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Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland · 1937-09-01 · 9 (1.9.1937) · p. Seite 13

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
Volume
15 (1937)
Issue
9 (1.9.1937)
Date
1937-09-01
Page
Seite 13 (sequence 14)
Language
German
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] 15. Jhrg/Nr. 9_Jod. Gemeindeblatt f. d,[Syna(frGein in Preußen/Norddeutscbland Ab die Kniturbunä-MltgHcder and solche, die es werden wollen. Die erste Veranstaltung im Geschäftsjahr 1037/38 bringt am Donnerstag, dem 23. September, 20.30 Uhr, im Gemeindebaus, Germarstr. 12, einen Operetten-Abend (Lieder und Duette) mit: Ruth Lemberg, Soubrette, Julius Kuthan, Tenorbuffo, vom Berliner Kulturbund-Theater, Leo Schönbach, Halle, Begleitung. Ein reichhaltiges, entzückend zusammengestelltes Programm verspricht einen besonders genußreichen Abend, der zugleich als Werbe- Veranstaltung gelten und als heiterer Auftakt zu weiteren künstlerischen Darbietungen überleiten soll. Wir werden, wie stets bemüht sein, im Bereiche des Möglichen vom Guten nur das Beste zu bieten und bei der Auswahl möglichst jedem Geschmack gerecht zu werden. Für die nächsten Monate sind Otto Bernstein, der große Rezitator; Gerhard Ränder, der jugendliche Geigenkünstler; die überall umjubelte Dr. Anneliese Landau; die bedeutende Altistin Paula Salomon- Lindberg; Vorträge, bunte Abende usw. vorgesehen. Um die Durchführung zu ermöglichen, brauchen wir die Mithilfe Aller, sei es durch treue Mitgliedschaft, sei es durch Förderung in Form von jährlichen oder monatlichen Zuschüssen, sei es durch Werbetätigkeit eines jeden Mitgliedes innerhalb seines Kreises. (Siehe Aufruf in diesem Blatte.) Zur besonderen Beachtung! Beginn der Veranstaltungen pünktlich zur angegebenen Zeit; wir bitten, schon mit Rücksicht auf die Raumverhältnisse rechtzeitig zu kommen. — Zutritt nur gegen den ordnungsgemäßen Ausweis (Lichtbild) . Die laufenden Karten behalten ihre Gültigkeit — Zahlung der Beiträge für September 1937 und etwaiger Rückstände in der Zahlstelle B. J. Baer, Adolf-Hitler-Ring 17, oder in der Sprechzeit Germarstr. 12, Donnerstag, d. 16. 9. von 15 bis 18 Uhr. — Die Platzeinteilung macht es erforderlich, daß alle Mitgliedskarten ebenfalls daselbst vorgelegt werden. Wir bitten unbedingt diesen Termin einzuhalten uud auch das Datum der Veranstaltung vorzumerken. Besondere Einladungen ergehen nicht. — Höhe der Beiträge. Die bisherigen Sätze von RM 1,—, 2,— und 2,50 bleiben bestehen, - hinzu kommt voraussichtlich bei der jeweiligen Veranstaltung ein kleiner Aufschlag für städtische Vergnügungssteuer. — Neu hinzutretende Mitglieder fordern Antragsformulare in der „Schreibstube Trude Silberberg, Hindenburgstraße 48, Fernruf 259 30“. Sonstige Auskunft erteilt in der oben angegebenen Sprechzeit oder telephonisch unter 230 99 Frau Sofie Loewe, Kurfürstenstr. 77. — Wegen 1. September 1937 der Feiertage kann in diesem Monat nicht durch unsere Beauftragte einkassiert werden. Der Arbeitsausschuß. I. A: Sofie Loewe. Wir laden hierdurch die Kinder aus den Nachbargemeinden zum Besuch unserer Sukkah ein. Die Kinder werden vom 19. bis 21. September bei Familien unfergebracht. Meldungen erbitten wir bis zum 9. September an das Sekretariat der Synagogengemeinde Halle, Germarstr. 12. Der Vorstand der Synagegengemeinde Halle a. S. Wir bitten zu beachten, daß der Dezernent für unser Fürsorgewesen, Herr Julius Schwab, Delitzscher Str. 12/13, nur in der Zeit von 17 bis 19 Uhr in seiner Wohnung zu sprechen ist. Der Vorstand der Synagogengemeinde Halle a. S. Jabrzelten Im September 1937 Donnerstag, 2. 9.: M. Frank; Sonntag, 5. 9.: Mannheimer, Naumburg; Montag, 6. 9.: Frau Goldmark; Dienstag, 7. 9.: Heymann, Feltscher; Donnerstag, 9. 9.: Bauer; Sonntag, 12. 9.: A. und R. Burghardt; Montag, 13. 9.: Burghardt, Helft, Zurkermann; Dienstag, 14. 9.: Abramowitz, Fuß; Mittwoch, 15. 9.: Danglowitz; Freitag, 17. 9.: Blum, Joachimstal, Sachs; Samstag, 18. 9.: Feodor Cohn, Heilbrunn, Lipper; Dienstag, 21. 9.: Marcus, Sternfeld; Mittwoch, 22. 9.: J. Grünfeld;-Samstag, 25. 9.: Falkenstein, Fuß; Sonntag, 26. 9.: Manasse; Montag, 27. 9.: Friedmann, Marienstr.; Mittwoch, 29. 9.: Perl, Salomon; Freitag, 1. 10.: Dreyer; Sonntag, 3. 10.: Müller. Neues Korrespondenzblatt ,Jüdische Auswanderung"l Das durch den Hilfsverein der Juden in Deutschland neu herausgegebene Korrespondenzblatt „Jüdische Auswanderung“ vom August 1937 enthält einen Aufsatz über „Typische Fehler des jüdischen Auswanderers“, zwei wertvolle Artikel über Klimafragen und „Haushaltsführung und häusliche Hygiene in den Tropen“, ferner ausführliche und systematische Abhandlungen über Australien und Neuseeland, Mexiko und die Philippinen, Informationen über Kenya, Rhodesien, eine genaue Wiedergabe der Einwanderungsbestimmungen in den Vereinigten Staaten, sowie das neue Einwanderungsgesetz der Südafrikanischen Union. — Im Anhang des Heftes befindet sich eine ausführliche Literaturzusammenstellung und eine Zusammenstellung von Sprachlehrbüchern und Lexiken. Das Korrespondenzblatt ist bei uns zum Preise von RM 1,90 einschl. Porto zu haben. ISRAELITISCHE GEMEINDE BREMEN UND SYNAGOGEN-GEMEINDEN NORDWESTDEUTSCHLÄNDS Jahrxeiten 1. Sept.: Herrn, und Wilh. Anspacher; 3. Sept.: Martin Samuel; 5. Sept.: Dr. Hes; 6. Sept.: Berthold Gröger; 7. Sept.: Isr. Weiss; 9. Sept.: Dr. E. Buchholz; 15. Sept.: Willy Stein; 16. Sept.: A. Aronsohn; 17. Sept.: Jos. Dressier; 19. Sept.: M. Jonas; 20. Sept.: Th. Friedmann; 21. Sept.: Max Cohn und M. Mosessohn; 27. Sept.: H. Podolsky; 28. Sept.: Martin Samuel; 29. Sept.: Willy Podolsky. FamiUennachrlehten 75. Geburtstag: Obercantor J. Mehrgut Wwe., Bertha geb- Herz, Herdentorsteinweg 34 am 21. August. Gestorben: Am 1. August Milius Neuberg Wwe., 81 Jahre alt Gottesdienst ln Bremen. Synagoge Garteaatr. 6. Sabbath 4. Sept. 11. . 18. . 25. . Nizawim Wajelech Haasinu Chol hamoed Sukkoth Vorabend Morgens 19 8 1830 8 18,15 8 18 8 Minchah Ausgang 19.15 19,52 18,45 19.34 18,30 19,15 18.15 18,59 Pasten Gedaljah: Mittwoch, 8. Sept. Sabbath Schuwah (Buß-Sabbalb): 11. Sept. Wochentags-Gottesdienst: 1.-*- 3. Sept. 6 Uhr 30 und 18 Uhr 30 6. „ 6 „ 8.—13. „ 6 „ 30 und 18 „ 30 14. ., 6 „ 16.—34. „ 7 „ und 18 „ , 26. „ 6 „ 30 29.—30. „ 7 „ und 17 „ 30 | Aus der Israelitischen Gemeinde Bremen Beiträge für den lokalen Teil sind an die Jsraelitisdie Gemeinde Bremen, Gartenstr. 7, zu senden. Die Rellgionsaehule im 8ehntjahr 1936/37 Zum Beginn des Schuljahres (15. 4. 36) wurden 14 Kinder neu aufgenommen, weitere 2 Kinder während des Schuljahres; andererseits wanderten 5 Kinder zusammen mit ihren Eltern aus (2 nach Palästina, 2 nach Nord-Amerika, 1 nach Belgien), 2 Schüler zogen nach Frankfurt a.M. bzw. Hannover; außerdem wurden 7 Schüler abgemeldet und 3 gestrichen. Der .Schulbesuch nahm demnach seit Schulschluß (17. 3. 36) folgende Entwicklung: Bestand (44 Kn., 55 Mdch.).99 Abgänge: durch Entlassungen . . . 10 „ Abmeldungen ... 19 ... 29 .70 Aufnahmen: bei Schulbeginn ... 14im Schuljahr 2 ... 16 Schülerzahl am 15. 3. 1937 . . 86 (36 Knaben, 50 Mädch) Infolge behördlicher Verlängerung der großen Ferien,- die im Berichtsjahre bis zum 22. September dauerten, stand die Religionsschule vor der schwierigen Aufgabe, die ausgefallene Unterrichtszeit im Laufe des Schuljahrs wieder einzuholen. Daß dies Ziel erreicht wurde, erhellt aus dem Prüfungaergebuis zum Schulschluß (22. 3. 37), wonach 16 Kinder mit Prämien und' 6 Kinder „mit Lob“ ausgezeichnet werden konnten. Die Aktion der Blauen Beitragskarte für Hilfe und Aufbau wird in fast allen jüdischen Gemein- 13

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