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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1936-07-01 · 7 (1.7.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Halle, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Magdeburg, Stettin, Pommern und Tilsit) · p. Seite 14

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Journal
Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
Volume
14 (1936)
Issue
7 (1.7.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Halle, Duisburg, Bremen, Nordwestdeutschland, Magdeburg, Stettin, Pommern und Tilsit)
Date
1936-07-01
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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Familiennadiriditen Verlobt: Gisela Kornblum, Yorlcstr. 86, mil Siegfried Polak, Graudenzer- Straße 45. Verheiratet: Heinz Neumark und Frau Ruth geb. Arndt, Delbrückstr. 15. Barmlawah: 27. Juni: Hans Assenheimer, Sohn des Herrn Herrn. Assenheimer. Bgm.-Smidt-Str. 42. 1. Aug.: Claus Mever. Sohn des Herrn Otto Meyer, Straßburger Str. 56 Gestorben: 24. Mai: Leo Freudenberg (41 J.) 9. Juni: Ida Meyer geb. Davis (Altersheim) 182 J.1 17. Juni: Max Speier (53 J.) Amtliche Bekanntmachungen Gemeinderats-BesAlüsse Lt. Beschluß vom 8. Juni ist Herr Ludwig Brandt für den Rest des laufenden Turnus (1936) zum Mitglied der Administration des Jüdischen Altersheims bestellt worden. Bremen, 25. Juni 1936. Der Vorstand. Betr. Mizwausgelder Gemäß <6nem Beschlüsse des Gemeinderats vom 26. April 1934 wird für jedes vom Aufgerufenen gewünschte Mischeberach ein Mizwausgeld erhoben, das 1 RM. für jeden Segensspruch beträgt. Es ist gestattet, diese Segenssprüche bei besonderer Veranlassung sprechen zu lassen, und zwar höchstens drei. Die Zahl der in einem Mischeberaeh zu erwähnenden Namen ist gleichfalls auf drei beschränkt. Das Mizwausgeld für Alijoth, die für Gemeindemitglieder bei dem jeweils amtierenden Vorsteher erworben werden können, ist auf 3 RM. an Sabbaten, 5 RM. an Festtagen festgesetzt worden. Bremen, den 27. April 1934. DcrVorstand. Sonderdedtung für das Finanzwesen im 2. Halbjahr 1936 Während der Zuschuß für das erste Halbjahr entsprechend der Anforderung, wie allen Gemeindemitgliedem zugestellt, auf Gemeindekonto zu überweisen war. wird die Erhebung im 2. Halbjahr durch Zurechnung auf den Monatsbeitrag vereinfacht werden. Soweit die Beitrags-Entrichtung durch bargeldlose Ueberweisung erfolgt, bitten wir, diese Regelung bei Vornahme der Ueberweisungen zu berücksichtigen. Diejenigen Mitglieder, die monatliches Inkasso gewohnt sind, finden den Zuschlag bei Erhebung des Monatsbeitrags künftighin hinzugerechnet. Bremen, 25. Juni 1936. Der Vorstand. Religionssdiule Die großen Ferien beginnen am 9. Juli und dauern bis zum 17. August. Synagögenplätze für Minderbemittelte Wie in den Vorjahren ist der Zutritt zur Synagoge an den hohen Feiertagen nur gegen Lösung einer Eintrittskarte gestattet. Minderbemittelte, die zur Zahlung der tarifmäßigen Gebühren nicht in der Lage sind, können Erlaß beantragen. Entsprechende Anträge sind bis zum 15. Juli an das Jüdische Wohlfahrtsamt, Gartenstr. 7, zu richten. Später eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt. Bremen, 25. Juni 1936. Der Vorstand. Jüdische Nacbbarhilfe, Bremen Die Nachbarhilfe der jüdischen Frauenvereine ist eine gemeinnützige Einrichtung, die allen Hausfrauen unserer Gemeinde helfend zur Seite stehen will. In Fällen plötzlicher Erkrankung oder sonstiger Schwierigkeiten wende sich jede Hausfrau vertrauensvoll an die Obmännin ihres Bezirks. Jede Obmännin hat ein Verzeichnis der Frauen, die sich zu nachbarlicher Hilfeleistung bereit erklärt haben, und wir glauben, in allen Notlagen durch ehrenamtliche oder bezahlte Kräfte unseren Frauen helfen zu können. Die Obmänninnen der einzelnen Bezirke sind: Emilie Schay, Osterdeich 171. Frau Silber, Rosenberg 47. Erna Kupzvk, Ostertorsteinweg 100. Betty Joseph, Obernstr. 40—42. Bella Katzenstein, Contrescarpe 124. Grete Silbermann, Nordstr. 193/95. Frida Hein, Schillerstr. 7. Bella Rosenak, Schleifmühle 77. Berta Wohlmuth, Bentheimstr. 43. Minnie Rosenak, Fedelhören 28. Betty Hope, Bahnhofsplatz 16. Rosa Marcus-Cohen, Georgstr. 44. Flora Dahn, Kl. Allee 29. Anna Grünberg, Rüdesheimer Str. 21. Rituell geführtes Schülerheim Um auswärtigen Schülern Gelegenheit zu bieten, die Hamburger jüdischen Schulen zu besuchen, beabsichtigt die Agudas- Jisroel, Ortsgruppe Hamburg, ein gesetzestreu geführtes S c hüte r h e i m einzurichten, das unter Leitung eines erprobten Erziehers stehen soll. Die Kosten dürften voraussichtlich 50,— RM. für jedes Kind monatlich betragen. Eltern, die von der beabsichtigten Einrichtung Gebrauch machen wollen, erhalten genaue Informationen bei der Agudas- Jisroel-Ortsgruppe Hamburg (Briefadresse: Isskar Emanuel. Rutschbahn 11, Hamburg 13). Pfundspende Verteilung: Dienstag. 7. Juli. Sammlung zur Pfundspende-Ablösung, Sonntag, 19. Juli. Annahmestelle für Lebensmittel: Gartenstr. 6. Jüdisches Wohlfahrtsamt Bremen. Haus- und Vermögens-Verwaltungen Kapitalanlagen, Kapitalbeschaffung An- und Verkauf von Hypotheken durch Volljuristen (ehern. Anwalt) Adolf Sprel, Bremen, Contrescarpe 121 Sdnrarzc Basaren betreuen Ihr Bein f s und Geschäft, wenn Sie verreisen, zn äußersten Preisen! 32J8hriga Erfahrung verbürgt sachgemäße ' Beratung and Bedienung \ / Domsheid« 24883 Tag and Naeht Korsetts Basfamauer Lemwistfic wasmcaaleiHtonj Bett' nü Tisdnvaslhe Jenny Schiller, Bremen PemiDT. 83441 Meinccke Götze BREMEN KORSETT-SPEZIALHAUS » Anfertigung / Korsettwäsche / Reparaturen Vor dem Steintor 116 Hansa 43054 Mm Sit ia Kaufhaus des Westens Fr. Rötscfi Fleetrade 6-Telef. 44528 PrteOefS'fUb’tecr 14 «er braettt GeaciMfc

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