Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Theodor Herzl, Der Palästina-Aufbauplan in seinem Roman: Altneuland
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 120 (sequence 19)
- Language
- German
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angaben vervielfältigen und schickten lie den gemeldeten Baulustigen, die aber nicht an diele Typen gebunden waren. Sic tollten nur leben, wa§ und mit welcbem Koftenaufwandc es gemacht werden könne. Bei der Zuweifung der Blähe kamen die zuerft, die zuerst mit dem Bau beginnen wollten. Die Bevorzugung der Gruppen hatte den Zweck, die Entstehung eines kräftigen Anliedlungskernes überall zu begünstigen und auch gleich die Gemeindeverbindung zur Übernahme der örtlichen Basten anzubahnen. Bür die Verteilung der Blähe innerhalb der Gruppen gab es nämlich auch Bestimmungen. Wer einen größeren Teil der örtlichen Basten, als da find: Herftdlung von Straßen, Biegen, Kanalisation, Beleuchtung, Blattervertorgung, übernahm, dem gebührte auch der bellere oder geräumigere Blatz. Biete einfachen und gerechten . Grundtätze waren leicht durchzuführen. Blohl der wichtigste Teil der Korrespondenz waren die Auskünfte, die wir den selbständigen Unternehmern von 7ndustrien zu geben hatten. Ba arbeitete Biellners juristisches Sekretariat Bland in Bland mit dem technischen Bepartement Tischers. Blir hatten durch die Blätter aller Bänder verlautbart, daß Unternehmer, welche in einem Küftenlande des mittelländischen Heeres mit einigem Kapital an die Gründung von Industrien gehen wollten, Kat, genaue Auskünfte über Arbeits- und Abtatzverhältnitle, eventuell auch Hatchinenkredit erhalten könnten. Hit jeder Bost sendeten die Expeditionen der Zeitungen Stöße von Briefen ein. Bald lösten tick aus den zahlloten Tausenden mehrere hundert ernster Brojektanten heraus. 12«