Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 5 (1850)
- Issue
- 13 (1850)
- Date
- 1850-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 54)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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53 האה3ה כנה. ואגישי הזקן שמח עד מאוד ותעלוזנה כליותיו ויאמר אל תרצה : 3ררך היום הזה אשר הונן לתת לן ולילדין גרנה ושלות השקט כל ימי תייו , ראי (א שכנתי! נכה שלם ד',סעלך ווזסדן אשר עשית את העלמה הנכריה. — מרדכי באס. *)מ ל י צ ה Bon Jacob Triescher אהבתי כמאז עצמה עור!!*(■ב. יום ייום תהחרש כנשר ניוצתיו, ש:ז$ גבויו־ת׳ו תחבא בערב ׳ בקר ארחיו זיפי'ו.יחיייף תקופהיו. *) Als dernun verewigte Herr Jacob Triescher dieses schöne Gedichtche» »ns überschickte ahnetecs »ns nicht, daß wir sobald dar׳ ans seinen plötzlichen frühzeitigen Tod zu betrauern haben werde». Tief ergriffen wurde» wir von der TodcSknndc dieses nnS in hingebender Innigkeit befrenndeten. vielseitig und klassisch gebildeten, mit dein Kranze wahrhafter Dichterwcihe geschmückten, jugendlichen Priesters der ebräische» Pocstc, dessen geistreiche, gediegene und echtästhetische Dichtungen mehrere Seiten unserer Hefte zieren nnd die wir, um sie zu charakterisiren, ob ihrer wehmuthvollcn, crgrei׳ senden innigen Tiefe, kühn den Deutschen des berühmten L. Schä׳ fer anreihen dürfen. Wir kannten ihn nur aus seinen Briefen, aber auch in diesen sprach aus jeder Zeile die gerundete, vollendete, klassische Bildung, wie in seine» Gedichten die reiche Fülle seines tiefen Di'chtergemütheS sich aus und es ist daher für uns wie für unser Institut nnd die ebräische Literatur überhaupt, dessen früher Tod ein zwiefach schmerzlicher Verlust. Die ebräische Literatur hat in ihm einen ihrer tüchtigsten, strebsamsten und vom verklärten Geiste des EbräiSmuS durchhauchtcsten Jünger verloren. Schönes nnd Gediegenes h.tte er bereits geschaffen, und Herrliches und Meisterhaftes hätte, das mit ihm so früh eingesargte, eniinente Talent noch;»Tage fördern können. Wir werden, da es ihm nicht vergönnt war, sich durch ein eigenes, abgeschlossenes Werk ein lite׳ rarischeS Denkmal zu setzen, so Gott will, von seinem Nachlass»'- sobald uns dieser zu Gebote stehe» sollte, in jedem Hefte etwas ge׳ be». Und so mögen denn diese wenigen Worte ansrichtiger Auer» kennuug und Würdignng, die wir nicht umhin sonnten seinem An׳'