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Soncino-Blätter · 1925-01-01 · I. Band 1925-1926 · p. Seite 80

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Journal
Soncino-Blätter
Volume
I. Band 1925-1926
Date
1925-01-01
Page
Seite 80 (sequence 95)
Language
German
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brachten, in Italien nicht mehr gedruckt hin zu prüfen, ob sie auch durch die Hände waren. eines Zensors gegangen sind, was zutreffen; Das Buch ist denn auch zensiert, und zwar den Falles die Wahrscheinlichkeit italieni* ist die genannte Stelle »que ellos humillantes scher Herkunft vielleicht erhöhen würde, ä nada y vanidad, y fazen oracion ä Dio (an Die im Buche vorkommenden hebräischen einer Stelle ,Dios*) que no salua« auf den Wörte sind außer dem ersten Titelwort die Seiten 72r, 80r, 159r, 221v, 255v gestrichen üblichen Abkürzungen für die Reihenfolge worden. Auf S. 122r wurde von dem Texte: der Schofartöne A los renegados no sea esperäca, y todos los herejes y todos los malsines ... nur das TT^H rVftn Wort »herejes« gestrichen. Die Unterschrift * 1 Ii 1 S fWS 1 S 1 tWi I des Zensors ist leider mit demjetzten Bogen , abhanden gekommen. auf den Seiten b7r7~71i', 76v, 78 r, 319v, Es wärejron Wichtigkeit,-die wenigen an* sowie je em~rrauf^den Seiten 45 v und 117v. deren Exemplare des seltenen Buches darauf« O. A. r DER DICHTER EPHRAIM KUH Ephraim Moses Kuh, ein Neffe des be* schloß; eine Auswahl der Griechen, Römer, . kannten Münzmeisters Friedrichs IL, Veitel Deutschen, Italiener, Engländer und Fran* Ephralm^eTmifLessiri^guna^MosesMendels* zosen sollte ihn begleiten. Je mehr und je söhn in Verbindung stand, ist ein rechter länger er aber wählte, um so tingerechter Bibliophile gewesen. Seiner Vorliebe, die deuchte es ihn, dieses oder jenes Buch seltensten Klassikerausgaben in den präch* zurückzulassen. War nicht da und dort eine tigsten Einbänden zu besitzen, hat er all* Stelle, die ihn so oft getröstet, erfreut, er* mählich einen großen Teil seines ererbten hoben, und diese sollte nicht die Fracht wert Vermögensgeopfert, so daß seine Biographen sein, ihn überall begleiten zu dürfen? So ihm »eine an Verschwendung grenzende füllten sich nach und nach mehrere große Bücherliebhaberei« nachsagten. Als eine Koffer mit seiner Bibliothek, von der er sich im Jahre 1768 durch Holland, Frankreich, auch in der äußersten Not nicht trennen Italien und die Schweiz unternommene mochte. Lieber verkaufte er von seinen Klei* Rundreise ihn nötigte, sich von einem Teil dern und Bijouterien was er nur irgend ent* seiner Bibliothek zu trennen, machte ihm behren konnte, litt lieber Mangel an den die Auswahl der mitzunehmenden Bücher notwendigsten Bedürfnissen des Lebens, große Mühe. als eins seiner Bücher zu verkaufen.« »Zuerst nahm er die Bibel und legte sie in (Dr. M. Kayserling. Der Dichter Ephraim stiller Andacht in den Koffer; sie sollte das Kuh. Ein Beitrag zur Geschichte der deut« ^retterhausweihen, in das er seine Freunde sehen Literatur. Berlin 1864 S. 18 19.) MZ7~ 80

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