Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Volume
- 16 (1938)
- Issue
- 1 (1.1.1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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1L Jkrg./Nr. 1 Wiidni OwihJihlw Nr di« Sygogm Omhdii hi >r»iilM/lluirt»«lulil«iil 1.!■««■> 19U fa i der die Damen des Frauenbundes die Ers ragnisse ihrer Handfertigkeit, die sie mit viel Fleiß and Liebe hergestellt batten, zeigten. Es war eine erfreuliche and gelt ingene Veranstaltung. Anschließend sprach I rau Ottilie Schönewald über den Sinn des ( banukkafestes. Paula Loeb (Köln) sprach unter großem Iteifall im Jüdischen Frauenband über das; Schabbat Vorabend Morgens Mincha Anaganf 1. Januar 16.20 8.30 16.30 17.14 8. „ 16.30 8.30 16.30 17.17 15. * 16.40 8.30 16.45 17.26 (Sabbat Schiro) 22. „ 16.50 8.30 16.45 17.37 29. „ 17.00 8.30 17.00 17.50! Ncuraondaweihe und Predigt: Sabbat, 1. Januar und 29. Januar. Neumondstag Schwat: Montag, 3. Januar. Neujahr der Bäume (15. Schwat): Montag, 17. Januar. Wochentags: 7.15 und 16.30 Ihr, Jghrzeitea im Januar. 4. Jan. Rud. Katz; 4. Jim. Walter Plaut; 7. Jan. Ad. Orbach; 1 Jan. Dr. Eisenstädt; 11. Jan. Max Cohn, Heinz Goldschmidt; 14. Jan. A. Scherbel; 15. Jan. Leo roa Geldern; 16. Jan. Wolf, Herrn, und Ad. Grimberg; 20. Jan. Sgm. Klein, Ed. Boas; 21. Jan. Ed. Boas; 22. Jan. Sgm. Klein; 26. Jan. Nathan Grünberg; SO. Jan. Max Abraham; 31. Jan. H. Oliwer. Der Gemesadfcbeitrag für das Jahr 1938 Wird am 1. Januar fällig. Es ist gestattet, den Betrag in vierteljährlichen oder monatlichen Raten zu entrichten. Die Gemeindemitglieder werden hierdurch ^rsucht, ihren Beitrag unaufgefordert auf Konto 3710 hei der Bremer Bank oder Konto $217 der Sparkasse in Bremen oder Posticheek-Konto 8083 Hamburg zu überweisen. Lro eine geordnete Durchführung der Gemeindeverwaltung zu gewährleisten, ist unbedingt der 10. Januar, 10. Februar usw. als Eingangstag dieser Veberweisungen einzuhalten. Bremen, 2. Januar 1938. Der Vorstand. Familienuaehriektea. Verlobungen: Elfriede Lietz mit Fritz Salomon (Lübeck); Hilde Löwenstein (Hannover) mit Hans Jacob- •ohn (Bremen). — Gestorben: Am 3. Detern her Frau Ella Plessner, 50 Jahre alt; am 7. Dezember Willy Asch, 58 Jahre alt; am 12. Dezember Isidor Schachtel, 66 Jahre alt. ßirmiiwi: Am 8. Januar Kurt Neublum, Admiralstr. 23. Israelitischer Frauen verein. ■ Am 30. November scharte der Israelitisch« Erauenverein, der das schon traditionell gewordene Kinderfest der jüdischen Winterhilfe Such in diesem Jahre wieder durcbführte, fine stattliche Anzahl froher Kinder am sich. Nach dem Entzünden der Menora sorgten mancherlei Darbietungen für den Frohsinn der Kinder. Sie fanden ebenso wie die leiblichen Genüsse eine dankbare Aufnahme. Am 4. Dezember fand der erste Teeabend Statt. Dichtgedrängt saßen die Damen dea Frauenvereins und erlebten eine Stande fröhlicher Erholung, die ihnen der Humor (Willy Hägens) Leo Raphzelis bereitete. — Das gute Gelingen dieses Abends ermutigt den Frauenverein, weitere Veranstaltungen ähnlicher Art su planen, um auf diese Weise Thema: „Die jüdische Frau in Palästina von der ersten Alija bi« heute:“ Hilde Kliersfeld. Sehr gelungene Chanukkafeiern wurden außerdem veranstaltet von der Jüdischen Volksschule, in der di« Darbietungen der Kinder viel Beifall fanden und von der ZOG. Bochum, die mit einem abwechslungsreichen Programm anfwartete. einmal im Monat seinen Mitgliedern die Möglichkeit zwanglosen Zusammenseins zu geben. — Der zweit« Teeabend dieses Winters findet am Sonnabend, dem 8. Januar, 20.30 Uhr, Rosenakhaus, Gartenstr, 7, statt. Wir werden in Frau Levy-Baer eine Vortragende begrüßen können, die in seltener Weise versteht, Ernst und Frohsinn miteinander zu verbinden. Zionistische Ortsgruppe Bremen. Die lange Sommerpause fand ihr Ende nach Rückkehr des Herrn Karl Abt aus Palästina, der über seine Reiseeindrücke in umfassender und kurzweiliger Art berichtete. Herr Abt überbrachte die Grüße der in den letzten Jahren in Erez Israel ansässig gewordenen Freunde, mit denen er in Tel Aviv eine von 40 Personen besuchte „Ortsgruppenversammlung ehemaliger Bremer Zionisten“ erlebten. Am 3. November sprach der neue Sekretär des nordwestdeutschen Gruppenverbandet der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Dr. Broches aus Hamburg, über das aktuelle Thema „Auf dem Wege zum Judenstaat“. Diese Veranstaltung schloß mit dem Bildstreifen „nach Galiläa“, dessen schöne Bilder uns zeigten, wie wichtig Gebetszeitea für dea Gottesdienst, Monat Januar 1938 Schabbat Vorabend Morgena Mincha Ausgang 1. 1. 16.30 9 16.30 17.04 8. 1. 16.30 9 16.35 17.11 15. 1. 16.45 9 16.45 17.20 17. 1. 19 7.30 — — 22. 1. 17 9 16.55 17.31 29.1. 17 9 17 17.40 5.2. 17.15 9 17.15 17.50 An den Wochentagen 7.30 und 19 Uhr; an Sonn- und christl. Feiertagen 8.30 und 19 Uhr; an Neumondstagen 7.20 und 19 Uhr. Jüdische Winterhilfe Eintopfsammlnng: Sonntag, den 9. Januar. — Pfundsammlung: 12. und 13. Januar. ^Lebes smi ttelansgabe: 18. Januar. — Wir bitten, die Pakete bereit in halten. Jahrzeiten im Januar 1938. Samstag, 1. 1.: J. Friedmann, Sehönemann, Schustak; Dienstag, 4. L: Helft, Hirsch, Lerner; Mittwoch, 5. 1.: Dr. Kahlberg; Donnerstag, 6. 1.: Herschkowits; Freitag, 7. 1.: Frau Manasse; Samstag, 8. L: Buchsbaum; Montag, 10. 1.: Brillmg, Dessen, Meyerstein; Dienstag, 11. 1«: Rautenberg, Sanerbrann; Donnerstag, 13. 1.: Meyerstein, Sternstr.; Freitag, 14. 1.: Joachimstal, Schauder; Sonntag, 16. 1.: Feßler; Mittwoch, 19. 1.: Lerner, Perl; Donnerstag, 20. 1.: Adler; Freitag, 21. 1.: Danglowitz; Dienstag, 25. L: Silberberg; Mittwoch, 26. 1.: Grexinski, Herschkowits; Donnerstag, 27. L: Heins Riesel, Sachs; Freitag, 28. I.: Pinto, diese Provinz in bezug auf Raum und Frucht» barkeit für unser Land ist. Die Chanukkafeier der zionistischen Ortsgruppe, welche am Dienstag, dem 30. No« vember, begangen wurde, wies einen detv artig starken Besuch seitens unserer Mitglieder anf, daß der Saal des Gemeindehauses die Erschienenen kaum fassen konnte. Bei den allseitig bekundeten Bemühungen, wobei wir mit herzlicher Dankbarkeit der vorbereitenden Arbeiten der Wizo-Damen gedenken, kam aber eine stimmungs- und gemütvolle Feier zustande. Herr Wolf Lustgarten zündete weihevoll die Menora. Nach der Bgrüßung durch den Vorsitzenden Karl Abt, hielt Adolf Sprei seine schwungvolle Makkabäer-Rede und Fräulein Rita Posnansky brachte das Nocturne von Chopin meisterlich zu Gehör. Alfred Cohen. Jüdische Winterhilfe Bremen. Die nächst« Ausgabe von Lebensmitteln findet am Donnerstag, 6. Januar 1938, pünktlich 9 Uhr, im jüdischen Gemeindehause, Gartenstraß« 7, statt. Umhüllungen sind mit« xubringen. Sprechstunden in Angelegenheiten der Jüdischen Winterhilfe jeden Montag und Donnerstag 9—12 Uhr, Gartenstraße 7. Die Sammlung znr Eintopf-Spende wird am Sonntag, 9. Januar, durchgeführt, die Sammlung zur Pfundspende-AblÖsung am Sonntag, 23. Januar. An besonderen Spenden gingen noch ein: vom Kegelklub Hau se um . 10,— RM, vom Kegelklub Roland .... 13,— RM, aus Büchsensammlung im Hotel zum Falken.17,50 RM, aus Büchsensammlung im Gepteindchause.9,20 RM. Bei der steigenden Not wird zur Erfüllung der schwierigen Aufgaben um reichlich« Gaben gebeten! Vergeßt auch nicht die Auffüllung der Kleiderkammer! Bremen, 2. Januar 1938. Löwenstein, Prinzenstr.; Sonntag, 30. 1.: Taitza; Montag, 31. 1.: H. Löwenstein; Dienstag, 1. 2.: Schwab, Schließer; Donnerstag, 3. 2.: Fried; Freitag, 4. 2.: Schwabach. Der Synagogenchor hält seine Uebitngsabende am Dienstag, dem 18. und 25. Januar 1938, 20% Uhr; zahlreiches Erscheinen wegen des in Aussicht genommenen Winterhilfskonzertes dringend erforderlich. Jüdischer Kulturbund Halle Der Jüdische Kulturbund bringt am Mittwoch, dem 19. Januar 1938, 20% Uhr, im Gemeindehaus, Germarstr. 12, einen Vortragsabend von Fräulein Dr. Anneliese Landau (Berlin), betitelt: „D ie jüdischen Meister der Operette in Paris, Wien, Budapes t“, musikalisch umrahmt und erläutert von Ruth Lehnberg, Soubrette und Max Kuttner, Tenorbuffo, beide vom Berliner Kulturbundtheater und hier auch bereits bestens bekannt; am Flügel Leo SehÖnbaeh (Halle). Die Vortragend« selbst freuen wir uns, nach ihren Erfolgen im ganzen Reick, nun auch wieder bei uns zu hören und hoffen auf einen vollbesetzten Saal. Beitragszahlungen in gewohnter Weise; wir bitten, die Mitgliedskarten zum Ueber« kleben von gummierten Feldern für das neu« Kalenderjahr bereit an halten, bzw. in die Zahlstelle mitznbringen. Eintritt nur mit gültigem Ausweis. Beginn pünktlich. Am Abend selbst bitten wir Zahlungen zu ver- Israelitische Gemeinde BREMEN £«ttesdienste im Januar 1938 Synagoge: Gartenstraße 6 Jüdische Winterhilfe Bremen. Synagogen-Gemeinde HALLE