Soncino-Blätter
- Journal
- Soncino-Blätter
- Volume
- I. Band 1925-1926
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 124)
- Language
- German
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37. Da legt' er ihn gefangen, daß er nicht zurückkehre, und gab Befehl, Daß er nicht Erquickung würde für meine Seele. 38. Und da er starb, so folgte ihm ein dummer König, Der war verbohrt in seinen Glauben, ein hohler Mensch, 39. Und er vergewaltigte die ganze Gemeinde Jakobs Und suchte sie zum Übertritt zu zwingen, alle Söhne meines edlen Volks, 40. Und viele töteten sich seihst, um nirhi tu iihprtrotfn Die Lehre des Ewigen, unseres Nothelfers. " ^.~Und^rgrif¥errWüraetleTXielDlihg meiner Seele, Und verändert wurde sein guter Name, den er trug nach dem Fels, aus 42. Schon ist er zwölf Jahre alt und noch nicht Idem ich genauen bin. Habe ich ihn gesehen durch die Schuld meiner Sünden und Fehle. 43. Und ich wehklage und über meinem Haupte ist Gewalttat Und über meiner Seele Murren und Klage. r 44. Denn ich ließ ihn fliehen aus Unheil in ein Garn Und aus Glut sandt ich ihn mitten in Flammen. 45. Ich hoffe auf ihn und mein Harren zieht sich hin. Warum zögerst du, liebliche Gazelle? 46. Warum bedrückst du so das Herz dessen der dich eezeugt hat, Und bist wie einer, der in meine Nieren einen Pfeil sendet? 47. Du verdunkelst mit Gewölk die Sonne r Und machst, daß ihr Aufgang vor meinen Augen^wie^AjMjicUsfe—-. 48. Der Mond ist immer^erdunketf vorlnemem Antlitz Und die Sterne sind mir verborgen in einer Wolke. 49. Der Strahl der Sonne leuchtet nicht in mein Elend Und scheint nicht durch die Gitter meines Herzens. 50. Nicht erblüht mir die Lilie von Saron Und der Tau fällt nicht auf mein Gras. 51. Du raubst meinen Augen den Schlaf durch das Gedenken an dich Und ich weiß nicht die Zeit des Aufstehens und des Niederlegens. 52. Ich schmecke nicht meine Speise und Honig Ist meinem Gaumen bitter und Leckerbissen schmecken mir wie Gift. 53. In Kummer verzehre ich gebackene Kuchen Und mit Weinen esse ich mein trockenes^Brot. 54. Mit Tränen mische ich das Wasser und trinke es Und das Blut der Trauben kommt nicht in meinen Mund. 55. Von Wasser bin ich trunken und irre umher, Bis daß man unter die Rechabiten mich rechnet. 56. Doch wenn ich deine Rückkehr träume Und dein Bild sehe vor meinem inneren Auge, 10?