Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege
- Journal
- Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1929)
- Date
- 1929-11-01
- Page
- Seite 345 (sequence 63)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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meindeblatt der Jüd. Gemeinde Berlin vom Oktober 1929. 19. Jahrg., Nr. 10. Die jüdische Bevölkerung in Bayern. Von Herbert Philippsthal. Das jüdische Echo vom 4. Oktober 1929. 16. Jahrg., Nr. 40. Frauenarbeit und Frauenbewegung. Zweite Weltkonferenz jüdischer Frauen in Hamburg. Von Paula Ollendorff. Breslauer Jüd. Gemeindeblatt vom August 1929. 6. Jahrg., Nr. 8. Ansprache der Vorsitzenden bei der Eröffnung der Jubiläumstagung. Blätter des Jüd. Frauenbundes für Frauenarbeit und Frauenbewegung vom September 1929. 5. Jahrg., Nr. 9. Rede des Herrn Rabbiner Dr. Baeck beim Festakt der Jubiläumstagung. Blätter des Jüd. Frauenbundes für Frauenarbeit und Frauenbewegung vom Oktober 1929. 5. Jahrg., Nr. 10. Die Arbeit des Jüd. Frauenbundes in Berlin. Von Bertha Falkenberg. Isr. Familienblatt vom 5. September 1929. 31. Jahrg., Nr. 36. Bericht über die 5. Konferenz der Wizo in Zürich (22. bis 28. Juli 1929). Von Marg. Turnowsky-Pinner. Blätter des Jüd. Frauenbundes für Frauenarbeit und Frauenbewegung vom September 1929. 5. Jahrg., Nr. 9. Die arbeitende Frau in Palästina. Von C. A. B. Isr. Familienblatt vom 26. September 1929. 31. Jahrg., Nr. 39. Schi. Veranstaltungen, Tagungen, Kurse usw. Veranstaltungen, Tagungen Brcslauer Tagung des Reichszusammenschlusses für soziale Gcrichtshilfe, Gefangenen- und Entlasscncnfiirsorge der freien Wohlfahrtspflege — Hundertjahrfeier der Schlesischcn Gefängnisgesellschaft In Breslau trat am 19. und 20. September ds. Js. unter dem Vorsitz von Slrafvollzugspräsident Mxinlau der Reichszusammenschluß für soziale Gerichtshilfe, Gefangenen- und Entlassenenfürsorge der freien Wohlfahrtspflege zu einer Tagung zusammen, die zeitlich mit der Hundertjahrfeier der Schlesischcn Gefängnisgesellschaft verbunden war. Ueber den Verlauf der Tagung hat die Tagespresse kurz berichtet und werden ausführliche Berichte in den allgemeinen Zeitschriften der Wohlfahrtspflege zu finden sein. Von dem in unserem Kreise eingenommenen Standpunkt aus, möchten wir vor allem unsere Befriedigung darüber aussprechen, daß durch das groß angelegte Referat von Geheimrat Professor Dr. Mittermai er, Gießen, der Gedanke der notwendigen inneren Verbindung von Fürsorge und Strafrecht deutlich und menschlich eindrucksvoll zum Ausdruck gekommen ist. Prof. Dr. Mittermaier hat ausgesprochen, daß von einer Gefahr der Verweichlichung des Strafrechts durch die Heranziehung der Fürsorge nicht gesprochen werden könne, sondern daß die in den verschiedenen Stadien des strafrechtlichen und Strafvollzugs - Verfahrens hinzuzuziehende Fürsorgearbeit eine notwendige Funktion der heutigen Gesellschaft darstelle. Bemerkenswert war sodann das Referat von Direktor D. Ulrich, der besonders, in Ergänzung seiner vielbeachteten früheren Ausführungen, in seinem Breslauer Referat die Bedeutung des fürsorgerischen Gedankens auch in der sozialen Gerichtshilfe stärker hervorhob und die von mancher Seite im Zusammenwirken mit den Wohl- 345