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Lûaḥ · 1929-01-01 · 1929 - 5690 · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Lûaḥ
Volume
1929 - 5690
Issue
1929 - 5690
Date
1929-01-01
Page
Seite 7 (sequence 13)
Language
German, Hebrew
Belongs to
journal issue
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IRI
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Gebete: Ma'ariw (Abendgebet), Schach’ris (Morgengebet), Minchoh. (Nachmittagsgebet). Am Sabbat, am Neumondstag, an Haupt- und Mittelfeiertagen tritt zu Schadens Mussaph (Zusatzgebet), am Versölmungstng zu Mincholi noch Ne'iloh (Schlußgebet). An Festtagen und an einzelnen besonderen Sabbaten erhalten alle diese Gebete größere, an den jeweiligen besonderen Anlaß erinnernde Einschaltungen und Zusätze, zumeist von jüdischen Dichtern des Mittelalters (Pajtanim aus lat. poöta) herrührende Werke (Pijutim). Am Versöhnungstag kommen dazu die vielfach aus dem gleichen Autorenkreis stammenden Bußgobete (S’lichaus), wie sie während der dem Neujahrsfest, vorangehenden Tage und in den zehn Bußtagen vor dem Morgengebet, an den Fasttagen (außer Tisch’oh bo-Aw) als Einlage an entsprechender Stelle der Wiederholung des Hauptgebetes gesagt werden. Zwischen Schach’ris und Mussaph erfolgt an den oben aufgezählten Tagen Vorlesung aus der Thora (5 Bücher Mose) nach einer besonderen Rezitationsweise (leienen) und dabei — außer an den Neumondstagen und Mittelfeiertagen — auch Vorlesung aus den Propheten (Haphtoroh). Die Haphtoroh, die den Abschluß der Thoraverlesung darstellt, lehnt sich inhaltlich zumeist an diese an; sie ist bald dem, bald jenem Buche der sogenannten früheren oder späteren Propheten entnommen. Dagegen wird die Thora fortlaufend nach Abschnitten jeden Sabbat verlesen (Sidra — Wochenabschnitt). Iler Wochenabschnitt wird nach einem der ersten hebräischen Worte, mit denen er beginnt, benannt. In unserem Kalender ist der Name in eckigen Klammern bei jedem Sabbat vermerkt. Die erste Sidra jedes der fünf Bücher der Thora ist durch Unterstreichen gekennzeichnet. Am Simchas- Thauroh-Feste wird die Verlesung der Thora beendigt und wieder von vorne begonnen. 7

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