Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege
- Journal
- Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 2 (März-April 1929)
- Date
- 1929-03-01
- Page
- Seite 121 (sequence 55)
- Language
- German
- Belongs to
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Mischehen in Berlin von Dr. Arthur Czellilzer. Jüdische Familicnforsclmng v. Dezember 1928. 2. Jahrg., Nr. 4. Zur Psychologie von Zuschriften von Rabb. Dr. Gelles. Isr. Familienblatt v. 13. Dezember 1928. 30. Jahrg., Nr. 50. Kameradschaftsehe, Gedanken zu einem Zeitproblem. Gemeinde-Zeitung für die isreal. Gemeinden Württembergs v. 16. Dezember 1928. Kameradschaftsehe von Rabb. Dr. Rieger. Der Orden Bne Briss v. Januar 1929. Eheschließung der in Deutschland wohnhaften Polen von Dr. jur. Roman Prötzel, Berlin. Jüdische Welt, Zeutralorgan des Verbandes ostjüd. Organisationen in Deutschland v. 1. Januar 1929. Aus Leipzigs Konfessionsstatistik von Herbert Philippsthal. Allgemeines Jüd. Familienblatt Leipzig v. 11. Januar 1929. Eheprobleme von Regina Auerbach. Allgemeines Jüd. Familienblatt Leipzig v. 11. Januar 1929. Jüdische Ehen und Mischehen im Deutschen Reich in den Jahren 1925 und 1926. Israel. Familienblatt v. 17. Januar 1929. Sind Mischehen und Geburtenrückgang eine Gefahr? von Dr. Felix A. Theilhabcr. Das Jüdische Echo v. 18. Januar 1929. 16. Jahrg., Nr. 3. Die jüdischen Studierenden in Preussen von Herbert Philippsthal. Gemeindeblatt der Israel. Gemeinde Frankfurt a. M. v. Februar 1929. 7. Jahrg., Nr. 6. Dr. Schlesinger. Veranstaltungen (Tagungen, Kurse usw.) Aussprache jüdischer Frauen über Erzichungsfragcn, veranstaltet von der Heimkommission von Isenburg und dem Jüdischen Frauenbund am 1., 2. und 3. Januar 1929 in Frankfurt a. M. Es ist durchaus berechtigt, die Erziehung der weiblichen Jugendlichen ausschließlich zum Gegenstand einer Tagung zu machen und die Frankfurter Konferenz des Jüdischen Frauenbundes hat diese Berechtigung und Notwendigkeit bewiesen. Gleichzeitig allerdings ist auf dieser Tagung klar geworden, daß es eine nicht ganz zweckmäßige Einschränkung der Diskussion bedeutet, die an der Erziehung der weiblichen Jugendlichen in hohem Maße beteiligten männlichen Erzieher völlig auszuschließen. Unterschied zwischen Familien- und Anstaltserziehung. Während des Referates von Frl. Bertha Pappen heim erstand vor dem geistigen Auge des Zuhörers das Bild des inneren Lebens des Isenburger Heimes. Für Frl. Pappenheim besteht das Wesen der Heimerziehung gegenüber der Familienerziehung in einer gesteigerten Verantwortung für die dem Heime Anvertrauten, aus der Notwendigkeit einer beschränkten Freiheitsgewährung, aus einer gesteigerten Verpflichtung, den Jugendlichen zur Arbeit zu erziehen; die Beachtung hygienischer Vorschriften müsse im Heim eine andere Rolle spielen als in der Familie und innerhalb der „Erziehung zur Schönheit" habe der Erzieher in der Anstalt nur zwei Möglichkeiten: Erziehung zur Ordnung und zur Sauberkeit. Verantwortungsbewußtsein und, aus der sehr gesteigerten Verantwortung, tiefste Resignation waren die Grundstimmung der Ausführungen. Fragen des internen Lebens der Anstalt. Aus der Beobachtung, daß Anstaltskindcr häufig einerseits verwöhnter, an- 121