Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Volume
- 16 (1938)
- Issue
- 4 (1.4.1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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W.JhrgJNr.4 MMkImi Gamakideblatt für di« tywgog— Owtbdtn hl PwMu/Horddnsrttchl»id I.AprH im Jüdische Gemeinde DUISBURG Gottesdienste im April 193S 9.4. 16. 4. Peßach 1. Tg. 17.4. „ 2. Tg. 22.4. „ 7. Tg. 23.4. „ 8. Tg. 30.4. 7. Mai Vorab. Morg. Nachm. Abds. 19.00 9.00 19.15 19.59 19.00 9.00 19.30 20.17 _ 9.00 — — 19.00 9.00 — — 19.00 9.00 19.40 20.25 19.15 9.00 19.50 20.38 19.15 9.00 20.00 20.50 Familien-Narii richten. Sterbefalle: 24. Februar 1938: Frau Berl Goldberg, Duisburg, Universitätsstraße 34; 26. Februar 1938: Hugo Lilienfeld, Duisburg, Erftstr. 2-4; 15. Mars 1938: Werner Sternberg, Meidericb, Reinholdstraße 7. Peßach-Spenden! „Jeder Hungrige komme und esse!“ Der alte Festruf des Peßach muß in dieser Zeit noch mehr als sonst in jedes Herz dringen! — Jeder trage durch eine Festtags- Spende dazu bei, daß alle Bedürftigen unserer Gemeinde den Segen dieses Festrufs verspüren! Darum spende jeder s'Hi tre Htttt-d-T-ti-cii lic-b - Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde: Die Hilfsvereine. Gemeindebaus. Da die beiden Schulräume, die die Jüdische Volksschule am Buchenbaum bisher noch benugt hatte, von der Stadt für andere Zwecke benötigt werden, werden mit Beginn des neuen Schuljahres die beiden. noch am Buchenbaum befindlichen Klassen in das Haut Junkernstr. 2 verlegt, so daß in diesem nunmehr alle Klassen der jüdischen Volksschule vereinigt sind. Gleichzeitig wird das Haut einem Umbau unterzogen, um die Räume für den Schulbetrieb geeigneter zu machen. Die Wiedervereinigung aller Klassen in einem Gebäude bedeutet eine Stärkung der Schule und gibt der Lehrerschaft die Möglichkeit, drn ganzen Schulbetrieb intensiver zu gestalten. Durch diese Verlegung der Klassen ergibt sich die Notwendigkeit, die Gemeindebüros (Gemeindeamt und Wohlfahrtsamt) in das Theodor-Lauter-Haus, Kuhlenwall 28, zu verlegen, in dessen erstem Stockwerk sie bereits ihre Arbeit aufgenommen haben. Auch die Gemeindebücherei wurde dorthin verlegt. Wir bitten zu beachten, daß die Büros nachmittags für den Verkehr geschlossen sind. Nur das Wohlfahrtsamt ist jeden Dienstag-Nachmittag von 4—6 Uhr geöffnet. Eine , Reihe von Veranstaltungen fanden im vorigen Monat in der Gemeinde und ihren Organisationen statt. Rabbiner Dr. Neumark wiederholte hier seinen im Vormonat in Hamborn gehaltenen Vortrag „Unsere Gegenwart im Lichte jüdischer Geschichte“. Der Synagogenchor, der die Feier nach der Begrüßungsansprache des Vorsigenden eingeleitet hatte, gab der Feier durch den Vortrag einer neuen Hallel-Weise einen besonders schönen Abschluß. Der Reiehsbund jüdischer Frontsoldaten kielt am Sonntag, dem 13. März, im Theodor - Lauter - Haus eine Morgen- Gedenkfeier ab. Herr Hauptlehrer Kaiser und Herr Rabbiner Dr. Neumark gedachten der Söhne unserer Gemeinde, die in 1 ---r Synagogen-Gemeinde HALLE Gottesdienste im April 1938 Vorabd. Morg. Mincha Ausg. 2. 4. 18.45 9.00 18.50 19.28 9.4. 19.00 9.00 19.00 19.39 15.4. Erev Peßach ■ — 7.30 — — 16.4. Peßach l.Tg. 19.00 8.30') 19.15 — 17.4. 91 2.Tg. 19.54 . 8.30*) 19.15 19.56 22.4. 99 7.Tg. 19.00 8.30 — — 23.4. 99 8.Tg. 19.15 8.30‘) 19.30 20.06 30. 4. 19.00 8.30 19.45 20.20 7. 5. 19.00 8.30 19.55 20.32 ') Predigt 9.45 Uhr; 1 ) Predigt 9.45 Uhr; *) Predigt und Totenfeier 9.45 Uhr. Am Sonnabend, 2. 4., Barmizwa: Siegbert Leschinski. — An den Wochentagen 7.15 und 19 Uhr; an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen 8.15 und 19. Uhr. Jahrseiten im April 1938. Freitag, 1. 4.: Joseph; Sonntag, 3, 4.: Mainzer; Montag, 4. 4.: Brilling, Joseph; Pfifferling; Mittwoch, 6. 4.: Schloß; Freitag, & 4.: Friedländer, Mendel; Montag, 11. 4.: Selkin; Dienstag, 12. 4.: Erich Cahn; Mittwoch, 13. 4.: J. Friedmann,'Meyerstein, Michel, Brjlling; Donnerstag, 14. 4.: Singer (Lindenstr.); Freitag, 15. 4.: Mannheimer, Frau Katz; Samstag, 16. 4.: Schönbaeh; Montag, 18. 4.: Czerniewer; Dienstag, 19. 4.: Schlesinger; Freitag, 22. 4.: Holzmann, Lewin; Samstag, 23. 4.: Alexander; Sonntag, 24.,4. Blumenthal; Dienstag, 26. 4.: Blaut; Donnerstag, 28. 4: Bing, Michel; Dienstag, 3. 5.: Geminder, A. Kohn. Jüdischer Kulturbund Halle. Im Monat April d. J. bringen wir unsern Mitgliedern zwei Veranstaltungen: Sonnabend, den 9. April, 20)1 Uhr, Vortrag von Dr. Lutz Weltmann (Berlin): „Lord Byron als Dichter biblischer Motive“ (anläßlich des, 150.* Geburtstages des Dichters), bei steuerfreiem Eintritt und ferner am Sonnabend, dem 3 0. April, 20% Uhr, Konzert-Veranstaltung. Ausführende: Paula Salomon-Lindberg (Berlin) Gesang, und Kapellmeister Leo Schönbach. Am Montag, dem 4. April 1938, abends 20% Uhr, veranstaltet der Vorstand der Synagogengemeinde gemeinsam mit dem Keren Hajesaod (Jüdisches Palästinawerk) einen Teeabend. Es sprechen die Herren: Dr. Richard C o b n (Halle) Begrüßung, Dr. Paul Eppstein (Berlin) über „Palästina und Ueberseewanderun g“. Unkostenbeitrag' inkl. Steuer 0,75 RM. Karten bei unseren Vertrauensleuten sowie an der Abendkasse. TILSIT Gottesdienste im April 1938 Vorabd. Mort- Mincha Ausg. 2.4. 9.4. ' 15.4. 16.4. Peßach l.Tg. 17.4. „ 2.Tg. 22. 4. „ 7.Tg. 23.4. „ «Tg. 30.4. 7.5. ’) Szijum; ’) Seelenfeier. 18.05 8.30 15.00 19.00 18.20 8.30 15.00 19.15 _ 7.00') — — 18.35 8.30’) 16.00 19.30 19.30 8.30 16.00 19.32 18.50 8.30 16.00 — 18.50 8.30*) 16.00 19.46 19.10 8.00 16.00 20.03 19.20 8.00 16.00 20.16 Predigt; *) Predigt und Chol hamoed 7 und 18.50 Uhr. Neumondsweihe: 30. April. Rosch Chodescb Ijar: Sonnt., 1. Mai und Mont. 2. Mai. Wochentag-Morgen ab 3. April regelm. 7.15 Uhr. Wochentag-Mineha regelm. zu der für den nächsten Sehabbat-Voyabend festgesetzten Zeit. den Jahren 1914—1918 ihr Leben als Opfer des Weltkrieges bingegeben hatten. Ihr Gedenken klang in der Mahnung ans, sieh dieser Gefallenen würdig zu erweisen. In der Purimwoche veranstaltete der Jüdische Frauenbund am 14. März einen bunten Nachmittag, zu dem die jüdische Schule eingeladen war. Herr E. Ballan verstand es, durch seine „Zauberkünste“ und andere Darbietungen die Kleinen in größte Spannung zu versetzen. In einem improvisierten Sprechchor dankten die kleinen Zuhörer. Bei dem am Purimtage stattgefundenen Kostümfest konnten wir unsere Jugend dann in wahrster Festesstimmung — sehen. Hier hatten die Kinder dem alten Brauch des „Sichverkleidens“ wieder Geltung verschafft. BOCHUM Gottesdienste im April 1938 1.4. 8.4. 15. 4. Peßach 16.4. - „ 16.4. „ 17.4. „ 21.4. „ 22.4. „ 22.4. „ 23.4. „ 23. 4. Peßach-Ausgang (Predigt) (Predigt) 6.30 abends 6.30 abends 6-30 abends 9.15 morgens 7.30 abends 9.15 morgens (Predigt) 7.00 abends 9.15 morgens 7.00 abends (Predigt) 9.15 morgens 8.30 abends In der folgenden Zeit beginnt Gottesdienst am Freitagabend um 7 Uhr. der Synagogengemeinde Bochum Am 1. April wird im Rahmen des Gottesdienstes die feierliche Entlassung von zwölf höheren Schülern und Schülerinnen durch Herrn Rabbiner Dr. Kliersfeld vorgenommen. Familieunaehriehten. Verlobung: März: Fräulein Lena Lewin, Tilsit, mit Herrn Richard Levi. — Geburt: März: Herrn Kurt Cohn, Skaisgirren (Kr. Niederung): 1 Sohn. — Barmizwa: 9. April: Willi Geffen, Sohn des Herrn Chonel Geffen und der Frau Sara, geh. Jacobus, Tilsit. — Todesfälle: 19. 2. 38 (18. Adar I) Frau Frume Kowalsky, Tilsit, 72 Jahre; 15. 3. 38 (12. Adar II) Franz Lepehne, Tilsit, 74 Jahre. Jahrzeiten (Chewra Thillim). 29. Adar II (1.4.): Hirsch Neumark; 2. Nissan (3.4.): Rebekka Lewinsohn; 6. Nissan (7. 4.): Feige Rogoachanski; 7. Nissan (8.4.): Siegmund Bräude; 8. Nissan (9.4.): Leib Friedländer; 14. Nissan (15.4.): Basche Wartelsky; 17. Nissan (18.4.): Moses Wyan, Ephraim Garbatzlcy; 18. Nissan (19.4.): Dora Jakobsohn; 19. Nissan (20.4.): Esther Wenik; 23. Nissan (24.4.): Rische Rachmann; 28. Nissan (29. 4.): Debora Guttmann; 2. Ijar (3. 5.): Taube Berlowitz; 3. Ijar (4. 5.): Hillel Finkeistein; 7. Ijar (8. 5.); Aron Britz. Pfandspende. Im Monat April nehmen wir mit Rücksicht anf das Peßachfest wie in den Vorjahren keine Pfnndzpende entgegen. Wir bitten aber herzliehst nm Ablösung durch Geldspenden, die das Gemeindebüro in Empfang nehmen wird. KOBLENZ Gottesdienste im April 1938 2.4. 9.4. 16.4. Peßach 1. Tg. 17.4. „ 2. Tg. 22.4. „ 7. Tg. 23.4. „ 8. Tg. 30.4. orabd. morsa»»z- 6.45 9.00 7.45 7.00 9.00 8.00 7.00 9.00 Pred. — 7.45 9.00 Pred. 8.15 7.15 9.00 Pred. — 7.15 9.00 Pred. K30 7.15 9.00 8.35 : Büro täglich 9—12 Fr. 11)4—12%; Sprechstunden br; Rabbiner: Mo., Di-, Do., ümapm* ¥a.. Hi.. Dau Fp. 11—12 Uhr» 13