Lûaḥ
- Journal
- Lûaḥ
- Volume
- 1929 - 5690
- Issue
- 1929 - 5690
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 8)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Zur Einleitung. Die „Gesellschaft für jüdische Volksbildung e. V.“ in Frankfurt a. M. hat es sich zur Aufgabe gemacht, jüdisches Wissen verbreiten und jüdisches Leben wecken und fördern zu helfen, ln diesem Sinne veröffentlicht die Gesellschaft, den vorliegenden jüdischen Kalender, dessen hebräischer Text dem bekannten Ködelheimer Luach entnommen ist, und dessen Verdeutschung und Erläuterung dem Wunsche zahlreicher .luden entsprechen will, die des Hebräischen unkundig sind. Die deutsche Umschreibung hebräischer Worte und Namen mußte von Folgerichtigkeit und Wissenschaftlichkeit absehen, um sich der hierzulande allgemein üblichen Aussprache anzupassen, die Erläuterung mußte auf das Notwendigste eingeschränkt werden. Zum Verständnis der jüdischen Zeitrechnung mögen folgende Vorbemerkungen dienen: Der jüdische Kalender, Luach (Tafel), rechnet den Tag von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang, die Woche zu sieben Tagen, die als erster, zweiter usw. bezeichnet werden — nur der siebente hat einen besonderen Namen: Sabbat, d. i. Feiertag —, den Monat nach der Zeit des Umlaufs des Mondes um die Erde, d. i. 29Ei Tage, oder, um volle Tage zu erhalten, abwechselnd zu 30 und 29 'Pagen. Die zwölf Monate heißen: Nissan. Ijar, Siwan, Tammus, Aw, Elul, Tischri, Marcheschwan. Kislew, Tewes, Sch’wat. Adär, wobei Nissan etwa dem April entspricht usw. Das jüdische Jahr ist ein Mondjahr, d. h. seiner Berechnung liegt der Monat als Umlaufszeit des Mondes zugrunde. Ehemals wurde in Palästina das Sichtbarwerden des neuen Mondes regelmäßig STABTTOTEI FMhFÄIA.Xm