zurückgekehrt und gibt i» dem genannt,» Biirfe, den wir in der lleberfetzuag folgen lassen, eine, trenn euch nicht llaic und erschöpfende. so doch in mancher Hinsichl inter,ssai t> Rechenschaft über seinen Glaubens- Wechsel. Der Fall ist jedensall« ein Beleg dafür, welch« Bnheeruuxen Unkenntnis jüdischer Dinge unter der akademischen Jugend anrichtet, und ein neuer Fingerzeig ans eine schweic Sunde im jüdischen Lebe» Frankreich«. Der Bries lautet: Pari«, de» 2J. Juni ISI4. Au de» Herr» Direktor des ,Sil Bla»,. Unter de« zu schmeichelhafe» Titel Dn nooreaa Chateaubriird hat die .Libre Parole' und unter der Aufschrift- , dl Dvenevgard o'edt recaorerti* hat die Rclion srangaije' die Gelegenheit benutzt, daß ich Jahre, nachdem Ich in die katholische Kirche eingelreten bin. mich jetzt w.eder zur Religio» meiner Büler bekenn«, um mich zu deschimpse» und meine aufrichtige religidse Wandlung zu entstellen. Kuf Beschimpfungen erwidere ich nicht. Ich swerde deshalb weder der .Libre Parat«, noch der ,>crion frangaise' autwortin. Aber es gibt ein Publikum, ich habe Freunde, die ei» Recht darauf haben, zu vernehme», worum iw in die Kirche eingelreten di» und warum ich fic verlasse. Wollen Eie deshalb geehrter Herr Direktor, die Güte haben, in Ihrem geschützten Blatte dies« kurzen Ausführuage, zu »erdssentliehen, die ich für absolut notwendig «richte. AI« ich mich >908 zum Katholizismus bekehrte, war ich ei» Herde, eia Rietschiaun. ein Jude, der obgleich au« de« Judentum .eulwurzett.' dennoch von iuuerc» religidse» Kümpfe» zerwühl« war. Ju «eine« Buche lue Lplenüeur antdolieza« (Der katholisch« tzkiootus) hat« ich diese Unruhe, dies« Rot meinerSekle geschildert. Ach schilderte, wie die Bekanntschaft mit einem pemusten Jude». Mouseizuenr Josef Lehmann, mich bestimmte, di« kauf« von einer Kirche |» verlangen, die mich «rsthrte. ja die mich beranschte, kann ich sage», zunüchst infalstg ihrer majestütischen IfMstchie steivui 'Jetuiiutz««—st, ■ tfttrr«eg~atAril hente das weinige ist: »leching« die Kirche rühmt sich de« Judentum», older nur um es za er drücken und sich an seine Stele zu'setzen; sie mutz tu logischer Konsequent ihre» Systems, sich aut das Judentum stütze», ste mutz sich aber von ihm enisernen. um nicht in ihm «mfzugehe», denn ihr Triumpf ist nur die Folge ihrer Lossagnng »am Judentum seil Konstantia. Diese Spaltung war übrigen« ,m Keime schon bei Pautu» vorhanden, de» mau alt einen jütischen Antisemiten bezeichnen kan». Diese Feststellungen kounten nur ollmühtich in meinem Seifte entstehe», als ich «tf Intholijchem Pilichtgefühl heraus täglich die heftige» Büwcr betrochtele und erforschte, ans denen die Kirche beruht, » Warum haben Sie diese Bücher nicht ergründet, bevor Sie übernatenk werden «ich manch« fragen. Ich aatmone daraus das. was ich in dem Bericht über meiue Bekchruug bereit« gesagt habe: Die Kirche allein, das Schauen der Kirche dnrch Jahrhnnter« hindurch hat meinen Seift verblendet und mich dekchrt. Iber die Prüfung der einzelnen Frage» hat de» Sesamteindrnck zerstört.-und übrigen« hat mich der Intisemiti«mus über »einen Irrtum aosgekltrt. Heule pflichte ich H. Charles Maunas bei. de» ich seinerzeit wegen seine« .Romanis»»«' «ngegriffc» habe. Ja. Mau,ras. hente weitz ich es. die Kirche Ist vielmehr römisch als jüdisch. Ich aber, der ich .»eine Heimat und mein« Toten' suchte, ich als ich mich nach Jerusaicm sehnte, gestatten Sie mir, daß ich endlich zu meiner Kirche zurtckkehre. zu dieser Synagoge mit ihrer vierlausendjührigeiReligio«, zu meiaem Bolle, aas dem ich .entwnrze»' worden war. Meine Wandlung ist sehr logisch. Lom Heidentum bin ich ausgegauge». Vom Heidentum din ich zum Christentum empargestrege». Vom Katholizismus bin ich zur Quelle gedrungen zum Judentum Ich ged« mich natürlich nicht »er Scldftläuschung hin. zu erwarte», daß heftige Seguer mir werden Serechtigkett widerfahren lasten. Sie mige» jedoch Miste», datz einer der ihiigen, ei» Rationalist, ei» Antisemit, der aber einer unlerer größten Schriftsteller ist, und der mich' mft seiner Freundschaft beehre» will, datz mein Meister, Maurioe Bands, als er durch eine» «iiikel de« .Opiaion' vom 4. Ipnl den Entwicketungsgang meiner Idee» erfuhr, mft solgenües geschrieben hat: . Gans, de» II. Ipnl ISls. Also, mein lieber Loewengart, folgen Sie Ihrer Bestimmung. Ihren gewundene» Pfad». Wiste» Sie. was für ei» großes Buch Sie schreibe» sollte» f Da« Buch des Cxil«. der «auderuuge» Ihrer Raffe. Inf Mn «toppe, oou Jerusalem bi» Lyou wird ihr Seift die Wssungen wieder erledeu. die jeue durch die Jahrhunderte dmchtzpnacht hat. und wird sich in seine harte Zähigkeit zurickwechM Machen Sic diese Pilgerfahrt lüng« de» Straße» »er HMmuing. und Eie werden H hLWWUMDkv JfMstchtr fteim» 'Jnuiillfmo^-fti ffirt-tteS'tzuiBchr.'Pthl^Mk.' salem, z» welche« «ich unbewutzt ei, müchttger Itomsmus hi», zog. Mann vergeste nicht, datz ich ein .entwurzelter Jude' war. i» eine« fteidenkerstche» Milieu nzng«, und ganz nutzer, halb de« Jndentnm« stehen». Ibn zweifellos war etwa« ,o, der alte, Slaubensglut meiaer Büter noch in meiaem Herzen ln Schwingung, da sei« meiun Kindheft alle« Religiöse mich angezogen ha,. Ich! «i, weichem «,»cke glaubtich i» der Pracht der Kirche die Herrlichkeit Zions wieder zu staden. Ich glaubte in ihr in Wahrheit .meine Heimat und meine Tote»' wieder zu finden. I« mehr ich mich an dem Prunk der Kirche uib dn Goaugelien und besondn« an dn Herrtichkeit dn Bibel ent- C‘ desto mehr erkannte ich de» Gegensatz zwischen Rom und salem. Anfang« hatte ich, als gehorsamer Christ, de» Willen, mich über diesen Segensatz hinwe^utüusche». .Rom', ries ich in meinem letzten Buch tsAgniücenooo ü, I'Lglio«- aus. »Rom ist Jerusalem, ist die Traditton Israels, sei» Tempel, seine Sedete. seine Relizionsgebrüuch«.' Das behauptet ja auch die Kirche durch den Mund aller ihrn Theologen. Ru,!' Der Antisemitismus, der i» der Kirche herrscht. Hütte mich, auch abgesehen von meinen Slndien, abgesehen oon der Lektüre dn Heiligen Schrift, zu de« Ergebnis gebracht, das sehen, «elche Bibel Sie dann 3* Bands. die beste KousegwMg-ou» Gmnntianng und die «telfte Zeugin. Indem ich Ihn», geehrter Herr Direkt«, für die Soft, sreundschaft Ihres große» Blatte» danke, »erfichne ich Sic der beste» Sesühle aufrichtlgn Bnehrnug. Paul Loewengard. p«so»alie». Z« ft.» Metch«. JUSePpold Znng. Vorsitzender bet Srprifoi* toatra >.r [36. Cfncalt, otktt 6a« Rittmrrsj l. Llaffe von Zährlaaer Söu»ea. Mntzeorl Der Untaptt»nner -ritz Rnthan rettet« »1t Seben--«. fahr einen -eh»[ttzri,ea fhj&tif oai 6er Ruhr. |^««ü »» *8. 7. Gsb'ttt LharUtteadar, %<Hx Echtster, 6er aaf Gemttadevorßond aaaetztrt hat. JU Haarig. $rt »ajMtau Äf«. {xrauan ® $ m h r m 119 mat 1898 all Repräsentant gewt^t aal hat btt la feiaer schweren Er. lranknna 6a» A»t 6e4 Schstflfthrers Mit aordsldltcher Gewiffenhastiakeit aal Grnnbtichkett dekleilet. I #ia rtaOerVch« MeGeafak »arde aaf 6e« Seae vaa Liffa nach Echmt egei aaf 6ea GestL-tttztaller Lint verSdt. Ls er fich rechts »it fei. ne« Sahne aaf Deßta lefanl, fielen 9 lange Leare pl-ßlich »it varaehaUeae» Aeaawer 6ea Pferden ia 6ie Zägel aal ttefea: ,Zu6ea, Htad« hoch olrr' wir schtetzea' k T ßlaadte, iah sich Vetaaate eiaen Scherz erlaabtea; er rief: ,Vas »ose« Ste eigeatltch' 1 and malte die Lüget ergretfea. am metterzafahr». Za lea^elb« »»«eabltck Machte eia Schaj. 6er L in 6te -aal ttaf. 6em Umftaad« lafctsch°eL metterfah,. ist es za danken. Iah nicht aoch wettere Schüste ttafen. Die Staad hat fich L oo« «rite entteraen lasten. I 16rtaHf. 9. Aagafi Plöiltch and anerwattet vnfchtel i« Lter van SS Zahre de» Nitglted des Vorstandes 6e» jüdischen Kraakeapstegeaal veerltaaUgs-veretas Herr Hermaaa Schaal. Der Hetmgegaagene gehstte länger als 50 Zahre de» «alegiam als tittaes Mitglied an aal kontte aaf eiasegensreiche Dirkfamkell in diese« Verna« znrückd ukea. Sein biederer Eharakter, seiae «echtschastenheil aal sein stets bewLhtter Edelfin'i sichern ihm ela bleibendes »ndenkea. Vroh war die retlnahme. als man Heien Mann zur letzten «nhe bestattete. . „ 1C f 90fen, 9. «agaft. Die l^'f^a Eheleute, »eich« aaltngst chrer goldene Hochzeit seietten, erhielten nachträglich aas de« Labtnet des ikarfers eia Saadenqeschenk ooa 50 Mark. Der Betrag ward« de« Zabetpaare durch «all Prof. Dr. Bloch and einen Beamten vom Po« ltzeirevier überreicht. IlamtNea-HUchrtchtea). chesorea : Lin Sohn: Mattin «nppin k«arcuse>Maadebarg. Emil «ftedderg (Sritzl-Charlotteodurg; -elix Hammer tRom>Schöneder. Lfr.Samek(Cl1reen:.«tk»ersdorf; Thead Simon (Vadea)^hattotteadarg 3 n *i 1111 n: 8<o Habermann (Ebenstein); Alex Zaste (Zteltnsfy) Eine Tochter: Earl Sipmann (Elsdach>Ha»barg; »lbett Saalfeld (Zaroicht-EhattoNenburg; Her« Scheadel (Wolsthet»>Ehe«. aitz; Gast. Nkimona (Wilrzyaskt)-Ga-sen; Rechtsaaw Dr. Roth (Schwarz)« Brmhea O-E.: Seorg Lzempin (Ordeatzein)^harloNenbnrg; Ludwig Zacobsoha (Etsner).vankow 3a Berlin: veorg Sarner (vaendel); Motttz Sandelowskh (Seligsohn); Dr. »dolf Zimmermavn (Laltscher); El ich «eyer (Eerfon). Merkost: Se» «othaiester.«l»,au «. Dora Vak-Vak; L-Hnarzt venno Vogelodorst-Verlin (Pantow « Matte Moses-Vromderg; Dr. [ur. Malter Aochmann-Zahrze m. Betta Daaztger-Sleiwitz O.S.; DUHel» Sion « S>ese Suerdach-Dottwund; Ernst Seinderg-Sreutrebbtn ». Ella Seinberg-Rheda; Max »ttnderg.«heda ». »rtte Deinberg-Krtten. walle a O; ^etthold vroskaner-vettin m. Snedtt-Sttchjtner.Ettutt '3ii Berlin: Zsidor Skoseazweig m. Betta stöhn; Alfred Borchard m. Zda P.atzmana. Mer «ätz kt: Salier Rietz m Emmi SSwenthal-Eieglttz; statt Ro» senthal ». Trade Schufter-Hörde t. S.; Etegfr. Flttschmana « Erna statz-Mülhtt« (Rnhr); Sabttkdtt- Robett Stemderg-Sackenwalde m. Frl. Schwiegel-Haleasee. , » Za Berlin: Richard vernstttn m. Ftteda Saadhost; Seon Ast «. Margartte Lochttm; Dr «ed statt Huldschlaskh m. Hrdw. Matta Stratzer; Zngeateur Aogvsti Slambi ». Charlotte Bodek. MestorGe»: Hermann Domdrowiky, 65 Z.-staitowitz; S. Rttch. 79 Z.^charlottenbarg: Hermann Taitza. 55 Z.-Mettedvrg a. S-i Willi Poitlitzer. 54 J.-Lbarlotteabar,; Zstdor Eschen, SS Z.-Kileh»«; Salo «oldsteia, 57 Z.-Räraberg (aas Berlin); Lfred Leube.Ehattottendnrg; Georg S'vy-Charlottendarg; Fr. Ernestine Goldstein (stuha, -Beuthen O-S-; Z«id»r Cohn. 56 I. Echalitz; Prokurist Georg Seny-Ehattotteabarg: Dr. »ed. Jacob Goldmann.Ehar»alben laus Veiltn); Amalie Fuchs-Pose«. Z n V e r l i a : Inspektor a. D. Zul. Zaeodfon, 74 Z.; Zada stoleba, 5S Z.; Gertrnd Vrünell (Haagen) S5 Z.; Ldela Mchel (Schwerscnz). sS Z.; Zahnarzt Dr. Georg statz, 5S Z.; tagen Schneider; fir. Zenay Meyer. 6« Z; Soai» Ztztgsohn (aus Lalm S.Pr.); tv-" Roseno« S'/, Mon.: Alexander vorchardi; Oskar Sottesohn, 6S Z.; «Miam v Seoy, 45 Z.; Znli- Bernstein (Sohl), 54 Z.; GoMieb So»- ner, 55 Z.; ZnlinS Hillcr, 64 Z.! David %UMt (Dst mit * bezeichneten geöeä an, datz Sonnabends geschloffen) für Ge «sind« Wsnmte i jomtor. j+3* * P+* t> Riedrrmiefe. Sottze^ fastar inSnl»matt. Elf., 1000, Red. co. 100 Mk. Gebr. «och. Beßrer f. Deutsch, akade« od. sem. in Haifa, vot bMMfar b»- «jli baibri, z 1. 10., »es. f. ob. ÄL, Hot t. Sttch nach l Z hebr.. «ebl., hebr vorb, b. St. S.. Dir. Dr. viram lZto». «entrald. Bettln). Massiner in Tuzla. Bosnien, Rtt. a. «tNestch. z. i5. S. S000 str (intt. 600 f. «.), «or. Sitzka; in vllin. VShm^ «00 str., ». Znsch, Reb^ -st. Sbef. i. vfch. u. Vfch Rtt^ «. b.Sl.S., Z. Sederer. ia stonstantinopel 1. S.. 7N öft.-nng. ist. Sch. (Goldschmidt^t.), Sehrbtt f. vürgerfch. n. mehriähr. Echuipr. a. öst. t **'■ ü. °. r-r 3b. um «r.. «. m. i 3.. »st. «Id. , Gakl»fch»rchen t»»,»ft»»ti,opeb». »btger Sch.. IXwKr. ft. b. WOO «i., fr «. u. H.. mul. de-. auch deutt«. «t.. »0 Sh. 8«tM. pe . Or. 3. «. degl. «. Dir. Sl. «ei»bn, <t, g. 6. «tet»). b) fit |PTtMU»f dUfU: Wann Ddenheimer- . statzenstttn.Frankenan vez. Eastel. i (vayi Gonnnt« : Gebr. Badmana-Oetttagen (Payern). '«cbr. «-ier-Rs-bb-ch b. Nugibueg. «etzqnei; «tlh. Hcil.Dtedur« «elrei»-g-lch. gmidttn: Hotel Obe«hei»er-Äa»uheim. „ . > »ommnzlcurol ra-dm,n-««°ch-v; v. 8leb»»ger. «°l»z; «. 3 Moier.K,schach b. „gsdueu. K^teyemibche,: Hoia Odeaheimer.qyaanheim. Ktitz«: Hotel Oveayeimer.llyallnhelm. Zrairi. Zllketze» »i,«v grahen Matzttatni». Au« Budapest wird uns geschriede«; Bonge Wache starb hin im Hin »au 75 Jahre» Frau Ignaz v. «echleiman. geb. Sofie R-uschi-tz, Witt»« nach de« vor mehrneu Jahren »nstorbenc» Wihltüter. Ignatz Ritter o. Wechselmann. Die Bnftarbeuc errichtete vor ungeführ acht Jahren mit ihrem ebenfalls verstarheuen Satten bas weil über die Brenzen Ungarns hinaus berühmte WechselmauufcheBIiuSeuiustttut ill »uoapest. tu «elche» fich gegeuwünig 50 Zöglinge befinden. Im Sinne dn Bnsügungen dn Stislnu, fiud in diesem Blindeninftitule auch »ichtjüdische Zöglinge untng.diacht- Da« Sliflungetapilal beirüg, 1.400.000 Kr. Auch eine L Millionen-Slistnng zum Besten von Leheerwilwen und Waisen ist dom Cbrpaar Wcchseimaun in« Lebe, gcruscn. wvrdei Beit, Stistungea Werken von ön Budapestve jüdische» Religiankgemeinbe viiwuliet. Rach dem Tobe ihm« Satten setzt« die Wilw« sein Ledenswerk fort. Sie midmete ihr Lebe» »usschlietzlich dn «ohltütigkeit. Kaisn Frauz Jascph hat dn »uomehr Dabingeichicdenen in Annlcnuung ihm hnvonagenbeu Berdicnftc auf dem Sebiete der bsteniliche» Wvhllütigkeü de» Clisabeth-Orde» II. Klaffe und da« gvldea« BnbieusUreuz' mit dn Krau« unliehe». Wie'mir ersähe,», hat die edle Dame i» ihrem Testamente noch eine große Summ« für »ohlitttge Zweck« vnmacht. ttm IM. fttatMa«« Ist i, Hamlmr, die «Uwe de« s»»'»u.»», Sokodsob» »estorven. kt. lelerte iyre» 100. •.tmtUtM, 1» »e» tyr »m v.imitt»,- »och zadtieich« »lickwimsche »ob Depesche» ,»«t»ge». kie mschin, auch «I »nie« Dooe »och r<ch> srisch «»» dniee. »ich, »je tat H>i.»eilsttz,i,e. »I» si. sich »achmitto,« für tue,« 3eit «» de» Stnye. d ssil b«gob. »or fie bald darqaf et». Umche. Htroßdue,. N» Aritlag d>» i«. 3»Ii savd »t. «endt,»», itr »I>dn-Ii» «I»I» V.I», die de, n»n «odaknl »eumalickl war, -an. » '» d>» Tiaaiigttolae d>te.U,In sich dt« stadentttch«, K-eparottmnn mit g atz»», »lach »er tzr.dizl Ml Aabdtun« Dr. «mp ytttln dn attttn dn natKtfiUt, Prosttfte Ktzlart. alt CatRtn dn ».diliatschni z-k»l. It; Schnmrat »dlndn» «rarelsmde Kachiuf, Die «etsepnng ,es»I,t. unter den übliche» ftadeuttschen kdrea. SedeNa Klar. LreHalts-AuvzuicHni». _eiazelnn Arltkel iß mir man demücher Oaelleaaaoobe »eftauel § IS a-d 44 de» Ucheden«ym,3epk» »am iß. «oi IS>0.1 vom Bureau dos^zß». Raüouatfoads' »ird aas geschrtebea: . Aus Odessa wie» »ui mitgeteiit, daß dort vor wenigea Tage» Frau Rebekka Jsaakowaa Klur geftoeb«, ist. Rebekka Klur isböhrt in dn Saschtchtc des Raliaualsouds ein Chreudlatt. Durch eine im Juhre IS0S erfolgte großzügige Stiftung, die zur ewigen Ciiauernug an die Spenderin und ihre,, ihr iw Tvt« «arangegaugene, Gemahl dient, hat fie I ihren Namen dauernd mit dftsn Institution und dn Zukunft j uuine» Volkes auf seinem heimatliche» Boden »nkuüpst. ' Die Bnemügde hatte »or ö Jahre» be» Ratiouoisouds eine Spende im vliruge »o» S0000.—übngeben und iu dn SchenkungSarkunte eine Reihe von Bestimmungen gettoffen, deren wichtigste hi« folgende» fiud: Tn Jüdifthe Rattoualfouds deponiert beu von Frau Klur gespendete» Betvag iu Psaudbriefe« fichern Hypothekenbanken »der müadesfichervn Staolspapine.. und »nwaftet das Kapital uud zwei Drißdel seine« Zinsertrages bis zum Ablaus von »00 Jahre, als feste« Depot. Si, Drittel des Zinsertrages kann schau jetzt jktt tzi« Zwecke des Jüdischen Rattauaifouds dnweudet wnbe». Rach Abiuns »au ö00 Jahre» ist dn I. R. F. bnechtigt, das gauz« Kaptta! mit alle, angewachseneu Ziuseu gemäß seinen Stalme» i» Rawe» dn Sttsteri» für seine Zwecke zu verwenden. Rebeö» Klar hat fich durch ihre «die uud weitfichtige Stisluug «j» «pergüugliche« Andenken in dn Chrouik des Ranoualsntch »sfichnt. Sie war «iu« dn ersten, die i, Sr. kcnulnlß der Hbnragenden Bedeutung be« I. R. F. dieser Ini ftitntio» dns Bmrauen schnckte», eine Sftstuug znm wahr.! hast«, Rntze» dn Jütische» Baikes za mwalle,. _1 n--r——2 » » eo. — »«»«»«- - «ocheu.»ölender. ,» die deutschen 3»dm. Sin mntwerd,gn «l-udn>«w!ch,kl. - v-rsonalten: «»»klaoi. Ruhe- »tt. pdchnik. S-llowi». Si, ründerifchn tlednso». «roole. Posen. — zamill.n.Pachrichlen. - «,e ll ,n-ßtach» « t » : .) füt V Sr Prioolanoeüeyte - »rnn; Nb,.den elon »coben «oyltülnl». »m 100. «ktartSta,-. SIrabdnr,. Aebetta Klur. <a..n *“ >-»>-» «abboty. Si» «n-,lle«. dt-»«. Polen in BreSIan, An» de» Bade kalchrnon. Uusne kchuln -r°>- »rei>I'. Dn 30btf«a «raueod-n». 8.«. w«nIch. »oSHUlekiftiinß Samillennachrichl-ll. —»»«den «,»,!»- »e«: «etne 3nde»a»«»eil»n,e» in Rheinland. SmBaM O. k.. -rank- “• ®L, * ‘ Kilo. Ungar». Si» Rübbinn bei» Papst. Dprcha» Bascht 3akdb «eir - 3 » , - » » » ste , e i P-se» -«ehren Pik»ldbarg. - «,,iate ,«r,»rg.: Posen. Krenzaach. Pttersdarg. —ArbeilersSrlor-e:Sttatzbara. - itIer all 14.4: »in jid. «meiadedlatt. «iffionsftage. - «andwlrrssyaft. Bo» verbaad brr Deutschen Jad«. von Teplttz nach verlta, voa F. Coyn, ZÜdifche Offiziere t» -sterretch^schen Heer«. Za den Berliner Synaß»qen. Bettln. Rach Erbalt des Slelunssbefehls, PosU. - Bonder rassischen Grenze: ZnFetndesland.DieZuden r tU> Aufrnf an die Zadea, Frankrttch, Züdtsche Offiziere t« denlschea Heere L __ l» J(saCc»W. Oefierreich-llnaarn: Der ®!T' dra«, Czechische Exzefie, Sembera. Geweiosamcr Trauer» aottesbientz aoa Protefiaaten and Zuden ln der Synaooge —Schweiz: Z-^D. — E a «l a a d; Sondoa. — Frankreich: Anttfenttttfch« StrS«nagen. -Ratz (and.- Das oerfchkechtette kos, Peters barg, «tattfttk RechNofiakeil, «anderpttefier «aspaltn, chttstltches Opfer der an«. Ä Eoykottbewegaaa. Anszelchmma jüd. Sehrkrtfte. »ettzrnfsifche Bauer, 2* WS?•***’ ■5*(<5la| der grotzken J. Dichter ans de, -Sehranfialtev, Ale», Lodz. — Asi e,H»,g R»na, Z. t« perf. Patta«ente — E si s kl I a : El» bedeulnngsv. Eittfchintz d. awettkan. Z., «orol iminftT Palästina: Rene Zndsstttemtternetz^n-en.