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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1936-05-01 · 5 (1.5.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Bremen, Nordwestdeutschland, Duisburg, Magdeburg, Halle, Stettin und Pommern) · p. Seite 13

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Journal
Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
Volume
14 (1936)
Issue
5 (1.5.1936) inkl. Mitteilungen der Gemeinden (Bremen, Nordwestdeutschland, Duisburg, Magdeburg, Halle, Stettin und Pommern)
Date
1936-05-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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dem Zeitpunkt de« geläufigen Lesens der für den G’ttesdienst unerläßlichen aschkenasischen Aussprache an besondere Förderung. So geschieht in dem enggestreckten Rahmen der Schule das Mögliche, um unserer in „Hachschara“ und „Alijah“ übergehenden Jugend eine Grundlage in Iwrith zu geben. — Zum 1. Januar 1936 wurden leider die Räume der Domschule aufgekündigt. Die Religionsschule muß sich nunmehr mit den beengten Räumen im Rosenak-Haus begnügen, die namentlich die im Vertretungsfalle oft erforderliche Kombination der Klassen erschweren. — Am 29. März fand eine Schlußfeier in der Synagoge statt unter dem Titel „Erreichtes und Erstrebtes“. Die Darbietung einer Auswahl des durchgenommenen Stoffes übermittelte den Eltern einen Einblick in die Arbeiten der Religionsschule im abgelaufenen Schuljahr, das am 26. März zu Ende ging. . Aus der Israelitischen Gemeinde Bremen Beiträge für den lokalen Teil sind an die Israelitische Gemeinde Bremen, Gartenstr. 7, zu senden. Pfundspende Verteilung: Dienstag, 5. Mai Nächste Sammlung zur Pfund spende« Ablösung: Sonntag, 24. Mai Annahmestelle für Lebensmittel: Gartenstraße 6 Jüdisches Wohlfahrtsamt Bremen. Eigentümer von Autos Unter Bezugnahme auf das Rundschreiben vom 6. April d. J. wird hiermit nochmals daran erinnert, folgende Angaben dem Jüd. Gemeindebüro schriftlich zu übermitteln: Familien- und Vorname, Geburtsort und -tag, Wohnung, Fabrikat des Wagens, Art (Personen- oder Lastkraftwagen, Lieferwagen oder Motorrad), Kennzeichen (HB Nr. . . .). Termin zur nachträglichen Meldung: 4. Mai 1936. Bremen, 26. April 1936. Der Vorstand. Berichtigung: Die im vorigen Gemeindeblatt gebrachte Mitteilung betreffs „Räumung des Gemeindefriedhofs“ war mit dieser Überschrift irreführend. Es mußte richtig heißen: Räumung des Grindelfriedhofs (in Hamburg). Sprechzeiten in den Verwaltungsbüros Fernruf: Domsheide 2 85 88. Gemeindevorstand (Büros: Gartenstr. 7, I. Etage) Werktags 9—12 Uhr. Wohlfahrtspflege (Gartenstraße 7,1) Montag und Donnerstag 9—12 Uhr. Gemeindebeiträge sind bis zum 10. jeden Monats fällig. Für Zahlungen benutze man die Gemeinde-Konten bei der Sparkasse in Bremen (Konto Nr. 6217), bei der Bremer Bank (Konto Nr. 3710) oder beim Postscheckamt Hamburg (Konto Nr. 8083). Der Gemeindebeitrag ist eine Bringschuld. Gottesdienst in Bremen. Synagoge: Gartenstr. 6 Sabbat Vorabend Morgens Itinchah Anagang 2. Mai: Achare kedoschim 19,30 8 20,— 20,44 9. Mai: Emor 19,30 8 20,15 20,57 16. Mai: Bhar bchukoszai 19,30 8 20,30 21,12 23. Mai: Bamidmor 19,30 8 20,45 21,25 30. Mai: Nosso 19,30 8 20,45 21,37 L'g b’omer am Sonntag, 10. Mai. Neumondsweihe und Predigt: Sabbat, 16. Mai. Neumondstag S i w a n : Freitag, 22. Mai. Wochentags-Gottesdienst: 7 Uhr und 19 Uhr. Familien-Nadirichten Barmizwah: Gerhard, Sohn des Herrn Louis Fränkel aus Eickedorf, am 9. Mai. Jahrzeiten im Mai IQ3Ö Schulgeld für die Religionsschule Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 15. Juli 1934 wird daran erinnert, daß das Schulgeld RM. 1.50 monatlich für das Kind eines beitragzahlenden Gemeindemitglieds und RM. 4.50 monatlich für alle übrigen beträgt. Minderbemittelten kann die Gebühr auf begründeten Antrag hin ermäßigt werden. Die Eltern der schulpflichtigen Kinder werden ersucht, das Schulgeld für das am 1. April begonnene Schulquartal spätestens bis zum 25. April 1936 aufs Konto der Israelitischen Gemeinde bei der Sparkasse (Nr. 6217) oder beim Postscheckamt Hamburg (Nr. 8083) einzuzahlen und hierbei die Bezeichnung „Schulgeld“ mit anzugeben. Bremen, den 1. April 1936. Der Vorstand. Voranschlag für das Jahr IQ3Ö 1. Grundstückswesen Einnahmen 3 700,— Ausgaben 4 500,— 2. Religionsschule 500,— 600,— 3. Kultus 2 700,— 3 960,— 4. Wohlfahrtswesen 6 000,— 10 300,— 5. Friedhofswesen 750,— 500,— 6. Ritualbad 150,— 400,— 7. Kulturelles 2 200,— 2 500,— 8. 9. 10. Uberlokales Besoldungen Witwengelder Finanzwesen 16 920 — 7 272 — 30 000,— 1650,— 24 192,— 2 840,— 11. Sonderdeckung und gesehenes Unvorher- 6 000,— 558,— RM. 52 000,— 52 000,— Vorstehender Voranschlag für das Rechnungsjahr 1936 wird hiermit für die demnächst stattfindende ueneralversammveröffentlicht. Zutritt zur Generalversammlung haben nur stimmberechtigte Mitglieder gegen Vorzeigung der für 1936 gültigen Zutrittskarte. Bremen, im April 1936. -Der Vorstand. (am Vorabend beginnend). 5. Mai. Albert Rosenthal, 7. Mai.Jacob Meyer, Norbert Natmban, 10. Mai ..Sterbetag von Frau Adolf Stern s. A., 12. Mai. Leo von Geldern, 15. Mai.Elias Schragenheim, 16. Mai.Hartwig Driels, 18. Mai.Alfred Marcus Cohen, 23. Mai.Rabbiner Dr. Aber, 29. Mai.Bruno David. Wer zu Hause kein Jahrzeitlicht anzündet, hat Gelegenheit, die Gediehtnislieht-Elnriehtung ln der Synagoge gegen geringes Entgelt zu benutzen. — Anmeldung beim Vorsitzenden der Synagogen-Kommission. — Wer Jahrzeit hat, pflege den schönen alten Brauch, sich im Gedenken an seine Lieben durch Spenden an unsere Genaeindeverelne sozial zu betätigen. Sterbefälle sind lm Jüdischen Gemeindebüro, Gartenstr. 7, Fernruf: Domsheide 28588 und beim Vorstand des Kranken-Wohltftttgkelts- Vereins, Fernruf: 53192 und 53876, anzumelden. Feiertag-Gottesdienst Wochenfest 5696 Vorabend: Dienstag, 26. Mai, 19 Uhr 45. Mittwoch, 27. Mai: Sehabaot 1. Tag. — Morgengebet: 8 Uhr. — Festpredigt. — Abendgebet: 20 Uhr. Donnerstag, 28. Mai: Sehabuot 2. Tag. — Morgengebet: 8 Uhr. — Predigt u. Seelenfeier. — Abendgebet: 21 Uhr 34. Gedenket der Bedürftigen! Schickt abgelegte, aber brauchbare Kleidungsstücke an unsere Kleiderkammer Jüdisches Wohlfahrtsamt Fernruf: Domsheide 28588 Garten Straße 6/7 13

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