Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
- Volume
- 15 (1937)
- Issue
- 12 (1.12.1937)
- Date
- 1937-12-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
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15. Jhrg./Nr. 12 JtkL Gemeindeblatt £ d. Synag.-Gem. In Preußen/NorddeatsAIand 1. Dezember 1937 Synagogen-GemeindeMAGDEBLIRG GottMdtofist« im Dezember 1937 Am 28. November 17 Uhr Chanukafeter mit Predigt. Vorabend morgen* nachm. abenda 8- 4.12. 1680 10 10,15 16,54 5.12. 17,00 Feier des Chanokafestes and des 100. OebortitafM von Herrn Rabbiner Dr. Rahmer. 10.-11.12. 1680 10 16,15 16,61 17.-18.12. 1680 10 16,15 1682 24.-25.12. 17,00 Mg 10 16,15 16,55 81- 1. 1. 17,00 Mit 10 15,45 16,24 Wochentags-Gottesdienst um 7,30 u. 16,30 Uhr Am Freitag, den 24., Freitag, den 31. und Sonntag, den 5. 12. 1937 um 17 Uhr Predigt. Am Freitag, den 3. und am Freitag, den 17. 12. 1937 Kidduschfeier für die Jugend. An jedem Sabbath um 10.30 Uhr Schrifterklärung. Familiennaeiiriehten. Geburten. Im Oktober: Alice-Beatrice Schwarz, Tochter des Herrn Salomon Schwarz und Frau Rosi, geb. Hülse. Im November: Ruth Hannach, Tochter des Herrn Dr. Erich Hannach und Frau Else, geb. Broder. — Trauung. Im November: Herr Zahnarzt Walter Lewandowski und Frau Anna, verw. Krochmalnik. — Sterbefälle. In der Zeit vom 19. 10. bis 16. 11. verstarb: Herr Alexander Marcus topf- und Pfundspende findet am Sonntag, dem 12. Dez. 1937, statt. Dem uns unbekannten Spender, der unter dem Pseudonym „Gerngeber“ uns aus Wolfenbüttel ein wertvolles Lebensmittelpaket gesandt hat, danken wir auf diesem Wege. Provinzialverband für jüdische Wohlfahrtspflege in Saehsen-Anhalt, Gr. Schulstr. 2 b ptr. Answandernngsberatnng durch die Beratungsstelle des Hilfsvereins, Herrn Dr. A. Wachtel, Leipzig C 1, Goethestr. 1 III. Sprechstunde jeden ersten Mittwoch im Monat, vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr in unseren Räumen. Nächste Sprechstunde Mittwoch, den 1. Dezember. Sprechstunden des Herrn Rabbiner Dr. Wilde finden Sonntag, Dienstag und Donnerstag von 11 bis 12 Uhr, Ludolfstr. 1, statt. Tel.: Nr. 25039. Wirtschaftshilfe der Synagogengemeinde Magdeburg, Abteilung Därlehnsk a s s e. Sprechstunden: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 12—1 Uhr, Große Schulstr. 2 b ptr., Telephon: 21765. Das TaOMKa-Amt teilt nsfi: Zweigstelle Magdeburg des Palästina-Amtes bei Herrn Lehrer Rosenberg, Gr. Schulstr. 2 c. Sprechstunden: Mittwoch 5—7 Uhr. — Wirts c h aftsberatung für Palästina und Obersee nach telefonischer Anmeldung bei Herrn Walter Heinemann, Kaiser-Wilhelm- Platz 2. Fernsprecher: 23526. Der Israelitische Frauen verein beabsichtigt eine Arbeitsgemeinschaft für Jüdische Geschichte und Literatur einzurichten. Teilnehmerzahl ist beschränkt Meldungen möglichst umgehend an Frau Lehfeldt, Lüneburger Straße 1. Jüdischer Centralverein Magdeburg. Unsere regelmäßige Sprechstunde in jüdischen Angelegenheiten mit Ausnahme von Unterstützungssachen findet am Mittwoch, dem 15. Dezember, von 16 bis 19 Uhr in der Wohnung des Herrn Max Sabatzky, Königstr. 15II, statt Sie kann von jedem Mitglied der jüdischen Gemeinde besucht werden. Erfurt. Die monatliche Sprechstunde des Landesverbandes Mitteldeutschland des Jüdischen Centralvereins findet am Donnerstag, dem Dezember, von 16 bis 19 Uhr, in der Wohnung des Herrn Dr. Max Baumgart Nonnenrain 68 a, für alle Gemeindemitglieder statt Jüdische Gemeinde DUISBURG An Sabbathen und Feiertagen ist der Friedhof für Besucher geschlossen. In dringenden Ausnahmefällen wird der Zutritt — nach vorheriger Benachrichtigung des Inspektors — Fernruf Nr. 40320 ermöglicht werden. Israelitische Beerdigungsgesellschaft. Aufforderung zur Steuerzahlung. Die fälligen Gemeindesteuerbeträge sind bis zum 5. eines jeden Monats zur Vermeidung von Verzugszinsen, Mahn- und Hebegebühren an unsere nachstehenden Zahlstellen: 1. Gemeindesekretariat Gr. Schulstraße 2 c, ptr„ 2. Postscheckkonto Magdeburg Nr. 4370, 3. Bankgeschäft Meyer & Blumenthal, Magdeburg, Kantstraße 2, 4. Bankgeschäft Nußbaum & Rothschild, Magdeburg, Viktoriastraße 11, zu überweisen oder einzuzahlen. Wichtige Bekanntmachung! Die Staatspolizei verlangt von uns regelmäßige Meldungen über Abgang und Zugang der Juden in Magdeburg. Wir müssen daher laufend und ordnungsgemäß ein Kataster führen und ersuchen demzufolge dringend im eigenen Interesse alle Gemeindemitglieder, zu diesem Zweck jede Veränderung im Haushalt, sei es durch F ortgang einzelner Familienmitglieder, sei es durch Wohnungswechsel oder Zugang, unverzüglich unserem Sekretariat Gr. Schulstr. 2 c, mitzuteilen. Wehlfahrtsstelle. Die Bestände unserer Kleiderkammer sind nahezu erschöpft. Wir bitten daher um Überlassung von Wäsche- und Kleidungsstücken, um den von uns betreuten Personen auch durch Sachleistungen helfen zu können. Jüdische Winterhilfe „Kein Herd ohne Feuer, keine Familie ohne Nahrung, warme Kleidung für jeden, der ihrer bedarf“, — das ist die große Aufgabe, die die Jüdische Winterhilfe zu erfüllen hat. Hieran durch größte Opferbereitschaft mitzuwirken, ist jedermanns Pflicht. Daß diese Erkenntnis leider noch nicht bei allen Gemeindeangehörigen vorhanden ist beweist uns das stark verringerte Spendenaufkommen für die Jüdische Winterhilfe. Unsere nächste Sammlung für die Ein¬ Gottesdienste im Dezember 1937 # Vorabend Morgens Nachm. Abends 3.- 4. Dez. 16,15 9 16,20 17,16 Jageod-Oottesdst. 10.-11. n 16,30 9 16,30 17,14 17.-18. 16,30 9 16,30 17,16 24.-25. 9 16,30 9 16,30 17,19 31.- 1. Jan. 16,30 9 16,30 17,23 7.- 8. « 1680 9 16,30 17,32 Familiennaehrichten. Geburt : Judith Irene Rosenberg, Tochter von Herrn Ernst Rosenberg und Frau, Hamborn, Gottliebstraße 99. — Barmizwoh 11. 12. 1937: Max Flachsbaum, Sohn von Herrn Laib Flachsbaum und Frau, Hamborn, Kaiser- Wilbelm-Straße 78a; 25. 12. 1937: Heinrich Reichbart, Sohn von Herrn Hermann Reichbart und Frau, Hamborn, Fabrikstraße 35; Rolf Rosenthal, Sohn von Herrn Max Rosenthal und Frau, Duisburg, Kuhlenwall 28. — Vermählung 7. 11. 1937: Fräulein Rut Blume, Blankenstein, mit Herrn’ Heinrich Jakob, Hamborn, Kleibauerstr. 137 — Geburtstag 1. 1. 1938: Herr Benno Markus, Hamborn, Albrechstr. 18 (75 Jahre). — Sterbefälle: 5. 11. 1937: Herr Alfred Grünewald, Hamborn, Sandstr. 16; 19. 11. 1937: Herr Moritz Mendel, Duisburg, Landgerichtsstraße 9. Bekanntmachung Die Zahlung der am 15. November 1937 fällig gewesenen Vorauszahlung auf die Kultussteuer für das III. Quartal 1937 (1. Oktober—31. Dezember 1937) wird hiermit angemahnt. Nach dem 6. Dezember erfolgt Einziehung im Verwaltungszwangsverfahren, durch die dem Steuerpflichtigen Kosten entstehen. Wohlfahrtsamt. Die Sprechstunden des Wohlfahrtsamtes finden von jetzt ab statt: Montags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags von 9 bis 11 Uhr, Dienstags von 4 bis 6 Uhr nachmittags. Es wird gebeten, diese Zeiten genau einzuhalten. Das Wohlfahrtsamt benötigt einen Kleiderschrank und einige Stühle. Auf Anruf werden die Sachen abgeholt. Jüdische Winterhilfe. Wir machen schon jetzt auf die am Samstag, dem 18. Dez. 1937, in sämtlichen Räumen des Theodor-Lauter- Hauses stattfindenden Veranstaltung zugunsten der Jüdischen Winterhilfe aufmerksam und bitten, diesen Abend frei zu halten. Eine Wiederholung der Veranstaltung findet am Montag, dem 20. Dez. 1937, statt. Zu beiden Veranstaltungen ergehen noch besondere Einladungen. Gemeindevertretung. Nach Vereinigung der drei Gemeinden innerhalb der Stadt Duisburg fand kürzlich die erste Sitzung der Gemeindevertretung statt. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Herr Dr. Erich Cohen, wies auf die Bedeutung dieser Sitzung hin und verpflichtete die Gemeindevertreter aus Hamborn und Ruhrort. Der Vorstand gab Bericht über den Stand der Gemeindeangelegenheiten und dankte allen denen, die bisher sich der Arbeit in den einzelnen Gemeinden gewidmet hatten. Aus dem Bericht ist hervorzuheben, daß die neue Gemeinde 1405 Seelen zählt, die sich auf Duisburg-Alt mit 902, auf Hamborn mit 348 und auf Ruhrort mit 155 verteilen. Die Finanzlage der Gemeinde erfordere äußerste Sparsamkeit, besondere Schwierigkeiten böte der Wohlfahrtsetat, der nur dann ausgeglichen werden könne, wenn alle Gemeindemitglieder nach besten Kräften zu den Wohlfahrtsausgaben beitrügen. Namens der früheren Gemeinden Hamborn und Ruhrort brachten deren bisherige Vorsitzende zum Ausdruck, daß man mit vollem Vertrauen auf ein gutes Gelingen an die gemeinsame Arbeit herangehe. Es folgte die erste Beratung einiger Satzungsänderungen, die zum Teil durch die Vereinigung mit Hamborn und Ruhrort, zum Teil durch die veränderten Zeitverhältnisse notwendig geworden sind. Theodor-Laater-Haas. Der Wirtschaftsbetrieb ist unter Leitung eines Fachmannes wiedereröffnet. Die neu hergerichteten Ränme bieten einen angenehmen Aufenthalt. Um regen Besuch des Hauses wird gebeten. 12 t