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Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland · 1937-08-01 · 8 (1.8.1937) · p. Seite 10

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
Volume
15 (1937)
Issue
8 (1.8.1937)
Date
1937-08-01
Page
Seite 10 (sequence 8)
Language
German
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15. Jhrg./Nr. 8 1. August 1937 Jüd. Gemeindeblatt f. d. Synag.-Gem. in Preußen/Norddeutsdiland ethymologie „Herrliches“ („habe ich dir nicht geschrieben Herrliches .“) einen Ausweg sucht, findet Torczyner eine glückliche und ethymologisch begründete Wortdeutung und übersetzt: „Gefährte“- („ . . . dir als Gefährten aufgeschrieben“). Torczyner will dem Leser auch Schwierigkeiten des Urtextes zu fühlen geben. Wenn der Leser z. B. in den Sprüchen XXIII, 34 liest: „Du bist, wie wer da liegt in Meeresmitte und wie wer liegt mit wundem Kopf“, so merkt er, daß in diesem Vers der Gedankenparallelismus des Kapitels zerstört ist; trotzdem ist diese Wiedergabe dem hebräischen Texte näher als die traditionelle Übersetzung: „oder wie einer, der auf der Spitze des Mastes liegt“, die den Parallelismus beibehält. Im allgemeinen sind aber solche Neuerungen Kleinigkeiten im Vergleich zu der großen wissenschaftlichen und literarischen Leistung, die diese Übersetzung darstellt. Der des Hebräischen Unkundige hat die Gewähr, daß diese neue deutsche Ausgabe ihn dem Urtext näherbringt als alle bisherigen Übersetzungen, aber auch dem des Hebräischen Kundigen wird diese Wiedergabe viel, sehr viel Nutzen und Belehrung geben. So möge dieses Werk baldigst Eingang in jede jüdische Familie finden und sie überall begleiten. Von Sabbat zu Sabbat Schabbat „R'(“ Rosch Chodesch, 7. August 1937. Thoravorlesung: 5. Buch Mose 11,26—16,17. Haftara: Jesaia 66,1—66,24. Maftir: 4. Buch Mose 28,9—28,15. „Und schließet euch Ihm (Gott) an" . . . schließe dich seinen Wegen an, erweise Wohltaten, ‘begrabe Tote, besuche Kranke, wie es der Heilige, gelobt sei Er, tut. (Sota li a.) Schabbat „Schottim“, 14. August 1937. Thoravorlesung: 5. Buch Mose 16,18—21,9. Haftara: Jesaia 51,12—51,23; 52,1—52,12. „Und achte nicht auf das Ansehen“ . . . auch während der Reden der Parteien ist dem Richter oerboten, mit dem einen mild und mit dem anderen hart zu sein, daß der eine steht und der andere sitzt; denn, wenn der eine sieht, daß der Richter den anderen ehrt, entfällt ihm, was er zu seiner Begründung sagen wollte. (Schabuot 30 a.) Schabbat „Ki T6z*«, 21. August 1937. Thoravorlesung: 5. Buch Mose 21,10—25,19. Haftara: Jesaia 54,1—54,10; 54,11—54,17; 55,1—55,5. „Beuge nicht das Recht eines Fremden, einer Waise“ . . . hier wiederholt er das Gesetz beim Armen, weil es leichter ist, das Recht des Armen zu beugen als das des Reichen, darum warnt er bei ihm wiederholt. (Sifre.) „Und gedenke“ . . . dazu habe ich dich erlöst, daß du meine Satzungen hütest, selbst, wenn die Sache mit Geldverlust verbunden ist. (Raschi.) Schabbat „Ki Tawn“, 28. August 1937. Thoravorlesung: 5. Buch Mose, 26,1—29.8. Haftara: Jesaia 60,1—60,22. „Vom Ersten“ . . . begibt sich jemand auf sein Feld und sieht eine Feige, die zuerst reif ist, umwickle er sie mit einem Schillgras zum Zeichen und sage, diese seien Erstlings fruchte. (Sifre.) „Und sprich vor dem Ewigen, deinem Gott" . . . bekenne, daß du deinen Zehnten gegeben hast. (Raschi.) aR.R^^^M^TAUSLP fuxeb 7(au./Xi.lwfefx Verleiht der Büste die schöne jugendliche Form. Probieren Sie einmal selbst. Sie schreiben uns einfach Ihre genaue Adresse nebst Obermaß. Wir senden Ihnen ohne Kaufzwang eine Aus- ( wähl des weltbewöhrten Büstenhalters „Wegena". Selbstverständlich spesenfrei. Sie wählen dann in Ruhe das für Sie besonders geeignete Wegena-Modell. Der Spiegel wird Ihnen zeigen, wie vorteilhaft verändert Ihre Büste nun erscheint. Schreiben Sid noch heute ans W.&G. Neumann, Berlin SW19,Abt.70. 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