Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Moses Heß, Rom und Jerusalem, Die letzte Nationalitätenfrage 1862
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 9)
- Language
- German
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Lebens. Die jüäischen Nasen weräen nicht reformiert, unä äas schwarze, krause jüäische Haar wirä äurch keine Taufe in blonäes, äurch keinen Kamm in schlichtes verwanäelt. Die jüäische Rasse ist eine ursprüngliche, die sich trotz klimatischer Einflüsse in ihrer Integrität reproäuziert. Der jüäische Tgpus ist sich im Laufe äer )ahrhunäerte stets gleich geblieben. Der jüäische Tgpus ist unvertilgbar. Er ist auch unverkennbar. — Lelbst in seinen eäelsten Repräsentanten, wo er sich kaum vom antik griechischen unterscheiäet unä äenselben an Zeelenausäruck wie an sittlichem Ernste weit übertrifft, bleibt er für äen Kenner ein äeutliches Ziegel, auf äem äas Wappen äes ältesten Aäels äer welthistorischen Völker geprägt ist. Die jüäische Rasse, welche ln äer ganzen Welt zerstreut ist, hat mehr als irgenäeine anäere äie Fähigkeit, sich unter allen Breitegraäen zu akNimatisieren. Wie äas Vaterlanä äer ^uäen, Palästina, süäliche unä noräische Raturproäukte erzeugt, so scheint auch äas Volk äieses mittleren Klimas unter allen Himmelsstrichen zu geäeihen. Zowenig ich ein Vorurteil gegen meine eigene Raffe haben kann, welche äie größte Rolle in äer Weltgeschichte gespielt hat unä eine noch größere in Zukunft zu spielen berufen ist, ebensowenig kann ich jenes anäere gegen äie heilige Sprache unserer Väter gutheißen, infolgeäessen man äas Hebräische aus äem ganzen jüäischen Leben unä zuletzt auch noch auf äem Frieähofe äurch äeutsche Inschriften verärängen möchte. Die hebräischen Gebete haben mich stets erbaut. Das Echo von tausenä Generationen, äie sie 29