Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege
- Journal
- Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 69)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/4794429-4929550-8238431--075-4794502- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Schlüsse Herr Walter Simon. Er schilderte die Entwicklung der Friedensidee in den letzten 15 Jahren, berichtete ferner von den Kongressen der Jugend in Bierville (1925), auf der Freusburg und insbesondere von dem diesjährigen Kongreß der Jugend aus 30 Ltindem in Eerde (Holland). Er zeigte außerdem die verschiedenen Richtungen unter der Friedensjugend und die Schwierigkeiten und Schwächen der Bewegung. Ankündigungen Soziale Woche 1929 Wie durch Ankündigungen in der Wohlfahrtspresse bereits vielfach mitgeteilt wurde, haben sich auf die dankenswerte Initiative des Deutschen Städtetages zahlreiche zentrale Organisationen der freien Wohlfahrtspflege mit den kommunalen und anderen Spitzenverbänden zu dem Versuch zusammengefunden, durch eine gemeinsame Soziale Woche dasVi derlei derKongresse und Tagungen weitgehend zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Audi die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden hat mit den ihr angeschlossenen Fachverbänden und in Uebereinstimmung mit dem Jüdischen Frauenbund dieses Bestreben aufrichtig begrüßt und sich ihm angeschlossen. Demgemäß hat der ge¬ Wenn es auch im Interesse einer fruchtbaren Gestaltung der Aussprache gut war, daß sich nur ein verhältnismäßig kleiner Kreis zusammengefunden hatte, so war es doch bedauerlich, daß die in der jüdischen Gemeinschaft sozial-fürsorgerisch und sozial-pädagogisth tütigenKräfte nicht in größerer Anzahl teilgenommen haben. Hilde Ottenheimer. schäftsführende Vorstand der Zentralwohlfahrtsstelle beschlossen, im Jahre 1929 von einer großen deutschen Gesamttagung und Mitgliederversammlung abzusehen, die Verhandlungen seiner Fachausschüsse soweit möglich in die (im einzelnen noch nicht feststehende) Tagung der Sozialen Woche einzugliedern und sich im übrigen auf zwei Bezirkstagungen zu beschränken, von denen die west-süddeutsche voraussichtlich im Frühjahr in Frankfurt a. M., die nord-ostdeutsche voraussichtlich im Herbst in einer norddeutschen Stadt stattfinden soll. Wir werden, sobald die Verhandlungsgegenstände der Sozialen Woche feststehen werden, Veranlassung nehmen, sie allen unseren Stellen mitzuteilen, damit ihre vorbereitende Durcharbeitung auch in den Kreisen der jüdischen Wohlfahrtspflege erfolgen kann. Verantwortlich fürdie Schriftleitung: Dr Friedrich Ollendorff, Dr. Paula Kronheimer; Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin. — Manuskripte, Zuschritte n: Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 158. — Abonnementbestellungen: Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr 158. (Vergl. beiliegende Postkarte.) Der Bezugspreis für die zweimonatlich erscheinende Zeitschrift beträgt 8.— RM jährlich, für die der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden angeschlossenen Gemeinden, Organisationen, Vereine, Anstalten usw. und persönlichen Mitarbeiter 4.—RM jährlich. Der Preis des einzelnen Heftes ist 1.50 RM. — Druck: Aldus Druck Berlin, Berlin SW 68, Alexandrinenstr. 134. — Für namentlich gezeichnete Aufsätze und sonstige Artikel trägt die Schriftleitung nur die preßgesetzliche Verantwortung. — Nachdruck aus dem zweispaltigen Teil ist mit Quellenangabe gestattet und erwünscht. 67