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Soncino-Blätter · 1925-01-01 · I. Band 1925-1926 · p. Seite 169

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Journal
Soncino-Blätter
Volume
I. Band 1925-1926
Date
1925-01-01
Page
Seite 169 (sequence 188)
Language
German
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-fgänzlicn fehlte. Heute ift es zweifelhaft, ob das.New Yorker Seminar oder das British Museum die größere Zahl hat; dasHebrew Union College in Cincinnati befitzt' gleichfalls eine ausgezeichnete Sammlung. Vgl. den Anm. 25 erwähnten Artikel, p. 381 und 404, Anm. 5. M Man vergleiche A 57, 2; 58, I; 59, i; 60, 1; 61, 2 und dann 60, 3. Derfelbe Zierrand kommt im Ibn Ezra mehrfach vor, nur daß eY^mgedrefct ifh7ftr~ daß die Bruchftelle im äußern Rand ftatt rechts oben links unten erfcheint. Da der Rand in 61 unverfehrt erfcheint, fo muß der Anfang des drei Monate nach dem Ibn Ezra erfchienenen Makre Dardeke vor letz-- terem gedruckt fein. 11 Mein Bruder Mofes ift demgegenüber der Meinung, daß bei den erften Propheten nach Verkauf der Auflage defekte Exemplare-durch Nachdruck des fehlenden Blattes komplett gemacht wurden, und ' daß bei Ikkarim und Maimonides zu gleichem Zwecke Korrekturbogen verwandt wurden. Wurden aber damals Korrekturbogen auf beiden Seiten bedruckt? Und wäre es nicht fehr merkwürdig, daß gerade diefe letzten künftlich zufammengeftellten Exemplare auf uns gekommen fein füllten, beim Maimonides fogar in mehreren Exemplaren? 12 Uber einige bei der Kollation der Exemplare des New Yorker Seminars gemachte Beobachtungen berichtet I. Rivkind in Kirjat Sefer II, 54-58. Das Vorkommen im Rafchi habe ich erft aus der 6. Lieferung des Thefaurus erfahren. Auf den Übergang vom Äfop zur Bibel haben fchon Lippmann und Pollard aufmerkfam gemacht. Fava und Bres- . ciano reproduzieren Tafel XII des AtlafTes das Blatt des Äfop (45 a). Der Rand ift übrigens für das Buch * zu groß, und daher in den von mir gefghenen Exemplaren ftark befchnitten. 34 Für verfehlt halte ich es, daß 68, 1 auf die Angabe de Roffis, p. 79, hin der Zierrahmen von 67, 1 ohne Text wiederholt wird. Einmal kann man nicht wilTen, ob der Rahmen beim Wiedergebrauch nicht Zeichen der Abnutzung aufweift, und dann fehlen doch auch die von de Roffi hervorgehobenen befonders großen Typen des Anfangswortes. r Wie de Roffi, p. 139-40, richtig bemerkt, finden wir diefe Randleifte 1522 und 1531 in Konftantinopel wieder. * Auch hierauf machte mich mein Bruder Mofes aufmerkfäm. 37 24 und 44 diefer Lifte find identiieh. 10 verzeichnet unter Ixar die von Bernheimer in Pefarodeckte Ausgabe der Prophetae Posteriores. Diefe gehört aber ficherlich zu der Gruppe 30-48. Die Ixarer Drucke zeichnen fich durch technifche Vollkommenheit aus, was nach Bernheimers Befchrei- —bung bei diefer Ausgabe keineswegs der Fall ift. Die Anwendung des gleichen Chronostichon, auf Grund deren Bernheimer das Buch dem Drucker von Ixar zufchreibt, beweift gar nichts. Man dürfte vielleicht vermuten, daß das Blatt von Hofea, daß de Roffi befaß (Annales p. 145 f., No. XXVIII) zu diefer Ausgabe gehört. EineVergleichung der Zeilenanzahl (27 bei de Roffi, Bernheimer macht keine diesbezüglichen Angaben) und der von de Roffi in De ignotis nonnulis editionibus, Erlangen 1782, p. 9, mitgeteilten Lesarten feines Blattes könnten darüber Gewißheit verfchaffen. Es ift unbegreiflich, wie Haebler, Bibliografia Iberica, Nr. 568, dies dahin mißverftehen kann, als fei dies die dritte Rafchi-Ausgabc. 89 Vgl. das Zitat aus Jakob ibn Chabibs Einleitung zu En Jakob bei Steinfehneider, Cat. Bodl. 1198. 40 Ahnliche Zeichen finde ich auch im MS. Adler 932, einem Gebetbuch, welches wohl aus der Genizah ftammt,, und dem 14. Jahrhundert angehören dürfte. 11 In den Anm. 25 angeführten Artikel, p. .383f. Dort ift auch angegeben, daß wir den Rand feit 1505 in Konftantinopel wiederfinden. '■' Von neuen Büchern kenne ich fonft nur den im Census p. 59, verzeichneten Kalender von 1496 und die von Mann REJ. 74, 1922, p. 15^3-154, abgedruckten Briefe. - \ 43 Ob es einmal möglich fein wird, die brücke des Marannen Juan de Lucena zu identifizieren, über den wir nur aus den Inquifitions-Akten unterrichtet find? Vgl. REJ. 54, 1907, p. 246-52. Er floh 1481 von der Inquifition nach Rom und ein Zeuge berichtete, daß er 4-5 Jahre vorher viele hebrä'ifehe Bücher gedruckt hatte. (Der Buchdruck wurde in Spanien 1475 eingeführt.) Haebler, Bibliografia Iberica II, p. 220, fchreibt ihm ziemlich willkürlich zwei Bücher zu. 169 ,< i

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