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Jahrbuch für Israeliten · 1863-01-01 · 21 auf das Jahr 5624 -1864 · p. Seite 21

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Journal
Jahrbuch für Israeliten
Volume
21 auf das Jahr 5624 -1864
Date
1863-01-01
Page
Seite 21 (sequence 38)
Language
German
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Wühmchen M Gesetz sU: Der rbeu „Zch j Aden sein durch l'er sieben ckkomme," 8 er von!leit geben o daß sie Mse znie Worte, ü in den ch Abraihni zu ne eines ' Sache lbraham Worten: ja schm >emühte, en alten wohlah und er lebte >ei dem § Amt chmch classen. — LI - Obgleich die Ehe Abrahams kinderlos war, lebte er doch mit Sarah zufrieden und glücklich. Sein Haus, neben der Synagoge gelegen, wurde von Besuchern fast nie leer; Jeder, der irgend Rath und Hülse bedurfte, -wandte sich an .ihn, und konnte sicher sein, herzlich und mit offenen Händen empfangen zu werden; da war kein «Unterschied nach Rang :und Kleidung, wie es leider so häufig bei manchen jetzigen Rabbinern der Fall ist, wo der Hülfsbedürftige nach langem Klingeln oder Klopfen von der Frau Doctorin oder dem Dienstmädchen an der Thür abgewiesen wird, da der Herr -Rabbiner jetzt nicht gestört werden darf, — weil er vielleicht gerade mit einer interessanten Lectüre 'beschäftigt ist oder Mittagsruhe hält. Abraham war ein Rabbiner nach dem Herzen Gottes; er, als einer der Reichsten in der Gemeinde, hielt sich verpflichtet, den Armen und Nothleidenden sein Haus zu öffnen; für alle ohne Unterschied war sein Tisch gedeckt-; wiewohl -der Rabbi Montags und Donnerstags den ganzen Tag fastete, und mur am Sabbath Fleisch aß, dursten doch seine Hausgenossen und Gäste deshalb nicht leiden, :für diese-war jederzeit reichlich gesorgt. Seine Zeit füllte er mit Studiren, Beten und Wdhlthun aus, -täglich vor dem Frühstück erklärte er seinen Schülern ein Stück aus dem Talmud, wovon er sich nur in sehr dringenden Fällen abhalten ließ. Er .war stets der Traurigen Tröster, der Berather der -Wittwen, der Vater der Waisen, bei jedem Leichenzuge Begleiter, bei jeder Sammlung für die Ausstattung der Bräute collectirte er selbst und gab den größten Theil; da ging freilich sein Gehalt oder auch mehr für Wohlthaten hin, doch was kümmerte es ihn, den Gott so reichlich bedacht, ihm galt die Liebe der Gemeinde mehr; und diese, so wie alle, die ihn kannten, liebten und verehrten ihn. Seine Frau, allgemein die schöne Sarah genannt, war in jeder

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