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Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland · 1938-07-01 · 7 (1.7.1938) · p. Seite 12

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
Volume
16 (1938)
Issue
7 (1.7.1938)
Date
1938-07-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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M.lhrgJNr.7 ]ttdtscb«s C*M*<iK)«bl«t1 für di« tywgog«« 0«m«htd«n hi hMdwi/NoKldMlKlilMd l.luN 1»U Synagogen-Gemeinde STETTIN Wir bitten nochmal« dringend, die rückständigen Steuern nunmehr unverzüglich zu zahlen. Wir erinnern weiter an Zahlung der 1. Vorauszahlung, die bereits am 15. 5. d. J. fällig gewesen ist. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Veränderungen im Personenstand Gehurten; 26. Mai: Siegfried Meyer und Frau Annemarie geh. Goldstrora: ein Sohn. — Todesfälle: 22. Mai: Ernestine Lewin (91 J.); 20. Juni: David Manasse (71 J.) Im Rahmen einer Kundgebung der Synagogengemeinde Stettin für deji Palästina- Aufbau sprach Rabbiner Dr. Max W i e n e r, Berlin, über „Unsere nächste Zukunft“, Der hier aus seiner langjährigen Tätigkeit wohlbekannte Redner entwarf zunächst ein Bild der jüdischen Geschichte, in der auch im Mittelalter, abweichend von der gewohnten Auffassung, mit Zeiten des Leides Perioden des Glückes gewechselt hätten. Neu war im vergangenen Jahrhundert nur das Bestreben, die Judenfragc durch Aufgeben des jüdischen \ olkstums zu losen, es konnte nirgends zu einem wirklichen Eingehen in die anderen Völker führen. Unser jüdisches Leben vollzieht sich seit Jahrhunderten in einer merkwürdigen Unwirklichkeit, und ein wesentlicher Beitrag zur Lösung der Judenfrage wäre eine W iederherstellung der Verbindung mit den natürlichen Verhältnissen, wie sie am ernsthaftesten in Palästina unternommen wird. Nach Streifung der religiösen Probleme des Aufbaus schloß er mit der heute noch utopisch scheinenden Feststellung, eihe wirkliche Lösung wäre nur die Ansiedlung des größten Teiles der Judenheit in Palästina und seinem Umkreis. -Die gut besuchte Kundgebung war von Herrn Louis Lewv im Namen des Vorstandes begrüßt worden: an ihrem Anfang und Ende erklangen in den* frischen Stimmen unseres Kinderchores (unter Leitung von Lehrer Levisohn) Lieder jüdischer Hoffnung. Sprechstunden des Rabbiners Dr. Finkeischerer, Kaiser-W'ilhelm-Str. 42 pt.: Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9—10 Uhr. Wohlfahrtsamt der Synagogen-Gemeinde Stettin. Vorsteher: Herr Louis L e w y , Heu- "markt 8, Telefon: 30712. Sprechstunden: Dienstag und Donnerstag %9—*,£11 Uhr; von Frau Riest (Vorsitz, d. Israelit. Frauenvereins): Mittwochs 11—1 Uhr, Büchereizimmer der Synagogen-Gemeinde, Rosengarten 9—10. Sprechstunden der Fürsorgerin: Rosengarten 9—10; Montag 15%—16% Uhr, Mittwoch und Freitags von 8H bis 9*2 Uhr. Fernsprecher 268 83. Die Ausgabe von Krankenpflegeartikeln findet nur noch während der Sprechstunden der Fürsorgerin gegen Empfangsbescheinigung der Entleiher statt. > Kleiderkammer ist geöffnet: Montag und Mittwoch 15*4—17 Uhr, Freitag 101*—12 Uhr. — Unsere Kleiderkammer braucht dringend brauchbare Kleidungs¬ und Wäschestücke. Bitte gebt! Schriftliche oder telephonische (26883) Meldung zur Abholung an das Gemeinde-Büro. Provinzialverband für jüdische Wohlfahrtspflege in Pommern. Bezirksstelle für Berufsausbildung Pommern und Mecklenbürg, Stettin, Rosengarten 9/10. Fernsprechanschluß: 26883. Sprechstunden; Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 10—12 Uhr, Montag 18—20 Uhr. Ocffanagneitea für den Friedhof. Sonntag bis Freitag 8—19 Uhr. Bei Vorkommen¬ 12 den Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Bestattungskommissars der Gemeinde, Herrn A. Fein, Stolting- Straße 44, Telephon 32630, außerdem Mitteilung an unser Verwaltungsbüro, Rosengarten 9/10, Telefon 26663, erforderlich. Bekanntmachungen von Todesfällen und Beerdigungszeiten werden, ebenso wie andere wichtige Gemeindeangelegenheiten,, in dem für Bekanntmachungen bestimmten Gitterkasten an der Hoffront der Synagoge veröffentlicht. Interessenten für eine landwirtschaftliche Gruppensiedlung in Palästina wollen sich an Herrn Karl Scherk, Kaiser-Wilhelm-Str. 42, part., persönlich oder schriftlich wenden. Bücherei. Unentgeltliche Ausleihe von Büchern aus allen jüdischen Wissensgebieten. Reichhaltige Belletristik. Lesezimmer mit Zeitschriften aller Richtungen. Ausleih- und Lesestunden: Dienstag 18%—19j/ Uhr. Alle Bücher, die länger als vier Wochen entliehen sind, sind sofort zurückzugeben! Rückgabe von Büchern nur während der Ausgabezeiten in der Bücherei (nicht im Verwaltungsbüro der Gemeinde!) Bei Umzügen und Auswanderungen bitten wir, die Bücherei mit geeigneter Literatur zu bedenken. Vtrbänd« und Vprpln« Israelitischer Frauenverein E. V. Bei ge nügender Beteiligung beabsichtigen wir. baldigst wieder einen Hauspflegekursus ein zurichten. Schriftliche Anmeldungen an das Büro der Synagogen-Gemeinde. Ferner wird beabsichtigt, bei genügender Beteiligung einen Kursus in Hand - und Ma.schinenstrickerei einzurichten. Näheres nach vorheriger Anmeldung bei Gottesdienstzeiten im Juli 1938: Tag Vorabd- Morg. Mincba Ausg. 2.7. Korach 19.00 8.30 20.50 21.29 9.7. Chukat 19.00 8.30 20.45 21.25 16.7. Balak 19.00 8.30 20.40 21.17 17.7. 17. Tamraua 21.17 8.15 — 21.14 23. 7. Pinrhas 19.00 8.30 20.30 21.05 Neumondsankündigung. Neumond am Freitag 30.7. Mattot Maß’e 19.00 8.30 20.15 20.52 6. 8. D'warim 19.00 8.30 20.00 20.39 Schabbat Ch ason An den Wochentagen 7.15 und 19 Uhr. An Sonn- und christlichen Feiertagen 8.15 und 19 Uhr. Jahrzeiten im Juli 1938. Freitag 1. 7.: Salomon; Sonntag, 3. 7.: Kohn; Montag, 4. 7.: Cohnheim; Dienstag, 5. 7.: Sender; Mittwoch, 6. 7.: Kohlhagen, Heinz Riesel; Freitag, 8. 7.: Aronsohn; Samstag, 9. 7.: Pinto; Montag, 11. 7.: Lichtenstein; Dienstag, 12. 7.: M. Frank; Freitag, 15. 7.: Jacobsohn; Sonntag, 17. Juli: Dr. Marcus; Montag, 18. 7.: Jacohowitz, Lange, Schustak; Donnerstag, 21.7.: Klein, Silberberg; Freitag, 29. 7.: Kaufmann; Samstag, 30. 7.: Mainzer, Seelig; Sonntag, 31. 7.: Mannheimer. Zu irgendwelchen Sammlungen in der Gemeinde ist unsere Genehmigung einzuholen. Die GemeindemitgHeder werden gebeten, sich an den Sammlungen nicht zu beteiligen, wenn unsere schriftliche Genehmigung dabei nicht vorgelegt wird. Frau E. Riess, Augustastraße 14, eine Tr« rechts, Telefon 21917. Jüdischer Central-Verein E. V. Landesverband Pommern, Bismarckstr. 9 IL Fernsprecher 21943. — Juristisch-wirtschaftliche Beratung wochentags 17—19 Uhr, außer Mittwoch und Sonnabend. Hilfsverein der Juden in Deutschland E. V. Beratungsstelle für Pommern und Grenzmark Stettin, Friedrich-Karl-Str. 3, ptr. r. Fernspr« 27 169. Um eine schnelle Durcharbeit der Auswanderungsvorhaben zu gewährleisten, wird dringend gebeten, sich an die festgesetzten Sprechstunden wochentags 10—1 Uhr, mit Ausnahme von Mittwoch und Sonnabend, zu halten. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Stettin. Kriegsopferberatung: Dr« Mosbach, Lindenstraße 30. Sprechstunden: Mittwochs und Donnerstags 16%—17% Uhr. Zionistischer Ortsverbaod Stettin. Sekretariat: Elisabethstr. 4, Tel. 21727. Zu den Juli-Veranstaltungen unseres Ortsverbandes erhalten die Mitglieder direkte Einladungen. Auswanderer erhalten juristischwirtschaftliche Beratung Friedrich - Karl Straße 3, II. Schülern und Studenten jeden Alters desgleichen Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren bietet sich eine beachtenswerte besonders günstige Einwanderung»- möglichkeit. Neue Merkblätter daselbst erhältlich. Keren Kajemet Lejisrael: Bezirkssammelstelle Stettin. Glückwunsch-Ablösungen zu allen Anlässen durch den Keren Kajemet Lejisrael. KKL. - Glückwunsch Telegramme zum Preise von 0,50 RM per Stück erhältlich bei: Berta Spitzer, Kaiser-Wilhelm-Str. 42, Julius Wolff, Bismarckstr. 18, Zionistisches Sekretariat, Elisabethstr. 4, II, links. J. P. Makkabi Hazair, Gdud Stettin« .Während der großen Sommerferien fallen :unsere Veranstaltungen, außer der Aelteren- Gruppe und den Onegim, aus. Bei Sammlungen für Zwecke unserer Gemeinde werden wir den Sammlern entsprechende Ausweise mitgeben, die vorgezeigt werden. Der Vorstand der Synagogengemeinde Halle a. S. Am Dienstag, dem 2. August 1938, 20% Uhr, hält Herr Alfred Auerbach aus Frankfurt a. M. eine Weihestunde in der Synagoge ab. Alle Gemeindemitglieder sind hierzu eingeladen. Der Vorstand der Synagogengemeinde. Jüdischer Centralverein. Unsere nächste Sprechstunde findet am Dienstag, dem 26. 7^ von 17—19 Uhr in den Räumen der Wirtschaftshilfe, Germarstraße 12, statt. KOBLENZ. Gottesdienstxeiten im Juli 1938: 2. 7. Vorabd. 7.15 Morgcr 9.00 •osg. 1.40 9. 7. 7.15 9.00 9.35 16. 7. 7.15 9.00 9.30 23. 7. 7.15 9.00 9.20 30.7. 7.15 9.00 9.10 Sprechstunden: Büro: Tgl. 9—12. Rahbiner: Auf Urlaub. Fürsorge: Mo., DL, Do., Fr. 11—12 Uhr. — C, V. im Monat Juli: Dienstag, 5. und 19. Juli im Gemeindehaus, Florinsmarkt 11, von 16%—18 Uhr. Synagogen-Gemeinde HALLE

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