Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 11 (1856)
- Issue
- 21 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 86)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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— 8S — כיצד מעריכין •ל -der Beitrag zur Chaldäisch-Rabbinischen Lericsgraphic Talmud, Midraschim ic. Zugleich kritische Bemerkungen über die neuesten Leistungen i» diesem Fache, von I. Böhmer (Berlin 1856. 2m Selbstverläge des Verfassers.» Der gelehrte Hr. Verfasser hat in düsem Hefte, welches eigentlich als Vorläufer eines größer» Werkes funairt, einen Theil der schöne» Nesultatc seiner gründlichen Studien im Gebiete der Lericographie der Oeffentlichkeit offerirt, und schon dieser Vorbote legt ein vollgeltendcs Zeugniß für das tiefe Eingehen des geschätzten Verfassers in seine» Gegenstand ab, und läßt eine grandiöse Bereicherung talmudischer Philologie zuversichtlich erwarten. Der geistreiche Verfasser beurkundet ein scharfes kritisches Auge, das von keinem Sonnensteck einer Autorität sich blenden läßt, und der Pfeil seines Scharfblicks schießt ehrlich, das wissenschaflliche Interesse einzig und allein beachtend, unfehlbar auf das gestreckte Ziel zu. — Wir svreche» »nr noch die feste Ueberzengung aus, daß jeder Literatnrfreund, so wie wir, die baldigste Fortsetzung dieses Werke« wünscheu wird, und — hierin dürfte wohl die sprechendste Empfehlung liegen. גן חשדאי אל ל gp1> 8. נחל קדומים (מחברת ראשונה ושניה) כולל שיר «ר׳ שמואל חנגיד ז״ל וקורות השיר מזמן ל םעדיה עד ל שמואל המיד חלכנה לפניו, ואחריו ישע השער במליצה ושיר מספד הפרדק לל ידעית בדרשי ז״ל — חולדות ל שמואל הנניד עש כמה נסיש «שפרו בו משלי, ומאמר על זכרון המשוררים נשפר’ חכמי ישר1י ועוד איזה לק ועיש von Leopold Dukes (Hannover 1853 bei Telgener.) Unser vcrehrterJugendfreund, der, ei» Märtyrer der altebräischen Schriftkunde, sein ganfeS Leben der jüdisch-literarhistorischen Forschung gewidmet, dem die ebräi- »che Literatur schon so manche schöne und bedeutende EollectionS-Spcude verdankt, und der auch einen wohlverdiente», rühmlichst bekannten Namen in diesem Gebiete sich bereits begründet, liefert in diesen beiden Hefte» die erstell Fragmente eines großen geschichtlichen Werke«. Es sind, dies Analecten-Schätze, welche der unermüdliche Dukes mit aller Aufovfernng und Selbstverläuguung den Klauen der Vermoderung entreißt, um sie dem Leden, de»! Genüsse wiederzngeben. Er zieht wie ein literarischer Engel der Auferstehung von einem Bücherkirchhofe zum andern, uni die Riegel der Bibliotheken-Särge zu erbrechen, um die daselbst vergessen schlunimernden Geister der Verewigung znznführen. Ein Verdienst, das die Mitwelt nie genügend anznerkenne» vermag, und das mt>׳ im stolzen Selbstbewußtsein, wie in dem Dank der wenigen armen Literaturfrennde sich befriediget fühlen muß. — Wir können diese schätzenSwürdigen Spenden Männern des Faches nicht genug empfehle», senden unsrem geschätzten Jugendfreunde eine» innigen Brudergruß in die Ferne, und sehen gespannt einer Fortsetzung entegen. למלך IIP »Israels Freudentag". Ein Wort zur Feier des GeburtSfesteS Sr. Maj. unsre« allgeliebten Kaisers Franz Josephs- Gehalten in der Synagoge zu Narajow. Von M. S- Rabener (Wien, be Holzwarth 1855). Einer unserer geschätzten Mitarbeiter, dessen ebra!- s ch e Arbeiten das Gepräge der Gediegenheit an sich tragen und deste Name einst ein vollklingender zu werden verspricht, tritt fiter zum ersten Male mit einem deutsch-rhetorischen Versuche auf. Die Ansprüche, d> man an einen Erstling machen kan», sind genügend erfüllt, und beukünden Grundlagen für spätere Ausbildung, und die Jugend des Versager einerseits und di« patriotische Gluth andererseits sichern dieser, übrigen» zu wohlthätigem Zwecke herausgegebene», Probe im Voran« die freundUV