Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 7 (1846)
- Date
- 1846-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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19 dann hingerissen werden, wenn er in einem ihrem Wunsche gemaß betitelten Buche, sich ausgenommen befindet, und nach dem wo er ausgenommen ist 5»הע ,,ו55י,{"ק oder רושל,ם, fällen sie ei» Urtheil über ihn. Und bei diesen ist jenes Gefühl, welches wir anzuregen streben, durch die Ideen, die sie durch derartige Lee« türe sich eigen gemacht, schon längst rege, und der Dichter hat demnach ihrer Phantasie nur bekannte Gedankmschönheiten in andcrm Gewände vorgefühct. Sodann glauben meistens die sämmtlich von uns geschilderten Klassen, daß eö uns dabei lediglich um das Produziren unseres Talentes zu thun sei; wo wir doch nur die Wegräumung des schädlichen Unkrautes von Mißbräuchen und Untugenden, welche die Unwissenheit im Bereiche des mittelalterlichen IudenkhumS aufkeimcn.und um sich greifen ließ, ernstlich und wohlgemeint beabsichtigen. Endlich durfte, bei Schilderung der Ihlchtheile eines verwahrlosten tln» terrichtes und der Vvrtheile. eiHßL geregelten und, der Nothwendigkeit der Begründung einerksrael. deutschen Schule, manche »nversnßbare Wahrheit zu derb mir entschlüpfen, die niir nur Ungunst bei den Strenggläubigen zuziehen konnte. — Doch, dem sei wie ihm wolle! Jeder wahrhaft rechtliebende Mann fühlt sich von einer geheimen Macht und durch eine innere Stimme angetrieben, Wahrheiten auszuposaunen, deren Nachhall zwar. schmerzlich empfindet — aber, was kann die Seidenraupe dafür, wenn sie in ihrem Streben, ein nnbliches Gewebe zur Welt zu bringen, ihren Untergang findet! Der Kamps der Weisheit gegen die Unwissenheit wird nie zu toben «ufh»en, besonders bei uns in Galizien; wo der Fanatismus der.schwärmerischen Sekte so schrecklich jedes edle Streben der Neuzeit zu vernichten wüthet. Hier, wo die Aussaat einer guten Thar unter unsere Glanbensbrük er, so selten vom Erfolge goldener Früchte gekrönt wird; hier, ivo nieuschenfrcundliche Anstalten nur wie ausländische Pflanzungen im Treibhanse gedeihen, ist cs nur wirklicher Drang, den die Vorsehung, die nach und nach die Erleuchtung des Geistes hier schaffen will, in uns erregt, die uns, so zu sagen, durch eine unwiderstehliche Macht zum Reden nöthigt. — Und sie ist cs, die uns mit der Hoffnung tröstet: auf Einen muß doch windestens ein schöner Aufsah Eindruck machen, und dieser Eine wird schon seine Jugend darnach erziehen, was sich dann in spätern Generationen in größerem Maßstabe fortpflanzt. Und dieses lohnt zur Genüge meine und jedes edeln Menschenfreundes Mühe bei Forderung geineinnübiger Werke,, und so scheute ich nicht die Ar» beit bei folgendem Aufsatze — de* ich Sie sammt gegenwärtigem