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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1937-07-01 · 7 (1.7.1937) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Magdeburg, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Halle, Stettin und Pommern) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
Volume
15 (1937)
Issue
7 (1.7.1937) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Magdeburg, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Halle, Stettin und Pommern)
Date
1937-07-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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>v %*a*«a % i / -y* Dementsprechend sei der Besuch der Vomäge uncrKurse trotz Unbequemlichkeiten und Kosten gut gewesen. Als zweiter Vortragender sprach Dr. Freund- Stettin über „das konstitutionell abnorme Kind“. Er behandelte kurz und prägnant die exsudative Diathese und die Neuropathie, besprach dann den Einfluß der Somatoneurosen auf den Ablauf verschiedener anderer Krankheiten (z. B. Keuchhusten, Asthma, acetonämisches Erbrechen) und ging dann nach einigen therapeutischen Bemerkungen zu differentialdiagnostischen Betrachtungen über. Schließlich erwähnte er noch die heilunghemmende Tatsache der Abstammung der meisten neuropathischen Kinder von ebenfalls neuropathischen Eltern und gab dementsprechende Ratschläge. Der Vortrag vermied jedes unnötige Theoretisieren. Er gab Anregung und Aufklärung zugleich. Man merkte, daß hier ein Kollege zu uns sprach, der mühelos aus dem Vorrat einer an hervorragender Wirkungsstätte erworbenen jahrzehntelangen Erfahrung gehopfte. In ähnlicher Weise behandelte der dritte und letzte Redner des Kurses — Professor Dr. F e h r - Berlin — das eigentlich semesterfüllende Thema „Augenhintergrund und Allgemeinleiden“. Nur ein kritischer Arzt mit großer persönlicher Erfahrung an einem Riesenmaterial war in der Lage, in der notwendigerweise zusammengedrängten Form gerade das zu bieten, was zu erfahren wesentlich war. Leider mußten die zahlreichen instruktiven Abbildungen des Augenhintergrundes — teilweise vom Vortragenden selbst gezeichnet — mangels eines Epidiaskops herumgereicht werden. Trotzdem ist es Herrn Professor Fehr geglückt, das gesprochene Wort mit den zirkulierenden Bildern zu „synchronisieren“. Mit dem Dank an die Vortragenden und dem Versprechen an die bis zum Schluß angestrengt zuhörenden Kollegen, in Zukunft bei derartigen Veranstaltungen für die Bereitstellung eines Projektionsapparates Sorge zu tragen, wurde der Kursus geschlossen. C—y. Reisesteuerkasse Opfert beim Antritt Eurer Erholungsreise den Betrag eines einzigen Ferientages bei der Genossenschaftsbank Iwria anf Konto R 2# oder auf deren Postseheckkonto 811. Veränderungen im Personenstand Geburten: 6. 37 Ernst Joachimsthal und Frau Gertrud geb. Nitz ein Sohn. TodesfUle: 29. 5. 37 Max Albrecht (59 J.); 6. 8. 37 Martha Austerlitz geb. Juda (72 J.); 10. 6. 37 Thea Lichtenstein geb. Fraenkel (51 J.); 19. 6. 37 San.-Rat Dr. Paul Aren (71 J.). Jüdisdier Central-Verein E.V. Landesverband Pommern. Bismarckstr. 9 II. Fernsprecher 21 943. Juristisch-wirtschaftliche Beratung wochentags 17—19 Uhr, außer Mittwoch und Sonnabend. Hilfsverein der Juden in Deutsdiland E. V. Beratungsstelle für Pommern und Grenzmark: Stettin, Friedrich-Karl-Straße 3, ptr., Haltestelle Moltkestraße der Straßenbahnlinien 3 und 4. Fernruf 27 169. — Sprechstunden: 10—'13 Uhr. Für Auswärtige auch außerhalb dieser Zeit nach vorheriger Vereinbarung. Beraterin: Frau Elsa Meyring. JTSV Bar Kodlba Stettin (im Deutschen Makkabikrels) Geschäftsstelle: Erwin Meyer, Lindenstraße 23. — Kassenwart: Willy Heymann, Greifenstraße 2. Ubangss landen: Dienstag: ab 16—181/* Uhr für Knaben, ab 181/* Uhr für Männer und Frauen; Donnerstag: ab 16—181/* Uhr für Mädchen, ab 18‘/z Uhr für Männer und Frauen; Sonntag: ab 9—12 Uhr für alle Abteilungen. Platz: Vorbruchwiese. Seit Anfang vergangenen Jahres hatten wir keine Möglichkeit, unsere sportliche Tätigkeit im Freien auszuüben, da der bisher in unserem Besitz befindliche Sportplatz aufgegeben werden mußte. Endlich ist es uns gelungen, ein Gelände zu beschaffen, das den notwendigsten Ansprüchen wenigstens genügt. Wir wissen, daß dieser Sportplatz nicht den Erfordernissen gerecht wird, die ein Sportsmann an ein solches Gelände stellen muß, aber es ist immer besser, wenigstens eine Ubungsmöglichkeit zu haben als gar keine. Wenn man von denjenigen Mitgliedern äbsieht, die stets etwas auszusetzen haben, so kann man wohl behaupten, daß wir mit dem jetzigen Platz zufrieden sein können und froh sein wollen, überhaupt ein? Übungsmöglichkeit zu besitzen. Auch bietet der neue Platz so viele Annehmlichkeiten, daß sich jeder wohlfühlen kann. Es wird von unseren Mitgliedern erwartet, daß sie sich einwandfrei und ruhig benehmen, damit keine Beschwerden einlaufien, ganz gleich, ob es auf dem Anweg zum Sportplatz ist oder auf dem Sportplatz selbst. Wir erwarten ferner von allen Aktiven, daß sie zu den festgesetzten Übungsstunden pünktlich und zahlreich erscheinen, um die kurze Zeit des Trainings im Freien restlos auszunützen. taualikl. ta»Wi,|kMmWk.kito- ^Wa^^mOS. ipi^^tSSBIS Hf(| kaufen Sie gut u. äöfterst preiswert tx< Wifi*ski.fijMnbtri*t17.1Tr.n»h Ge*di9ft«zeit im Sommer von 8—2 Uhr; evtl, «pater nach pers&nl Verabcedang firabdnkniicr Eigon« modernoWorkstatton Auskunft erteilt: ERICH SILBERMANN STETTIN, Friedrich-Karl-Stroße3 III Fernruft 36994 nai ära«!, Mästta 11 It siali ii üiiilPlleiJ Ihrer PCiZSUlCT während des Sommers beim Kürschner i Abholg. to Zustetig. kr Pelze frei Haas j S.jtligbACI’tf, Kürschner! niwwmr Skr. f misisi Pflegcsfefle ä Angebote an das Wohlfahrtsamt der Synag »Gemeind, Stettin, Rosengarten 9» 10 1-2 grolk'Lkkrslanar m. Bad o. Kfldkcnbenotzong za vermieten. 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DA II. Vj. 1937 5300. Zur Zaitlst Pralstlsta Nr. 4 gStflg. Druckt Burlhold Lavy, 6 Bartls SO M, kungestr. 18

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