Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Volume
- 16 (1938)
- Issue
- 4 (1.4.1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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U.MrgJNr.4 Oiwihdiblm 18» dto lyiigog»» Owitedwi In >wdl»ii/Wo»ddMt>dil«iid i. Apiu im Kalender für April Fr Sbd April 1 „ 2 Adar II Nissan 29 1 [Neumond Tasria, Schabbat Hachodesch S«8 „ 3 9* 2 Mo - 4 9* 3 Di „ 5 99 - 1 Mi „ 6 9* 5 Do „ 7 99 6 Fr Sbd „ 8 * 9 99 99 7 8 THagadol Mezora, Schabbat s*8 „ 10 99 9 Mo „ 11 10 Di „ 12 11 Mi „ 13 12 Do „ 14 13 Fr „ 15 14 Erew Peßach Sbd „ 16 99 15 Peßach 1. Tag •Stg „ 17 99 16 Peßach 2. Tag Mo „ 18 17 Di „ 19 99 18! Chol Hamoed Mi „ 20 19 1 Do „ 21 20 Fr, „ 22 21 Peßach 7. Tag Sbd „ 23 99 22 Peßach 8. Tag Stg ~ 24 99 23 Mo „ 23 24 Di „ 26 25 Mi „ 27 26 Do „ 28 27 Fr „ 29 99 28 fNeoaondsweihe Sbd „ 30 99 29 Achare Mot minjanlose Gemeinden, in der Vorschriften zusammengefaßt sind, die in solchen Fällen füf die .Abhaltung eines Gottesdienstes zu beachten sind. Diese Gottesdienstordnung ist vor einiger Zeit von der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums, Frankfurt a. M., herausgegeben worden. Der Preußische Landesverband hofft, daß seine Anregung dazu führen wird, daß in den betroffenen Gemeinden mit dem Wegfall des Minjan nicht auch jeder Zusammenhalt in der Gemeinde verloren geht und der gemeinsame Gottesdienst aufhört, sondern daß im gemeinsamen Gebet sich auch diese kleinsten Gemeinden als Glieder der Gesamtheit Israels fühlen werden. BuckgtKhMk« zur Schulentlassung und zur Einsegnung für Mädchen Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden hat seine Stiftung von Büchern für die jüdische Jugend, die bisher in Barmizwa-Geschenken für Knaben bestand, auch auf die jüdischen Mädchen ausgedehnt. Da nur in wenigen Gemeinden Einsegnungen von Mädchen vorgenommen werden, wird das Buchgeschenk auf Anforderung der Synagogen-Vorstände, der Rabbiner oder Lehrer auch zur Schulentlassung gegeben. Als Spende wurde das Werk von Egon Jacobsohn und Leo Hirsch: „Jüdische Mütter44 ausgewählt. Daneben kann auch das soeben neuaufgelegte Buch von M. Spanier: „Die Psalmen44 angefordert werden. Jedes Buchgeschenk enthält ein bildgeschmüd&tes Widmungsblatt. MinhteHalerlafl Ober Zulassung jüdischer Schfller zur BuifuprOfung An den nach dem Lehrplan höherer Schulen unterrichtenden jüdischen Privatschulen, die nicht mit eigenem Prüfungsrecht ausgestattet sind, ist die Reifeprüfung künftig durch einen besonderen Prüfungsausschuß unter dem Vorsitz staatlicher Beauftragten abzuhalten. Dieser Ausschuß ist von dem Oberpräsidenten bzw. Stadtpräsidenten von Fall zu Fall zu bilden. In ihn können Lehrer der jüdischen Schule, soweit sie Fachlehrer der Prüfungsfächer sind, eingegliedert werden; doch ist Sorge dafür zu tragen, daß der jüdische Lehrer nicht der alleinige Vertreter seines Faches in dem Ausschuß -ist. In dem Zeugnis ist zum Ausdruck zu bringen, daß der Schüler (die Schülerin) eine jüdische Privatschule besucht hat. Abschnitt III Ziffer I Satz 2 meines Runderlasses vom 2. Juli 1937 — Elle 1561 In Preßburg ist im Alter von 72 Jahren Dr. Jacob Fromer gestorben. Dr. Fromer hatte vor etwa 35 Jahren dadurch allgemeines Aufsehen erregt, daß er als Bibliothekar der Berliner Jüdischen Gemeinde in einer anoymen Schrift für weitgehende Auflösung des Judentums eingetreten war und daraufhin seinen Abschied aus dem Amte nehmen mußte. In späteren Jahren hat Fromer seinen Standpunkt völlig geändert und viele jüdischwissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. * Die Regelung von Paßangelegenheiten der Angehörigen des Landes Oesterreich obliegt, wie amtlich mitgeteilt wird, im Hinblidc darauf, daß die bisherigen öster- (b) — (RMin.-Amtsbl. Dtsch. Wiss. 1937 S. 346) wird hierdurch aufgehoben. Berlin, den 18. Januar 1938. Der Reichs- und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Im Aufträge: Bojunka. An die Herren Oberpräsidenten (Abteilung für höheres Schulwesen) und den Herrn Stadtpräsidenten der Reichshauptstadt Berlin (Abteilung für höheres Schulwesen) — E III c 2879/37. Lahrgang xur Ausbildung indischer Turn-( und Sportlehrkr&fte Es ist io Aussicht genommen, im Anschluß an das Orthopädisch-gymnastische Institut von Frau Alice Bloch (Stuttgart), einen von dei Reichsvertretung der Juden in Deutschland und vom Oberrat der Israeliti* Briefmarken/FRITZ LEVIN BERLIN W35, LUTZOWSTRASSE Mi sehen Religionsgemeinschaft Württembergs. Stuttgart, zu veranstaltenden neuen einjährigen Lehrgang znr Ausbildung jüdischer Turn- und Sportlehrkräfte in Stuttgart stattfinden iu lassen. Beginn des Lehrgaogs: 3. Mal 1938. Schulgeld: monatlich 50,— Ji)t. Aufnahmebedingungen: Vollendetes 19. Lebensjahr, Versetzung nach Obersekunda, bzw. ehemaliges Zeugnis der mittleren Reife, Nachweis besonderer sportlicher Befähigung. Der Meldung ist ein Lebenslauf unter besonderer Darlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Bewerbers beizufügen. Meldungen sind in zweifacher Ausfertigung umgehend an die Schulabteilung der Reichsvertretung, Berlin-Charlottenburg. Kantstraße 158. cinzureichen. reichischen Vertretungen ihre Tätigkeit eingestellt haben, nunmehr den Paßbehörden des Reiches. v Die in Genf abgehaltene Konferenz zur Prüfung von Auswanderungsfragen beschloß die Schaffung eines regelmäßigen Informationsdienstes über die Auswanderungsfragen. Eine ständige Kommission wird sich mit der Koordination der Einwanderung in den dazu bereiten Ländern sowie mit Fragen der Finanzierung befassen. * Die mehrere Wochen andauernde Budgetdebatte im polnischen Sejm gab den jüdischen Abgeordneten Rubinstein, Gotlieb, Jit Mffiifpni kfodeu GEBRÜDER KASSNER MÖBEL Berlin W57 HlowUra»« 6 I Inserieren Sie im Qemtindeblatti Jiid.Bsbierwaftsvertreter(ii) (gut Nadbbestellimgs-Artikel) bei hoher Provision gesudit. „Er*.lT.ririeh". Berlin C 2, Ksiserstr. 11 12. ‘Ruf; 511112. ■äs. Frfcirtdi BeflükHz hffuke i und Ritualian liefert PHILO G.m.b.H. Berlin W15, Pariser Straße 44 »«■r-Wertiwdi ■•■.■ebr„ ateta Gelegenh._ Qharh>ttenbiirg4,Wieluditr. 18 41 Kt M *m Kurfürst endamm ul M SOBELIiSZÄ JiäisAes FadigesAift Jeder Bedarf anAp paraten für den Arzt! Skz. : Mrim-«. EMtn-ad Mal Aaswaaderer-Berataaf / Aeaai Verkaaf Röntgen-ing. Kurt Marcus« N4, Chausseestr. 5 / Tel.,426068 I *■••• m. TdlaUaf JOdisctie Bücher Berlla W 63, Wormser Strasse Sa a. WittenbergplaS, Rat 141(21 tenaad tberall hin. Froupekte ■ ritte. GERHARD FUCHS Sri Chinüilcricifiifl «nodu^rUt - Saartallaae. -nie I wteuensdi. Meth. durdi Willi Pless, I Berlin W 82, Lotherstr. 7-8, gegen! Zahlung von RM 2.- ent Postsdie*-1 Konto Berlin Nr. 189460 RHfes fttPtoh: Biuird-Pboto-Spaiilb. «rg. 8»ri»u, Pbote-Mstr., BeHie-Gharlb«.. IHaairchtf.81. E«i«Wiln.n<torler Str./3l4331 iffsrste eie. Eiym« PbetomrteUtt. Venud Aml Br. rtt. pel. ii LnJn Hm 42 J, jüd, nrünsdit Liebesheirat dnnfa tbwwlttling Braseh Berlin, Pfalzbnrger Strafte 32 [ Familienanzeigen ] Für die mir za meinem so. Qebartsls»e erwiesenen Aufmerksamkeiten dankt idi rtrblndlimst. fsaa Betty Cohn Stettin, März 1938 Anldfilidi unseres Fortzages aas Magdeburg allen Freunden u. Bekannten ein herzliches Lebewohl. tasssMe Oscar Brach Magdeburg 40 Johre Internationale Ehevermltf lung Margarete Hornstein BerNe W IS Kntfam.ad.mm Sl, 9117 83 Vertretung Poris IX. 12. CH4 B